Ausgabe 
24.12.1917
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Der Originaltext des

VZaffenftillstandes.

Wa» er sagt:

Einleitend wirb aU Zweck der Abmachung die HerdeifUhmrng eines dauerhaften Friedens vezetchncr.

Artikel l setzt die Tauer de?, Waffenstillstandes bi- zum 14. Januar (1. Januar rit;,. Tarums und die siebentägige Kündigungcsrm fest.

Artikel ll bestimmt. der Gaffen'.il'staad »ich auf die aanze Front euijchliegl'. de- ru»s!»>') - :c. ;eu Kriegsschauplatzes erstreckt uuo o.ih 1 : 1 : 1 :

Dauer t e in c Fr 0 ntve rPa r i u n geu un»: 1* : - Gruppierungen >ur Vorder^ un vln« r C f v<: i. erfolgen dürfen Au *-

ichiebungen sollen durch geführt w.rden cs sei dcun dag diese Verschiebungen beim Inkcastiin: n .i.» - Vertrages schon eingeleuet sind.

Artikel 111 setzt für die enropäi.che <lro»it v> grenzunaslinien fest, zwischen denen das Gebiet als ..neutral" gilt.

Im Artikel i\ heiß. c. Sag : c r.ou.iui'i. und Festigung Der freunvjchastl'ch u kk.» »n »1 w» schen den Böllern ein o.ganjirtcr ^ w 1 !rl;v u ' ru- Veu gestattet ist In jeden: k werben - b «öt.l-

len durch weiße Flagg,'»» alv l.:n ein

gerichtet Hier Dürfen gleichzeitig nicht mehr als 2.'- Angehörige jeder Partei wafienlos erscheinen. ZU ruugen dürfen au^getauscht. offene Briefe befördert, Waren de- täglichen Gebrauches dürfen verlaust und ausgetauscht werden.

Artikel V setzt für die Meeresteile die Ein« zelheiten de- Waffenstillstanoes fest. Für das Weiße Meer und die russische Küste de- nördlichen Eismeeres wird eine besondere Bercinbarung getroffen, jedoch ollen nach Möglichkeit schon jetzt '.griffe auf rus­sische Schiffe unterbleiben. Tie rusjtfche Regierung über­nimmt die Gewähr, daß die Seestreitkräfte der En- tente in dem Gebiete des Waffenstillstandes sich den Abmachungen öel Vertrages sügcn.

Tie Handelsschiffahrt in der Ostsee ist frei. Artikel Vl bestimmt, daß Infantcrieübunacn nur 5 Kilometer. ArttUerieschießübungen nur l.« .Kilometer hinter Der ftcont oorgenommcu werden dürfen. Fessel­ballons dürfen nicht außerhalb einer IO ^Ue-meter- Hone aufsteigen. 'Arbeiten an den Stellungen hinter den vordersten Gräben sind erlaubt, jedoch ttichr solche, die der Borbereltung eines Angriffs dienen.

Artikel Vli sieht besondere WafjenstiUstaiid-kom- Missionen für die einzelnen Bezirke (Riga, Dünaburg. Brest-Litowsk. Bcrditichew, Foclant. Odessa) vor.

Artikel VIII enthält die Aufhebung der bisheri­gen Waffenrubebestiminungen

Artikel IX lautet: Tie Vertragsschließenden wer­den unmittelbar im Anschluß an die Unterzeia.nung dieses BertragcS i» Friedenavcrhandlttngcn cintrctcu.

Wetter wird bestimmt:

Ausgehend von dem Grundsatz der Freil>ett. Unab. yänglgkeit und territoriale»» Unversehrtheit des neu­tralen Pcrj. n, cu.'.i ei ..u- Uc rurktsche und die russische Oeeresleitnng bereit, ihre Lcuppen an» Persien tzurülkzu-tehen und iverden alsbald mtl Persien sich in Verbindung setzen, um dle Ein.elbeiten der Räumung und der zur Sicherung des Grundsatzes der Neutralität sonst noch erforderlichen Matznahnten zu erledigen.

»

Zur Crgi". Z.zng und zum weiteren Ausbau des Abkommens sind die vertragschließenden . ien über, eingekommen, zunächst die rllegelung des der Iivilgesa^n, urr. und der Vienslunlanglichcn Kriegs« gefangenen unmittelbar durch die Front in Angriff zu nehmen. Hierbei soll die Frage der Heimschafsung der Franc»» und Kinder unter 14 Jahren in erster Vinte berücksichtigt werden.

