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vierteljährlich 1,50Mk., vorauszahlbar, frei ins .c^aus. Ab geholt in unserer Expedition oder in den Zweig- ausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Lamstags. — Nedaktionsschlus; früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
Verlag ber „Gieftcner Zeitung", Gießen.
(Gietzeuer Tageblatt)
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CjpeöftfoH: Südanlage 21
Nr. 36.
die 44 mm breite Pc titzeile, für AuSwärtS 30 Pfg. Die 90 mm breite Re k l am e. Z e i le 72 Pfonnig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Grüße berechnet. Rabatt kommt bei Ucberschreitultg desZahlungß» zieles (39 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschristen ohneBerbindlichkett.
Truck der Gicßencr VerlagSdrnckerei, Albin Klein.
Telephon Nr. 362.
Samstag, dm 7. Juli 1917.
Telephon Nr. 362.
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Die russische Offensive gescheitert; 9 Divisionen vernichtet.
Die Franzosen 15 mal die deutschen S ellu gen am Chmiu-des-Dames erfolglos gestürmt.
Die U-Beute im Juni größer als im Mai.
neue Riefenzabl.
--'MÄmLA 21 W*nn cs bei uns noch Leute geben sollte, die dem I“ borttgen OberiaÄÄ ^uchS Lloyd George ins Gacn gingen, als er am letzten J 5 A ©to'flfeif SfeN fchic große schöne Rebe hielt, in der er der ' WH er duchMM deutschen U-Boote wieder einmal Herr wurde, so müßte ^ sie CapellcsMort im NelchStagtza-isschuß eines Besseren 't«dieie»dk,WMm.. belehit nnb sie ob ihrer voreiligen Gatgläubi,,keit b- ^DUfanbaUtt \ n fl* jgjjföämt haben. Die Mehrzahl des Volkes weiß, wie gut «ffi. l u Die Lest«! cs sicht und kennt keine, lei Sorge. Noch vermögen wir Klassen Mannt ^ tn ,® e IW We ® U;1,mc bec Qunibatte nur zu ahnen, denn viele Vorbild d« 8^fab?mHec ,, ^^A^ eI b “ n0en (aufen bekanntermaßen erst um Mitte Juli ^ein, da die siegreichen Boote noch zucückkehcen müssen.
« -immerhin läßt sich heute schon eine lehrreiche Aufstel-
^"6 machen, die man übersehen sollte.
Im Laufe des Monats Juni wurden amtlich als
griffe nur bei Bczeziny zu wiederholen. Trotz eingesetzter frischer Kräfte kamen sie nicht vorwärts. In zäher Ber teidigung und frischen Gegenstößen hielten sächsische Regimenter ihre Stellungen gegen zahlreiche Angriffe und fügten dem Feinde hohe Verluste zu — Im Abschnitt Koniuchy — Zborow starker Feuerkampf. — Die Tätigkeit der Artill rien war auch bei Brody und am Stochod zeitweilig sehr lebhaft. — An der übrigen Front keine größeren Gefechtshandlungen.
M a z e d o n i s ch c Front Nichts Neues.
Der Erste Generalquartiermlster: Ludendorff.
Berlin, 5. Juli, abends. Im Westen geringe Gesechtstätigkcit. Im Osten zwischen Sborow und Bc;e- zany stacker Feuerkampf.
Ötnuihet am l-Suni: 18726 Tonnen; 2.: 21000;
Min Nein in Kietzen.
harfsmn und Talm.ausschM 3.: 8*200; 4.: 18000; 5.: 7265; 6.: 22000- 7 • 43368* c cs best, mrdFreude daraus g.: 20500; 9 .: 21500; 10 .: 47250 11 .: 19600 ; 12 .!
23 3 2 7; 13.: 33370; 14.; 20100; 15.: 23000; 16.: 19500; 17.: 53616; 18.:—; 19.: 24000; 20.: 45000; 21.: 31500; J22 : 12479; 23.: 61 177; 24.: 28000; 25.: 18678; 26.: 52580 ; 27.: 40500; 28.: 21700 29 : 24500; 30.: 89442 Sonnen, zusammen also im Juni 945878 Tonnen.
Hierzu ist zu bemeken, daß diese Zahl keineswegs )ie tatsächliche Junibeute darstellt. Wir wiederholen 345878 Tonnen wurden in den täglichen deutschen Ad- listalitätsberichten als versenkt gemeldet, jedoch gehö.t nehr als die erste Hälfte noch zur Maiveute, die be- omitlich einen kleinen Rückgang gegenüber dem April uflvies. Schon dieser Umstand verrät uns, daß die kunibeute, die nach englischem Zeugnis ein stattliches liuvachsen zeigt, noch über die Summe de hier v r- echneten Meldungen hinausgehen wird. In der Tat, öS deutsche Volk darf vollauf zufrieden sein und sich ^erzeugt halten, daß es gut steht, an allen Fronten ut, nicht zuletzt an der U-Bootfront.
