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Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Mein.
Telephon Nr. 362.
Mittwoch, den 22. August 1917.
Telephon s Jfr. 362.
30. Jahrg.
In Flandern weitere Angriffe der Engländer zurückgefchlagen. Eine große Schlacht um Berdnn im vollen Gange für uns günstig.
^lmllicbe deutfcDe OgesbericMc.
s»«!Sk, 7*- W] wbt. Großes Hauptquartier, 18 Aug. 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Frnbiehce nHÄndwönNä ^ dem Schlachtfeld in Flandern steigerte sich der OiickstigFranztzfM 1 enMilltxieknmpf an bec Küste und nördlich von Ipern
Zu äußerster Stärke, sonst blieb das Feuer ge- ^c>o..BertmuLjger als in den letzten Tagen. Beiderseits der Bahn >esinghe—Staden führte der Feind nachmittags einen ken überraschenden Teilangrlff, bei dem Langema^ck ttPPM erbittertem Kampf verlo.cn ging. Wir liegen in
mmm M^0M/tchem Bogen um das Dorf. - Im Artois stellten Zimmer mit Pension 5 .50 i| unter starkem Feuerschutz nordwestlich von Lens Villa Olga. Fr»„ n »Miffstruppen bereit. Unser Vernichtungsfeuer ließ ' jen Angriff nicht zur Entwicklung kommen. Nachts lgende schwächere Vorstöße des Feindes wurden ab-
l)tefen.
fcAAfkAAAAAl Heeresgrupp e Deutscher Kronprin'z.
Chemiu des Dames lebhafte Artillerietätigkeit l * u % I Cerny, in der Westchampagne besonders am Keil- Mfßltl @111161^ fübtoeffcltcf) von Moronvilliecs. —An der Nordfcont * n Verdun setzte der Feuerkampf mittags wieder mit
l^OtVKiMl ch* öesteigert bis tief in die
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vorzügliche Qualit! Durch Flieger und Abwehrgeschütze wurden 26 feind- r , , . . . e Flugzeuge und vier Fesselballone brennend zum
liefert in jede Q tu J uc ^ ^brachst, Obecleutnant Dostlcr errang seinen , Offizierstellvertccter Vizefeidwebel Müller seinen p f! SaalwÜiCht, Leutnant Gontermann durch Abschuß des 16. und vamva , FEffelballons seinen 29. und 30. Luftsteg.
Weingutsbesitze, Oestlicher Kriegsschauplatz:
Sieder-lngelebB . -»
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bei
nen Vorfeldgefechten und meist mäßigem Feuer die e ist unverändert. An der Heeressront des Generalobersten Erzherzog Joseph te am 16. 8. ein Angriff österreichisch-ungarischer imenter südlich von Grozesci zu vollem Erfolg. Der d wurde aus verschanzten Stellungen im Sturme orfkn und büßte neben hohen blutigen Verlusten c 1600 Gefangene, 1 Geschütz und 18 Maschinenlehre ein-
Seit Beginn der Operationen im Osten am 19. 7. Id in Ostgalizün, der Bukowina und Moldau in die nid dec verbündeten Tuppcn gefallen: 655 Offiziere,
1300 Mann, 257 Geschütze, 546 Maschinengewehre, >1 Mmenwerfer, 5C 1 ^06 Gewehre. — An Kriegs- |üt wurden erbeutet: ^oße Munitionsmaffer-, 25000
ismasken, 14 Panz rwagen. 15 Lastkraftwagen 2 inzerzüge, 6 beladene Eisenbahnzüge, außerdem 26 ikomotiven, 218 Bahnwagen, mehrere Flugzeuge, große ‘engen an Fahrzeugen und erhebliche Lrbensmitt lvor- it
Besonders anerkennend ist h.rvorznhebcn, daß bei ir letzten Kämpfen die Mruütionskolonnen und Tra.ns lute die Eisenbahm und Kraftfahrtruppen trotz höchster ilsocdnungen den süc die Kampffühcung so wichtigen ttkchr von und zur Front glatt bewältigt haben. Durch nfichtlge Anordnungen und treue Pflichterfüllung von fixieren, Beamten und Mannschaften konnten alle uppenverschiebungen planmäßig durchgefühct und die mpfenden Truppen jcderzeit mit dem nötigen Nach- ub an Munition, Verpflegung und sonstigem Kriegs^ darf versorgt werden. Im Westen trotz des über chrcre Stellungen hinweg weit ins Hwtergelände ichenden feindlichen Feuers, im Osten trotz aller Hinderst, die Land und Wetter bei den umfangreichen Zer- »cungen bereiteten.
