Ausgabe 
27.9.1917
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1
 
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Der Chef deS Admiralstabs der Marine.

^scht an den Verlag der

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' Frankfurt a. M.

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andbindepresse hat abzugeben

arl Philipp, AoßClarben.

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Betriebsbüro

wtb. Großes Hauptquartier, 25. Scpt. 1917.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprcchü Die von unserer Artillerie kräftig durchgifühtte Bekämpfung der gegnerischen Batterien erzwang zeit* weiltg ein beträchtliches Nachlassen des feindlichen Feuers an der flandrischen Schlachtfcont. Einzelnen starken Feuerwellen folgten keine Angriffe der Engländer. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

An der AiSne und in der Champagne vorüber­gehende Feuersteigerung und Erkundungsgefechte, die uns Gefangene und Beute einbrachten. Auf dem Ostufer der Maas spielten sich zwischen der Straße Vacherauvillc Chaumont und Haucouct bei heftiger Ar- tillerielätigkeit örtliche Jnfanterickämpfe ab. Südlich von Beaumont entrissen unsere Truppen den Franzosen Gräben in 400 Meter Breite und hielten sie gegen mehrere Gegenstöße. Am Chaumewald kam es zu erbit­terten Nahkämpfen, welche die Lage nicht änderten. Bei ,Bezouvaux hatte ein Vorstoß in die feindlichen Linien vollen Erfolg. Im Ganzen wurden den Franzosen über 350 Gefangene abgenommen. Nachts brach ein Sturm

In der Nacht vom 24. zum 25. September hat 1 stärkeres Marinelustschiffgeschwadcr mit sichtlich gutem Erfolg befestigte Plätze und militärische und Industrie, anlagen am Humber sowie in den Gebieten zwischen Scarborough und Boston angegriffen. Zahlreiche Brände sowie einstürzende Gebäude wurden beobachtet. Zu dem Geschwader, das unter der bekannten Führung des Fregattenkapitäns Straffer stand, gehörten auch die in mancher Englandfahrt bewährten Luftschtffkommandanten

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emmingen i.| bayer. Allgäu., trupp bei Malancourt in die feindliche Stellung ein und

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Vilh. Wachsmuth, Hanau

kehrte mit einer Anzahl Gefangener zurück.

Gestern abend griffen unsere Flieger England an. Auf militärische Bauten und Speicher im Herzen von London, auf Dover, Southend, Chatham und Sheerneß wurden Boniben abgeworfen. Brände bezeichneten die

_. Wirkung. Alle Flugzeuge kehrten unversehrt zurück.

Lstrierte Porzellan-, Kunst und ji Auch Dünkirchen wurde mit Bomben angegriffen.

Die Gegner verloren 13 Flugeuge. Oberleutnant Schleich errang den 22. und 23., Leutnant Wüsthoff den 21. Luftsieg.

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Aus dem

Oestlichcn Kriegsschauplatz

und an der

Mazedonischen Front keine größeren Kampfhandlungen.

Der Erste Generalquartiermeister: Lu den d orff

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Berlin, 25. Sept., abends. Zn Flandern Feuer tättgkeit wechselnder Stärke. Oertliche Jnfanteriekämpfe an der Straße Menin -Ipern verliefen für uns günstig. Bei den anderen Westarmeen, im Osten und in Mazedonien keine wesentlichen Ereignisse.

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Bindenburgs feite ZwerfiCM*

Großes Hauptquartier, 25. Sept. Es if fnic vom Kriegsministec mitgeteilt worden, cs würde bielfach von unberufener Seite behauptet, daß nach meinen Und des Generals Ludendorffs Aeußerungen drohender wirtschaftlicher Zusammenbruch und Versiegen der mili­tärischen Kraftquellen uns zum Frieden um jeden Preis zwingen. Ich will nicht, daß unsere Namen mit der­artigen grundfalschen Behauptungen verknüpft werden. Ich erkläre in voller Uebereinstimmung mit der Reichs leitung, daß wie wirtschaftlich und militärisch für weiteren Kampf und Siegs gerüstet sind.

v. Hindenburg, Generalfeldmarschall.

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Die Kriegsanleihe

ist die Saat - der Frieden die

Ernte!

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ie der Landmann das ersparte Gaaigui zur rechten Zeit der Crde anvertraut, so mußt Du

jetzt

jeden ersparten Groschen Deinem Vaterlande leihen!

Darum zeichne!

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Sieben Scbitfe berfeiRt. glücklicher EtmfcbiTfangriff aul kngiaua

Berlin, 25. Sept Neue U-Bootserfolge im Arrmelkanal und Atlantischen Ozean: Zwei Dampfer, 1 Segler, 1 Fischerfahrzeug und zwar 1 sehr großer bewaffneter durch Zerstörer gesicherter Dampfer, ferner der französische DampferAlesia" (5144 T.) und die englijchen SeglerTheodore",Francis",Emma", «Betzelbores" sowie das französische Fischerfahczeug R. 1063".

