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Itt IkKrr^hützSkcklß Perfslpn^ Huig's.

Feind 10 — 12 Kilometer tief in unsere Stellungen eingedrungen. — Neue Angriffe Mische» Somme und Avre. — 25 000 Tonnen versenkt. — ItaUenilche Flieger »der Wien.

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Der deutsche Generalkav s====== meidet: , ■■a

W» T. K. Großes Zattptq«air1Lev, de»

9. Augnst Amtlich.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Zwischen User und Stiere lebhafte nächtliche Artil­lerietätigkeit. Südwestlich von Ipern nnd südlich der Lys , folgten stärkerem Feuer feindliche Teilangriffe, die abge­wiesen wurden.

Zwischen Sucre und Avre griff der Feind gestern mit starken Kräften an. Durch dichten Nebe^ be- ■ günstigt, drang er mit seinen Panzerwagen in unsere In­fanterie- und Artillerie-Linien ein. Nördlich der Somme warfen wir den Feind im Gegenstoß aus unseren Stel­lungen zurück. Zwischen Somme und Avre brachten unsere Gegenangriffe den feindlichen Ansturm dicht östlich der Linie Morecourt-Harbonnieres-Caix°Fresnoy-Contoire zum Stehen. Wir haben Einbuße an Gefangenen und Ge­schützen erlitten. Durch Gefangene, die wir macksten, wur­den Engländer mit australischen und kanadischen Hilfskrps, sowie Franzosen festgestellt.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

In einzelnen Abschnitten der Vesle lebte die Artille­rietätigkeit ans. Erfolgreiche Teilkämpfe beiderseits von Braisne und in der Champagne nordwestlich von Souain.

»

Ueber dem Schlachtfelde schossen wir 20 feindliche Flugzeuge ab. Leutnant Löwen Hardt errang sei­nen 49., 50. und 51., Leutnant U d e t seinen 45., 46. und

47., Leutnant Frhr. v. R i ch t h o f e n seinen 33., 34. und

35., Leutnant Kroll feinen 31. nnd 32., Oberleutnant Billik seinen 29.,-Leutnant Koennecke seinen 23., 21. und 25. und Leutnant Auffarth seinen 20. Luftsieg.

Der Erste Genkralguartierineister: Ludendorff.

Aberidberrcht.

Berlin, 9. August, abends. (WTB. Amtlich.) Zwischen Somme und Avre setzt der Feind seine Angriffe fort.

Der öfferrerchilche Generalstali jj L-; , ,.= meldet: .. .J »

Wien, 9. August. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird Verlautbart:

An der italienischen Front erreichte der allgemeine Ar­tilleriekampf im Raume der Sieben Gemeinden besondere Stärke.

In Albanien ist die Gefechtstätigkeit abgeflaut.

Der Chcs des GeucralsiabeS.

*

Aus dem Kriegspressequartier wird gemeldet: Am 7.

August wurde das österreichisch-ungarische Spitalschiff „Ba­ron Gall", das auf der Neede von Durazzo unweit von ^ei­nem anderen Dampfer lag, durch ein feindliches Luftschiff mit zahlreichen Bomben beworten. Es sind 10 Tote und 18 Verwundete zu beklagen. Auf der Rückfahrt von Durazzo wurde das Spitalschiff „Baron Gall" bei der VojanmMnn- düng dreimal von einem feindlichen Unterseeboot anlanziert. Ein Torpedo traf, explodierte jedoch nicht.

Dorfe Matschukowo zu überrennen, wurden aber durch Feuer zerstreut. Bei Doiran kurze Feuerüberfälle seitens des Feindes. Feindliche Monitore beschossen ergebnislos im Golf von Orfano unsere Stellungen an der Strumamündung

Die feindliche G^ensme im Westen.

Der Angrisi Mischen Ancre und Avre.

