Ausgabe 
8.12.1917
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

ö «n An- ötam >" ß '

e<Jst'S kr-

f eii°nett i m 9f( :

iehsl.-. " ^te

vo

**£58**

!Li"-

zrLtzs

'S®»*

**'»% °L

^Wwitttlit !td

SthaÜpS^

?£*% meist bessere ij i neu / keine nbae- e ^ n lm Ganzen ob, 12 SM ab , ön Mell entschlossene Weben. Probcpakct sortiert 3C Ä *- Nachnahme

MUt

schwenke, Dresden,

*90 Att. Echte

' nur

Zungen und kleinere den höchsten Preisen,

. Salier

ii UUkm Ui Uulumuul \jr

nach Heidelberg, Haupt- Telephon 1194 erbeten.

i. Kenntnissen, perfekt raphie und Maschinen.

passende Stelle

muar 1918. Näheres dition d. Bl.

und Krastl. Oss. Ort* l in47.KreuzbergstrH

ttfe jeden Posten

: oder neu.

zr. Nicdcrstadt, tci nhageu i. W- ^ rgnahmesrcie isolierte

(Nenestc Nachrichten)

at*"

hop»^ kanscn

j*-r

Bezugspreis 60 Pfg. monatlich

vierteljährlich 1,80Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zmeig- ausgabestellen vierteljährlich IM Mk. Erscheint Mittwochs und Samstags. Redaktionsschlug früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rücksen­dung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag derGieffeuer Zeitung", Gießen.

Lx? edit! on: 5 iidanlage 21.

(Gieftercer Tageblatt)

ünzeigenpreis 20 psa.

die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 80 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Neberschreitung deSZahlung? - zieles (30 Daaej, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei ZroukurS in Wegfall. Platzvorfchriften ohneVerbindli^keit.

Truck der Eichener Verlagsdruckerei," 4llbin Klein.

Nr. 106.

Telephon Nr. 302.

Samstag, dm 8. Dezember 1917.

T e l e p h o n Nr. 362.

30. Jahrg.

9000 Engländer bei Cambrai gefangen und 148 Gsschützs und 716 Maschinengewehre erobert. IS000 Italiener im Gebiete der Ziehen Gemeinden gefangen und gegen 60 Geschütze erobert. Aus allen russisches: Fronten von der Ostsee bis Vach Asien hinein Waffenruhe vom 9.17. Dez. 1917.

Auch mit den rumänischen Truppen WaffKNstillstandsverhandinngen.

flmilicbe dewifcbe Cagesbericbte.

Berlin, 4. Dez., abends. Von keiner Front sind bisher besondere Ereignisse gemeldet worden.

14 500 rönnen verfem«

Berlin, 4 Bristolkanal und gistertonnen.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Dez. Neue Untersecbooterfolge im in der Nordsee: 44500 Bruttore-

wtb. Großes Hauptquartier, 5. Dez. 1917.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Ruppcecht.

An der flandrischen Front lebhafte Artillerielätig- . feit. Zwischen Jnchy und Bourlon war das Feuer am Nachmittag erheblich gesteigert. Feindliche Vorstöße südlich von Moeuvres scheiterten. Wir machten einige , Gefangene. Englische Grabenstücke bei und südlich 1 von Marcoing wurden vom Feinde gesäubert, Süd- 8 lich von St. Quentin verstärkter Artillerie- und Minen- . kampf.

Heeresgruppen Deutscher Kronprinz

^ und

Heeresgrupp e Herzog Albrecht.

In zahlreichen Abschnitten führte rege, beiderseitige Erkundungstätigkeit zu heftigen Nahkämpfen.

Oestlichcr Kriegsschauplatz.

An der Front des Generaloberst Erzherzog Joseph und des Generalfcldmalschall von Mackensen dehnen sich die Waffenstillstands-Verhandlungen auch auf die rumänischen Truppen aus.

Mazedonische Front.

Starke feindliche Abteilungen, die an dem Westufec des Ochrida-Sces und nordöstlich vom Doican-See vor- stteßen, wurden abgewüsen.

Italienische Front.

Truppen des Feldmacschalls Conrad haben in den Sieben Gemeinden den Italienern einige Höhenstcllungen entrissen.

Der Erste Gcneralquartiermcistcc: Ludendorff.

*

Berlin, 5. Dez., abends. Erfolgreiche örtliche Känipfe zwischen Jnchy und Bourlon. In den Sie­ben Gemeinden wurde der Italiener erneut aus starken Stellungen geworfen.