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Erbitterte Ichlacht in Flandern. Deutsches Flngzeuggeschwader über London.

Wir .- Amtliche deutrebe CagesbericbU.

. ch0n 2 iooo rönnen versenk».

^^fllcho Berlin, 24. Sept. Durch die Tätigkeit unserer HäustAn U-Boote wurden im Sperrgebiet um England wiederum ÜB 000 Bruttoregistertonnen versenkt.

1917.

Großes Hauptquartier, 26. Sept.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

An der Schlachtfcont in Flandern ist seit gestern der Feuerkampf stark aufgclebt. - Morgens nahmen unsere Truppen einen Teil de» am 20. September nördlich der Straße Menin-Vpcrn verlorenen Gelände» in kraftvollem Ansturm wieder. Unter engster Zusammen- fassung ihres Feuers und großem Krästeeinsatz versuchten die Engländer durch viermaligen heftigen Gegenangriff uns wieder zurückzudrängen. Der Feind wurde abge- schlagen, das zwischen Polygon-Wald und der Großen Straße erkämpfte Gelände von uns behauptet. Außer blutigen Verlusten büßten die Engländer über 250 Ge« fangene ein, Abends steigerte sich das Feuer an der Küste, wo wieder Ostende von Meer und Land aus beschossen wurde, und von der Äser bis zur Ly», Nach starkem Feuer während der Nacht schwoll heute morgen die Arttlleciewirkung vom Houthoulster Walde bt» zum Kanal von ComineS-Iper zum Trommelfeuer an. Auf dem größten Teil dieser Front setzten dann englische Jnfanterleangriffe ein, Die Schlacht ist in vollem Gange. Im Artois und beiderseits von St, Quentin nahm die Feuertättgkeit lebhaft zu. Abend» griffen die Engländer bet Gonelien an und drangen vorüber- gehend in unsere Linien. Gegenstöße vertrieben den Feind.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

In mehreren Abschnitten der AiSne- und Champagne- Front lag lebhaftes Feuer auf unseren Stellungen m»d Batterien, die den Kampf kräftig ausnahmen. Er- kundungsgcfechte verliefen für uns günstig, Vor Ver­dun schwoll zeitweilig der Feuerkampf auf dem Ostufer der Maas zu großer Heftigkeit an. Südlich von Beau- mont machten die Franzosen auf die kürzlich von UN» dort genommenen Gräben einen vergeblichen Angriff.

Unsere Flieger griffen abends erneut London und die englischen Küstenplätze beiderseits deS Kanal» an. Bombenwürfe auf Ramsgate, Margate, Dover sowie auf Baulogne, Calais, Grawelines und Dünkirchen hatten erkannte Brandwtrkung. Eines unserer Flugzeuge ist

"^^Ueber^Land^verloren die Gegner gestern 1b Flug- zeuge. Oberleutnant Berthold brachte seinen 24. Gegner im Luftkampf zum Absturz.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Heeresfront des Generalseldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.

Bei Jakobftadt, am DrYswjaty.See, westlich Luck und bet Tarnopol war die russische Artillerie tätiger als in der letzten Zeit.

Heeresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph.

Südlich des Sereth brachen deutsche Sturmtcuppen bis in die Hinteren Linien der russt|chen Stellung ein. Sie lehrten nach Zerstörung der feindlichen Grabenan- lagen mit mehr als 150 Gefangenen und mehreren Masl.iningcwehren zurück.

Mazcdonis che Front:

Die Lage ist unverändert.

Der Erste Generalquaxtiermeistec: Ludendorff.

Berlin. 26. Sept., abends. Die Schlacht in Flanoern zwischen Langemarck und Holleb-ke (1b Irm) dauert noch an. Stellenweise ist der Feind bis zu 1 lew tief in unsere Kampfzone etngedrungen, in der erbittert gerungen wird.

Die ßoidanMftelle

Käpilänlcutnant Martin Dietrich, Hauptmann Manger Kavitänleutnant Ehrlich, Kapitänleutnant dR-Proeltz und Kapiränleutnant StabbecL Alle Luftschfffe sind trotz feindlicher Gegenwehr durch Land- und Seestreit, kxäfte ohne Schaden und ohne Verlust zuruckgekehrt.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

ist vir aul weiterer geSttnet:

virnltag nacbmittagz m $-5 Ubr Samstag vormittags von 10-irl, Ubr

Derbrenau$fchuss der Goidankaufsftelk:

Dr. Uftnger.