Ausgabe 
21.11.1917
Seite
3
 
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0' Dt . e großen Re. mat§ und den ihre

»"c* und den fetter ftr ihre Wt die Gewähr, mm begreifen, ; hx Befreiung ^eges, und da» Tatkraft voller ^ das Werk der - Arbeiterkiasstn

mklicheu Krie- erung in Ver- ter sich hat und

et sich an alle ag zum Son- ramm deS Ar- > ohne gewalt- inen. Das An­ehr weitherzig, licht ab, wenn werden Jollen, frage stellt, ist die Reichstags­besitzen unsere nd ebenso die rs Kühlmann, lriedens getan, letzt wieder die Bern und hat thin die Fahrt

Er beginnt sich unnötige Der Bauer

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i finden, aus ie polnischen ebermut, der kommt vor, -

werden, und

ird; es M | Wären. ® oder 20000 auerS»-' mkleider'M , Ein - en, und um spielt«den vor, daß ie a»s e st

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Tie Entente läßt ihre Kriegsziele dagegen im dunkeln und verweigert ihren Staatsangehörigen die Pässe zu den internationalen Besprechungen ^as zeigt den Russen, w o ihre Propaganda für Fr Unter­handlungen zunächst 'oigen ^ wel-

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W-sc Klarstellung mutz einer deutschen offiziellen Dtel- uiianafxme zu dem Frieden-Vorschlag oorangeheii. I.ag 1a er dttfix? Umständen keine weitgehenden Hoflnugnen °n den Vorlchlag der Leninleute geknüpft werden löxxnen, liegt klar zutage.

Wer hat vie Macht?

Die Bedeutung des Friedensvorschlages Lenins bängk-weltlich davon °Wb sich die Macht in den Landen der Bolschewiki tatsächlich befindet.

^ QyiintfpTInii baden sie die Macht in Petersburg ^an fick g rissen; wie weit ihr Einslutz im übrigen Äfclanö reicht st noch zwetselhast. Wir wysen zwar, kdatz von Vertretern der Südwest- und der rumanstchen >^ont sowie von einzelnen Teilen der Nordfiont dr,n- \ oojtbc E.sxxcken an den Arbeiter- und Soldatenrat ge­achtet worden sind. im Sinne des Abschlusses eines .kortiaen Friedens tätig zu sein. Man kann aber im Mgexxwiuen wohl sagen, datz Abgeordnete der Armee

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| il9 b"t°n UmwÄzung^in'Pekersb7rg wfis^ wir

Genaues. Was die .Haltung der einzelnen gro- fci,-1?SfnM« Zentrums und des Südens anlangt,

k o istzwar bckamtt daß die Marimalisten bei den f Wahlen den Sieg in Petersburg davonge-rage

, aber wie augenblicklich die Lage in Mo-ian

ist missen wie nicht. Kerenski befindet sra) nach den ^neuesten Meldungen 50 Kilometer von Petersburg in >: Gat china und tut ebenso wie Rodzianko und M fi - inknm alle^ um eine Gegenbewegung in Gatig z -^ nae.t Äug blicklich finden Kampfe statt, und es H nicht' ausgeschlossen, datz Korenski als Stege da -

ans hervorgeht. Möglich ist auch, daß der Burger- krieg sich noch ausdehnt.

* *

Tas russische Vott und die Entente.

kk Nachricht von der Räumung Petersburgs gibt

* S L l un[ be ©eneüe" am 24. Oktober Anlatz einem Ucberblick über die Stimmung und Ge-

llber Deutschland. Er traf rechtzeitig in Petersburg ein, um seine Ideen rücksichtslos zu verwirklichen.

Französische Ablehnung.

Der Temps" schreibt zu dem Friedensoorschlag Lenin- er sei nichts als ein Drittel Deutschlands, durch eine Volksbewegung in den Ententeländern gegen den Krieg Stimmung zu machen, Frankreich lasse sich nicht übertölpeln. Es werde in keiner Räuber­höhle den Frieden schließen.

Sehr besorgt zeigt man sich in Paris wegen der Möglichkeit einer Veröffentlichung der Geheimvertrage

Kerenskis. ^

* *

Kleine Kriegsnachrichien.

"" Ter Kaiser von Oesterreich hat einen Erlaß ergehen lassen, der die Duelle in der Armee

fortan v er bietet.

