Ausgabe 
23.6.1917
Seite
3
 
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zur geordneten, staub­sicheren Aufbewahrung

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Einige Schränke sind dort aulgestellt und werden Interessenten "'HAM'

SP®!? zur Besichtigung derselben höflichst eingeladen.

As über^^ r °4en i ® Ustttge«. Zar Ferdinand von Bulgarien stot- . rA Stadt Usingen in der Begleitung des Krön»

dm Borts und des Prinzen Cyrill nebst Gefolge jj, . d. M. einen einstündigen Besuch ab Unter der

lchtunc. n , rng>des Bürgermeisters besichtigten die hohen Herr- Nos ? leien 2 °^ %,in den Park und das Walcad Denkmal, sowie N in Evangelische Kirche und die dortige Fürstengrust.

«Pr w atet waAm Verlassen der Stadt brachten die inzwischen an Aiviint L ?vsnaknnslch erschienenen Usingec Einwohner den Fürstlich- in t 9ete i l°bh«fte Ovationen bar.

en or? rau sfehüno Un 9 en ii Erfurt In dem meiiringischen Orte Lehesten i asT v Q 9t. (£( n n9en Äpan alle weiblichen ledigen Personen im Alter von i sp.A ^vdest^^IentljchS 30 Jahren zum Feuerwehrlöschdienst aufgebohn. ^.^->LM°L°'bliche Hilfsfeuerwehr ist gegen 100Mann"

Gliche"

des Marburg. DaS sei: Einennung der Königin wicki,'?^ nicht üA^lueritha von Italien zur Chefin des h ssischen hat Bataillons von den Jägern auf den Achselstücken ?Mst an FutA.^4ene M wird durch allerhöchsten Erlaß jetzt ent die sL^nd wieder durch die 11 ersetzt - Am Freitag täta es der OWn 1 ^ in Gießen nach heftigen Widerstand der von gern, ' ^icsigen Polizei gesuchte Einbrecher Pfingst aus verhaftet und hierher gebracht. Auch hier benahm h so, daß er gefesselt werden mußte. Pfingst ist * ^ der Tal» l jsteilnehmer und wegen eines Armschusses entlassen, '.^bakbranckp iit Frankfurt a. M. Dem-Reichslagsabgeordnetea Anzahl ^ver s^uarck wurde in der letzten Generalversammlung N Betrieb scklwA' vrem'ozialdemokcatischen Vereins daS Stimmrecht im wrik ©olbeneq <r n Wenonbe entzogen. Dr. Quarck hat darauf seine Ltel- b zum l. I,.!- ^U5 in Töl,als Chefredakteur der sozialdemokratischenVolks ^ Mangel an in Frankfurt gekündigt.

? Ares Kontinente: Kassel Die Stadtverordneten haben die Er

MNna uns rnittei'h J»0 einer Waffergosanlage beschlossen und dafür AW eröffnet werden T? bewilligt.

Die^^^ Aufträge zur' W Mai«?. Das Großh. Kreisamt Mainz hat den rus Kunden de^n Geflügelhaltern einer Gemeinde, die ihrer geseh­

en mi-.u??.j° ih^ geliebtfl und sozialen Beipflichtung zur Eierablief rung noch ledoch iff dk entsprochen haben, mitgeteilt, daß ihnen bis zur »sen Erfüllung ihrer Schuldigkeit die Zucker- und mithlkarten gesperrt werden. In gleicher Weise Msten. Das Ärieasmin fünftifl auch in anderen Gemeinden vorgegangen schreibt:. Der Versandt von!"'

'Wn beiden Monaten erhebt Juni hielt der Landesausschuß der Uatlonal- - günstige Veckehrslage Mas füc das Großherzogtum Hissen eine Sitzung Men, daß eine Steigerung der u. a. mitgeteilt werden konnte, daß sich das wird,-um zu erreichen dgUmelergebnis im Großherzogtum Hissen auf etwa Spätsommer und fierW000 Mk. belaufe Hiervon entfallen auf Starken- ritt schwieriger Vetriebsver- 584 000 Mk., Rheinyess.n 530 000 Mk., Obe?Hessen gemitteln für die Cmte l918^0 Mk. Unterstützungsgesuche sind bis Ende Mat :rbrauchsstellen bereits W nngelaufen; in 583 Fällen wurden insgesamt lgen und Lokomotiven stehen^ Mk. an Unterstützungen bewilligt. Die Zahl der ige zur Verfügung und es^chenden wächst von Tag zu Tag. und mögen da- m, öch biefe günftm nW lk wohltätigen Menschen stets der Hinterblieben.n auern. Allch öie proöllktion^r tapferen Krieger gedenken.