Dec Erste Generalquartie-meistec: Ludendorff.
Berlin, 18. Aug. abends. Artilleriekämpfe in ländern, im Artois, an der Aisne und bei Verdun, m Osten nichts Neues.
Weitere Versenkungen.
Berlin, 18. Aug. Durch 2 unserer U-Boote wurden im Sperrgebiet um England wiederum 8 Dampfer, 2 Segler, 1 Fischerfahrzeug versenkt.
Am 8. August wurde eine englische U Bootfalle in Gestalt eines Dampfers der Blue Funnel Linie von einem unserer U-Boote im Artilleriegefecht durch Treffer in die Maschine bewegungsunfähig geschossen. Durch weitere Artillerietufstr wurde Munition auf dem Dampfer zur Explosion gebracht, wodurch das Hinterschiff bis zur Wasserlinie aufgerollt wurde und völlig ausbrannte. Nach einem Tropedotreffec in die Maschine sank die U-Bootfalle hinten erheblich tiefer und wurde darauf durch 10 weitere Artillerietreffer völlig wrack geschossen.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
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wtb. Großes Hauptquartier, 19. Aug. 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
In Flandern war die Kampftätigkeit an der Küste und von User bis Lys besonders in den Abendstunden sehr stark. Im Abschnitt Bixschoote—Hooge steigerte sich heute früh der Artillcriekampf zum Trommelfeuer. Südlich von Langemarck brach dann der Feind zu einem Angriff vor, beßdem in künstlichen Nebel gehüllte Panzerwagen der Infanterie Bahn brechen sollten. Nach an fänglichem Einbruch in unsere Linien ist dec Gegner überall geworfen worden. — Im Artois erreichte die Feuertätigkeit am Kanal von La Baffee, beiderseits von Lens und auf dem Südufer der Scarpe zeitweilig große Stärke. Bei Harrincourt und westlich von Le Catelet (südwestlich und südlich von Cambrai) griffen die Engländer nach ausgiebiger Feuervorbereitung mit starken Infanterie Abteilungen an; sie wurden im Nahkampf abgewiesen. St. Quentin lag erneut unter französischem Feuer.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Am Chemin des Dames drangen unsere Stoßtrupps östlich des Gehöftes Roy.re in die feindlichen Gräben und machten die nur aus schwarzen Franzosen bestehende Besatzung nieder. Am Brimont verlief eine eigene Unternehmung erfolgreich; mehrere Gefangene wurden cingc- bracht. In der westlichen Champagne kam es vorüber, gehend zu lebhaften Feuerkämpfen. — Die Artillerie schlacht bei Verdun dauert an; auch während der Nacht nahm das starke Zerstörungsfeuec zwischen dem Walde von Avocourt und Ornes nur wenig ab. — Ein An. griff ftanzösischer Flieger gegen unstre Fesselballone verlief ergebnislos. — Badische Sturmabteilungen fugten von neuem den Franzosen im Cauriercs-Wald durch kühnen Handstreich Verluste zu und kehrten mit zahlreichen Gefangenen zurück.
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Gestern sind 19 feindliche Flugzeuge und 1 Fesselballon in Luflkämpfen abgeschossen worden. — Die lange Zelt durch Rittmeister Frhr. v. Richthofen geführte Jagdstaffel Nr. 11 hat gestern in siebenmonatiger Kampf- tättgkeit den zweihunderdsten Gegner zum Absturz gebracht: 121 Flugzeuge und 196 Maschinengewehre wurden von ihr erbeutet.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Keine größeren Kampfhandlungen. Auf dem Oestlicher Kriegsschauplatz
und an der
Mazedonischen Front nichts von Bedeutung.
Der Erste Generalquaitiermeister: Ludendorff.
