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Bezugspreis 50 Pfg. monatlich
vierteljährlich 1,50Mk., vorauszahlbar, frei ins Haus. Ab ge holt in unserer Expedition oder in den Zweig- auSgabestellen vierteljährlich 1,20 Mk. — Erscheint Mittwochs und Samstags. — Redaktionsschlutz früh 8 Uhr. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
Verlag der „Giesteuer Zeitung", Gießen.
Expedition: Züdanlage 21.
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Druck der Oießeuer Verlagsdruckerei, Albin Mein.
Nr. 53.
Telephon Nr. 362.
Mittwoch, den 27. Juni 1917.
Telephon Rr. 363.
30 Jahrg
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Der Kaiser au seine siegreichen Truppen. „Es wird nicht locker gelassen."
s°^ Alle feindlichen Angriffe vergebens.
Verlustreiche französische Räumung am Cornittet.
8638 500 Tonnen Handelsschiffe und 255 Kriegsschiffe mit 892465 Tonnen versenkt.
Sgrif. und Darmit. ^
•fa reberieia?Mr>lril. Rankheit; ,A Rhtu. ödarm.enizflim u „ g _ Wrl ’ {u 9 c ''<f g-ge«
Des HaUers Ansprache.
Berlin, 25. Juni. Ansprache des Kaisers bei einer ... ~mppen[d)au im Westen vom 21. Juni 1917:
.50-m.Är^^Eorzugspxetse ^ „Kameraden! Ich bin hierhergekommen, um Euch ttfäin ' durch &n Dank des Vaterlandes auszusprechen für Euer tap- ll'WklkulM^' M ft ä eres Kümpfen und zähes Aushalten wieder den Feind.
' **' f Uri allen Teilen der Westfront, in einzelnen Abteilungen ruch an der Ostfront, habt ihr Gelegenheit gehabt, mit 1 I^uskunft'.Magistrat,Hersfeld. Zutscher Zähigkeit und unerschütterlicher Tapferkeit in estem Gottvertrauen dem Feinde Trotz zu bieten und eine Wünsche und Hoffnungen zum Scheitern zu bringen!
ll> Hersfeld.
Männer aller deutschen Gaue und Stämme stehen er treu vereint und sind fest entschlossen, dem Gegner weiter die Wege zu weisen. Ich spreche den hier verwaltet ha/. ^.versammelten Truppen meine vollste Anerkennung für
O. vl.
' s«r Hemel «nt»,
> "Mich KnegsimMi mit auch .versa
i^re Haltung und meine feste Zuversicht aus, daß sie wie
isher mit Gottvertrauen auch fernerhin, wo sie eingesetzt verden, ihre Pflicht tun werden und für das Varerland . \ \ )en Frieden erkämpfen, den wir für unsere Weiterent-
1 I Ir I Ui vicklung benötigen.
Auch die Abordnungen der Kavallerie heiße ich herz- ;e Formulare zur Anmeldung ilijch willkommen. Es ist den Schwadronen beschieden ge- M3 Steden allen Verbranekevesen, im fernen Osten zu zeigen, was kühner Unter- Anzahl zur Verfügung. lehmungsgeist, schneidiges Reiten und forsche Lanzen-
kSuSIer M»6ü sich wegen Ehrung vermögen. Die Kavallerie hat den alten deutschen lenden Vorschriften mit 11 ns in \^sitergei[t mit Glanz erneut in Rumänien bewiesen. Es iß mir eine besondere Freude, Abordnungen der Regimenter hier meine vollste Anerkennung auszusprechen, ie auch den anderen Kameraden mitgeteilt werden möge. v s , Ich freue mich im besonderen, das altbewährte Dragoner-
jYlätJyßDUrjJ) Regiment Bayreuth von Hohenfriedberg von neuem be-
srsläälerstr. 8. glückwünschen zu können. Als ich die Schwardron Borcke
ichen Carbidverteilunsstelhim vorigen Spätsommer in Pleß nach Rumänien entlassen 'abe, da habe ich den Befehl mitgegeben, unter allen Umständen, wo sie sein möge, die alte Tradition hochzu- alten und, wenn möglich, neue Lorbeeren zu erringen.
. KolöMallvat6tt-8Das Regiment hat den Erwartungen seines obersten ^ * r r ^ glicht. Kriegsherrn entsprochen und Taten ausgeführt, die dem Hhkt ch', >0> d Men Fritz droben im Elision zur Freude gereichen. Möge
Attgllst weiter so bleiben! Es wird nicht locker gelassen, bis
glücklicher Friede erstritten ist."