" Die Lichtreklamen in Neuhork werden einge­schränkt, um Kohlen zu sparen. . . r

" Glasgow und Birkenhead ift es zu Arbeiterstreiks uuo Unruhen gekommen, über welche Vorgänge man aber infolge der engufchen Zensur nichts weiter erfährt._

Allgemeine Kriegsnachrichten.

Falsche Gerüchte.

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'ront pflanzen die Soldaten, von der stummen Ar- l tillerie nicht unterstützt, ihre Bajonette tn den Boden.

»- sunTF vmll den Frieden. Es glaubt mit seinem ^ k^nzen Befand an die deutsche' TarsteNung der Kriegsnrsachcn, Ihm erscheinen °ls die Urheber de» Verhängnisses Nikolaus II., S u cy o m I x m > m, 3an-4 , kewlisch und vielleicht Pwncaree und Edward ®re£ sind die Leute, für die stch die müssen roren lassen sollen. Kein Wunder, daß sie stch dem entzrehem rJ! Alliierten sind nicht nur veranrwortlrch sür den Krieg: heute wollen sie auch noch Rußland v e r- raten ^Man hat dem Volk eingeredet, daß dre ganze enroväische Reaktion die Niederlage der russischen Ne-

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Verräter am republikanischen Gedanken und lauern axx^ den Auaenblick. »m Rutzland zu verraten. . . Das russische 9 Volk verabscheut den Krreg. E- will durch torortiaen Frieden die Revolutron retten, selbst um «reis der Sttederlage uird des Zusammenbruchs. NubMnd ist im Innern so verwirrt wie nach außen^ Der Corresvondent" hat soeben über die Lage im

S RS WiWäank»«mA?rund

sichren ^ die Agrar^form die natwnalen^ Ruäsvr^

berauscht "sich am Schauspfil seines Untergaixges, der obnÄeitbeu in der Geschichte ist. Vergebens bemüht ferei r /i, Land und Regierung wieder aufzurlch.en. ilf femit die russischenStehaufmännchen . Ruß- länt> gleicht diesem Spielzeug, aber e* hat das Blei

lm'Kops." ^ ^

Werchowski Tiktator?

Der in den letzten Tagen der Regierung Kerenskl . beurlaubte Kriegsminister W c r 4 vwsk r i vox^ der ^ neuen Rcvolntxonsregxerung als Dtttator unv >sene ralissimus vorgesehen und steht als solcher auf Ministerliste.

Lenin.

Berlin gingen Gerüchte um, deutsche ^.rup- ven hätten die Aalandsinseln und Helsuigsors besetzt Natürlich sind diese Gerüchte völltg aus der Lust gegriffen.

Bon TcuZchland ist aUes zu erwarten.

Lord French sagte in einer Versammlung der Freiwilligen Motorfahrer in London:

Wir können nicht wissen, ob nm)l unsere nau),re Ueberraschung ein Einsatt in England sein wird Jeder Soldat lernt, obwohl es nicht jeder beherzigt, daß rm Kriege das Unerwartete geschieht. Wenn je, so hat dieser Krieg den Dcenjchen diese Lehre ertetlt. Der Krieg ist seit August m-i dis vor zwei Tagen^eine lange Reihe von Ueberraschungen für Freund wie ^etnd gewesen. Wir haben alle die größten Ueberraschungen erlebt. Ihr kennt die letzte, die vielleicht die größte von allen ist, nämlich das, was jetzt in NorditaUen vor sich acht Es ist aber durchaus mogUa). daß wir noch eine weitere Ueberraschung erleben werden näm­lich einen Einsall. Ich wünsche, .^b )hr verstehen mochtet daß er durchaus im Bereiche de^ MögUchkeit liegt, woraus sich für uns ergibt, daß wir aus alle- vorbereitet sein müssen.

Borr vcr Gaza-Front

berichten die Türken, daß keine wichtigen Kriegs- Handlungen zu melden seien. Es handelte sich ^ bei der Räumung Gazas, wie wir nachdruaUch frststel-

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Unsere Neberlegerrheii in der Luft.

Aus der moltatlichen Abschußzahl feiltdlicher Flttg- zeuge und Fesselballone geht hervor, daß wir nach wie vor die Ueoerlegenheir in der Luft besitzen.

