Ausgabe 
17.11.1917
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(Neneftk Nachrichten)

Sezugspreis 50 pfg. monatlich

ijahriich 1,50Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus.

Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zweig- < ausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. Erscheint i Mittwochs und Samstags. Nedaktisnsschluh früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rücksen­dung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert'.

Verlag derGießencr Zeitung", Gießen.

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Telephon Nr. 862.

Samstag, den 17. November 1017.

i3'm ^rrganertal und Brentata! vorwärts. PriMolano u§rd Feltre genommen.

Die untere Piave überschritten.

Wichtige Höhenfteiln -gen und Pauzerwerke erstürmt.

HmtlicDe ckmsede Cagesberidm.

wtb Großes Hauptquartier, 14 Nov 1917. >

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Westlicher Kriegsschauplatz:

Keine größeren Kampfhandlungen. In Flandern te das Acttllericfeuer tiU am Abend wieder auf: es hm bei D xmude und nördlich von Passch. ndaele ec- lliche Starte an. Vom

Oestlichen Kriegsschauplatz

)

M a z e d o ni s ch e n Front chtö Besonderes.

Italienische Front:

In den Sieben Gemeinden erstürmten unsere Trup- >m die verschneiten Höhenstellungen der Italiener ösl- l JgjjW von Asiago und das Panzer werk auf dem Lisser. Angebote nach Heidelberg 1 1 m 0 [ . a 11 0 und Feltre sind in unserem Besitz Längs 8ira886 36, Telephon 1194 erl| e

und kleu

Posten zu den höchsten P re j

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und erfahrene

Hilfsmonteut

für elektr. Licht-und Kraftaitz

x unteren Piave Artillerieftucr. Der Erste Generalquarttermeister

Ludendorsf.

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Berlin, 14. Ncv, abends. Im Westen und Osten ine größeren Kampfhandlungen. In Italien erfolg- iche Kämpfe im Gebirge.

9

}s ooo Connen!

Mntta«J söecIin / ,4 RoN. Eines unffL-.r U-Booti-, Kom- ®manbant Kopttänleutnant Gkllach, hat im Atlantischen Lßllh-Elßktrizittofirlffi il^ eart '''ei ecotwgs 4 Dampfer und einen Segler mit ßetriebsbto' T 0 ® 0 Bcutioregisteitonncn versenkt, darunter 'inen . . iWjc großen englischen Dampfer vom Aussehen der

»emmtue« >' bchMaltle" oo > der White Llar Line. Die übectgen Schiffe

stimmt und hatten en und Stuckgut ge-

Der Chlf des Admiralstab^s der Marine.

$*«,**H QU n sämtlich nach Frank eich bestimmt und hatten /iMY^Liihl, Mehl, Kaffee, Tabak, Bohn

wib.

mod. zu kaufen gesucht, Beschreibung und Bild eviüiil

K Thale.

Ncuuktrche n a. d. Zaac Keinen!

Ob« Seilt*

2 Original-Carton 12

Dr. BethmannS -

Uareiin-Cdiiletunlti

1917.

schäumen

und dufte»

hervorragend siir HlwV

Rachn.

UcrlandgelcbäftT 51

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Großes Hauptquartier, 15. Nov. Westlicher Kriegsschauplatz:

Bei Dunst und Nrbe! blieb die Artillerietäligkeit allgemeimn mäßig; sie steigerte sich bei Dixmulden n einzelnen Abschnitten d^s flandc'.schin Kamps ldes am Abind zu größerer Stärke. In icfolgreichen »tki lidungsgesechien bluben Gesängene und Maschinrn- elvlhce in unserer Hand.

O e st l i ch e r K r i e g s s ch a u p l atz:

Keine größeren Kampfhandlungen.

M a z e d o n t s ch e Front:

In Albanien räumten die Franzosen Höhenstellungen estlich vom Ochxida See.

Italienische Front:

Unsere im Gebirge von Fonzaso und Feltre süd- .^Marts vorgedrungencn Abteilungen stehen in Gefechts- M Berührung mit bim Feinde. An der unteren Piave Neues.

SflfßjJ Der Erste Gencralquartiermeister: L i-1 e n d or ff.

^Etmöbelfabrik' ^ Berlin, 15. Nov., abends. Im Westen und ^fiffrinir"* ^^T ot nichts Besonderes. - Im Gebirge bäOei|dt§ des -^^^Gießen-^Blentatales sind unsere Trnppm kämpfend im Vordringen.

Großes Hauptquartier, 16. Nov. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz.

