Ausgabe 
18.3.1918
 
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Uirmmer 05

Plontrt^ den 18. War; 1 91 8 _U. Iahr^ng.

® E«^«««" r»>chE I«d«n Werttai. Siegclmagtge »cilogcnDer Kaur, ono HeNrn".Die Kpinnkudr«. Hemgspr«!»! ««, den Poiranitalisn Sleneliährltch Air. 2.40 ,n3i n t noch das Bestellgeld,- de, oen Zenten monatlich 85 Big. einschließlich Trageriohn. Anzeigen: Grund; eile lokale 20 Anzeigen von auswans werden durch Postnachnahme

erhoben. Enüllungson Friedbera. tzchriktleitung und Merlan ^rieobsrg lHeffen). ^anauer^trage 12. Fscn'vretzer 48 . P, tj r,ek. Ls no ^tr. 18 ,». U nk Frankfurt a M.

Amerika VerweiqcrL den hollättdftcheu Schiffen die Kolben. Erfolgreiche denUchs Slshlrupps im Westen, 200 Frcnrolcn gefangen, ein franzostscher Ansturm rnrüAgeMorfen.

Reiche HKeot-Keule. Der MrkirUt Avercscn's.

Der Lenifche Generaistad |i ;=== meldet:

M. T. §. Großes ZarrvZ^trartier, derr 16. Mari. AmtSlch.

Westlicher Kriegsschanplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprechl.

Am Abend und während der Nacht war die englische Artil­lerie »urmentl.ch zwischen Arras und St Quentin sehr ta!ig. Durck feindliches Feuer und Bombenabwurf auf rückwärtige Ortschcnren entstanden in Menen und Hallnin größere Verluste unter der Bevölkerung

Heeresgruppen Deutscher Kronprinz, von Gollwitz und HerzogAlbrecht.

westlich von Reims, auf beiden Maasusern sowie an der Lothringischen Front bei Mulzach und Blamont war der Feuer- kampf tagsüber gesteigert. Beiderseits von Ornes blieb er auch die Nacht hindurch lebhaft.

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Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues.

Der Erste Leneralqnartirrmeister: Ludendorfs.

Abendbcricht.

Berlin. 16. März, abends. (WTB. Amtlich.) von den Kriegsschauplätzen mchts Neues.

W. T. Großes HauptqrrorUev, den 17. Mae?. Amtlich.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronrrlnz Rupprechl.

In Flandern war von Mittag an die ArlillerietäNgkeit gesteigert. An der übrigen Front beschränkte sie sich auf Stö­rungsfeuer. Es lebte am Abend vielfach auf.

Heeresgruppen Deutscher Kronprinz und E a l!w i tz.

An der Aillette, südwestlich von Berry au Vac sowie in Verbindung mit einer erfolgreich durchgefübrten Unternehmung bei Tahure zeitweilig erhöhte Cefechtstätigkeit. Nach zehnstün­diger Feuervorbereitung stießen französische Abteilungen west­lich von Avocourt auf breiter Front vor. Teils hielt unser Feuer ste nieder, teils warf unsere Infanterie sie im Nahlampf zurück.

Starker Artilleriekampf hielt tagsüber und vielfach auch während der Nacht auf dem Ostufer der Maas an. Unsere In­fanterie brock' an mehreren Stellen zu Erkundungen vor. Kur­hessische und waldeckiscke Stoßtrupps drangen bei Samogneux, badische Kompagnien bei Beaumont, sächsische Sturmtruppcn bei Bezonvaur tief in die feindlichen Stellungen ein und brach­ten mehr als 200 Franzosen, da'unter einen Bataillonsstad, ge­fangen zurück.

Heeresaruppe Herzog Albreck 1.

Im Parroywalde sowie in der Gegend von Blamont und Dadonoillers rege. Xatigfeit des Feindes.

Im Luftkampf und von der Erde aus wurden gestern 17 feindliche Flugzeuge und 2 Fesselballone abgeschcssen.