Holland neutral im Luftkrieg.

Da es in der letzten Zeit vorgekommen ist, daß

V r i v a t v e r s o n e n sür das Her unters ch i e ß e n

von zu einer der kriegsühreuden Alächte gel-vrenden FlugZeugen oder Luftschiffen, die sich tider nieder- ländischein Gebiet bewegten, B e l o h n u n g e \\ gaben, hat der KriegStninister die Armee aufgesordert, der­artige Belohnungen nicht a n z u n e h in e n, da sie einen feindseligen Eharakter gegeliübec^ der Atacht, deren Flugzeug oder Lustschiss heruntergeschossen würde, trügen. Er hat gleichzeitig den Kolumalidanten be­sohlen, ihre Vermittlung bei der Ueberreichung der­artiger Belohiiungen zu verweigern.

Aus aller Welt.

** Eilt srhtocrcs Unglück ereignete sich auf deiu Melchiorschacht" der v. Kulmizschen Gruben in Dit- tersbach (Schlesien). Die Schlosserei und dxe^K emp- nerei wurdeti völlig iu Trüinmer gelegt. Der >Lchlosser Schippling und der Klempner Pohl fanden hierbei den Tod: Werkineister Lakomh und Kriegsitwalide, Arbeiter Merkel und ein zweiter Arbeiter wurden schwer verletzt.

(MW.

Serenffi heißt nicht Goldberg und Lenin nicht

stederbluni Richtungen, die die FreiheitsbestreÄltzgen der beiden russischen Reoolutionsmänner dxskredltreren wollten erfinden diese jüdisch anklingenden deutschen

Nomen' Das durchsichtige Manöver vermochte nur bc- i-u'xaene Geister im Auslande zu täuschen; xn Rug- and kannte man den Petersburger Rechtsanwalt Ke- rcnfix und xvutzte man, wer der heige Revolutionär Oenin xvar. Letzterer ist der Sohn des Gymixaixal- birektor Ilia Uljanoss ans dem Gouvernement Sxm- bllk Lerfin ist sein SchriststeUername. Dxeser Mann ist durch das Fegefeuer der kaiserlich russischen pofizex- behördlichen Verfolgung und dura) dre 5^olle der sibiri­schen VeKmxIxung gegangen. Breitschultrig gedrun- L,, phnas beleibt, wirkt er kleiner als der ebenfarr- mittelgroße, aber schlanke K-renski. Die breiten Backen­knochen und die schmalgeschlitzten Augen verlcigexx sei­nem harten Antlitz mit den: fast brutal trotzxgen Kmn, der -nrücksliehenden Stxrn uixd dein wuchtigen ^tiex- uack°n einen S"ch ins Mongolische Er spricht xuqt entflammend, nicht einmal aufrerzend, eher ruhtg, fach­lich kalt, aber mit einer solchen fest enfesten und "net- schliLterlichen Entschlossenheit, baß wrne Wartung^ un­ausbleiblich ist. Einwände gibt cs für ihn nicht- Dieselbe RüLsichtslosigkeit, mit der er wrnem Gegner zuleibe geht, spricht aus seinem Verhalten gegen dre

eigen^Pe^ ^ie siegreiche Märzrevolution im

brüchigen Zarenreiche geschaffen hatte.,leote er 10 Jahren im Auslande, zumeist tn öa <Die Stunde der Heimkehr verßauni^e er ntcht, a.v Eng

lland ihm den Weg übers Meer verlegte, nahm er ihn

len nxollett, um einen planmäßigen Vorgang, oe»_ er- x joxqcu mußte, »veil die Stadt unter dem toxxzentrxschexi swmeren Feuer der Engländer von dev Land- uxrd von der Seesette lag. Irgendein Grund zur Beunruhigung über die Lage der Türken an oie;er gront ist mast vorhanden. Der Weg nach Jerusalem geht durch die Wüste Juda und die Türken haben zur Verrerdxgung noch gute Gelegenheit. ,

Ncber zxvei Millionen «psangene in ^eu.ichlan».

