-Ä 1
!'»a tft iTonbfrpt
■
2| 9areiu n
) n “? 8 »oitt 2s c
st&Ä
7" f i>«n i 080
s?r?
greise. 9^ a * einem f «ollen J)ie ijkelfe™ ! be " EtnhMft^ J «sonenfahikaumst^ % -paffe 5,7 C ter. Das bedeutet eine ;lt8 i%um 10 SPcownt
wzml füc diel.KG nt tue die 3. 11 '
U- ««■ unb lu f neuen 3a|tt)tel|e
für Kriegsunterstützungszwecke sind der Verbandskasse in 1916 2267 Mark zugeflossen, insgesamt seit Kriegsbe- ginn 15 784 Mark. Die Vereine des Verbandes haben im Jahre 1916 an Unterstützungen aller Art zusammen 66 784 Mark ausgegeben. Seit ihrem Bestehen erreicht dieser Ausgabeposten die Summe von 1 445 646 Mark.- Im letzten Winter hat sich in der Hassia besonders das Lichtbildervortragswesen schön entwickelt. - 1. Präsident der Hassia ist: Freiherr v. Heyl, Generalleutnant ä 1a suite in Darmftadt.
trieben mit praktischer Arbeit Angebrachte Zeit auf die
Lehrzeit anzurcckncn.
ÄS
^ -Iss: i
Aus Stadt und Hand.
* Goldsanimlnrrg. Der Großherzog hat sich letzten Mittwoch, den 27. Juni durch einen Vertreter des Ehrenausschusses der GoldanKaufstelle Darmstadt über das erste Jahr der Tätigkeit berichten lassen und die Zuversicht ausgesprochen, daß ein notwendig gewordener neuer Aufruf zur Einlieferung von Gold einsichtsvolle Gebefreudigkeit auslösen werde. Das Gold diene nicht nur wichtigen wirtschaftlichen vaterländischen Aufgaben, die eben nur das Gold erfüllen könne; gerade jetzt habe es auch Bedeutung für das Auslands-Urteil über unsere Widerstandskraft. Se. Königliche Hoheit fuhren fort, es dürfe keinesfalls der-falsche-Eindruck entstehen, als wollten wir Nachlassen. Am Großherzoglichen Hofe werde deshalb Gold- und Edelsteinschmuck nicht mehr gern gesehen. Diese Willensmeinung unseres Großherzogs dürfte vorbildlich wirken namentlich auch für alle Angehörigen der Gesellschaft und alle Goldbesitzer über das Hessenland hinaus.
Auch die letzte Vollv rsammlung der Hessischen Handwtrkskamme. hat sich mit dieser Frage befaßt, wobei von den Vorsitzenden am Schluß der Aussprache eik.ärt wurde, die Verhandlungen bezweckten, die Mit- ßltcbec der Handwerkskammer einstweilen zu infor. micren und ein Einverständnis darüber hcrbeizusührcn, diese wichtige Frage in gleicher W.ise auch in Hessen zu behandeln. Hierüber sind damals allerdings ganz mißverstandene Mitteilungen in cinem Teil der Presse erschienen. Die hessische Handwerkskammer wird die Lehrlingsfcage weiter verfolgen und zu gegebener Zeit an die Koiporationen und Einzelmeistcr herantreten, damit diese wichtige Frage eine dem veränderten wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechende zweckdienliche Regelung im Interesse des Handwerks und der Lehrlinge erfährt.