Die vertragschließenden Parteien werden sofort für die tunlichste Verbesserung der Vage der beiderseitigen Kricgogcjangcnc,i Sorge tragen. E- soll eine der vornehmsten Aufgaben der beteiligten Regierungen fern, um die FriedcnSverhandlungen zu fördern und

Scherz und Ernst.

»f. »»9e»seu fir rtzcalerlnltur. Ter Vtiband zur $#»fcaruNf deutscher Theatsrkultur in Hilde-Hein» erhielt ,us dem Feld« folgende» Schreiben:Durch den Krön- Prinzen von Lachsen Königliche Hoheit von der Gründung da» Verbände» unterrichtet, melde ich mich hiermit unter Msifügung de» Jahresbeitrages als Mitglied an. E» ist höchst« Zeit, daß da» deutsche Volk ln einträchtigem Zu­sammenwirken Front macht gegen die llnkultur. welche auf »an Bühnen unsere» Vaterlandes zur Vorherrschaft zu HOlangen droht. Ter Gedanke an Stäbtedundlheater hat mich schon lange beschäftigt. Ich freue mich, daß der Ver. Band auch diesen für den Kampf gegen den unnaitonalen und sittlich entarteten Theaterdetrted in sein Arveüspro- Gramm ausgenommen hak. und wünsche seinen -eitgerechten. tzatzren Bestrebungen vollen Erfolg, von u>: >

valfeldmarschail."

tf. Brotkarten nnv Papieruerbranch. In Berlin »arden im Jahre etwa 1 050 000 Kilogramm Papier verbraucht, das sind 21 000 Zentner! Die Brotkarte verschltnat davon die Hälfte Für die Hauptvcrteilung an Brotkarten, die alle vier Wochen staltfindet. müssen beispielsweise fedeSmal rund 2 0 Millionen Kar­ten gedruckt werden. Auf entsprechender Höhe mit diesem Rtesenverbrauch und mit den vielen Stellen, die unt der Karrenherstellung und dem Kartentrans­port betraut sind, stehen nun auch die Diebstahls- Möglichkeiten, während die Fälschungen in letzter Zeit infolge der besseren Ausstattung der Karten nachge- lassen haben.

tf. Ueder eine große Mäuse- und Hamsterplagr wird in vlelen Gegenden Thüringens geklagt. Viele Gemeinden haben Gift zum Kampfe gegen die Mäuse an die Grundbesitzer verteilt. In der MÜblhäuser Gegend sing ein Hamsterjägcr im Jahre 5l 000 Hamster. -

0 Tie Schrecken der Kohleuuol in Italien. Daß die m Italien vordringenden Deutschen und Oester- reicher reiche Vorräte ln allen Dingen, nur nicht in Kohien fanden, ist bekannt, daß unsere wackeren di»»d»rft»d»»de vvr »Ilmn die italianische K»bleuzufutzr

dle Wunden de- Kriege- schnellstens zu heilen, das Maßnahmen zur Wiederherstellung der kulturelle» und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den vertragschlie­ßenden Parteien getroffen werden. Dazu rechnet die Wiederaufnahme de» Post- nnd Handelsverkehrs ins­besondere der Versand von Büchern und Zeitungen.

Zur Regelung der Ernzelyeuen wird eine ge­mischte Kommission in nächster Zeit i» Petersburg zusamment7^ren.

Der deutsche Heeresbericht in Frankreich.

Ter französische Ministerpräsident Clcmenceau. der vo: seinem Amtsantritt als Herausgeber des fciselre:-. Manne»" einen zähen und erbitterten Kampf q: -,en die Beschränktheiten der französischen Zensur geführt har. zc zt sich als Mann radikaler Neuerungen und verf.gt. . ß : unmehr in der französischen Presse der vollständige deutsche Heeresbericht veröffentlicht werde Er scheint hierbei von der loben.'werten Er- fcitiunu auszugehen. daß das ewige offtzieUe Ver­tuschung. systcm und die gefärbten französischen Heeres­berichte, deiu:n in Frankreich recht wenig Beachtung geschenkt wird, nicht geeignet sind, bas Volk für den bevorstehenden schweren EnrschcldungZampf stark und zuversichtlich zu mache :.