Durch die Zuführung italienischer Gefangener au» den tttz-en Käxnpsexi hat die 3°hl der Kr^gch- - aeuexx in Teutschiaixd d,e zweite Miltton ul.ei,cx)rxt ten Erfind dabei nur die iu den Listen den >cher Gefangenenlager gezählten Gefangenen gerechnet, es sind also nicht eingerechnet, die >xch noch aus dem Transport befinden, die ausgetauschl oder durch Tod abaeganaen find, auch natürlich xncht diejeiiigen, sich in den Händen unserer Verbündeten besxnden. Vergeblicher italienischer Wröerstans.

Die starken Gegenangrtsfe der Italiener tm Raume von Astago sind voUkoiixiueu gescheirert, ^u unub^-

trefslichem Elan haben die Trüppen auf d» v ch fiääxe der Sieben Ge.iieiixLexx oem Gegner wxchnge HühensteiluNgen entrissen, lxxx Gebirge weiter nördlich streben unsere Kolonnen unausyaltsam gegen ven ^ud- ett von Feltreso zu. Telle der m der Ebene vor- dringeiiden verbündeten Streitkräste haoen nach Äurü Weisung der Italiener hinter die Piave, unter Bewäl­tigung außerordentlicher Marschlei,luxigen g^gen B e l' tu n ° etnschwenkend, diese,Stadt erreicht 4,ie e Fort­schritte erweisen die Leistungen von Führung xrnd Truvven im raschen Zugreiseu bei stets >vech,elnden Lagexx und deren unüoertresslichen Angriffsgeist und Heldenmut.

Bulgaricus Kriegsziel.

Mintsterpräsident R a b o s l a!v o w führte in der Sobranie aus das Krtegsziel Bulgariens 1 et öte En nt- gung tmierhalb seiner geschichtlichen Grenzen durch Wiederautxuachuxig der auf dem Berliner Kongreß und Tn »SSter. UxxbtU.Wir wollen Mazedonien, dre Tobrudscha urtd die vor Ausrtchtu.,g be^ oul- ciariscken Staates von den Serben geraubten fdiett Gebiete. Wir haben diese Ziele ^^^.^b^'bündeten nub den Neutralen ausetnandergesetzt. Ntet.tand kann Men sie etwas einzuwenden finden.

Eine gervaltige Verkürzung ver Front.

Während in Italien an der unteren Piave der

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S iS 1 renb b Tie ,i meim' ?S Sen Brückenkopf

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bündete Truppen dort tm engen Flutztat den Weg verleat batten. Was an Krregsmatertal und Geschützen tm Gebirae steckt, läßt sich ntd)t annähernd über- bUcfeu Mit dem Erreichen der Piavelinie und de» Ortes^ Feltre hat sich die Fronrlinie, gegenüber der alten Stellung vor Beginn der 12. ^sonzo,chlacht fast uin drei Viertel der g-xvaltigen Ausdehnung

verkürzt. Räiimung Venedigs.

«ins indirektem Wege erfährt dasGen^eit 3E- nal", datz di- Räumung Venedigs bereits be-

9 °"Die" Nnie Zürcher Zeitung" meldet aus Rom: Tie Königin hat die Gexnächer der königlichen Prixr- zen zur Aufnahme versprengter flüchtiger Kinder be­reitstellen lassen.

** Kamps mit »Sildcrcrx,. In dem fürstlich Thuru uixd Taxischeu Jagdgebiet Theresienlust bei Krotoschtti wurde der Förster Friedrich Mittmann aus Nieolaus- orund tot aufgefundexi. Nach den Vorgefundenen Spuren mutz ein Kamps mit mehrerexx Wilderern statt- aefuuden haben, in den» der Förster unterlegen ist. Das Wildereriimvesen steht ini Kreise Krotoschln in voller Blüte. Die Wilderer, ausschließlich polni,che Bauern, scheuen sich nicht, am Hellen Tage aus den Gutsselderu herumzustreifen und Wild zu erlegen. Auch Treibjagden bei Schnee mtd Mondschein stnd von ihnen schon veranstaltet worden.

** Tas Geheimnis der Spielgefährten. Nach sechs Nlonaten verschüttet ausgesunden wurde in Läsgem Kr. Grünberg, der neun Jahre alte Dchulknabe Ertch Vtischke. Der Knabe wurde seit Mai dieses Jahrev vernnßt; es muhte augenommeu werden, datz er in die Oder gestürzt uud die Leiche fortgejcywemutt fei. In Wirklichkeit war er beim Spielen tu der Saud- qrube von Sandmassen verschüttet worden. Die^ Spiel- gesährten hatten aus Furcht den Vorfall verheimltcht.