Von den anderen Kriegsschauplätzen nickts Neues.

Der Erste Generalquarticrrneister: Ludcndorff.

Abendberi^ t.

Berlin, 17. März, abends. fWTB. Amtlich.) Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues.

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|| Der österreichische Generalstal» [ meldet:

Wien. 16. März. (WTB.) Amtlich wlrd verlautbart: Keine besonderen Ereignisse.

Der Chef des Ecnerolstabcr.

Wien. 17. Marz. (WTB.) Amtlich wird verlautbart: Nichts zu berichten.

Der Chef des GeneralstaSes.

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| Der bnlstarilcke Gcneralktab || meldet:

Sofia. 16. März. Generalstabsber'cht vom 15. März.

Mazedonische Front: Im Eernabogen erneuerte die feind­liche Artillerie heute vormittag ,hr verstärktes Feuer gegen un­sere Stellungen. Unter dem Schutze dieses Feuers versuchten französische Infanter,eabtei!ungen unsere Posten anzuqreifen, wurden jedoch mit Gewehr- und Bo.nbenfeuer angeorif'en und vertrieben. Im Westen von Dobropolje war das Artillerieteuer zeitweise auf beiden Seiten heftig. Im Süden der Velasitza schoß unsere Artillerie zwei feindliche Flugzeuge ab. von denen eines binter unseren Stellungen nördlich des Vutkowosees niederfiel. Der Flieger, ein Engländer, wurde gefangen genommen.

Dobrudschafront: Waffenstillstand.

! Das türkische Hauptquartier || meldet: -

Konstantinoye!, 15. März. (WTB.) Tagsbericht.

Palästinafcont: Im westlichen Abschnitt stärkeres gegensei­tiges Arlilleriefcuer oller Kali!>er. In der Mitte Ruhe. Im östlichen Abschnitt in der Nackt Patrouilleukämpfe. bei Tage ge­ringeres Artilleriefcuer. Im Iordantale Palrouillenlütigkeit.

In Erzerum beträgt die Zahl der bisher genommenen Ge­schütze 168. Eine weitere Steigerung dieser Fahl ist zu erwarten: außerdem wurden zahlreiche Minenwefer, Maschinengewehre und viel Munition erbeutet.

Bericht vom 16 März: An der Palästinafront keine größere Eefechis'ätigkeit Feindliche Eclundungsabteilungen bei El Kafr und in der Gegend des Jordan wurden abgewiesen. Das Ar- tillerirfeur blieb schwach. Sonst keine besonderen Ereignisse.

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KonstanNnopel. 15. März. (WTB.) Der DampferEul- nihal ist gestern Abend aus Theodosta mit dem ersten Zug tür­kischer Kriegsgefangener zurückgekehrt. Der Kapitän des Damp. fers und der die Gefangenen begleitende Beamte erklärten einem Vertreter des BlattesVakit". daß sie in Theodosia" mit leb­haften Kundgebungen. Freude und Sympathie seitens der Be­völkerung ui7b der Sowjets empfangen wurden. Die Sowjets gaben zu Ebren der Besatzungen des ..Gulnihal" und des be­gleitenden Torpedobootszerstörers ein Bankett. Theodosta be­findet sich vollständig in den Händen der Bolschewisten, dte er­klären. daß sie ln Zukunft weder mit der Türkei noch mit sonst jemanden Krieg führen werden. Sie»urn gerade einen Auf­ruf erlassen, in dem sie die freiwilligen Truppen aufsordern, sich für den Kampf gegen Kaledin einschreiben zu lasten. Die Be­ziehungen der Bolschewisten zu den Muselmanen find gegen- j wärtig gut.

Crkttudimgsgefechte im Meleu.

