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(Ne«estc Nachrichten)

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Bejugsprets 60 psg. monatlich

vierteljährlich 1,80 Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab ge holt in unserer Expedition oder in den Zweig­ausgabestellen vierteljährlich 1,50 Mk. Erscheint Mittwochs und LamStagö. Nedaktionsschluf; früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rücksen­dung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Berlag derGietzener Zeit«»-", Gießen.

Expedition: Lüdanlage 21

(^5itftc*er Tageblatt)

Nnzeigenpreir 20 psS-

die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 3Q Pfg- Die 90 ww breite R e k l a m e . Z e i l e 72 Pfennig. Krtrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung deSZahlung» - zieleS (30 ^agej. bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit.

Truck der (tziehencr Verlagsdruckcrei, Albin Klein.

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Nr. 108.

Telephon Nr. 302.2

Samstag, dm 15. Dezember 1917.

Telephon 9tr. 362.

30. Jahrg.

Im November 22 feindliche Fesselballone rrnd 295 Flugzeuge abgeschossm.

Fortsetzung der WaffeuftittftaudsverhaudLuMeu iu Breft'LiLowsk.

Im Miletta-Gebiet 16OOO Italiener ges-mgsK u?;d 93 Geschütze erobert.

Billa forifmunfl der UlafTenftillTiandsverbandlunaen di- .Verhandlungen über bcn Abschluß ^ims

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jelzerbninnen Grosskarbi

Laur enze & Co.

efert in jedem Quantum

> C. Saalwächtei

Feingutsbesitzer

wer mit ©arten'' /V 11 Berlin, 14. Dez. Am Voc- und Nachmittag des

mieten gesucht. Offenes' Dezember fanden in Brest Litowsk Vollsitzungen statt,

. K. 3 , an * . n denen die einzelnen Punkte der beiderseitigen Waffen-

Fraulfvrt m M^^ltillstandsentwürfe den Gegenstand eingehender Bcra-

II - - bildeten. Am 14. Dezember vormittags werden

^>2CIylCtl a Hnl(Ul& )lc Verhandlungen fortgesetzt, ca. 100 Mtr. Rohr u. Zubt mm

flmtlicbe fleiitlcbe Caaesbericbte.

wtb. Großes Hauptquartier, 12. Dez. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz:

Die GefechtStätigkeit blieb in mäßigen Grenzen. Im November beträgt der Verlust der feindlichen Luft- klö^I^^iiB^^streitkräfte an den deutschen Fronten 22 Fesselballone I I5vli lv»HIH»fiinb 205 Flugzeuge, von denen 85 hinter unseren Linien, ß aIi uL die übrigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar

l\0lW6in abgestürzt sind. Wir haben im Kamps 60 Flugzeuge und 2 Fesselballone verloren.

m vorzügliche Qualität Ocstlicher Kriegsschauplatz.

Nichts Neues.

Mazedonische Front.

Keine größeren Kampfhandlungen.

Italienische Front.

A 1 nrvninint a H Zwischen Brenta und Piave entwickelten sich öct- Mr-1lig6I6IM Kämpfe, in denen wir Gefangene machten.

Der Erste Generalquartiermeister : Ludendorff.

- ~ Berlin, 12. Dez abends. Von den Kciegssclau

'^lätzm nichts Neues.

ein englischer EufiTcblff vernichtet.

. Berlin, 12. Dez. Eines unserer Marineflugzeuge, zFührcc Oberleutnant z. S. Christiansen, hat bei einem lAusklärungsflag in den Hoosdcn am 11. Dezember, Ivonnittags das englische LuftschiffC. 27" ver- jnichtet. Das Luftschiff stürzte brennend in die See.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

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Die Beute aus den ItleiettaKämpfen.

Die Truppen des Feldmarschalls von Conrad haben stach bisheriger Zählung in den viertägigen Kämpfen um das Mklctta Gebiet 639 italienische Offiziere und über r6000 Mann als Gefangene cingebracht. Die iäSeute setzt sich aus 83 Geschützen, 2»S Maschinenge­wehren, 4 Mitratllrusen, 81 Minenwerfern und vielem anderen Kriegsgcrät zusammen.

Der deutsche Kaiser richtete an den Feldmarschall Conrad Hötzendorf folgendes Telegramm.

Fch sende Fhncn sowie ollen beteiligten Führern und Truppen dH wärmsten Glückwünsche zur Einnahme des Monte Mcletto und die anschließenden herrlichen Erfolge der österreichisch-ungarischen Waffen. Von Herzen wünsche Ich Ihnen ein weiteres Fortschrciten der gluck- chen Operationen. ^

wtb. Großes Hauptquartier, 13. Dez. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprccht.

