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haben wir die Bescherung? Zwar steht es ja nicht fest, ob da» Land und der König sich dem schmachvollen Vertrag unterwer. fen. und die zahlreichen deutschen und österreichischen Streit- krafte auf dem Balkan werden auch noch ein Wort mitzureden haben und nicht kampflos die mühsam erzielten Errungenschaf­ten preisgeben. Sie werden vor allen Dingen die Eisenbahn­linie nach Konstantinopel zu halten versuchen. Aber die Lage bleibt ernst und neue Verwicklungen stehen uns bevor.

Es ist geradezu, als ob dieser Krieg alle edelen Eigenschaft ten hinweggefegt und die Bestie im Menschen zur allgemeinen schaudernden Erkenntnis hervorgekechrt hätte. Während unser Heer zum Schutze des bedrohten Vaterlandes einen Helden- kampf ohne gleichen zu bestehen hat, treiben im Innern Wucher und die grenzenloseste Selbstsucht ihr Wesen. Während das Reich in der äußersten Gefahr steht, frohlocken die Parteien daß sie nun ihre Herrschaft etabliert haben und die Bonzen schicken sich an, ihr Amt anzutreten. Treue und Glauben sind zu den Wölfen entflohen. Konnte man sich einen schnöderen Verrat denken, als wie ihn Italien geübt hat? Jahrzehntelang sonnte es sich in dem Bündnisvertrag mit dem Deutschen Reich und Oesterreich und als die Stunde der Gefahr kam, machte es mit dem Gegner gemeinsame Sache. Aber diese Treulosigkeit ist nun doch noch von den derzeitigen Machthabern in Bulgarien übertroffen worden: Mitten im Kampfe stehend, schickt es sich

an. die Waffen niederzulegen und den "Freund, der ihm in schwe­rer Stunde zur Seite gestanden hat, zu verraten.

Wie dem auch sei, es gilt den Krieg hochzuhalten und nicht zu übergeben. Es liegt nicht in unserer Macht, den Krieg zu beenden. ^Unsere Feinde wollen die Fortsetzung des Krieges, des­halb wird der Kampf fortgesetzt und seien für uns die Prüfungen noch so schwer.

Nachstehend die neuesten Nachrichten:

Der W-effenstillstand abgeschlossen.

Von amtlicher Entente-Seite wird gemeldet» daß der Waf­fenstillstand mit Bulgarien abgeschlossen sei.

Zürich, i. Okt. Zur Einstellung des Kriegszustandes zwi­schen Bulgarien und der Entente wird derReuen Zürcher Zei­tung" von amtlicher Seite der Entente noch gemeldet:

Bulgarien hat die Waffen gestreckt, der Vertrag ist in Sa- lonrki unterzeichnet worden. Der griechische Ministerpräsident Veniselos hat den Vertrag mit unterzeichnet. Die Hauptbe- dingungen lauten: Dis von den Bulgaren besetzten griechischen «rtd serbischen Provinzen werden Griechenland und Serbien zu- ruckerstattet. Die Besetzung erfolgt sofort. Sofia wird den Ententetruppen übergeben, alle bulgarischen Eisenbahnlinien werden von der Entente besetzt. Bulgarien muß vollständig de­mobilisieren.

Wien. 1. Okt. Wie aus unterrichteten Kreisen geinettret wird, ist der Waffenstillstand zwischen den Delegierten der bulgarischen Armee und dem Oberbefehlshaber der Entente- truppen in Mazedonien am Sonntag abgeschlossen worden. Der rasche Abschluß empfahl sich der Entente teils aus gewissen mi­litärischen Erwägungen heraus, teils auch um die gestern zu­sammen getretene Sobranje vor eine vollendete Tatsache zu stel­len. Es ist auch erklärlich, daß Malinmo, der das Angebot ge­stellt hat, sich beeilen mußte, rasch die Früchte seines Vorgehens cinzuheimsen. Ob dieser Weg jedoch zum Ziele führen wird, ist noch nicht bestimmt, da ja die Sobranje dazu Stellung nehmen muß. In der ersten Sitzung dürfte schon aus dem Grunde keine Entscheidung erfolgen, weil gegen Malinow große Widerstände besteben und die Debatte immerhin eine gewisse Zeit in An­spruch nehmen wird.

Ei» Kabi«e1t Peschew?