Berlin, 16. März. (WTB.) Der gemeldete französische Vorstoß westlich Avocourt brach kurz nach 6 Uhr abends, nach­dem einer zehnstündigen Artillerievorbereitung ein kurzes Trom. melfeuer folgte, in 1600 Meter Breite gegen unsere Stellungen vor. Hier holte sich der Fernd außerordentlich schwere und blu­tige Verluste. Unsere Stellungen blieben voll in unserem Be­sitz. Ein weiter südlich beabsichtigter feindlicher Angriff wurde bereits in unserem Vernichtungsfeuer erstickt Die erfolgreichen deutschen Vorstöße brachten trotz heftigster feindlicher Gegen­wehr außer den 200 gemeldeten Gefangenen vier Maschinen­gewehre ein. Unsere Stoßtruppen. die lief in die feindlichen Linien gelangten, halten reichlich Zeit, die feindlichen Vertei­digungsanlagen, Unterstände. Blockhäuser und Keller zu zer­stören. Feindlichem Bombenabwurf fielen wiederum in Roste- laere. Menen, Roncq und Vervrcq zahlreiche Zivilisten zum Opfer. Von unseren Bombengeschwadern wurden die Bahnaw lagen und Eisenbahnknotenpunkte östlich Epernay angegriffen Zahlreich beobachtete Brände und Treffer beweisen den Ersolp

42000 Tonnen versenkt.

Berlin, 15. März. (WTB. Amtlich.) Im westlichen Mt- telmeer wurden durch unsere Unterseeboote acht Dampfer und ein Segler von zusammen mindestens 27 000 Brnttoiegister- tonnen versenkt.

Im besonderen beteiligt ist an diesen ErfolgenU 35", Kommandant Kapitanleutnant Arnauld de la Perriere. Dieser bewährte Kommandant hat in zweieinhalbjähriger Täligkei- im Mittelmeer mit seinem kriegserprobten Boot an Schiffs­raum rund eine halbe Million Bruttoregistertonnen versenkt.

Der Ehrl tzrs Admiralstabs -er Mariae.

Berlin, 16. März. (WTB. Amtlich.) Auf dem nördlichen Kriegsschauplatz haben unsere Unterseeboote neuerdings 15 000 Vrnttoregistertonnen feindlichen Handelsfchiffsiaumes verienkt.

Der Chef des Admiralftabs der Marine.

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Angriffe auf einen Celeitzug.

Kopenhagen. 15 März. (WTB.)Berlingske Tidende' meldet aus Kristianias In Stavanger liefen gestern mehrere Dampfer ein. die in einem Geleilzug aus England über die Nordsee gekommen waren. Der Geleitzug bestand aus 23 skan­dinavischen und englischen Dampfern, die von 18 englischen Kriegsschiffen begleit-et waren. Die Reise verlief zunächst ohne Störung, bis gestern, 9 Seemeilen von der norwegischen Küste entfernt, auf beiden Seilen des Geleitzuges je ein deutsches U-Boot bemerkt wurde. Kurz darauf wurde ein englischer Dampfer von einem Torpedo getroffen. Der Dampfer sank, je­doch gelang es die Hälfte der Besatzung zu retten. Nach ande- deren Meldungen aus Kristiania wurden später von der Küste heftiges Eefckützfeuer gehört, woraus geschloffen wird, daß die englischen Kriegsschiffe mtt deutschen Kriegsschiffen in einen Kampf geraten sind.

Basel. 15. März. Nach einer Madrider Haoas-Meldung wird aus Bilbao berichtet, daß im Kanal von Bristol das spa­nische SchiffChristine" versenkt wurde. Das Schiff hatte Car­diff am Sonntag perlaffen. Es hatte Kohlen für die Hochöfen von Drlbao an Bord.

Amsterdam. 16. März. (Reutermeldung.) Der Dampfer Ratbmore" der London and Nord Western Railway Co. stieß am Morgen des 15. März mit einem Schiff der Marine zusaur- wen und wurde schwer beschädigt. 610 Fahrgäste landeten i« Kingstown. 26 werden vermißt; 20 Uebeclebende find verletzt. Rathmore" wurde nach Dublin geschleppt.