auf einer Höhe gehalten* Hann Wunden. Veiecinäerat Enders warnt ndigeSteigerung der Trans-Laudwirte vor der Möglichkeit, daß gefangene Franz- am daher nur empfohlen Knoblauch, Pfeffer und andere Gewürze, die sie in : in den Monaten 3uni,ien Mengen geschickt bekommen, dazu verwenden, stmaß zu steigern. Milchkühe und Nutztiere schwer zu schädigen. Die dwirte werden gebeten, in dieser Hinsicht aufmerk-

! Die reiche diesjährige ^ \ c{tr

choffen, und schon suchen * Kassel. Auf Anordnung des Landwirtschafts- Fabriken möglichst großeisteis bleibt der Urwald Sababurg, den das Es sei deshalb dacausigl. Gestüt Alteb rg zu Pserdew üdenumkultiv'.eren" billigste Weg zur Konser-te, als N a tu r-D e n km a l erhalten. Dadurch hat cn ist- Der das Obst btt-Landwrrtschafts-Ministec seinen Ei.laß, den ec un lsport zu dem Marmelade-ruar d. I. bekanntgab, wieder aufgehoben.

Zegsall, die Verarbeitung.* Gschmege. Während der Zstt vom 15. März ; Ulid Mg Das f^£ rcen 31. Mar d. I sollte der Kreis Eschwege 450,000 der in Vaäöjen, austzeco-^^ ^ § pceußische L indesamt für Nährmittel und W.ttec in der Luft, obliefecn. Abgegeben wurden jedoch nur 72,000

it eS sehr erhebliche a [§[ 0 378,000 Stück zu wenig. Die Behörde jser, also auch keine Gum«^ j e ^t den Kreis auf, die fehlenden Eier unter Seine Vecwendungsmog-,n^^^^tz^ aufzubringen. Insgesamt hat der Kreis xs sollte daher jeder, der ^5 März 1917 bis 14. März 1918 rund 669,000 -eiten daraus bedacht stMu liefern.

,e abwechslungsre che , Grieshrim bet Darmstadt. Der hiesige ,31n> nter zu sichern. bringt nachstehendes > o cke n d e A n g e b o t:Wer

_-|t sofort einen halben Dtorgen Wiese gegen ortsüb-

j* j sToxe und 2 Pfund HauSmachcr Wurst?"

Uftfl neformatiottsdeukmänxen? Der Retchsver-

,» Ätihilfei»"« ^'ng liegen Anträge auf Prägung einer Denkmünze ;»ekUntemchtMgsan>wn Jahrfeicr öcr ;H e f 0 iniation vor. Dicsr Mün-

Äaer umsollen in 2, 3- und 5 Markstücken mit einem ent- oukeMische" Äaech'ndrn Aufdruck brstrhen Das Reichsschatzamt De:- ÄJimÄS» Zur Z it gegen dt.se Anträge noch ablehnend.

rkannte werden Unentwegte Pflichttreue. In der Seeschlacht

mehr beruärstch 9 ^ fagerraf am 31. Mai bis 1. Juni 1916 stand

Veihilstn staats« Motro se Ernst Ludw. Ruppe l aus Gießen als

m M WA,,rickts-ilslaggenposten auf der achteren Brücke eines Ltnien- bessilch^ ^müssen vorfls ungeschützt im schwersten fsindlichen Artillecic- ^ Die Gesuchsr. Ec ^ aüz bur( ^ Flaggensignale dem Hintermann dE t..,sme-Bkweounaen des eiaenen Schiffts anzuzetgen. Unge­nschläge rechts und linis vom prengstücke^ die überall herum' als durch die und Ec

_ .._ TI in cme in der Nähe stehende,

Ergänz^ eine Q lU0 J B^je, und begoß sein Zeug mit

r wiö. isser. Im übrigen ließ er sich durch denkleine«

besuch .ijschenfall" in Erfüllung seiner Pflicht nicht weiter

verlängerte Schulferien in Hessen. Das ycj- sische Schulmin'sterium har die Schuivorsrändc der Land gemeinden des GroßherzogtumS ermächtigt, die Sommer- und Herbstfeiien der Volksschulen mir Rücksicht auf die Verwendung der Schulkinder'chei den Erntcarbcitcn auf je 4 Wocken, zusammen also 8 Wochen zu veUängcrn. Außer­dem können noch Bedarf auch außerhalb der Ferienzeit die ältesten Jahrgänge der ländlichen Volksschulen durch Beurlauburg vom Schulbesuche für Kürzere Zeit befreit werdcn.