Wien, SO Sept. Wie derReuen Freien Presse" ans Sofia gemeldet wird, ist im gegenwärtigen Augenblick die Stimmung in Bulgarien viel ruhiger geworden. Der Einmarsch deutscher vnd österreichisch-ungarischer Truppen in der Hauptstadt übt im allgemeinen eine gute Wirkung aus. Dem Vernehmen nach stkbt die Bildung eines provisorischen Kabinetts bevor, in dem . auch mehrere Generäle Platz haben sollen. Mit der Bildung des Kabinetts fall Peschew betraut werden, der im Ministerium Radoslawow Unterrichtsmiuister war. und der in der Sobranje über einen beträchtlichen Anhang verfugt. Die von der En­tente zu erkennen gegebenen Friedensbedingungen haben sehr abschreckend gewirkt, und es besteht, nach der jetzigen Stimmung zu schließen, wenig Aussicht, daß sich in der Sobranje für sie eine Mehrheit finden wird.

eine riesige Beute. Die alliierten Flieger haben tätigsten und wirksamsten Anteil an der Schlacht genommen. Sie brachten dem Oberkommando beständig Nachrichten, beschossen ohne Unterlaß die feindlichen Truppen und Wagenzüge, brachten sie in Verwirrung und verhinderten sie, unserem Druck zu entweichen.

ßfitfffll SitiPonj Mr V\t lagt.

Budapest. 29. Sept. Der frühere Oberkommandant der bul- garischen Armee, General Sawow, erklärte heute über die bul­garischen Ereignisse und die durch sie geschaffene Lage folgendes:

Die derzeitige Situation Bulgariens ist nicht so schlecht, als man glaubt. An der Front und im Innern zeigten sich gewisse Unruhen. Diese benutzte der Feind zur Erkämpfung seines Er­folges in Mazedonien. All dies ist lediglich als vorübergehend anzusehen. Rach kurzer Zeit wird die Lage infolge der Maß­nahmen, die von dem Oberkommando der bulgarischen und ver­bündeten Armeen getroffen wurden, wiederhergestellt sein. Sie wissen wohl, daß der südliche Kriegsschauplatz nicht bloß der­jenige Bulgariens, sondern des gesamten Vierbundes ist. In­folge dieses Umstandes kann man volles Vertrauen haben, daß der zeitweilige Erfolg des Feindes durch die Bajonette unserer tapferen Armeen bald zunichte gemacht sein wird. Was den Frieden betrifft, so will unser Bund auch Opfer bringen, um ihn zu erreichen. Da aber unsere Feinde gegen den Frieden sind, so muß der psychologische Moment abgewartet werden, in dem wir einen Frieden schließen können, der unsere Gebiete und unser Recht auf Dasein wahren wird. Ich glaube mich nicht zu täuschen, wenn ich behaupte, daß dieser Moment nicht mehr fern ist. Eben infolge der Nähe dieses Augenblicks müssen wir noch j einige Opfer bringen, müssen Geduld haben und in vollem Ver-. trauen der Zukunft entgegensetzen.

Aha!

Haag, 30. Sept. Laut Londoner Blätter hat der Ge­richtshof in Genf entschieden, daß die großen Geldbeträge, die innerhalb der jüngsten zwei Jahre für verschiedene Bol­schewik!, darupfe-r Lenin und Trotzki. in Schweizerischen Banken deponiert wurden, als Kriegsgewrnne zu betrachten und dementsprechend zu besteuern sind.

WärlntlsgeiB ütotliiJifr preuWtt

Das preußische Staatsministerium ist. wie dasBerl. Tage- btatt" berichtet, vorgestern nachmittag zu einer Sitzung zusam« mengetret-n. Dem Vernehmen nach beabsichtigen die sämtlichen Minister dem Monarchen ihre Portefeuilles zur Verfügung zu stellen, um ihm und dem Parlament freie Hand für die Bildung der neuen Regierung zu lassen. Die sämtlichen Staatssek­retäre, auch Herr v. Hintze, haben bereits im Laufe des gestrigen Tages dem Kaiser ihre Rücktrittsgesuche eingereicht. Die Entscheidung darüber dürfte nach Abschluß der Verhand­lungen mit den Parlamentariern schon in den nächsten Tagen fallen.

Eine Aenderung in der Gestaltnng einiger Reichsamter scheint ebenfalls bevorzustehen. Die Verhandlungen darüber find aber noch nicht abgeschlossen. Es verlautet aber bereits, daß der befördere Posten des Vizekanzlers, der erst im ver­gangenen Jahre eigens für Herrn Dr. Helfferich geschaffen wurde, eingezogen werden soll. Wie früher, soll wieder der Staatssekretär des Reichtzamts des Innern die Vertretung des Reichskanzlers übernehmen. Außerdem soll das Reichs- wirtschaftsamt in der Weife geteilt werden, daß ein sozialpoli­tisches und wirtschaftliches Amt gebildet werden.

Die Wllh!rMs8gi!lrße im KerrechlUlS.

Berlin, 1. Okt. Die Wahlrechtskommlssion des Herrenhauses hat mit 17 gegen 11 Stimmen den § 3, oer die Bestimmung über die Art des Wahlrechts enthält vnd nach der Regierungs­vorlage das allgemeine, gleiche, geheime und d i - rekte Wahlrecht vorschlug, angenommen, mit der einen Aenderung, daß eine Zusatzstimme vom 40. Lebensjahr ab elngefiihrt werden soll.

biM'Iche Zentrum und Artkkl 9.

