Ausgabe 
29.9.1917
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Die kampfbewährte 4. Armee behauptet die Flandernfront. 12 englische Divisionen nutzlos eingesetzt.

Große Erfolge der deutschen Kampfflieger.

Im Osten fast Ruhe.

Jlmtlicbe deutfcbe Cagesbericbte.

feuergelrcbi an fianNrrnr Mir.

Berlin, 26. Sept. Am 24. September, abends, hatten unsere Torpedoboote an der flandrischen Küste ein Feuergefecht mit feindlichen Zerstörern und F ug- zeugen. Im Wrlaufe des Gefechts wurde ein feind liches Flugzeug abgeschossen und die Besatzung, zwei englische Offiziere, gefangen genommen. Unsere Torpedo­boote hatten keine Verluste.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Berlin, 27. Sept, abends. In Flandern nach- mittags wieder zunehmender Artilleriekampf. den anderen Fronten ist nichts Wesentliches gemeldet.

26 t ooo tonnen!

Berlin, 26. Sept. Durch unsere U Boote wurden ruf dem nördlichen Kriegsschauplatz wiederum 26,000 'Zruttorcgistectonncn versenkt.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Sieben SckMe oerfenKt.

Berlin, 27. Sept. Im Aermelkanal und in der Nordsee wurden durch unsere U-Boote wiederum vier Dampfer, zwei Segler, ein Fischelfahrzeug versenkt.

Der Chef des AdmiralstabeS der Marine.

Oesuedt!

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und erfahrene

Großes Hauptquartier, 27. Sept. Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Die Schlacht in Flandern hat gestern vom frühen k8M0Nia»p« borgen bis tlef tn die Nacht hinein ununterbrochen !lwLicht-irnbHtttftania 0 ei ;ctobt; in Kleinkümpfen setzte sie sich bis zum Morgen itt! Meijetoiten mjeJen Dr t _ Wieder hat die kampsbewührte vierte A mee

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tütete den Angriff ein. Hinter einer Wand von Staub >md Rauch brach die englische Infanterre zwischen Mangel J,are und Hollebcke vor, vielfach von Panzerwagen be^

,. leitet. - Der beiderseits von Langemark mehrmals

7M°LLrmende Feind wurde st/ts durch Feuer und im n ortiav tabkamvf abgeschlagen. V >n der Gegend östlich von g. saf 1 er cv ulten bis zur Straße Menin.Apern gelang den

h i S n lilfill Nfllänban bis z<etnem Kilometer tief der Embcuch w ^ "r°re Abwebnöne. in der dann tagsüber sich er-

i wechselvolle Kämpfe abspielten. Du>^ Vcc

A« T^ierDhoniia k ^ seiner' artillectsttschcn Massenwtrkung suchte der . u. tt . eind das Vorztkhen und Eingreifen unserer Reseden U. hemmen Die eiserne Willenskraft unserer Regi- >MSMadcheU-ucntec brach sich^ durch die Gewalt des Feuers Bahn.

wbt. Großes Hauptquartier, 28. Sept. 1817.

Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Aus dem Schlachtfelde in Flandern steigerte sich von Mittag an der Feuerkampf wieder Abends lag Trommclf.uer auf d:m Gelände östlich Dort schritten die Engländer zu starken Teilangriffen nordöstlich von Frezenberg und an der Straße nach Menin. Auf beiden Angriffsfeldecn wurden sie durch Feuer und im Nahkampf zurückgeworfen. Am Wege Vpern Passchcndaele sitzt der Feini noch in einigen Trichtern unsirec Frontiinie. An der Küste war abends die Artillcrietätigk it lebhaft Auch an mehreren Ab- schnitten der Front im Artois nahm sie zertweilig zu. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Nördlich der Aisne und tn der Champagne schränk- ten schlechte Sicht und Strichregen die Gefechtstätigkeit tagsüber ein. Abends lebte sie auf. An mehreren Stel. len hatten unsere Erkundungen guten Erfolg. 2Zor Verdun wurde am Nachmittag der Artllleriekampf stark.

Auf erfolgreichen Kampsflügen schoß in den letzten Tagen Oberleutnant Berthold seinen 25., Leutnant Wüsthoff den 22., Leutnant v Bulow den 21. Gegner ab Oberleutnant Waldhausen gelang es gestern, I Flug. zeug und 2 Fesselballone zum Absturz zu bringen. Ocstlicher Kriegsschauplatz Nur in wenigen Abschnitten zwischen Ostsee und Schwarzem Meer erhob sich die beiderseitige Feuertatig. keit über das gewöhnliche Maß.

Mazedonische Front. Aufklärergeplänkel im Sknmbi- und Strumatal. Stärkeres Feuer nur im Becken von Monastlx und sud-