Aber auch Clem'nceau. der die brutale Offen­heit schätzt, kennt seine x:anv»teure zu gut. um nicht zu wissen, daß sie unangenehme Wahrheiten nur in stark verdünntem Zustande vertragen können. So er- scheint denn trotz alledem der deutsche Heeresbericht nur in sehr verkürzter Form, meist fehlt der große Bericht, nur der kurze Abendbericht findet Er­wähnung, und auch dann nur. wenn er keine größeren deutschen Erfolge zu melden hat. Daß außerdem die französische Presse ihren Lesern gegenüber alles ver- stlchen wird, um die l^laubwürdigkeit und Zuverlässig­keit der deutschen Generalstabsberichte durch bewußte Lügen in Zweifel zu ziehen, liegt nach ähnlichen Er­fahrungen auf der Hund. Aach wie vor werden also die bedauernswerten Franzosen über die wirkliche mili- lärischc Lage absichtlich im Unklaren gehalten, ein Be­weis. daß Frankreich infolge seiner hoffnungslosen Situation im vierten Kriegsjahr die Wahrheit nicht hören darf und nicht hören kann.

Deutschlands Arrtwort.

Ter Kanfter gegen Llopv George.

Reichskanzler Graf v. Hcrtltng hat sich gegenüber oem Direktor des Wolffschen Delegraphen-BureauS fol­gendermaßen ausgesprochen:

Herr Lloyd George nennt un» in seiner Rede ..Verbrecher und Banditen". Wir beabsichtigen, wie schon einmal im Reichstage erklärt wurde, nicht, uns an dieser Erneuerung der Sitten homerischer Helden zu beteiligen. Mit Schimpfworten werden moderne Kriege nicht gcwo»tneu, vielleicht aber verlängert. Tenn das ist nach jenen Schmähungen des englischen Minister­präsidenten klar. Für uns ist ein Verhandeln mit Männern von derartiger Gesinnung ausgeschlossen.

Für den aufmerksamen Beobachter konnte seit ge­raumer Zeit kein Zweifel mehr bestehen, daß die eng­lische Regierung unter Führung von Lloyd George dem Gedanken eines gerechten Berftändignngsfriedcno volltommen unzugänglich war. Wenn es in den breiten Kreisen der Oesfentlichkei! eines schlagenden Beweises hierfür bedürfte, so ist er durch die neueste Rede des englischen StaatSleiters geliefert. Sle wissen, daß ich erst seit kurzer Zeit an die Spitze der Reichsregierung getreten bin. daß mir aber meine bröherige Stellung Gelegenheit gab. die auswärtige Politik meiner Vor­gänger und der verbündeten Staatsmänner von einem besonders guten Beovachtungsposten aus zu o^folgen, und da kann ich als Staatsmann und Listoriker, der ein langes Leben dem Forschen nach geschichtlicher Wahrheit gewidmet hat, erkläre»::

aufs Korn genounnen haben, ebenfalls kein Geheimnis. Tie wahre Sachlage erfährt aber erst durch einen Be­richt eine Beieuchlulig. der aus der reichsten italienischen ^tadt Mailand ko»nmt. Schon im letzten Winter war es»nmerlich mit Hausbrand und Indnslriekohten be­stellt. die Preise waren etwa 10 Lire für 50 Kilo: h.'Ute sind jicr den doppelte»» Preis nicht einmal Keh­len ertzaUluI:. Tie Zeitungen bringen darüber höch­stens versteckte Änderungen, und selbst diese streicht die Zenslrr 'Am empfindlichsten leidet Rorditalicns Industrie Die Zufuhr von England und Frantre'.ch ist faktisch gleich null (!?. auch hat man weder Schisse noch Eisenbahnwagen zur Verfügung ES ist ferner ei»» offene- Geheimnis, daß »Ile MuntnonSardelr n jüngster Zeit bedeutend eik^ejchränti werden im: . 0 . eben mit Rücksicht aus den Kohlenmangel; und mehren sich Stimmen, die Italien ein Schicksal wie ^ttußland im Jahre 1915 Voraussagen, da» auch an Munttionsma,:ge1 zugrunde ging Tatsache ist. daß »»»folge Kohlenmangels bereits über die Hälfte, man spricht von mii»destenS 00"»! aller Fabriken zu längere»» oder kürzeren Arbeitseinstellungen genötigt »varci» Ter Anhang der Givlittaner. von denen man sich d:n Frieden erhofft, wächst i»»solgede»ftn von Stunde zu Stunde.