Österreicher in Sofia.

Wien. 30. Sept. Die Blätter melden aus Sofia: Oester-

keichisch-ungarische Trv.ppen sind hier eingetroffen.

Der französische Orientbericht gibt ein Bild der letzten Vorgänge: Am 29. September setzten die englischen,

griechrsckffn und französischen Truppen am linken Flügel der alliierten Armeen die Verfolgung der auf dem Rückzug von Gitschewo befindlichen feindlichen Nackhut fort und rückten von Ochrida wie auch westlich des Ochridasces vor, wo sie die Straße nach Elbassan erreichten. Im Zentrum ist die fran- zösisck)? Kavallerie in Uesküb eingezogen, während die von französischen »no griechischen Kräften unterstützten serbischen Armeen ihren Vormarsch auf Kumanowo, Egri-Palanka und Dsckumaja fortfetzten. Mehr östlich schritten britische und zciechiscke Divisionen in der Richtung Pefchewo und Petric -or. Tie siegreichen Operationen, die in weniger als 14 Tagen die alliierten Orientarmeen bis Uesküb und auf das feindlich^ Gebiet führten, haben die bulgarische Armee zur Niederlegung der Waffen bestimmt. Am 29. Septtmber um 11 Uhr nachts haben die bulgarischen Bevollmächtigten den Waffenstillstand in Salonik unterzeichnet, am 30. September um Mittag nahmen die Feindseligkeiten zwischen den bul­garischen Kräften und den alliierten Truppen ihr Ende. Im Verlauf dieser ruhmreichen Operation, die durch die eilige Entsendung von deutschen Verstärkungen nicht gestört werden konnten. machten die Alliierten viele Gesanaenne und

Zu der Mitteilung der Berliner Zentrumsparlaments­korrespondenz, das Zentrum werde einer Aufhebung des Ar­tikels 9 der Reichsversassung zustimmen, wenn die Sozial­demokraten zum Eintritt in die Regierung des Kabinetts Hertling bereit seien, bemerkt derRegensburger Anzeiger", das Organ des Vorsitzenden der bayerischen Zentrums­fraktion:Wir können nickst verhehlen, daß diese (partei­

offiziöse?) Handhabung in bayerischen Zentr-umsreisen ge­radezu» Bestürzung Hervorrufen muß, denn die Aufhebung des Artikels 9 der Rerchsverfassung bedeutet den Anfang vom Ende der Bundesstaatlichen Selbständigkeit des König­reichs Bayern. Wir warten auf parteiamtliche Klarstellung."

Dkilljs- und ßlNidlnMhg. Dr. hirjdi f

Der natinalliberale Reichs- und Landtagsabgeordnete Dr. Hirsch ist gestorben. Der Verstorbene war ein Führer des rechten Flügels der Partei. Sein Tod wird eine schwere Lücke in die nationalliberale Partei reißen.

Verschiedenes.

Segen der Kriegswirtschaft.

In einem Berliner Blatt finden wir folgende Notiz: Naive Leser fragen bei uns an, warum es jetzt keine Fische mehr in Berlin gibt. Weil jetzt eine Fischver- teilnngsstelle eingerichtet ist. Das ist doch aber ganz klar!

Nur in Deutschland, möglich?

Im 6. Kriegsjahr ist der Direktor der Aktiengefellsckjaft für Montanindustrie, An der Spandauer Brücke 2. Walter Kuttner, ein Engländer. Direktor Kuttner ist 1884 in London geboren, wurde Anfang November 1914 in Ruh- leben interniert (Baracke 7), durfte im Mai 1915 in einem 6-wöchentlichen Urlaub den Rechnungsabschluß seiner Bank ferftg stellen und unterschreiben, der in den Zeitungen ver­öffentlicht wurde_Ob das in England möglich wäre?

Handel mit A.-G.-Fasions".

Inserat in einer großen rheinischen Zeitung:

Aktiengesellschaft Fasson mit einem Kapital von mindestens 700 000 Mark zu kaufen gesucht. Ev. kann be- . treffende Aktiengesellschaft auch leicht realisierbare Aktiva oder Passiva besitzen."

Die Inserenten sind tüchtige und großzügige Leute. Es kommt ihnen garnicht darauf an, auch eine verschuldete A.-G. zu erwerben und deren Schulden zu bezahlen, wenn sie nur auf diese Weise um die erforderliche Aktien-Kortzession herum- kommen und den Aktienstempel sparen, der seit 1. August aus 5% erhöht worden ist! Man sieht: wo immer ein Gesetz entsteht. es sind auch sofort tüchige Menschen da, die es geschickt zu umgehen wissen.

