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eist in seinem liirzlich allen am Scheidewege" mmerkretsen eine große itt beschränkt sich da- verdammenswerten Ma- Jtalia" mitgeteilt wird. " betont, Giolitti könne as umstürzlerische Wesen en. Der Gesamteindruck n demselben Maße sinkt,
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Abschluß derFlandern-Sffensive.
Seit Monatsfrist schweigen die Berichte fv.ro* Zugriffen der Engländer in Glandern. Zwar wurde nrch mehrfaa; heftiger 2lrnilecielampf gemeldet, auch Lasen wrr. Zuwellen von Erkundungsgefechten. einen ^cofzkampftag, selbst einen nennenswerten örtlichen "tn- ^Errevorstotz brachten uns die letzten Wochen nicht
L x ^ am ?i ln Flandern ist abgeflaut. Ter Ena-
Lander har. lvre der Heeresbericht vom 15. Dezember mclöe., ^lne Ängrrffe in Flandern eingestellt.
Unsere Waffen sind es, die diese Einstellung er- zwungen haben. Das Ziel des FeindeS war die flan- ^; u l. ?“ß e ' n Ü ir .. D * e Erreichung und Vernichtung
unserer U-Boot->L>rützpunkte an der Nordküste Belgiens. Eert Februar 1917 fraß vermehrt das U-Boor an Englands und seiner Verbündeten Schiffsraum. Zu ge- waltlger Höhe schwoll die versenkte Tonnenzahl an, ^öur ^ee war die furchtbare deutsche Waffe gegen Englands Hungerkrieg unverwundbar: England mußte da- Hher von Land aus dem U-Boot beizukontmen verbuchen
- . ^it war der Weg von Ipern bis zur Küste, stark aber Englands Rüstzeug, ein Riesenaufgebot von
»Truppen und .Kriegsgerät. Der Weg ist weit geblieben, Englands Rüstzeug aber ist verdorben Siegreich hat die kampfdewährte -1. Armee dem Ansturm des Feindes standgehalten. ihm den Durchbruch unse- rer Front, die Erreichung seines Zieles, der ftan- ^ drrschen Küste, verwehrt. Zwar hat der Feind im v Trichtergelünde von Ipern einigen Boden gewonnen.
hat einige Dörfer besetzt, aber, dies..' Boden ist zer- j wühlt und zerstampft vom Kriege, die Dörfer sind armselige Ruinen und Drümmerstätten.
Ziel ulcd Erfolg stehen also in schreiendem Miß- \* oerhältnis Ä.Mchwohl hat der Engländer sich als ff Sieger anfgespielt, sich mit großen Erfolgen in Flandern gebrüstet. Tie unter ungeheuren Opfern erreichten, kaum nennenswerten Vorteile rechtfertigen sol- ches Gebühren nicht. Zu einem strategischen Siege ge-
- hörte die Erreichung der flandrischen Küste, die Behinderung der Arbeit unserer N-Boootc durch Vernichtung ihrer Stützpunkte: das ist dem Gegner nicht gelungen. DcxMveg zur Küste ist von seiner Front heute fast gleichvntt entfernt, wie vor der Flandern- schlacht. Seine gesainten Opfer sind daher umsonst gewesen. Sein ist die Niederlage, unser der Sieg!
Waffenstillstand ist noch kein Friede.
Wie verheißungsvoll lfingt um die Weihnachtszeit oas langersehnte Wort „Waffenruhe" iuiö jetzt ..-Waffenstillstand" an unser Ohr. Gewiß, es ttegt ein Borahnen künftigen Friedens ’n Dem Begriff, daß die Waffen ruhen, daß die Operationen ft ; aftcl)C!i sollen und den unblutigen Geistes- uicd Worrkämpfen der be** derseitigen BevöUntächt'gren das Feld frei geben.
