Ausgabe 
17.10.1917
Seite
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5« letztev Stunde.

Landwirte klagen so wird uns berichtet darüber, daß sie wegen Neberlastung mit dringlichen Berufsarbeit keine Zeit finden, den oft nicht unbedeutenden Weg zur Zeichnungs­stelle zurückzulegen. Mißlich sei ferner, daß nicht überall Abends, und nicht einmal Nachmittags Gelegenheit zur Zeichnung sei, endlich, daß die Neubeschaffung von Zeichnungsscheinen Umständlichkeiten verursache.

ES ist aber gar nicht nötig den Weg znr Zeichnungsstelle zn machen. Auch ist nicht ein Zeichnnugsschein erforderlich.

Es genügt vielmehr eine einfache Postkarte.

Zudem steht jeder Vertrauensmann, jeder Bürgermeister, jeder Pfarrer, Lehrer oder Beamte bereitwillig zur Verfügung.

Folgt den Führern aus Euren Greifen. Folgt dem Vorbild Eurer Verufsgcuoffeu. Ihr könnt jederzeit wieder flüssige (Geldmittel schaffen. Helft auch diesmal mit der Stadt getreulich zusammen.'

Helft mit, daß die 7. Kriegsanleihe ein Ereignis werde. Ein Ereignis, das den Feinden über des deutschen Volkes unzerbrech­lichen Widerstandskraft die Auge« öffnet.

V«d«nkt, dast Jbt «» in btv Hand habt, diefev be-ent« janun Kri«$»an(<ib« den Erfolg zn sichern oder zn versagen.

Aber welche» Vors wollt« da znrnckbleiben?

Wer wird nicht mitgeriffeu, wenn eS heißt:

Lu darfst dem Vaterlande helfen. E» gilt «ine «Krotztat de» dentfchen Volke»!

Laßt die kostbaren letztens Tage nicht ungenützt vorübergehcu. Es gibt keine Möglichkeit, Versäumnisse gntzumachen.

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Jeder

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bei der

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flktlen-fiefelllchaff in Berlin

eingeht.

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Finanzminister Dr. Becker. Geheimer Finanzrat Bastian.

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er von uns allen möchte es nicht lieber sehen, wenn man statt der Granaten Geusen schmieden und Maschinen bauen könnte! Aber dazu gehört Frieden und Ruhe im Lande. Und die drüben wollen uns das nun einmal nicht gönnen. Habt Ihr nicht gelesen, wie sie uns mit unsrem ehrlichen Friedensangebot ausqelacht haben?

4^ o schwer es auch sein mag: es muß noch eine Weile weitergehen! Frauen denkt an Sure Männer, Brüder und Söhne? Früher habt Ihr daheim für sie sorgen können. Jetzt brauchen sie Such noch viel mehr, denn nur mit Briefen und Paketen ist « jetzt nicht getan.

unter Such könnte wohl ruhig zusehen, wenn dl« Feind« in Hellen Gcharen anstürmen und wenn Sure Männer, Sur» Brüder und Göhne keine einzig« Kugel mehr ins Gewehr zu stecken hätten? Würdet Ihr nicht lieber den letzten Spargroschen »»fern, damit die Suren nicht wehrt»« stn» ?

j^^arum helft ihnen bei ihrem schweren Handwerk! Reicht ihnen zum Schutze Waffen und Munition hinaus: Zeichnet die Kriegsanleihe!

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Zehn (10) feindliche geftern abgeschossen hie feinen 23. unb L Liiitkampf zum Wi »kl,n Fliegern erneut u tb Äornben angejriffe nbenteiitfe feinblidjer ,ible würbe die im Mnbe Stobt Ulan et» do P»«e Sränbe waren t ^kstlicher I **< °°i der Insel Z! Wich» Kräfte ww üDeriBöItTgt. ®| e unftretn ben

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^Hutter, denkt an Sure Kinder! Als sie noch ganz klein und hilflos waren, hat sicher jede unter Such irgend einmal gedacht:Mein Kind soll'« gut haben im Leben!" Wie viel mehr gilt das jetzt, Ihr Mütter! Eure Kinder müssen bessere Zeiten sehen als wir sie durchmachen. Wehe uns, wenn sie einmal kommen und zu uns sagen: warum habt Ihr « uns nicht leichter gemacht und damals bis zu Ende ausgehalten?

H^u tte r,jeder Pfennig, den Ihr dem Daterlande leiht, erleichtert Suren Kindern die Zukunst! Drum helft, daß ne einst nicht darben müssen und ein freies, starkes D-lk werden können: Zeichnet die Kriegsanleihe!