Hessische Handwerkskammer. Der gc-
schäftsführende Ausschuß des Deutschen Hondwcrks— und Gewerbckammcrtags hat sich mit der Frage der Heranziehung des gewerblichen Nachwuchses zum Handwerk eingehend befaßt und Leitsätze aufgestellt, die der diesjährigen Vollversammlung zur Be- schlußfassung vorgelegt werden. Als geeignetes Mittel wird die Berufsberatung und Lehcstcllenvecmiltlung in einem besonderen Abschnitt bchand.lt, wobei die Handwerkskammern die nötigen Verbindungen mit bestehenden Stellen erstreben sollen. Weiter wird behandelt einen stärkeren Zuzug zum Handwerk hrrbe'Zufühcen und hierfür folgende Grundsätze für geeignet gehalten. A.) Die planmäßige Aufklärung der aus der Schule entlassenen Jugend, sich nicht eines augenblicklichen, oft nur vermeintlichen Vorteils wegen ohne Rücksicht auf ihr späteres Fortkommen, ungckernten oder solchen Berufen zuzuwcndcn, die erfahrungsgemäß schon an ll b. fülluug leiden. B.) Tie Schaffung von Eintich' tungeu und Veranstaltungen, die gecign.t sind, die öffcnt- ! che Meinung zugunsten des Handwerks zu beeinflußen
B. Abhaltung von Ausstellungen mit Prämiierung
gut ausgesühUer Gescllen-und Lehrlingsaxbeiten, die Bereitstellung von staatlichen Mitteln zur Gcwähruuß von Unterstützung von Lehrlingen, die Gründung von Lehrlingsversicherungen und damit im Zusammenhang Herbeiführung einer durchgreifenden N ureoelung einer den Deränbciltn wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechenden Entlohnung der Lehrlinge. — 0) Während der UebergangSzeit empfiehlt es sich, die in den Krugsbe-
* i&icfycn Der Geheime Iustizrat Prof. Dr. jur. Alexander L e i st, Ordinarius für römisches und deutsches bürgerliches Recht, einschließlich des Handels- und Wechselrechts, an der Universität Gießen hat einen Ruf nach Göttingen als Nachfolger von H. Tietze erhalten. Geheimrat Leist ist Vertreter der Universität in der Ersten Kammer der hessischen Stände. 1862 zu Jena geboren, erwarb er 1886 in Tübingen den Doktorgrad und erwirkte 3 Jahre später seine Zulassung als Privatdozent für römisches Recht in Halle mit der Schrift „Die Sicherung von Forderungen durch Uebereignung von Mobilen". 1891 ging Leist nach Marburg, siedelte bald darauf als Extraordinarius nach Göttingen über, kam Ostern 1893 nach Marburg zurück und folgte am 1. Oktober 1895 einer Berufung als Ordinarius nach Gießen als Nachfolger des Geh. Iustizrats Prof. G. Kretschmar. 1913 wurde Prof. Leist zum Vertreter der Universität in der Ersten Ständekammer als Nachfolger des Geheimrats Prof. Dr Arthur Benno Schmidt berufen. 1907/08 bekleidete er das Rektoramt.
die Kohlenschwieriqkeiten seien überall die gleichen. Weit gefeblt! So wird den,, Franks. Rachr." aus Gonsenheim bei Mainz bericht.t: Seit Wochen kann jeder, der sich die Mühe gibt, bcodackten, daß Private in Gonsenheim waggonweise Kohlen von Zechln erhalten; einzelne Familien haben ganze Waggons für sich allein bezogen, t^ils haben sich auch mehrere Familien 'Waggons geteilt. Sämtliche in Gonsenheim wohnenden Ober- und llntcc* beamten der Staatseisenbahn haben ihren Wintrbedarf durch Vermittlung ihrer Dienststellen in die Keller erhalten, teils sogar zwei und mehr Fuhren. Mangels jeglicher Organisation, die auch jetzt noch bedauerlicherweise auf sich warten läßt, war eine Beschlagnahme von Kohlen von Privaten bisher unmöglich; nur im Wege . der Verständigung konnte die Gemeinde eine freiwillige Abgabe erzielen. Eine Beschlagnahme der „Eiscnbohnkohlen" ist ganz ausgeschlossen. — Ist daS nicht sehr befremdend, daß eS heute noch aus der ei- ucn ^cite solche unbeschränkte BersorgungSmög- lichkeit gibt, während man anderswo Laufereien hat um nur einen halben Zentner Fcucrungsmateeiul zu bekommen.
ceben5spruck.
Nicht ermüden, nicht verzagen, Groß sein auch im tiefsten ochmecz; Mutig schwere Lasten tragen,
Fest die. Treue, stark das Herz!
Sorgsam wägen, dann erst wagen, Doch beachte guten Rat:
Willst Du Dich durchs Leben schlagen, Hilf Dir selbst durch Wort und Tat!
^ Nicht auf fremde Hilfe bauen, Sie versagt in größter Not;
Stets der eignen Kraft vertrauen, Bleibt im Leben höchst Gebot!
)*( Gietzerr Herr Dr. med. von Schenk ist mit Wirkung vom I.Iuli 1917 von der Stellung als Direktor der Provinzial-Sichenanstalt enthoben und zum Kreisarzt des Kreises Schotten ernannt worden. Als neuer Direktor der Provinzial-Siechenanstalt ist Herr Dr. med. Büchner berufen.