Von Dirmude bis zur Lys und südlich von der Seacpe zellwcillg erhöhte Artillerietätigkcit. - Oestlich m Bullecourt entrissen unsere Truppen dem Engländer mehrere Unterstände und nahmen 6 Offnere und 84 nesonacn - Zwischen Moeuvrcs und Vcndhuille ^ben sich dtt schon am Abend lebhaften Artilleciekämpfe " te morgen verschärft. Auch nördlich von -Lt. ^.uen gesteigertes Feuer-

Heeresgruppe deutscher Kronprinz Zu Verbindung mit Erkundungsgesechtcn lebte in rnzetnen Abschnitten die Fcuertätigkeit aus.

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estlichcc Kriegsschauplatz:

W e dcrc^bart beginnen heute im Befehlsbereich es Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern

stillstandes, der die zur Zeit bestehende Waffenruhe er- setzen soll.

Mazedonische Front:

Im Cernabogen wurden in kleineren Unterneh­mungen eine Anzahl Italiener und Franzosen gefangen.

Italienische Front:

Bei Schnecfall und Ncbel blieb die Gefechtstätig­keit gering.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.

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Berlin, 13. Dez., abends. Von den Kriegsschau­plätzen nicht Neues.

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Berit«, 13. Dez Die russische Deiegaiton ist am 12. Dezember zur Fortsetzung der WaffeustrUftands- Verhandlungen vrrabredungsqemätz in Krsst-Ktrorvok

eingetroffen. Die nächste Vollsitzung findet am 13. De­zember vormittags statt.

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erfolgreiches Seegefecht,

Berlin, 13. Dezbr. Leichte Streitkcäfte unter Führung des Korvettenkapitäns Heinicke haben am 12. Dezember morgens, dicht unter der englischen Küste vor der Tpne-Mündung den feindlichen Handelsverkehr angegriffen. In erfolgreichem Gefecht mit den englischen Vorposten wurden 2 große Dampfer und 2 bewaffnete Patrouillenfahrzeuge versinkt. Uasice Streitkrafte kehr- ten ohne eigene Verluste oder Beschädigungen zurück.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

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35000 rönnen.

Berlin, 13. Dez. Eines unserer Unterseeboote, Kommandant Kapitän-Leutnant Jeß, hat neuerdings im Sperrgebiet um England 3)666 Bruttoregifter- tonnen versenkt. Unter den vernichteten Schiffen befan­den sich 1 sehr großer Dampfer mit 4 Masten, i m>U telgroße bewaffnete Dampfer, von denen einer durch 4 Bewacher gesichert war, ein Passagicrvampfer von etwa 7500 Tonnen, sowie 1 mittelgroßer Tankdamp^er.

Der Chef des Admiralstabcs der Marine.

ileber 50000 tonnen!

Berlin, 13. Dez. Im M'ttelmeer wurden 12 Dampfer und 6 Segler mit über SV 666 Brutior-gister- tonnen von unseren U-Booten vernichtet Die Meh^ zahl der Dampfer wurde trotz ftink'ter Sicherung durch U Bootjäger, Zerstörer und Ftschdampfer aus Geleit- zügen herausgeschossen. Lebhafte Gegenwirkung der Gclcitfahrzcuge blieb in allen Fällen erfolglos. -Der Tcanspoctveikchr uaÄ Italien und den Kneg^jchau^ Plätzen des östlichen Mittelmceces erlitt erheblische Ein­buße. Im besonderen konnte 1 großer versenkter Damp­fer als Truppentrausportschtff nach Italien erkannt werden Bei einem anderen wurde die Bestimmung nach Saloniki fcstgestellt. - Unter den Vernichteten Schiffen waren ferner die bewaffneten englischen Damp­fer Karena" (5285 Tonnen),Kohtstan" (4732 Ton­nen)" undCb1b" (4159 Tonnen), sowie 1 mit winde- stcns 8 Geschützen bewaffnete Hilfskreuzer, dessen Be. satzung beim Untergang namhafte Verluste erlitt.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

*

wtb Großes Hauptquartier, 14. Dez. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

In Flandern wrr nup in wenigen Abschnitten das Artillcrieseuer lebhaft.

Oestlich von Bullecourt versuchten die Engländer die verlorenen Gräben wiederzunchmen. Unter blutigen Verlusten wurden sie zurückgeschlagen. Hl« Wie: bei einem eigenen Vorstoß südlich von Pcmrville dir b.n Gefangene in unserer Hand. Sud.ich bon Ct- Cucn- ltn fügten wir dem Feinde durch hestigc Mlncnseuec- übcrfällc erheblichen Schaden za.