wäbrend sechs Millionen Tonnen feindlichen Schiff», raums zum Versinken gebracht worden find. Das war Deutschlands Schwäche und das der Zusammenbruch, den unsere Feinde als die Ursache unserer FrledenSbe. reitschaft glaubten auSgcben zu sollen. Sie haben sich noch immer nicht daran gewöhnt ^ begreiscn, daß unsere FrtedenSberritschaft gerade umgekehctdasbeste Ke Lei- unsrer Stärke und unserer StegeSgewißhett ist. So wagen es denn die Herren in Pari» und London auch diesmal wieder, das Ende der deutsche« Kraft zu vrovbezeihen. Auch diesmal vermögen sie nicht zu er- kennen wie unser Entgegenkommen gegenüber den Wünschen des Papstes getragen wird don unsrer uner. lckütterltchen Zuversicht und von der Sättigung unsre» Erfolg». Solcher törichten Selbstgewibh-tt wird Hinden- bürg» Kundgebung,daß wie wirtschaftlich und will tärisch für weiteren Kampf und Sieg gerüstet find . ein rauhes Ende bereiten. Unsre Feinde wissen, was solches Berettsein bedeutet, wenn der Sieger von Tannen- bera und von Flandern es ankündigt. Wenn sie in ihrem dummen Trotz beharren, werden sie HtndenburgS Worte bald als verderbenbringende Tat auf sich uiede^ahren fühlen, und dies umsomehr, als sich für Deutschlands unüberwindliche Rüstung neben Hindenburg »IJ J« die Reichsleitung, sondern auch d-e dmtsche Voiksvcr tretung und mit ihr das ganze deutsche Volk fetzt ww ie zuvor verbürgt. Unsre Feinde werden gu tun, im Anschluß an Hlndcnburgs Erklärung noch einmal zu lelen wie die sich zu einem VerständigungSfrteden be. kennende Mehrheitsentschließung des ReichswgS auSge- klungen hat:Solange jedoch die feindlichen Regierungen auf einen solchen Frieden nicht eingehen, solange sie

auf Leben und Entwicklung gesrchtcr.t ist. ^n seiner Einigkeit ist das deutsche Volt unüberwindlich . Dar deutsche Volk aber ist heute einiger denn !-; neben^n- andecstehen Kaiser und Volk, Hindenburg und die Reichs rcgtecung.__

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Qßugtiii-ö «% an

Kenner wurde in frischem Anwurf an vielen Stel- Stärkeres Feuer nur im

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^ i'd am Abend um Ghcluvelt gerungen. Das Dorf Wb in unserem Besitz. - Weiter südlich bis an den ftandt Comines Ypern brachen wiederholte Sturme der

_ M ,z.naländcc ergebnislos und verlustreich zusammen.

Niü-leUKl ^ 0 bisher seine Angriffe nicht erneucrtt

«^Mindestens 12 englische Divisionen waren in Front ff m 5n" t fSt. Sie haben die Festigkeit unserer Abwehr

«LrfwA H^-Bcht crichüttert In den übrigen Abschnitten der " Front und im Artois steigert sich nur

Berlin, 28. Sept., abends. In Flandern leb> hastec Arttlleeiekampf. Sonst nichts von Belang.

vir deutfcbe Pflicht.

Rindenburg verbärgt ficb.

Wie alle Bekenntnisse Deutschlands zu einem ehc° ^kril'Rk'nswillen sl) dot auch die Antwort an den Papst bei unfern Feinden ein kleines ^^verstc^ndnis

T^kUldr sch7n Front und im Artois steigerte sich nur u 6e l unfern Feinden ein uemes

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Heeresgruppe Deutscher Kronprinz r ,T u l ßo nbon tnimer wieder oos den gletchrn Trick ver

Nordwrstlich von Soissons in mehreren Ab chnitt Paris . 2 ^ ^ als Deutschland im Dezember de.

U m des'Dames und auf drm Ostufer der

)as blieb die Kampsiätlgkeit der Artillerien lebhaft j kam nur zu örtlichen Voefeldgefichten S

scindliche

ich«"'

e rden.

fallen Sie haben, als^ Deutschland im Dezember des

veraanaen Jahres die Welt seine Fcledensberettschaft

Flugzeuge sind gestern abgeschossen

nur zusammenzureihen, welche Schaden Deutschland fteinben seit dem Dezember 1916 zug.sUgr yar,

b aucht nur zu überdenken, wie unerhölt b s auf den

Tan alle feindlichen Anstürme zusammengc-

Ocstlicher Kriegsschauplatz.

^ i Bei Dünaburg, am Narocz-See, südwestlich von . . ück, sowie in Teilen der Karpathenfront, der rumänischen bene und an der unteren Donau auflebendcs Feuer. Mazedonische Front.

) Keine Ereignisse von Bedeutung.

tz Der Erste Generalquarriecmeister: Ludendocfs-

Die hessische Handwerkskammer versendet folgenden

^Jn diesen Tagen ist die 7. Kriegsanleihe aus. gelem worden Wiederum wendet sich das Vaterland an uns. Es gilt d>r Herbeisuhcuug einer stegreichen u«d ehrenvollen Beendigung des Krieges. Die vat^- ländische Ehre, die deutsche Treue und das deutsch« Pflichtgefühl verlangen von uns das Anspannen

aller Kräfte. . ,

Schauen wir einmal zurück in die Vergangenhe (Sifilanb bat bei Beginn des Krieges das stolze Wort geprägt von den silbernen Kugeln. A^er was st d n im Laufe des K.icgcs geworden aus seinen be. rühmten silbernen Kugeln? Wirsehen, wie cL ,etzt demütig zu seinem Vetter jenseits des Meeres J ü \ M

und seine Bundesgenossen die silbernen Kugeln gießen läßt von einem anderen Volke?

W i r haben unsere silbernen Kugeln selbst gegoffen aus eigenem Metall. Sechs Kriegsanleihen tegen bttrter uns. Ihr Erfolg war ein glänzender Beweis für die hob. Kraft unserer Volkswirtschaft, für unser na o- uales Wollen und Können! Wollen wir fetzt bet dlesem -.»»» Mnse des Vaterlandes erlahmen? DaS ist für deutsche Männer, die noch einen Funken deuffchen Ehc. gesühls besitzen, ein Ding der Unmöglich ettt Wir lotsten und fühlen es alle, es geht fetzt um unsere deutsche

^ Schauen wir einmal in die Gegenwart. Unsere und aus den Wällen von Dünamunde. Der elfte mu