* Aus Okerchejfen. Kleingeld in Korben brachte bei Rückzahlung einer Hypothek an einen Bauerngutsbesitzer die Schuldnerin an. In 2 Körben befanden sich 500 Mark in Iehnpfennigstücken, 400 Mark in Fünfzigpfennigstücken, 400 Mark in Markstücken und der Rest von 3 000 Mk. in größeren Silbermünzen. Die Frau gab an, das Geld in 2 wahren zusammengehamstert zu haben; die Ankündigung der Einziehung habe sie bewogen, es heraus zu geben.
In dem Kreislauf aller Stunden Set Dein bester Freund die Pflicht;
Hast Du Dich dann selbst gefunden, —
Führt Dein Weg durch Nacht zum Licht!
Hermann Böning.
Kutzkach. Die hiesige Jagdgesellschaft zahlt jedem Landwirt/ der ein Feldhühnernest findet und so schützt, daß die Brut ousläuft, eine Belohnung von 2 Mark. Die gleiche Belohnung zahlt die Gesellschaft dem, der einem im Felde frei hecumloufcnden Hund zur Anzeige bringt, daß der Besitzer gestraft wird.
Glückliches Gonsenheim! Man sollte meinen,
* Ein Heimatbuch ganz besonderer Art geht uns soeben zu. Der durch seine Arbeiten auf dem Gebiet der Volkskunde bereits bestens bekannte Herausgeber Ot to Slückrath hat mit seiner Sonnwendgabe „Hcsscnhcimat" ein Buch geschaffen, wie es sich nach Anlage und Inhalt kaum schöner für unsere feldgrauen Landsleute an der Front und in den Lazaretten denken läßt. Etwa 35 hessische Künstler und ebensoviele Dichter haben sich zu einer Ehrengabe vereinigt, die in vielen Tausenden von Exemplaren hinausgehen soll. Der Elwert'sche Verlag in Marburg, dem wir so manche schöne Heimatgabc für unsere Feldgrauen vcr- dailkcn, (wir erinnern nur an die Hesse-Spätz, die Hessische Lesc- stube, an den Hessenkunst-Halender, an Vilmars Historienbüchlein u. dergl.) hat cs verstanden, auch diesem Buch ein äußerlich vornehmes Geivand zu gebeu und vor allen Dingen diese Gabe jeder- marin zu einem erstaulich niedrigen Preis zugänglich zu rnachcn. Für Norausbesteller Lostet das 96 Seiten stacke Heft M 1. — späterhin nach Ausgabe in Handel Ai 1.20. Eine Sonder-Gefchenk- nusgabe auf bestem Kunstdruckpapier und in eigenartigem Einband ist in einer kleinen Auflage zum Preis von M 3. — für Bücherliebhaber hergestellt.
Verantwortlich: Albtn Klein in Gießen.
ü . -
«
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
Vor dem Quartalswechsel
bitte ich zu bestellen:
bitte ich zu kaufen:
Dmckarbeiten
als:
Wein- und
Speisekarten
Menus
Programme
Prospekte
Preislisten
Recbnungs-
formulare
Liquidationen
ßrieibogen Mitteilungen Kuverts Postkarten Adresskarten Koffer-Etiketten Rezepte Hotel- und L Fremdenbücher
Zimmerplakate
Zimmerzettel
Bons
An- und Abmeldescheine
Packetadressen Anhängeetiketten Fracht- und Eilfrachtbriefe etc.
d
9
Papierwaren
als:
Geschäftsbücher
Kontobücher
Hauptbücher
9
in verschiedenen Grössen und Stärken
Kladden
Kopierbücher
Bonbücher
Schnellhefter
Briefordner
Schreibunterlagen
Klosettpapiere
in grossen Quantitäten zu Vorzugspreisen
Stets grosse Auswahl in
9
Vereinsdrueksachen jeder Art. |
9
Visiten- und Verlobungs-Karten etc.
Feldpostkarten. Gratulationskarten
zur Verlobung, Hochzeit, zum Geburls- und Namenstag etc.
Briefpapiere einfach und feinst, lose und in Kasetten in reicher Auswahl.
Hochmoderne
F amilien-Briefpapiere.
Alton Klein. Giessen