Berlin» 9. August. (WB.) Nachdem der Fcchsthe Plan, die in den Marne-Keil vorgeschobenen deutschen Truppen abzuknet'. son. mißlungen ist und die frunco-ameri konischen Anariffe >gegen die Vesle-Linie verlustreich zusammengebrcchen, versuchte der französische Obcrfeldherr das gleiche Manöver an einer anderen Stelle. Die Eile, mit der diese beiden Operationen aufeinan- derfolgten, kennzeichnet das ängstliche Bestreben der Entente- Führung. die Vorhand zu gewinnen und den befürchteten neuen deutschen Angriffen zuvorzukommeir. Der englisch-französische Angriff sollte- in diesem Stoß auf St. Quentin Vordringen, um der deutschen Oise-Front in die Flanke zu kommen. Bei Mont, didier und Albert wurde dem französisch-englischen Angriff durch die Zurückver/eoung der deutschen Stellungen auf das östliche Avre-Ufer die Basis entzogen. General Foch ließ sich jedoch hierdurch von seinen Angriffsabsickten nicht abbringen, sondern begnügte sich mit dem Angriffsraum zwischen Ancre und Avre. Hierdurch gelang'ihm ein Ueberrasckungserfclg, der durch den herrschenden dichten Nebel noch in besonderem Maße unterstützt wurde. Trotzdem und trotz des vor allem für einen Masienein- sotz von Tanks überaus günstigen Geländes reickte jedoch der Anfangserfolg der unter dem Befehl des Marschalls Haig fech­tenden englischen und französischen Armeen nicht über das am ersten Angriffstage übliche Maß hinaus. Ein gewisser Verlust an Geschützen und Gefangenen ist in solchen Fällen unvermeid­bar. Im Gegensatz zu den bisherigen großen deutschen Ofren- sioen erreichte der Angreifer keines seiner strategischen Ziele. Sein Geländegewinn spielt umsoweniger eine Nolle, als es sich hier nicht um ein ausgebautes Verteidigungsspstem handelt, sondern um ein Manöveriergelände, in dem die Kämpfe, die am 24. März begonnen haben, noch keineswegs zum Abschluß ge­langt sind.

Obwohl der Entente-Angriff zwischen Ancre und Avre unter dem Befehl Haigs steht und zu einem großen Teil zur Hebung der tief gesunkenen englischen militärischen Prestiges dienen soll. Irngen wiederum nicht die Briten die Hauptlast ves Kampfes, sonderin soweit sich nach den bisher gemachten Ge­fangenen feststellen läßt, befanden sich in vorderer Linie austra­lische und französische Divisionen, denen englische und franzö­sische Divisionen folgten

Ein Zuiammentreflen verschiedener günstiger Umstände hat dem französischen Angriff zwischen Ancre und Somme zu einem Anfangs. ^ '-z verhelfen. Vor allem war es der überaus dichte Nebel am Morgen des 8. August, der den feindlichen Stoß be­günstigte. Der Nebelschleier hüllte die englisch-französiscken Pcrnzerwagc n g esch um der, die nach einem plötzlich einsetzenden gewaltigen Feuerschlag umbrachen, so dicht ein. daß sie unge­fährdet die deutschen Tank-Abwehrgeschütze passierten und teil­weise Ms In die Artillerielinien uo-chrechen konnten Helden­haft schlug sich die deutsche Infanterie gegen die plötzlich aus dem Dunst von allen Seitewmuf sie e'ndringenden Panzerwagen und Sturmwellen. Im Rücken der englisch-französischen Schützen­linien knatterten noch lange die Maschinengewebre einzelner, sich zähe bis zur letzten Patrone haltenden Widerstandsnester. Allein die Ungunst der Witterung ermöglichte den Ententetrup­pen dennoch an einzelnen Stellen den Einbruch, so daß sie bis in die im deutschen Heeresbericht angegebene Linie Vordringen konnten Hier aber trafen sie auf den Gegenstoß der deutschen Reserve, der das weitere Vordringen der Angreifer hemmte. Nördlich des Flusses haben sie ihn aus den deutschen Stellungen wieder hinausgeworferr.

Der bnlgarilche GcncraUtak meldet:

Sofia, 7. August. (MV. Nichtamtlich.) Generalstabs­bericht.

Mazedonische Front: Oestlich des Prespasees drangen Unsere Angriffstrupps trotz heftigen Widerstandes des Fein- dos in die französischen Gräben südlich Peristeri und bei Tscherveno Siens ejn, wo sie Franzosen zu Gefangenen machten. Oestlich des Wardar versuchten starke englische Zlb- .teilungen in zweimalfHem Anlarrf, unsere Posten bei dem

Der englische Bericht.

Zürich, 9. Angust. Die Unternehmung, die heute mor­gen an der Front von Amiens durch die erste französische Armee unter dem Befehl des Generals Debeney und der vierten Mglischen Armee unter Kommando des Generals Henri Rawlinson begonnen wurde, entwickelte sich günstig. Tie alliierten Truppen waren in der Nacht ohne Wissen des Feindes zusammengebracht worden. Zu der für den Angriff bestimmten Stunde brachen die französischen, kana­dischen, australischen nnd englischen Divisionen gegen die deutschen Stellungen ans einer Front von mehr als zwan- zia Meilen von Brache-sur-Ardr-e bis in die Umgebung von

Morlancourt vor. Der Fein- wurde überrascht und ar allen Punkten machten die Alliierten rasche Fortschritte. Ir früher Stunde waren unsere Ziele ans der ganzen nörd lichen Front erreicht.