Der Krieg <il$ Abendknüerhliljnlig

findet eine trefftnde Kritik im ersten September-Heft de» Deutschen Willen" (Kunstwart) durch folgende Glosse:

Ein elegantes Kino in Berlin W. Die Vorstellung be­ginnt. Süßliche Musik. Komisches Drama. Tie übliche Spannung und Entspannung. Erheiternder Schluß. Der Vorhang wird zugezogen.

2s/2 Minuten Pause. Der Vorhang teilt sich wieder. Ern behagliches Lachen" liegt noch über den Zuschauern. Neue Buchstaben flimmern aus: Die große Schlacht im

Westen. Amtlicher Film des Bild- und Film-Amtes. Frei­lich, die süßlick)e Musik schweigt jetzt. Und freilich: wir sehen unsere Brüder und Söhne nicht fallen: aber vorgehend zur Front ziehen sie wie das leibhaftige Leben an uns vorüber, dem Tode entgegen. Geschütze werden unter unsäglichen Mühen in Stellung gebracht Unsere Soldaten führen end­lose Züge verwundeter und unvcrwundeter Gefangener aus der Schlacht zurück. Granaten schlagen ein-

Der Vorhang schließt sich Es durchschauert uns wie wir schauend teilhaftig werden dürfen an dem großen Ge­schehen. Und vor d«m inneren Blick steigen nun die Bilder auf, die ungesehen zwischen den abgerollten spielen...

Wieder 2Va Minuten Pause. Die süßliche Musik setzt wieder ein. Ern neuer komischer Film leuchtet an der Lein» wand auf. Diesmal ist es Zeichnung, äußerst geschickt aus­geführt, die den Anreiz auf die Lachmuskeln übernimmt...

Wenn mir in den ersten Augusttagen 1914 jemand ge­sagt hätte, daß man, während gleichseitig die Unseren draußen bluten, ihre Taten im lebenden Wandelbrld in die­ser Zusammenstellung in der Hauptstadt des Deutschen Reiches an uns vorüberzrehen lassen würde, ick weiß nickst, was ich ihm geantwortet hätte. Aber noch heute meine ich man könnte ebenso gut die amtlichen Kriegsberichte in einem Witzblatt veröffentlichen.

Es ist hier nicht der Ort, Vorschläge für ein Progranim zu machen, in dem der Knegsftlm zu erscheinen hätte. Wer der Aufgabe nur ein wenig nackdenkt, wird zugeben, welche Möglichkeiten man hier auszubeuten vermochte, zu rvelchen gar nicht abzusehenden Wirkungen man gelangen könnte.

Mas IngsnMchr heute Verdienen.

Rach einem kürzlich herausgegebeuen Bericht der Stadt Charlottenburg über die Ergebnisse des Sparzwanges im zwei­ten Geschäftsjahr (1. April 1917 bis 31. März 1918) sind 2587 Anträge auf Auszahlung von Sparguthaben van 1928 Jugend­lichen gestellt worben. Van den Antragstellern hatten 410 einen Wocherwerdienst bis zu 30 Mark, 501 bis zu 40, 357 bis zu 50. 230 bis zu 60. 136 bis 80. 75 bis 100. 15 bis 120. und 8 über 120 Mark. Der höchste bekannt gewordene Wochenlohn betrug 134 Mark.

Kkjlhräniulng dtg kreMkvtlkchrs i#

Mit Zustimmung des Reichskanzlers hat der Staats- kommissar für Volksernährung für den Bereich der Provinz Hessen-Nassau folgende Anordnung getroffen: Sommer­

frischlern, Kurgästen und anderen Personen, die an einem Orte mit weniger ecks 6000 Einwohnern obne Wohnsitzbe­gründung vorlibergehend Aufenthalt genommen Huben, kann nebst Familienangehörigen und sonstiger Begleitung der fernere Aufenthaltsort untersagt werden, wenn sie durch Uebertretung der für den Nahrungsmittelverkehr getroffenen Anordnungen die Allgemeinversorgung mit Nahrungs­mitteln gefährden. Tie Zuständigkeit zur Anordnung der Aufenthaltsbeschränkung liegt in den Händen der Landräte.

Der Ktrett rm die Kartoffel.

Immer wieder begegnet man in großstädtischen Blättern und leider nicht nur in ausgesprochen demagogischen Demo- kratenorganen, der Behauptung, eine Erhöhung der Kar­toffelration läge sehr wohl im Bereich der Möglichkeit. So schloß z. B. dieKöln. V. Ztg." (753) einen ArtikelZur Kartoffelfrage" (vom Niederrhein) mit den Worten:Mög­lich und durchaus nötig ist es, bei einigem guten Willen 1012 Pfund auf Kopf und Woche zu überweisen. Das be­stätigt jeder mit den Verhältnissen vertraute Landwirt,"