Aber auch gerade de7ha d ist es Zeit, ohne pessimistisch zu se'u. daraus hinzuweisen, daß alles dieses immer noch nicht m ; t Sicherheit Den Frieden bedeutet Denn die Fricdensoerhandlungen können s'ch zerschlagen: es braucht nicht unbedingt zu e'ner Einigung zu kommen. Und was dann? Ja, dann geht der Kampf nach Ablauf des Wa.fenfuUUandeS eben weiter. wie es in vielen geschichtlichen Fällen gcivesen ist. Wir müssen daran denken, daß d'e übrigen En- tontegenv'sen. voran England. Frankreich und Amerika. ja alle Mittel versuchen werden, <n Rußland, selbst Zweifel und Zwietracht zu säen, dem auf Rußlands Boden herabgestiegenen Friedensengel ettren gehörigen Knüppel zwischen die Beine zu werfen; damit ein Weitcrbluten Rußlands herbeiznsühren.
So kennzeichnen sich Waffenruhe und Waffenstttl- ^and wvhl als eine Brücke, aber diese überspannt noch einen weiten Abgrund, in dem die Entente sich b-mübt. Sprengladungen an die Brückenpfeiler zu leomt '■Hn uns'ist es. diesen Machenschaften mit Ruhe Wa-- noch nicht ist. kann werden, aber es mutz und ohne übertriebene Hoffnungen zu begegnen:
: "^Hierttn wollen wir denken, bis uns die Ereignisse eines Besseren belehren.
Zur Lage in Rußland.
Straßenttu. , ]c in Odessa.
©uciliftf'C R.'eld. ..gen aus der Ukraine besagen: Versammlung der Eisenbahnbeamten hat aus ' Nikola7ew' ein Telegramm erhalten, in dem gesagt wird, daß die marstmaU.n ^>en ^ruppcn tu Odessa, . dem großen südrussischeu Hafen an. ^^warzen Meere, mit Maschinengewehren be.vas.net, das Zettg-rar s an- \ <rrarissen haben, wo die R.: :-a, oap neue Parlament ! der Ukraine, versammelt rvar. L,te, ^ettnehmer der >
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gan.^n Entente Trrttpcn in Siidrußland'?
> mird aemeider: An den Kanlp- p-.ben' auch lumätiifcf.e, serbische len um oio^o.- a. a ; j {.j tsn 5:a-«din». der-
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Me I r^;VaU ae^en. ^ie örtlichen Ausschüsse äeuge^Dem ‘ Verteilung vornehmen. De
der Sowjets w-rv.n Soldatenrates von Mos
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eil drei Tagen sl. P'ü.rderungen der Dein- zine Peter bnrgs statt, die von un.lelannter
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Hand geleitet werden TaS revolutionäre .Kriegs- kemitee trifft Maßahmen, um allen Wein in Peters» bürg zu vernichten. Patrouillen auf Panzerautomobilen fahren umher. Es sollen sich an 700 Niederlagen von Wein und anderen alkoholischen s^etränken in Petersburg befinden, deren Wert auf mehrere Millionen geschätzt wird.
Trennung von Kirche unv Staat.
Die russischen VolkSdeauftragten haben einen Erlaß herauSgegeben, der für Rußland die Trennung von Kirche und Staat fcftseyt und gleichzeitig die Kirchen» und Klostergüter, sowie Gold. Silber und Edelsteine n den Mitren und Kreuzen der Geistlichkeit e i n z i e h t. Ferner wird die ltzeistlichkeir verpflichtet, in den nicht zum Kampfe verwandten Teilen des .Heeres zu dienen.
Zapano Fefrscnnng im östlichen Asien.
* Nach „SibirSkaja Shisn' erwarb eine japanische Finanzgruppe ein Nutzungsrecht auf 10 000 Tesjatinen Urwald mit Niederlaffungsercht an der Südostspitze von Kamtschatka.
Ter Kamps um Oftasien.