12000 connen verleim,

heilige Kampfe zweier Caucbboote.

Berlin, 5 Dez. Durch die Tätigkeit unserer Unterseeboote wurden auf dem nördlichen Kriegsschau­plätze wiederum 12000 Bruttocegistertonnen Versenkt. Unter den Vernichteten Schiffen befanden sich 1 belade­ner bewaffneter englischer Dampfer ferner 1 Segler, der mit einem Unterseeboot zusammenarbeitete.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

h

wtb Großes Hauptquartier, 6. Dez. 1917.

Westlicher Kriegsschauplatz:

Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.

In dem flandrischen Kampfgebiet nahm die Artib lerietättqkeit am Abend wieder erheblich an Stärke zu. Südlich und südwestlich Von Moeuvres stürmten unsere Truppen englische Gräben und stießen.bis über die von Bapaume auf Cambxai führende Straße vor. Unter der Einwirkung unserer letzten Angriffscrfolge und unter dem steten Druck von Norden und Osten räumte der Feind zwischen Moeuvres und Mar­coing seine vordersten Stellungen und zog sich auf die Höhen nördlich und östlich von Flesquieres zurück. In scharfem Nachdrängcn wurden die Dörfer Grain conrt, Anneux, Cantaing, Neyelles, sowie die Waldhöhen nönd lich von Marcoing genommen. Auf 10 Kilometer Breite

haben wir unsere Linien bis zu 4 Kilometer Tiefe bor­ge-,choben. Auf seinem Rückzuge hat der Feind, so­weit es die Zeit noch zuließ, die Ortschaften durch Brän­de und Sprengung zerstört. Die Trümmer dieser Dör­fer und das zwecklos begonnene Zerstörungswerl an der nun dem Feinde wieder weit entrückten Stadt Cam- brat sind die Spuren, die der Engländer von seiner mit so großen Hoffnungen begonnenen, mit einer schweren Niederlage endenden Durchbruchsschlacht bei Cambrai auf lange Zeiten auf Frankreichs Boden hintecließ. Die Verluste, die der Feind in den letzten Tagen be­sonders im Bourlon Walde erlitt, sind außergewöhnlich hoch. Die Zahl der aus den Kämpfen bei Cambrai cingebrachten Gefangenen hat sich auf mehr als 0000, die Beute an Geschützen auf 148, an Maschinengewehren auf 710 erhöht.

Heeresgruppe deutscher Kronprinz

An der Ailette, in einzelnen Abschnitten der Cham­pagne und auf dem östlichen Maasufer zeitweilig ver­stärkte Feuertätigkeit. Nördlich von Jnvincourt brach­ten Sturmtrupps von schneidigem Vorstoß gegen fran­zösische Gräben eine größere Anzahl Gefangene ein.

Gestern wurden im Luftkampf und von der Erde aus 18 feindliche Flugzeuge abgesLoffen. Unsere Flie­ger haben die, Hafenanlagen von Calais sowie London, Sheecneß, Gravesend, Chatam, Dover und Margate mit Bomben angegriffen. Große und zahlreiche Brände kennzeichneten ihre Wirkung.

Oestlicher Kriegsschauplatz:

Die Bevollmächtigten, Vertreter der Obersten Heeres­leitungen Deutschlands, Oesterreich Ungarns, Bulgariens und der Türkei haben mit den bevollmächtigten Ver- tcetern Rußlands für die Fronten von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer sowie auf den türkisch-russischen Kriegsschauplätzen in Asien Waffenruhe für die Zeit vom 7. Dezember 1917, 12 Uhr mittags, bis zum 17. Dezember 1917, 12 Uhr mittags, abgeschlossen. Die Verhandlungen zur Herbeiführung eines Waffenstill­standes werden in einigen Tagen fortgesetzt werden.

Mazedonische Front:

Keine größeren Kampfhandlungen.

Italienische Front:

Der am 4. Dezember in d-n Sieben Gemeinden eingeleitete Angriff der Heeresgruppe des Feldmarschells Conrad brachte große Erfolge. Oesterrcichisch ungarische Truppen haben die starken italienischen Stellungen im Mclettagebirge erstürmt und gegen mrhrfache Gegem angriffe behauptet. Deutsche Artillerie hat an den Kämpfen mitgewirkt. Bisher wurden 11000 Italie­ner gefangen' und gegen 00 Geschütze erbeutet.

Der Erste Gencralquartiermeister: Ludendorff.

Berlin, 6. Dez., abends. Südwestlich von Cam­brai wurde Marcoing vom Feinde gesäubert. Bon den anderen Fronten bisher nichts Neues.