tf W«« ist ein «affeußillstanv? Die Frage nach dem Drum und Dran eines Waffensri!lsta»,deS de» schäft»gt gegen»vart»g alle Gemüter, so daß d»e fol­genden aufklärenden Zeilen am Platz sein dürften: Der Waffenstillstand ist zunächst ein Vertrag zwischen kriegf»»hre»iden Parteien, der das zeitweise Einsteiien von Feiildseiigketten zum Gegenstand har. Das Ein- stellen der Feindseligkeiten kann dabet nur von kurzer Dauer sein. 0. 12 oder 24 Stunden umfassen und z. B. dem A»»stausch von Gefangenen. Auftainmeln von Verwundeten oder Begraben von Toren dienen. Dann spricht man von Waffenruhe: in diesem Falle wird das Einstellen von Felndfelig-eiren von höheren oder niederen Befekisbadern. die sich unmittelbar gegenüderstehen, vereinbart: nach Ablauf der Frist be- -i,u en die Feindseligkeiten auf» neue Ter eigentliche .M»fre!'stil»stcknp" enrfpriNHl jed»ch ß»W»dntt>k p»»»»

Ta- deutsche tztwissen ist relu.'

»Mufti wie waren es. die den Mord von sara- itiuo inszenierten. Ter Prozeß Suchomlinorv in fcetecrbutö. er Hai das. was »vir seit Ende Iui» 1914 wußten, der rveU mit aosoluier TeuUichkeit Naraelegt: d»e Ursache des Weltkriegs, den dem Zaren Niko­laus von gewitieulojett Rargcdera abgeuörigte» Be­seht zur tzZkiamimobilmachuag, der uns den Kampf nach -wer Fronten aufzwang.

Vor wenigen Tagen war eS ein Jahr, daß wir mit unsere»: Verbündeten den Feinden die Ha,»d zum Frreden borcn. Sie wurde zurückgestoßen In- zwischen Hai unsere Annoort aus die Papstnote unseren Standpunkt erneut ausgesprochen. 7)n dem Augen- vkkck. wo ich die Nachricht erhalte, daß die Dafsenruhc, d»e schon zwischen unseren östlichen Nachbarn und uns bestand, in einen förmlichen W a s f e r» st i l i st a n d über- gegangen »st. wird m»r dre Rede des englischen Pre- mtrrtmitifter*. von der Sie sprechen, vorgelegt. Sie ift die Antwort de» herrlichen englischen Kabinett» aus dre Papstnote.

Unser Weg im Westen ist danach klar.

Aich» Llo»,d bieorge ist der Weltrichter. sondern die Beschichte; ihrem Urteil können wir, wie am 2. Au­gust 101-1. stauch heute mir Ruhe entgegensehen.

Um Italien geht'S.

TicScelcueinhcit. seine» Parlameuro" bedroht.

2lus eine.» laugen Klageartikel de» ..Giornalc d Italia' geht unzweideutig hervor, daß in der We- heGljltzung des Parta eutS aus dem Monte EUoriv um Sei»', oder Nichtsein de» Ministeriums Sonnino er^ bitteri gekämpft wird. Das Blatt jagt, die Sozi­al i s» e n übten wie gewöhnlich ihr Gerverbe au», um den Krieg in Mißkredit zu bringen. Andere Grnp. pen in der Kmamer hätten c» daraus abgesehen, das Kabinett Sonnino. bas augenblicklich unumschränkt den Krieg dirigiert, zu stürzen. Mit allen Mitteln werde versuckit, dieses Ziel zu erreichen, ohne jedoch dabei die Bereitwilligkert einer Selbstverantwortung au über- nehmen. Es sei das Bestreben dieser Kamarilla, die Seele nein heit des Parlaments zu zerstöre»». Beängstigt fragt das Blatt, wohin diese Bersch,vörer das Land führen wollen.