Die holländische Presse beschäftigt sich ziemlich lebhaft mit der Besetzung Wladiwostoks durch die Japaner und glaubt, darin d7e Anzeichen eines drohenden Zusammenstoßes zwischen Japan und Amerika sehen zu sollen. So nimmt „Maasbode" zu den Vorgängen t»n Osten Stellung und glaubt, daß man das Bündnis mit der Entente bald vergessen haben werde, wenn durch dre Verwickelungen, in denen sich Rußland augenblicklich befindet, diesen der Einfluß in Ostasien au» den Händen gleiten wurde. „Maasbvde" glaubt, daß Amerika nicht daran denke, Japan den Einfluß im fernen Often allein zu überlassen.
Russische Streiflichter.
- General Nowitzkh. der Oberbefehlshaber an der Nordfrvnt, ist ve- giftet und nach der Peter-Pauls». Festung gebracht worden.
= Vc.m Er; Zeinen des neuen malistifchen Bürgermeisters verließen alle Beamte der Petersburger Stadtverwaltung das Rathaus, indem sie gegen die Ungcseyntüßigkeir Del marin: . Verwaltung
Einspruch erhoben.
--- Ein Kongreß von Frontvertretern behandelt zurzeit in Per. .urg die Temobittsierungsfrage. Ter bisherige Adnnralirälsrat wurde aufgelöst.
" In Petersburg haben gestern viele Haussuchungen stattgefunden, besonders in den Wohnungen der Offiziere in der Wassily-Ostrow-Gegend.
'' Es wird eifrig nach Kerenski gesucht, da man annimmt, daß er sich in Petersburg verborgen hält.
" Ter amerikanische Konsul in Eharbin drahtet nach der „New Jork Times", daß die Marima.ipen in den größten Städten Sibiriens die Oberhand gewonnen haben.
" Ter Bolschewiki-Gesandte in Stockholm, Wo- rowski, erhielt ein Telegramm ans Petersburg, daß Kaledin ln der Nähe von Moskau verhaftet worden fei.
'Das Militürkomitee der in Finnland steheir- den Truppen teilt dem sinnländischen Senat mit, daß es finnländtscheS Geld für die Abziehung russischer Truppen aus Finnland benötige. Alle Eisenbahnen erhielten Order, sich auf Transporte vorzubereiten, da der 2lbmarsch spätestens-nach zwei Tagen beginnen soll.
Allgemeine Kriegsnachrichten.
Frecher Schwindel.
Das deutschfeindliche „ Maandag Achtenblad", Montagsausgabe des Amsterdamer „Telegraaf" vom 26. November läßt sich melden, daß die griechischen Truppen in Görlitz in deutschen Uniformen zuerst all der italienischen und dann an der Balkan- fronl kämpfen sollten, daß aber die angeblich größtenteils venezelistischcn Offiziere dagegen protestiert hätten. Diese Meldung ist so lächerlich, daß sie eine ernste Zi. .ückweisung nicht verdient.
Tas Kesseltreiben gegen Ealliaux.
Gegen einen der ältesten, erfahrensten und besonnensten Politiker in Frankreich, Calliaux, ist ein grauenhaftes Kesseltreiben veranstaltet worden, weil er rm Verdacht steht, den Frieden fördern zu wollen. Man macht ihm auS den Kreisen der Pariser Kriegshetzer heraus die allerschlimmsten Vorwürfe und in der Kammer hat man nunmehr eine Mehrheit für die Aufhebung seiner Immunität als Abgeordneter zusammeitgebracht, damit der Staatsanwalt zugreifen könne. Der Ministerpräsidem Elemenceau betreibt Verfolgung mit besonderem Nachdruck: der alte Hasser will die alte Feindschaft anstragen. Im Ausschüsse erklärte er: „Wenn die gegen Ealliaux oorgebrachren Vermurungen irgend einen einfachen Bürger berräfen, so würde es keine Erörterung geben. Tie Regierung har ihre Verantwortung übernommen, die Kammer wird die ihre tragen. Wenn die Kammer eine Strafverfolgung EaUiaux ablehnen sollte, würde die Regierung zurücktreten.