** 15 Kranke verbrannt. 15 weibliche Kranke kamen bei einem Brande im Krankenhause zu Man­chester (England) ums Leben.

** Ter älteste Soldat gestorben. Unter ungewöhn­lich großer Teilnahme ist in Bonn Generalmajor Krum- macher, der trotz seiner 82 Jahre noch als der olttste diensttuende Offizier des preußischen Heeres tm Krtege wirksam war, beigesetzt worden.

** Vier Pfund schwere Mohrrübcu. Bei Warten­burg wurden auf dem Rittergut Lengainen Mohrrüben tm Gewichte von 2200 Gramm geerntet; die flemiten Möhren wiegen 400 bis 750 Gramm.

** Vom Gesarrgenen niedergeschlagen. In Pom­merswitz bei Leobschütz schlich sich der russische Kriegs­gefangene Alex Brokin in die Besitzung des Anbauers Gottfried Kremser und schlug mit einem Beil Den Besitzer nieder. Im Stalle brachte er dann noch> einer Magd mehrere Schläge auf den Kopf bet. Alv Grund zu der Tat wird Rache angenommen Der Mörder war bis vor kurzem bei Kremser beschäftigt, mußte aber wegen rohen Benehmens die Arbeitsstelle wechseln.

** Veraubie Güterzüge. Vor einigen Tagen wurde in Elberfeld der Stückgutwageu eines Eisenbahnznges um mehrere Zentner Schokolade beraubt. Später er-

um mehrere Zentner Schokolade beraubt. Später er ging es einem aiideren Wagen, der Zigarren führte, ebenso. Jetzt ist es gelungen, das Personal der Züge als die Diebe zu entlarven; selbst der Zugführer mutzte verhaftet werden, da sich auch in seiner Wohnung viel Belastungsmaterial an Schokolade und Zigarren vorsand.

** Vorsicht bei FiugzeuAlauduugen. Bei der Lan­dung eines Flugzeuges in der Nähe des Dorfes Osstek. Kreis Pr. Stargard, wurde die Zimmermatinsfrau Bukowskt, deren Mann tm Felde ist, von dem Flug­zeuge so schwer verletzt, daß sie nach wenigen Stunden starb. Ihre beiden Kinder haben ebenialls schwere Verletzungen erlitten.

** Ein böses Wiedersehen. In der Linienstraße rn Berlin kam ein Krieger I. unerwartet aus dem Felde aus Urlaub, Zu seiner unangenehmen Ueber- raschung traf er seine Frau nicht zu Hause. Auch im Lause der Nacht ließ sie ftch nicht when. Erst früh morgens kehrte sie heim, und als sie nun ihren Mann antraf, riß sie gleich ein Fenster aus und sprang aus dem zweiten Stock auf den Hos hinab. Schwer verletzt wurde sie aufgehoben.

Gerichtssaal.

± Ein gefährlicher Anschlag., Der 17 Jahce alte Schlösser Gustav Schmidt, der aus Zeche Kaiserstuhl 2 bei Dortmund beschäftigt war, wurde von einem altereii Schlosser dabet beobachtet, als er statt ^el trockenen Sand in das Schmierloch einer Fördermaschine lausen ließ. Nicht nur die Förderer, sondern auch die tn der Grube beschäftigten Leute hatten durch dxe» Ma­növer, wäre es nicht rechtzeitig eiitdeckt worden, ge­fährdet xverden können. Das Gericht verurtelxte den Burschen zu 2 Monaten Gefängnis.

-l- Grotzer- Gchrimschlachtbetrieb. In dem zur­zeit linbewohnten Rüttgers-Hof in Walsuin bei Duw- bxxra deckle die Polizei eine uxnsangrelche Geherm- xcbläÄterei aus. Man hatte sich hier emeu mit allen nötiaen Acitteln ausgerüsteten Schlachtraum emge-

D Äb %nmlZ xAnendÄ verkaufte d 9 °nu später das Fleisch als Schxnugglerxvare zu teuren Preisen, Das Geruht hat Plum jetzt zu 2 Monaten Gesang,u* verurteilt.