Heeresgruppe Deulschec Kronprinz

Ein deutscher Erkundungsvorstoß brachte nordöst­lich von Eraonne Gefangene ein-

Heeresgruppe Herzog Albrecht

Nördlich von St. Mihtel, nördlich und östlich von Nancy, sowie am HartmannSwcilerkopf erhöhte Feuer- tättgkeit der Franzosen-

Ocstlicher Kriegsschauplatz:

Die Waffenstillstandsvcrhandlungen dauern an.

Alazedonische Front:

Nichts Besonderes.

Italienische Front:

An einzelnen Stellen zwischen Brenta und Plave kam es in Verbindung mit kleineren Unternehmungen zu heftigen Artillerickämpfen.

Der Elfte Generalquartiermeister: Ludendorff.

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Berlin, 14. Dez., abends. Ein italienischer An- qriff gegen den Monte Pertica ist gescheitert.^ Ewige 100 Gefangene blieben in unserer Hand. - Von den anderen Fronten nichts Neues.

JSu$ Staat tmd £ani

«- Die Ablieferungen vs« Hafer bewegen sich seit Beginn des Wirtschaftsjahres °uf einem derart med- riaen Stand, daß die Versorgung des Heer^- i)ec der Kriegswirtschaft tätigen und der Haffrn h--

mittelfabrikcn seit langem nur m völlig unzulangucycr Weise erfolgen kann. Eine Reihe von Mitteln, die zur Beschleunigung deS Ausdrusches und der Ablleferung angewandt worden sind, haben bis >etzt nui ioenia ß = wirkt. Tie Sicherstellung der yaferver orgung des Heeres aebictet, nunmehr den sosorNgen Ausvrusch und Mc Ablieferung des Hafers selbst auf Kosten °"drer dringcn- dcx Arbeiten der Landwirte herbeizusuhren. Um das zu ermöglichen, ist neben der behördlichen Anordnung des Ausdrusches durch eine Brrordnung des Rerchskanziers vom 24 . 'November 1917 bestimmt worden, daß für Hafer bis 31. Dezember 1917 eine besondere Lieferpcaune von 70 Mk. und von da an bis 31. Januar^ 1918 eine io'che von 30 Mk. für die Tonne gewahrt wird. Gleich« zciUg ist der vollständige Wegfall der bis aus werteres noch bestehenden Druschprämte für Hafer und Gerste nach dem 31. Januar un^rdnet worden D r

Laservreis beträgt demgemäß bis zum 31. ^ezemoer 1917 Unsckließiich 400 Mk bis 31 Januacewschireb- lich 360 Mk., bis 28. Februar einschließlich 2/0 Mv für die Tonne, vom 1. März an fallt «^ gemäß d» gleichzeitig ergangenen Verordnung über den^ Ausdrusch und die Inanspruchnahme von Getreide auf 170 M^ Diese Preis,estsetzung ist eine -"dsultige und eS können die Landwirte nicht erwarten, daß daran noch etwas geändert wird. Es liegt also im dringendsten Inter­ne der Landwirte/ den Hafer Drasch als mogI ch ab -uliefern, da sie sonst schwere ffnanzielle Nachteile er- leiden, während ihnen bei rechtzeitiger Abl eserung d e besonderen Aufwendungen des frühzeitigen Ausdrusch dulcki die sestoesetzten Prämien voll ersetzt werden. Den Landwirten, die 'tzafer bis zum b« Bg

orbnusa vom 24. November 1917 schon abgelieferl haben, wird die neu festgesetzte Lteferpmmie auf An­trag (vgl. Kceisblatt Nr. 199) nachbezahit, um sie nicht gegenüber den später liefernden zu benachteiligen.

Dir neue« Gisr«vah«fatzrpreise- Am 15 Dez. treten höhere Fahrpreise in Kraft. Es kostet in Per­sonenzügen der Kilometer: 1. Klasse 9 Pfg. (bisher /), 2 Klaffe 5,7 Pfg. (bisher 5), 3. Klaffe 3,7 Pfg. (bisher 3), 4. Klasse 2,7 Pfg. (bisher 2). Die jetzigen hohen Schnell- zugszu.chläge bleiben bis Ende März in Kraft, alsdann werden Zuschläge von 13 Mk. eingeführt, die Zu­schläge also wieder verbilligt.

* Das Eiserne Kreuz erhielt d/r-langjährige erste Gehilfe derGießcner Zeitung , Herr Max Büttner, welcher seit Februar 1915 im Felde ist. Zur i Zeit befindet er sich auf der Insel Ossel.