Ter Ausschuß hörte hierauf Calliaux an. Er stimmte sodann mit 9 gegen 2 Stimmen für die Aushebung der Immunität Ealliaux und beschloß die von der Regierung mitgeteilten Schriftstücke sowie den stenographischen Bericht des Ausschusses zu veröffentlichen. Tre Erörterung in der Kammer wird am Tonnerslag stattfinden.
Fcalion mutz sich beschcidc«.
Aus die Revision der italienischen Kriegsziele, die unter dem Truck der ungeheuren deutschen und österreichisch-ungarischen Wasfenerfolge eingesetzt, fällt ern besonderes Licht durch die Behandlung Italiens aus der Pariser Konferenz. Nach zuverlässigen Nachrichten bestand nämlich Amerika auf die Zurücknahme des Versprechens. Italien die Dalmatinische Küste zu überlassen. Darüber hinaus wurde beschlossen, den Italienern auch die versprochenen Vorteile in Kleinasien vorzuenthalten.
Uncle Sam hat Angst.
Ter amerikanische Kriegsminister Baker tritt in der Presse dafür ein. daß Industrie, Arbei'.rschaft. Eisenbahnen und Techniker jetzt ihr Letztes hergeden müßten, um dafür zu sorgen, daß die amerikanische Hilsc im Westen nicht zu spat komme. Ter Krieg sei in die kritischste Phase getreten. ES gelte, so schnell wie möglich Tritppen und Material itt großem Umfange nach Europa zu schaffen, um einen feindlichen Durchbruch an der Westfront zu verhüten. Die Schisfsraumfrage sei brennender als je.
Nun. wenn wir durchbrechen wollen, werden die Armeen kriegsungewohnter „Sammies" sicher nichts daran ändern.
Zerfall des Serbenhrcreö.
Alan berichtet der neuen ..Zürcher Zeitung" über die Rückwirkung der russischen ^riedensoewegtcng auf das serbische Heer: Tie serbische AmtSzeitung „Srpske Rovine" bringt scharfe Mahnungen des Kriegsministers gegen die zahlreichen Desertionen sowie Edikte gegen dle vielen im Ausland sich aufhaltenden Krtegs- unlustigen. Auch zahlreiche Offiziere wurden wegen pazifistischer Tendenzen oder Hochverrats auS der A nnee entfernt. Nr 93 des „Srpske Novine" meldet die Entlassung von 8 Obersten, 17 Oberstleutnants. 11 Äkajoren sowie zahlreichen Suballernosfi- zieren Die meisten standen zu dem Gemaßre- gellen General Milos Bozarlooitsch und dem wegen Hochverrats Hingerichteten Obersten Dragutin Dtml- lrijvltsch Apis in nahen Beziehungen.
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Kleine Kriegs nach richten.
". Der frühere Präsident der portuaiesischen Republik, Machado. ist mit seiner Familie in Madrid angenommen.
" Die Opposition gegen den englischen Oberbesehlshaber Sir Douglas H a i g h ist nach dem schweren britischen Mißerfolg bei Eambrai beträchtlich gewachsen. Tie führenden politischen Kreise fordern von der Regierung energisch die Älbsetzung HaighS.
Aus aller Welt.
** Unwetter-Heimsuchung Japans. Die Zahl der Toten bei dem letzten Taifun ist ungeheuer. Der Sachschaden übevftctgt 2öU Millionen Franken. In der Präfektur in Tokio zählte man allein über 500 Tote. 3000 Häuser sind zerstört. 150 000 Häuser über- schwemmt, 2 0 0 0 0 0 P e r s v n e n v v l l t o m m e n obdachlos. Mehrere Dörfer in der Umgebung To- kios find voUtrmmen zersrö-' in Si: .amura fand man 3000 Tote. Tie kleine Insel bei Uruhasu ist verschwunden. die Be ner sind nmgetor
* Kein Kartofsclbrot mehr. Gerade keinen Brotneid. wohl aber den sehnlichsten Wunsch nach Nachahmung wird das Vorgehen des Kreises Altena anderswo Hervorrufen. Der .KreiS hat nämlich soviel Mehl erspart, daß er in der Lage ist, die Streckung des Brotes mit Frischkartoffeln fortsallen zu lassen und dafür das ersparte Mehl heranzuziehen. Der Kreisausschuß hat bereits in diesem Sinne verfügt.