Der Fi-uerkampf war am frühen Morgen im Dktdrischen Kampfgebiet, längs der Aillette und auf diM östlichen Maasufer gesteigert. Französische Ab- tfilungen, die im Morgennebel über d?e AUle t: in unsere n drangen, wurden im Gegenstoß zurückge- w-sen. Tagüber war die Gefechtstätigkeit^ bei allen gering. Am Abend lebte sie bei Dixmuiden i.o fitöücö von St. Quentin auf.

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Sc'ck dem 9. November verloren unsere Gegner >1 Luftkampf und dm ch Abwehrffuer 24 Flugzeuge. Vizeseldwebe! Bücklec errang seinen 26, Leutnant seinen 28. Luftsieg.

Ocstlicher Kriegsschauplatz Besonderes.

Mazedonische Front.

Westlich vom Ockrida See haben wir Teile der von den Franzosen geräumten Stellungen besetzt.

Italienische Front:

Im Bord ingen nordöstlich von Gallio und zu beiden Seilen des Brentatales nahmen unsere Trupp: n mehr-re Ööhenstellungen der Italiener. C'.smon ist in unsereM Besitz An der unteren Piave hat fidb das Artilleriffiuer verstärkt. Nahe dem Meer aus das West- uf ? vorüoßcnde ungarische Honved Abteilungin nahmen 1000 Jtalier gefangen.

Der Erste Gencralquartiermeister: Ludendorff.

»

Berlin, 16. Nov., abends. Staker Feuerkampf bei D'rmmden Im Osten nichts Besonderes. Neue Angriffsei folge im Gebiege zwischen Brenta und Piave.

*

13 000 Tonnen.

Berlin, 16. Nov. Neue U Bootserfolge auf dem nördlichen Kri gsschcwplatz: Br. Neg.-T. Unt r

den versenkten Schiffen befand sich 1 großer Dampfer mit Erzladung, welcher aus einem Geleitzug hecausge- schossi.n wurde.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

ten aehen bis zu 6 Monaten Gefängnis oder bis zu 10000 Mk. Geldstrafe.

des

Stärkere fieranzieDutig zum Bllfsdknft.

Aus Berlin wird uns berichtet, daß ^ine V.rfchä.'.fung Hilfsdienstgesetzes nach der Richtung giplant ist,

daß die Meid'pst chl e.weitett wird und jeder Hilfsdienst- Pflichtige ginau wie bei den

(lleihe der Hriegerfriedböfc

neufcbateau, ßrapfotuaine und Congiier.

Am 18. Oktober 1917, dem Jahrestage der Schlacht bei Leipzig, wurden bei Neufchateau 3 von den 10 dort in Bau begriffenen Friedhöfen eingeweiht; sie werden als dauernde Denkmäler der Schlacht vom 22. August 1914 Zeugnis geben vom Heldenmute der Truppen des XIII. Res. Korps, der Hisslschen u Nossauischen Regimenter, welche dort, die Feuertaufe erhaltend, das erste Mal mit dem Feinde zusammenstietzen und die Franzosen um Vormittage des 22. August so aufs Haupt schlugen, daß sie unaufhaltsam über die Semois zurückfltchend. sich nach Frankreich zurückzogen. Ungefähr 1 km süd­westlich N ufchateau au der im liib'.lchen Tale der Viere sich hinztehenden Straße nach Florenvillc liegt, leicht ansteigend ernst und feierlich, rings von Tannen um­geben, der Friedhof d c Gemeinde Neufchateau. 99 Deut­sche, darunter 6 Offiz-ece von den Res. Regt. 3, 80, 81 und 87 und vom Drag. Regt. 6 sowie 280 Franzosen, darunter 15 Offiziere, hab^n hi'.r ihre letzte Ruhestätte gefunden. Huldkreis^rmig in 4 Doppelreihen ziehen sich die Gräber rings um das hoch über der Straße gelegene, von Schiefer in klafsischeu Formen erbaute Denkmal. Davor liegt ein richtcckiger Ehrenhof, der durch einen von der Str ße ctwas zurückliegenden wuch. Ligen, von Felsen slankierun Torbo gen zugänglich ist.

Zu der Einweihungsfeirr hatten sich eine große Zahl von Offizieren und Beamten eingefunden u. a.