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Berlin, 19. Aug, abends In Flandern Feuerkamps in wechselnder Stärke; vor Verdun Artillerie- schlacht unvermindert. In der Moldau kleinere Kampfe.
23 ooo Connen.
Aug. Neue U- Bootbeu'e im
Berlin, 19. Aug. Neue U- Bootvewe tm Inländischen Ozean und in der Nordsee: ÄSvOO Br.-Reg.->r>
ns _rrfc-c der MllriNb.
wtb. Großes Hauptquartier, 20. Aug. 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Auf dem flandrischen Schlachtfcide blieb nach dem Scheitern der englischen Frühangrlffe südlich von Lange- marck der Feuerkampf an Stürke erheblich gegen die Vortage zurück. — Im Artois war die Artillertetiitig- kett nur nordwestlich von Lens stark. Mehrfach wurden englische Erkundungsabteilungen zurückgcwiesen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Die Schlacht vor Verdun hat heute früh auf beiden Maas Ufern vom Walde von Avocourt bis zum Caurieres Walde (23 Km )- mit starken Angriffen der Franzosen begonnen. — Dec Artillcriekampf dauerte tagsüber und die Nacht hindurch ununterbrochen ,n äußerster Heftigkeit an; heute morgen ging stärkstem Trommelfeuer ein Angriff der Infanterie voraus.
Die Franzosen besetzten kampflos den Talonrücken ört- »ch der Maas, der seit März dieses Jahres als Vec- teidigungslinie aufg> geben und nur durch Posten besetzt war. Diese sind im Laufe des gestrigen Tages plan- mäßig und ohne Störung zurückgenommen worden. — An allen übrigen Stellen der breiten Schlachtfiont ist
der Kampf in vollem Gange.
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16 feindliche Flugzeuge und 4 Fesselballone find gestern zum Absturz gebracht worden. Leutnant Gon- termann schoß 3 Fesselballone und 1 Flugzeuq ab und erhöhte damit die Zahl seiner Luftsiege auf 34. Offtz- ziersstellvertceter Vtzefeldwebel Müller blieb zum 23. und 24. Male Sieger im Luftkampf.
0
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Front des Generalseldmarschalls Prinzen Leopold vonDayern.
Nichts Neues.
Heeressront des Generaloberst Erzherzog Joseph.
Deutsche und österreichisch-ungarische Truppen warfen in kraftvollem Ansturm beiderseits des Oitoz-Tales die zähm Widerstand leistenden Rumänen gegen das Trotus Tal zurück. Ein wücttembergisches Gebirgsba- taillon zeichnete sich beiondecs aus. Mehr als 1500 Gefangene und 30 Maschinengewehre sind eingebracht worden- ^ ,
Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen.
Auf dem westlichen Sereth-Ufer entspannen sich anr Bahnhof Macasestt heftige Kämpfe, bet denen mehr als 2200 tziefangeue in unserer Hand blieben. Südlich der Nimnic-Mündung scheiterten stacke russische Angriffe vor unseren Stellungen.
Mazedonische Front:
Die Lage ist unverändert.
Der Erste Generalquartiermeister: Lu den d orff.
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Berlin, 20. Aug., abends. Die Schlacht vor Verdun steht für uns günstig. Auf dem westlichen Maas- ufec drang der Feind nur am Avocourt-Walde und am Toten Man« in unsere Abwehrzone ein. Sonst wurden ftine wiederholten Stürme überall abgeschlagen. — Oest- Ilch der Maas ist der Gegner vor unserer Kampfstellung durchweg abgewiksen oder im Gegenstoß zurückgeworfen worden. — Rücksichtsloser Massencinsatz der Infanterie auf mehr als 20 Ktlomellr Front gegen unsere kampfkräftige Abwehr kostete die Franzosen schwerste Verluste. — Sonst im Westen und Osten keine großen Kamps- handiungen.
fünf vampfer. zwei Segler.
Berlin, 20 Aug. Durch unsere U Boote wurden im Atlantischen Ozean und in der Nordsee Wied -um fünf Dampfer, zwei Segler versenkt, darunter d- lische bewaffnete Dampfer „Rosemound" (30 mit Holz von Archangelsk nach Cardiff.
Der Chef des Admiralstabes de^