Diese Ansprache spricht die felsenfeste Ueberzeugung s, daß es um die deutsche Sache an allen Fronten ehr gut steht, - nach nahe 3 Jahren Krieg. Unsere egner mögen daraus lernen.
Verkaajs-jesilkdu/t
$ 63 $ 500 rönnen fiandelsfcbiffe und 2-55 Hrieflsfcbiffe mit $92 465 rönnen versenkt.
n Berlin, 25. Juni. Rach Bekanntgabe der Mai-
Lttasrcbeute unserer U-Boote beziffert sich der Gesamtbetrag der r eit Kriegsbeginn durch kriegerische Maßnahmen der Mittelmächte versenkten feindlichen und neutralen Handels- chiffe auf 8 638 500 Bruttoregistertonnen. Das sind fast 60 Prozent Bruttoregistertonnen mehr als die deutsche Handelsflotte beim Ausbruch des Krieges zählte.
AssA Zn der gleichen Zeit wurden außerdem an britischen MistÄ' Vlet, Ä siegsschiffen 157 Einheiten mit einer Verdrängung von Sett^l%32 9 00 Tonnen und insgesamt 255 feindliche Einheiten Zins-Md Silb a^t 892 465 Tonnen versenkt. Dieser Verlust kommt dem jeuö' ^ MtlO^^^Pestand der Kriegsflotte der Vereinigten Staaten von
Amerika zu Beginn des Krieges etwa gleich.
Jlmflicbe deutsche cagezberichte
wbt. Großes Hauptquartier, 23. Juni 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
An der Flandrischen Front und im Arto s beein trachtigte bis in die Nachmittagsstunden Negen die Kampstätigkcit der Artillerie. Sie war dann lebhaft nahe der Käst •, von Bixschote bis Armenttercs und zwischen Loos und Bullccourt. Wie in der Nacht zu gestern wurden auch heute vor Hcllw.rdcn an mehreren Stellen englische Erkundungsabteilungen zurückgcworsin.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz
Gcst.rn früh nahmen nach kurzem, kräftigen S 2Ö1 1 f ungsfeuer von Artillerie und Minenw rfern Abteilungen ntedersät sischer Regim ntcc am Eh min des Dames einen T<il der französischen Stellung südöstlich von Fllain im Sturm und hielten die in etwa eineinhalb Kilometer Breite und 500 M' ter Tiefe gewonnenen Giäbcn gegen 3 hastige G gcns ößc. Der Feind ei litt schwere Verluste, da auch die flüchtenden GraWnbesatzungen von unscrm Abriegelungsfeuer gefaßt wurd n. 300 Gefangene konnten zurückgcführt werden. — Die Franzosen griffen morgens westlich des Cornillet und abends bei Vauxaillon an, ohne einen Vorteil zu erzielen Oestlich von Craonne und auf beidkn Maas Ufern brachten uns Erkundungs- stoße Gefangene ein. -M
Heeres gruppe Herzog Albcecht.
Längs der Front nur die übliche G fechtstärigkeit. Französische Ausklärungstcupps sind nördlich von St. Mihnl und östlich der Mosel abgewiesen worden.
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Seit dem 15. 6. sind u Luftlämpfln 23, durch Abwehrfeuer 5 feindliche Flugzeuge, außerdem 4 Fesselballons der Gegner abgeschossen worden.
Oestlicher Kriegsschauplatz:
Erhöhte Fe. ertätigkeit herrschte gestern besonders zwischen der Bahn Lemberg—Tarnopol und dcm Dnjestr.
Mazedonische Front
Die Lage ist unverändert.
Der Erste Genecalquactiermeister: Ludendorff.
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Berlin, 23. Juni, abends. Keine besondere Eceig-
Nisse.
r$oos rönnen versenkt.
Berlin, 23. Juni. Neue u Bootserfolge im At- 'autischcn Ozean: 28000 Bruttoregistertonnen. Unter den versenkten Dampfern befanden sich ein englischer Hilfskreuzer, der am 14. Juni früh morgens vernichtet wurde, ein großer englischer brwoffnetec Dampfer und ein unb kannter englischer Fcachrdampfec von etwa 4500 Bruttoregistertonnen.
Der Ehef des Admiralstabes der Marine.
61177 rönnen versenkt.