Mu^runuen veriönlick ^r Gouverneur der Peovinz Luxemburg, Oberst Graf vor dem Eknberufungsausschuß erscheinen und sich einer ö ' ^ e ^- er, . öer Kreischef von Neu.chateau Graf Blumen- ärztlichen Untersuchung unterziehen muß. Der Bundes rat hat bereits eine Verordnung vo-bereitet, die einen

neuen Entwurf des Hiffsdienstgesetzes voesiiht. 8 2 des n uev Entwurfes bestimmt;

1 Alle mäonl-chin Diutschen die nach dem 31. z 1858 geboren sind und das 17. L bensjohe Vollendet Hobe-., -soweit sie nicht a) o in oft ven Heere oder, zur aktiven Marine gehör n, oder b) auf Grund einer R klamation vom Dienst im Heere oder in d-r Marine zurückgestellt sind

2. Alle männlichen Äug-hörigin der österreichisch ungaiischen Monarchie, die nach dem 31. März 1858 giboren sind, das 17. Lebenkjahr voll.mdtt haben, iow-tt sie im Bereich des Diutschen R iches ihrin ' Wohnsitz oder ihren gewöhnlich.n Aufenrhalt haben und nicht zum aktivrn Heer oder zur aktiv n Marine ßv boc n

Nach § 7 hat jeder Meldepffichlige aus die Auf­forderung ocs Volsitzenden des Eioberufun sausschuff s persönlich zu erscheinen, auf die Fragen des Vo.sitzenden oder seines Verr rters Auskunft zu erteilen und sich einer Unleisuchung du:ch den vom Votsitzendkn l istimmten A^zt zu unterziehen.

Scheidet ein MeldiPflichtiger vor Vollendung des 60. Lebensjahres aus der Beschäftigung bet seinem bis- h.'rigen Aiveitubec aus oder wechselt tr feine Wohnung, so har ec is bis spätrsteus am dritten darauffolgenden Werktage für sein.n Wohnort, r-nd wenn er diesen wechselt, dem für seinen bisherigen Wohnoer zuständigen Einberufuugsausschuß mitzutttlcn Außerdem hat auch der bisherige Aroeitgeber ipatcstens am dritten Werk­tage das Ausscheiden dem für den bisherigen Woh: ort des Meidepflichtigen zuständigen El?ibcuufun sousichuß mitzuteilen. Strafen für Nichlcinhaitung der Vorschrif­

ttzal, Abordnungen der beteiligten Regimenter, der Vec- tteter des Lerwaltungschefs für Wallomen, Freiherr v. Dusch, der Piäsident der Zivilverwaitung der Provinz Luxemburg Geh. Reu. Rat Kaufmann, sowie der Schöp­fer und Erbauer der Friedhöfe, Architekt Leutnant Paf- fcndors. Der kath. Gouv. Pfareec Gcegoire eröffnete die Feier. Er führt in begeiftetten Worten aus. daß diese Stunde ein Weihegruß der L beuden an die Ge­fallenen, aber auch ein Mahnruf lZefallencr an die Le- b-enden sein solle. En GrUS aber auch ein Dank an die Toten, die für uns das Leben, geopfert haben dafür, daß yiute unsere Heimat nicht vvi, i-chützengräben durch, zogen und unsere Fluren, Städte und Dörfer nicht zer­wühlt und in Schutt und A'che liegen. Eine Mahnung der Gefallenen an die L.bend.n, ihnen nuchzueifern in der Verteidigung unsere: herrikchffcn Güter, dem Vater- lande, das in 9cot und Gefahr ist, allts zu opfern und das Wort in die Tat umsitzen und auszuhalten bis zum endgültigen Sieg, damit sie nicht, das Beste was sie halten, ih: Liben, umsonst geopfert hätten.

Dcc Gouverneur Oberst ^.-caf v Geßlcr begrüßte hierauf d!e anwesender. Vcrtreter d-r Regimenter, dankte dem Präsidenten der Zivilverwaltung, sowie alttn am Bau Beteiligten, deren B-mühungen es gelungen fei, die Namen der meisten Gefallenen festzustellen und da­durch den Angehörigen den Trost und die Gewißheit zu geben, ihre Lrebcn m geweihter Erde inmitten ihr er Kameraden zu wiff.n. Rach Worten dee Ermahnung zur Einigkeit und trrucm Äuöharrcn, damit Trutschland sich s'iner TotrN würdig zeig-', übrr ab ec dcm anwö- senden Bürgermeister von Neufchat-.au den Friedhof in die Hände der Gewrinde mit dem Wunsche, daß die Ol-.meinde der; Friedhof h - >.n und pflegen?.e, damit die Stätte bleibe, was sie ist, ein , Ehrtnttiedhof." Mit feiert.chen Worten übernahm de Bürgermeister den

Air brauchen 6old für MUamlsrablungeil

natsiensiich für die Bezafeiusig wichtiger Qu»waren!

Die Gablung in 8o!d ist die billigfre,

unter Umständen sogar die einzig mögliche zmmm gegenüber dem Jf^Iand»

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