** Abschaffung ver bayerischen Kragen-Borten.
Wie uns aus München gedrahtet wird, hat der König von Bayern angeordnet, daß die von den Mitgliedern der- bayerischen Heeres am Kragen des Waf» fenrocks vielfach getragene weiß-blaue Borte in ihrer jetzigen Art abgeschafft wird. Nur die Kragenecken dürfen noch mit weiß-blauer Borte besetzt werden. .
Explodierte Petroleumlampe. Als die süni kleinen Kinder der Kriegerssamilie Johann Hammer aus Unterau in Schioaben bei der Morgensuppe saßen, explodierte die Petroleumlampe. Tas Petroleum ergoß sich über die Kinder. Trotz Ausbietung aller Kräfte und Einsetzung ihres eigenen Lebens konnte die Mutter sich des Feuers nicht erwehren. Das achtjährige Mädchen und der ftinfjährige Knabe sind ihren schrecklichen Wunden erlegen, das sechsjährige Mädchen erlitt schwere Brandwunden im Gesicht und an der Brust. Der vierjährige Knabe zog sich Brandwunden am Fuße zu. während das halbjährige Kind vom Feuer verschont blieb.
** Bon der Abteiltiir erschlagen. Ein Reisender verunglückte in einem Eilzug aus Köln dadurch, daß ihm die zu ftüh geöffnete Abteiltür beim plötzlichen Halten des Zuges gegen den Kopf flog. Tie Verletzung war so schwer, daß der Bedauernswerte kurz darauf
starb. ' . . . „
*• Ter Schübe auf dem Schornstein. In Teurscyen- thal schoß ein 16jähriger Schornsteinfegerlehrling vom Schornstein herab auf das gerade vorbeilommende Dienstmädchen des Tr. B. Tas Mädchen brach schwer verletzt zusammen. Der Bursche hatte das Gewehr einem Feldhüter entwendet und nach der Tat versteckt. Er hatte aus purem Nebermut gehandelt.
** Tic Scchnndsprage macht sich jetzt wieder sehr bemerkbar. Da in der Bucht wenig Fische sind, sind die Seehunde sehr geftäßig und zerstören selbst die Netze der Fischer. Ter Fficher Kamrath fing zwer mächtige Seehunde im Gewicht bis zu vier Zentnern. Tie Tiere wurden nach Tanzrg zur Bewertung ihres Fleisches und des Felles gebracht.
** Eine Haferrgeschichle. Ein Jäger aus Essen erlegte einen Hasen, den er als Kenner auf 9—10 Jahre schätzte. Er beschloß diesen alten Burschen seinem Jugendfreund zu verehren, und hängte ihm eine Karte um den Hals mit der 2Iufschrift: Lied Nr. 69, Strophe 3, Zekke 2. Ter Freund las das sonderbare Anhängsel, holte das Gesangbuch hervor und fand die Worte: „Möcht alles wohlgelingen!" Am nächsten Sonntag, als er ein gebratenes Stück vom Hasen vor sich aus dem Teller hatte, und es mit dem Messer zerreilen wollte, erfaßte er erst den tteferen Sinn der Worte. Nachdenklich schaute er seine Ehehälfte an und sprach dann: „Mutter, möcht alles wohlgelingen. Hammer, Axt und Handgranaten her!" — Blutsauer haben die beiden sich^s beim Hasen werden lassen. Am folgenden Tage erhielt der Jäger eine Tankeskarte mit der kurzen Aufschrift: „Schillers Teil, Seite 18, Zeile 6 von oben." Ter gute Freund holte seinen „Teil" hervor und fand an der bezeickneten Stelle: „Einen Zähern hätte er mir nicht schicken können." — Tie beiden Freunde hatten sich verstanden. ,