Berlin, 23. Juni. 1. Durch die Tätigkhit unserer U Boote wurden neuerdings in den nördlichen Sperr gebieten 21000 Bruttoregistertonnen versenkt. Unter den Vernichtern Schiffen befinden sich u. a. der englische be waffncte „Enidwcn" (3594 Br. N. T.), ein großer bewaffneter unbekannter englischer Dampfer und der italte- nische Schoner „Luisa". Bon den anderen versenkten Schiff, n hatten eines 2600 Tonnen Getreide und 2 weitere Ho'z grl-ad n. Tie Ladung der übrigen Sch ffe konnte n.cht sestgestellt werden.
2 Im Mittelmcec wurden von unseren U^lersee- booi(N neuerdings wieder Dampfer und Segler von insgesamt 40177 Bruttoregistertonnen versenkt, llntr diesen befanden sich der englische Truppentransporter
„Eimcronian" (5861 Br.-N T-), derf.anzösischeTruppentransporter „I)arre" (4163 Br. R.-T-). die bewaffneten englischen Dampfer „Jslandmore" (3046 B.'N--T) mit 4500 Tonnen Kohlen und „Benha" (1878 Bc.-R.-T.) mit 1700 Tonn.n Johannisbrot, ferner 2 unbekannte bewaffnete t ngtijch Dampfer van je 5000 Bcuttocegistec- tonnen. Mir den Schiffen wurden Ladungen vernichtet, die in erster Linie aus Kohlen, Getreide, Oel, Wein und Phosphat bestanden.
Der Chef des Admicalstabes der Marine.
wtb.
1917.
Großes Hauptquartier, 24. Juni.
Westlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
An der englisch-belgisch.n Front zwischen Kanal und St. Quentin zeigte auch gestern dle Kampftättgkeit nichts außergewöhnliches. Starken Feuerwellen folgten nöidlich von Waineton und hart südlich der Scarpe englische Erkundungsvocstöße, dle abgewlesen wurden.
Heeresgruppe deutscher Kronprinz.
Im Bouxaillonabschn.tt und südöstlich von Ftlain, sowie an dem Westufcc Kt Aisne, in der westlichen Champagne und auf der linken Maasseite war die Ar- tillerütätigkeit zeitweilig stark. Zusammengefaßtes Wirk- ungsfeueo zwang dt. Franzosen, das am 18. und 21. Juni östlich dls Cornilletbhrgcs gewonnene Gelände zu räumen. Unsere Erkunder stellten hohe Verluste des Feindes sest.
Heeresgruppe Herzog Albccht.
Nichts Besonderes.
*
Im Wytschaetebogen wurden von unseren Fliegern 3 Fesselballone abgeschossen; außerdem verloren die Geg. ner 3 Flugzeuge.
Auf dcm
Oestlichen Kriegsschauplatz und an der
Mazedonischen Front ist die Lage unverändert.
Der Erste Generalquartiecmeistec: Ludendocff.
Berlin 24. Juni, abends, bezrenzten Stellen der Front-.'n ist tätigt ut gemeloet.
Nur von räumlich lebhaftere Gesechts-
wtb. Großes Hauptquartier, 25. Juni 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz: Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Im Dün n Abschnitt und zwischen User und Lys war gestern morgen der F^nerkampf gesteigert; er dauerte 6U in die Nacht an. — Vom La Bassee Kanal bis auf das südliche Scarpe Ufer war gle'chfalls die Kampstätig- kcit lebhafter als in den Vortagen. Vormittags scheiterten englische Vorstöße nö dlich des Souch z-Baches und östlich der Straße von Lens nach Arras. Abends wiederholte der Feind seine Angriffe auf bilden Souchez Ufern; auch diesmal wurde er zurückgeschlagen. Etwa gleichzeitig stürmten sta ke engl'.sche Kräfte bei Hulluch gegen unsere Stellungen. In nächtlichen Nahkämpfen und durch F. uz wurde der Gegner abgewiesen. — Mit kleinen Abteilungen veisuchtcn die Engländer vergeblich auch an mchrercn ande en Stellen zwischen Meer und Srmme in unsere Gräben zu dringen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz Die F.-anzosen griffen zlveimal die kü-zlich bei Vauxaillon von uns gewonneiten und gehaltenen Linien an. Beide Angriffe bllebcn ergebnislos; die über freies Feld vorgch nden Sturmwcllen erlitten m unserem Feuec hohe Verluste. — Die Aitillerietätrgkeit war außer an dnscr Kampf,'telle auch bei Ailles, öultch von Craonne, w.strich der Suchpes, bei Rlpont und auf dem linken Maasufer rege.