<9

13000 Tonnen.

Berlin, 6. Dez. Im Sperrgebiet um England wurden durch unsere Unterseeboote neuerdings 13 000 Br.-Reg. -To. versenkt Unter den vernichteten Schiffen befanden sich 2 große bewaffnete Dampfer, von denen einer schwer beladen war, sowie das englische Fischer- fahrzeugPremier".

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

e -

wrb. Großes Hauptquartier, 7. Dez. 1917.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Ruppcecht.

Das im Apern-Logen zeitweilig starke Feuer dehnte

sich nach. Süden bis zur Lys aus. Auf dem Süd- ufec der Scmpe war der Actilleciekampf am Abend ge­steigert. Zwischen Gcaincourt und Marcoing führ­ten kleinere Unternehmungen zur Verbesserung unserer Stellungen. Das Gehöft La Justice wurde gestürmt: Marcoing vom Feinde gesäubert. Nördlich von La Bacquerie behaupteten wir unsere Stellungen in er­bitterten Kämpfen gegen englische Handgcanatenangriffe. Vorübergehend eindringende Feinde wurden im Gegen­stoß zurückgetcieben.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Auf beiden MaasUfern war die Feuertätigkeit am Nachmittag lebhaft.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

Rheinische Landwehr brachte von kühnem Stoß in die französischen Gräben im Walde von Apcemont 20 Gefangene ein.

Leutnant Müller errang seinen 86. Luftsieg.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Nichts Besonderes.

Mazedonische Front.

Geringe Gefechtstätigkeit.

Italienische Front.

In Ausnutzung ihrer E folge haben die Truppen des Feldmarschalls Conrad den Monte Sisemol erstürmt. Die Zahl der in den Sieben Gemeinden gemachten Gefangenen hat sich auf 15 000 erhöht.

Der Erste Generalquarttermeister: Ludendorfs.

Berlin, 7. Dez., abends. Im Westen waren örtliche Kämpfe beiderseits von Graincourt für uns erfolgreich. Von den anderen Fronten nichts Neues.

jffus Sind! md Lu d.

* Beschlagnahme, Kestandserhevnrrg und Höchstpreise für Salzsäure. Zu der Bekanntmachung Nr. 1/7. 17. A. 10 vom 1. Juli 1917, betreffend Be­schlagnahme, Bestandserhebung und Höchstpreise süc Salz­säure ist eine Nachtragsbckanntmachung Nr 1001/11. 17. A. 10 vom 1. Dezember 1917 erlassen worden. Durch die Nachtragsbekannrmachung ei hält 8 13 eine neue Fassung. Sie bezweckt, den in der Zwischenzeit gestiegenen Unkosten für Verpackung und Lieferung Rechnung zu tragen. Ferner sind einige ergänzende Bestimmungen, die sich in der Praxis als wünschenswert herausgeftellt haben, eingcfügt worden. Hierdurch sind die Vorschriften über Salzsäure mit denen über Schwefelsäure und Oleum in Ueberetnstimmung gebracht worden. Der Wortlaut der Bekanntmachung ist bei den Großh. Bürgermeister­eien einzusehen.

* Höchstpreise und Beschlagnahme von Keder.

Am 1. Dezember 1917 trat eine Nachtragsbckanntmachung Nr. L. 888/il. 17. K. N. A zu der Bekanntmachung vom 20. Oktober 1917, bctcrffend Höchstpreise und Be­schlagnahme von Leder (Nr. L. 888/7. 17. K. R. A ), in Kraft Durch den Nachtrag ist die Einreihung in die Wcxtklaffen (8 3 Ziffer 1) abgcändert. Sortiment Nr. I umfaßt nunmehc^ nur Leder, das keine oder ganz uner­hebliche örtliche Schäden aufwetst. Bezüglich der Mengen­feststellung (Z 4) ist eine Aenderung dahin getroffen, daß als gut getrocknetes Leder das Leder anzusehen ist, das bei normaler Aufbewahrung nichts an Gewicht verliert. Als nicht gut getrocknet gilt auf jeden Fall Leder, das auf dem Tranrport zum Empfänger erster Hand mehr als 1.5 vom Hundert an Gewicht verliert. Der Wortlaut der Bekanntmachung ist bei den Großh. Bürgermeistereien einzusehen.

Auch geldwirtschaftlich müssen wir uns unüberwindlich zeigen.

Gold dem vaterlande darzubringen ist 5tärkung unserer Waffen- und Geldgewalt, wer möchte es über sich bringen, zurückzubleiben?