:WMychMeNchAN' in Böhmen
Berlin, 4. Juli, abends. Weder im Westen noch im Osten größere Kampfhandlungen. E.folgreiche eigene Fliegertätigkeit.
U-Soot gegen U-Sooi.
Berlin, 5. Juli. Eines unserer Unterseeboote im Mittclmeer. Kommandant Oberleutnant zur See v. Hamburg, hat am 9 Juni an der Küste von Tunis ein im Geleit eines Zerstörers fahrendes großes französisches Unterseeboot du: ch Toiptdoschnß belichtet. Oderleutnant zur See v. Heimbucg hat damit sein drittes feindliches Unterseeboot versenkt.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Ber
Neun Schiffe.
n, 4 Juli. Reue U-Booteriolge im Atlan
Uschen Ozean und in d-r Bisk. y^: 5 Dampfer und 4 Segler. Unter dm versenkten Schiffen befanden sich u. a. die englischen Damvfer „Tcvwtdale" (3547 Bc. N. T.) auf dem Wege nach England, „Rahandall" (7196 Br.» R -T.), der Munition geladen hatte und fast gleichzeitig mit der Torpedodetonation in die Lust flog, ein großer bewaffneter.Dampfer, anscheinend mit Erzladnn'g auf dem Wege >;cd) England, der englische Zweimastschoner „Carris Harry".
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
e„. und Darmkrankbeiten, Darm- Cebcrleiden, eallenfteme, Rbeu= ..i.u eud neuen
•ankheit; auch oorbeuflend gegen arm-entzOndunfl.
i Httsseld.
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Rmflicbe deutfebe Ogesberte&te
Berlin, 3. Juli. Im Atlantischen Ozean ha?cn stiere II Boote wiederum eine gmßerc Anzadl Dan>vfer ad Segler vernichtet.
die englischen bewaffneten Dampfer „Fallo- iji (3012 Br. R.-T.) und „Mtonian" (3681 Br. N.-T.) mdcn Von einem II Boot Lo>pcdotreffe-c erzielt. Das W n der Schiffe konnte jeloch nicht beobachtet werdem D r Ehcf des Admiralstabes der Ma ine.
wtb. Großes Hauptquartier, 5. Juli 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.
In Flandern und im Artois blieb gestern die Feuer- tätigk it meist gering. An mehreren Stellen wurden feindliche Eckundungsvorstöße abgewiescn.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Unser Geländegewinn am Chemin-des Dames östlich von Cerny veranlaßt-.' die französische Führung auch gestern und heute morgen wieder zu Angriffe, die verlustreich scheiterten. ^ Bisher haben die Fianzosen dort fünfzehnma! ohne jeden Erfolg, jedesmal aber unter erheblichen Opfern an Toten, Verwundeten und Gefangenen versucht, den verlorenen Boden zurückznerobern. Auf den beiden Moasufern nahm abends der F ucc kampf zu.
Heeresgruppe Herzog A l b r e ch t.
wtb Großes Hauptquartier, 6. Juli 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Bei Dur.st und Regen herrschte tagsüber nur die gewöhnliche Stellungskampf Tätigkeit. Abends lebte bei besserer Sicht das Feuer vielfach auf. Nachts spielten sich mehrere Erkundungsg-ffechte ab Hart nördlich der Aisne holten Stoßtrupps eines württembergischen Regiments nach erbittertem Nahkampf eine größere Anzahl von Franzosen aus ihren Gräben.
O e st l i ch e r Kriegsschauplatz Front des Gencralseldmarschall Prinzen Leopold v. Bayern.
Zwischen Zborow und Brzezany nahm gestern der Arttlleriekamps große Stärke an, ließ nachts nach und hat sich seit Tagesgrouen wieder gesteigert. — Auch bei Zwyzyn, Brody und Smorgon war die Feuertätigkeit zeitweilig sehr lebhaft.
Heeresfront des Generaloberst Erzherzog Joseph.
Erkannte Bereitstellungen rumänischer Infanterie zum Angriff gegen einige von uns behaltene Höhen südlich des Casinu-Tales wurden durch Vernichtungs- ftuer zerstreut.
Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen.
An der unteren Donau war der Feind unruhiger als in letzter Zeit.
Mazedonische Front.
Keine größeren Kampfhandlungen.
Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.
Ja den^lktztcn Tagen führten Aufklärungsabteilungeii mehrfach gelungene Unte'ifehmungcn
östlich der Mos durch.