Während des Morgens dauerte das Fortfchreiten der alliierten Infanterie lebhaft an. Es wurde unterstützl durch die englische Kavallerie, die leichten Tanks und die Auto-Mitrailleure. An einzelnen Punkten wurde der Wi­derstand der deutschen Divisionen nach lebhaftem Kampfe gebrochen Unsere Truppen machten zahlreiche Gefangene nnd erbeuteten Kanonen.

Die französischen Truppen, mit großer Tapferkeit an* greifend, überschritten die Avre und nahmen trotz feinte lichen Widerstandes die deutschen Verteidigungsstellungen. Im Norden der Somme wurde der größte Teil der bezeich- neten Ziele vor Mittag erreicht, aber in der Umgebung von Chipilly und südlich von Morlancourt setzten feindliche Ab­teilungen längeren Widerstand entgegen. In diesen beiden Ortschaften wurden harte Kämpfe geliefert, aber schließlich überwanden unsere Truppen den Widerstand der feind­lichen Infanterie und erreichten ihre Ziele.

Südlich der Somme erreichten wir dank der Tapferkeit der alliierten Infanterie, dem Elan und der Kraft ihrer Angriffe am Nachmittag an den hauptsächlichsten Punkten der Schlachtfront die ersten für diesen Tag bestinimten Ziele. Unterstützt durch unsere leichten Tanks und Panzerautos, hat unsere Kavallerie die Infanterie überholt und ist übe, unsere Ziele hinansgegangen, brachte Verwirrung in di« feindlichen, auf dem Rückzug befindlichen 'Deckungstruppen, benrächtigte sich mehrerer Dörfer und machte zahlreiche Ge­fangene.

Die allgemeine, von unsere» Truppen erreichte Linie geht über Plessier-Rozainvillers, Beancourt-en-Santerre, Caix, Framerville, Chipilly und westlich von Morlancourt.

Es ist zur gegenwärtigen Stunde unniöglich, die Zahl der eingebrachten Gefangenen und der erbeuteten Kanonen festzustellen, wie auch die Wichtigkeit des erbeuteten Mate­rials zu ermessen, aber man meldet bereits mehrere tausend Gefangene und zahlreiche Kanonen, die in unsere Hände gs^ fallen sind.

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Basel, 9. Aug. Nackt einem Pariser Havatzb-ericht be« trägt die Zahl der Gefangenen bei der letzten französischen Offensive über 10 000, von denen 2500 durch die Franzosen, die auf zehn Kilometer Front angegriffen, eingebracht seien«

Die Beschießung tnm Daris.

Paris, 8. Aug. (WB.) Havas. Die Beschießung hex Gegend von Paris dauert an.

25' 0!) Tonnen versenkt.

Berlin. 8. August. 03393. Amtlich.) Im Sperrgebiet unr die Azoren und westlich Gibraltar wurden neuerdings wieder fünf größere Dampfer und ein Segler von insgefam- rund 25 000 Brt. versenkt.

Die Ladungen waren zum Teil besonders wertvoll. MrS einem der Dampfer ging neben 370 T. Munition gemünztes englisches Regicrungsgeld im Werts von % Million Mart unter«

Der Chef des Admiralstabcs der Marine.

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Kopenhagen, 9. August. Das dänische Ministerium d-?H Aeußern teilt mit: Nach einer Meldung des Konsulats in

Alexandrien ist das Motorschiff „Columbia", der ostasiatischen Kompanie gehörend, bei Port Said versenkt worden-.

Der Bergendampfer „Huvaagoc" ist in der biskayiascher» Ducht versenkt worden. Die Ileberlebenden wurden in Brest aa Land gestzt.

Kopenhagen, 8. August. (91393.) Die norwegische Gesandt­schaft in London büchtet: Der norwegische Dampfer „Alix" ist am 2. August auf eine Mine gestoßen und an der Küste von Ir­land auf Grund gesetzt worden.

Fluamge über Wien?

Wien, 9. Aug. Heute um %10 Uhr vormittags ha acht italienische Flugzeuge die Stadt Wien überflogen unO Proklamationen, teils propagandistischen, teils drohendeitz, -Inhalts, abgeworfen. In einer der Pro kla > Nation ^^iv nrdjtz