Dein Ministerium aber werde nur die Pflicht übrig bleiben, das Parlament zu ftagen. ob eS für oder gegen die Regierung sei. Ter vernünftige Teil des Parlaments werde zrveifelloS der Regierung folgen. Tann aber müffc das Kabinett mit größter und rück­sichtslosester Eirtschlossenheit gegen die Zerstörer der inneren Einheit vorgchcn. Ter ..Secolo" sagt, er könne es nicht »Mgen, die peinlichen B 0 r k 0 m m nisse der P«ament»-Minderheit in der Geheim­sitzung mrtzuteilen. weil die Zensur mit jedem Tage energischer werde.

Corriere della Sera" »veist in seinem kürzlich veröffe»»tlichlen LeitartikelItalien an» Scheidewege" hin. Dieser Artikel habe in Kammerkreiscn eine große Wirkung ausgelöst. Das Blatt beschränkt sich da­rauf. auf die Entwicklung der verdarninenSwerlen R.'a- növer. »vie sie imGiornale d'Italia" »nitßeteilt ivird. zu verweisen.Jdea Rizionale" betont, Grolitti könne sich der Verantwortlichkeit für das ulnstürzlerische Wesen der Abgeordneten »»icht entziehen. Ter Gesamteindcuck ist der. daß SonninvSEinfluh in de,, selben Rlaße sinkt, »vie der Einfluß Giolittis wächst.

* . *

Tie italienischen Sozialisten gehen ofj .rr aufs Ga»»ze Tie Not des Volkes nimmt anscheinend über- ; Hand, und da aus ergibt sich sür die rad.ialen Volks- ^ Vertreter eine Berzweiflnngösti»n"»ung. bei der aller Rücksichten a»l:gescha!ter sind.

Man wird den kommenden Tiirgcn :»»!'. InterejfeW e»»tgege»:?ehen können.

FriedenöbedürfniS eines oder beider StrcitSteile: er kann nur von den Oberbefehlshabern oder Kriegs- Herren abgeschlossen »verden und gilt zumeist für das anze Operationsgebiet, es sei denn, daß ausdruciuch estimmte Zonen ausgenornmen iverden. Die Fühlung mir dem Feinde wird ausgegeben: es wird eine »i^je« nannte Demarkationslinie geschaffen, eine neutrale one zwischen de.den Heeren, die keiner der beiden eile währe»»d der auf den Abschluß des Waffe ' standes folgenden Fr»edenSverhandlungcn betrerci. ta.r. Man spricht heute bekanntlich davon, daß Die ccui4 sche Oberste Heeresleitung eine ne»»trale Zone v'it 100 Kilometern zur Bedingung gemacht haben »Sil. so daß die Heere auf der ganzen Front in einer Ent­fernung von einander stünden, die der Eisenbahn­linie MünchenRosenhelm-KufstLin oder ;wri Trnrei Berlin- Leipzig gleichkäme. Auch der Waffenstillstur d wird auf Zeit abgsschlosse,»: häufig wird er. ivcun die Verhandlungen noch nicht bis zun» Ende g - » sind, verlängert, hin und wieder erschlaaen sich auch die Berhcnd'.unqen: dann wird er aufgekündigt. und ^.e Felndseligke-.^en werden überall eröffnet.

^WGch k lf ? r 0 r n l» e h ? W r > « h f t n.

Mir tj; ioti» ein köstlich-öleiden .4 te*

lebni» für HnMernausend«. nie ge gurre» und ac.-a?; u; hinauszogen, daß sie der her. ' :

wurden. Sie sind den Asphal»,.l'ßc»l u. D eu .:i. lichtspevrenden Steinkästen, dem Flir.er u »d Funkeln 'r abendlich::. Gassen und Straßen fremd ge,o.'7i'en ur.i :r.:»eu letzt eine brennende Sehnsucht nach Wiesens . »che»» r. o '.d. dome» and duftendem, starkmachendem Urbodcn!

Hure Bücher find gute Freunde! Hast du ia) draußen erfahren dürfen? Draußen im stollentiefen Stau, beim triefenden Kerzenstumpf im Flaschenhals, oder in niedriger Bauernstube bei blakender Lampe! Treue Kame­radschaft fand ich draußen aber wie mit vertraule.t Freund«:» habe ich mit such, meine Bücher, geplaudert.

Nenn itzr mm* «ir ..reine Luft. Einsamkeit. »{ und a*n«r. 91. W,. »UH« in ,M». «ff»,." .