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Ivib Großes Hauptquartier, 4. Juli' 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. f Infolge Dunstes und dadurch crsLwcrter Beobach i blicb dw Feuertätigkeit b s zum Abend gering: >n lebte sie in einzelnen Abschnitten bis zum Dunkel. :dcn auf. Nachts kam es meh fach zu Eckunüungs 'chvtn, dl ' uns G fangene und Beute einbrachten.
Heeresgruppe demsil-cr Kronprinz.
1 Defllia) von Cerny am Chemin-des-Domes griffen .Franzosen nachts zweimal die von uns gewonnenen - Beim Male w rdcn sie zurückpeschlagen.
yjpGf kampfbewahDen öppischen,und westfälischen Ba
• \ ji ciD^^Üe e. stießen dem weichenden'G nach,' 7^ oben
ung vor u d mochten eine größere Zahl von »tpt s. dur , , &* est TinM fli "3 f,m! - — Auch West hm von Ceruy und bei Cca- - gOAo^-rwtai» 8 - R W e 5 au ' n Unternehmungen unserer Stoßtrupps er-
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^ u.o- .^nnÄ Hee es.grup pe H si r zog Albi echt.
Deutfcbes Tiiesergefcbwader über Harwick.
Eines uns - er Fliegergeschwader griff gestern vormittag die militärischen Anlagen und Küstenwerke bei Harwich an der Ostküste En; ?ands an. Trotz starker Abwehr von der Erde und du»Lh englische Luftftreitkcäfte gelang es, mehrere 1000 Kilogranlm Bomben ins Ziel zu bringen und ute Wirkung zu beobachten. Sämtliche Flugzeuge sind unvers.h-t zurückgekehrt.
Berlin, 6. Juki, abends. Vom Westen nichts Besonderes. In Ostgalizien ist die Schlacht heute von neuem entbrannt. Massenstürme der Russen sind zwischen Zbcrow und Koninchy und bei Brzezanh unter schwersten V clusten für den Feind zusammengebrochen
r0SS i. besebeo, u ’^ plla «s«ui
Mlchts Besonderes.
westlicher Kriegsschauplatz:
...
ip. ' er ^ r eio^' te in ^ Generalseldmarschalls Prinz Leopold v. Bayern. warte 0 * w ^
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^stgalizien vermochten die Russen gestern ihre An
Oestlicher Kriegsschauplatz:
Heeressront des Gencralseldmarschall Prinzen Leopold von Bayern.
Auf dem Kanipffhlde in Opgalizien herrschte gestern nur geringe Feuertätigkett. Es kam auf den Höhen bei Brzezany zu ö t'ichen Gcfechten, b i denen die Russen aus einigen Trichterlinien geworfen wurden, in denen st' sich noch gehalten hatten. In den benachbaricn Aö- ftiv;Uui blieb rs im- allgemeinen. ruht-g. An der
Heeressront des Generaloberst Erzherzog Joseph und b i der
Heeresgruppe des Generalseldmarschalls von Mackensen Zeigte sich vereinzelt dir Feind tätiger als sonst.
Mazedonische Front:
Die Lage ist unverändert.
Der Erste Generalquartiecmeister: Ludendocff.
5Zöoo rönnen versenkt.
Skänrencker Iuni-krgevnir ru erwarten.
Berlin, 5. Juli. (W. B Amil.) Durch unsere U-Boote sind im Atlantischen Ozean und in der Nordsee weitere 18 Dampfer, 6 Segler und 3 Fischcrfahrzeuge mit 53 600 Bruitoregistertonnen versenkt worden. — Auf Grund bei bisher vorliegenden Meldungen unserer Untere seeboote ist schon jetzt zu übersehen, daß die U-Booterfolg, des Monats Juni die des Monats Mai erheblich übersteigen werden.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
bleibt unter Eeder?
Diese Frage legen sich jetzt täglich Tausende vor, wenn sie die betrübliche Erfahrung machen, daß sie „nicht einmal ein paar anständige Kernleder-Sohlen für ihre Stiefel" bekommen können. Da ist es denn an der Zeit, einige Worte über dieses Thema zu sprechen. Leder, wenigstens das jetzt uns allen so sympaiische Kernleder für Sohlen, kann nur aus Rindhäuten gemacht werden. Zu Fckedenszeiten führte Deutschland von diesen Rindhäuten aus dem Ausland, besonders aus Südamerika, jährlich insgesamt ungefähr 8 000 000 Stück ein, d. h. ein Quantum, das, nebeneinander auf der Erde ausgebreitet, etwa 20 Millionen Quadratmeter bedecken würde. Diese Zufuhr fehlt jetzt vollkommen. Außerdem ist aber auch die