Gcnossenl'chaftiiche Orgauisalion des deut­schen Kartoffelstandels. Uutec dein NamenZentral Genostenschalt des Kartoff. l-Großhandels" ist in Berlin eine Gesellschaft entstanden, die aus grnossenschasrlicher Grundlage den Zusammenschluß diS Kartoffel-Groß' Handels von ganz Deutschland erstrebt, sowohl der Ueberschuß- als auch der Bedarfsgebiete.

und der vielen

Messens ^ kann ei

ersttebt^ ^dMirchflamme einer feindlichen Granate seine Kleider

e « en «iM ^U 5 b©itn 9 (en, v.rsah ec seinen Dienst. Selbst

f e n UU Jrö"Set c ^ e lediglich seinen Kopf i Aildun« ^ 9 : ffiaff.r gefüllte Balje,

H u< ben

^ern 2. Klaffe ausgezeichnet,

netage

- 12 1 /, 1

zum Obermatrosen ernannt und mit dem Eisernen die

GlocKen-JIblcbled.

Nun mußten auch sie von uns scheiden Aus Stadt und Dorf und Land,

Deren treues Geleiten

Von Kind auf uns wohlbekannt.

Sie verstanden mit uns zu frohlocken Mit ihrrn Stimmen vo« Erz.

Uns'ce lieben Heimatglocken,

Sie schwangen mit unserem Schmerz.

Nun haben sie ausgeläutet Und mancher Tu m steht still.

Ihr großes Schweigen bedeutet Dem Herzen: Wie Gott will!

Nun müssen auch sie ihr Leben Auf heiliger Opferstatt Dem Batcrlande geben,

Das sie gerufen hat.

Ob sie auch ausgeklungen,

Ihr Läuten klinget nach

In des Schlachtfelds Donnerzungen,

Was sonst ihre Seele sprach.

In des Krieges Hölleniöncn Berühren sie leise das Herz Und klingen vom großen Versöhnen, Die Kanonen von Glocken-Ecz.

Ob sie uns auch sehr fehlen

Ihr Schweigen ist wohlgetan

Nun hebt eist in vielen Seelen Ein heiliges Läuten an.

Wem sonst unter tausend Dingen Ihr Klang vorüberg-'rauscht,

D^r hört ein heimliches Klingen.

Und seine Seele lauscht.

Zerschlagcne Glocken singen Von heiliger Gotteszeit.

Verhaltene Stimmen dringen Du'ch all daS tiefe Leid.

Einst werden sie wieder läuten Im vollen Zosammenklang,

Dann kehren sie heim mit Freuden Und läuten den Friedensgesang!

cndmiiu luivD UiiC», o. li 1 A"-V, '

unermüdlichen Spähern verfolgt, die sellfannten Zwnchenfnlie durchmachk. Im ersten Kriegoherbst, als die ganze Enlwtckltmg ans dein Balkan noch ungewiß war, ist Leutnant von -heichel in Bukarest, Sofia und >ionstautinopel gewesen, und überall hat er nicht nur Weltgeschichte erlebt, sondern auch in dte dunttc Mittiearrbeit der internntinalen (Aeheintageitien Ctnblta erhalten. Pom Bahnhvs in Kronstadt ab begleitete ihn einer der lauernden Spione, im Speisewagen des Schnellzugs fanden sie sich wtedet, im Treppcnhatts dec> Bnkarester Hotel Boulevards und ivgat die Koffer im abgeschlossenen Ziminer des Dentschett wurden erbrochen, ohne das; die Ausforschung der Diebesbande gelattg. Wie ein iliachtrag zu den Bekundungen des österreichisch-nngarnchen Gesandten Grafen Czcrnin liest sich, was Reichel über seine llntcr- rednng mit dein schwerkranken, vom Betvuhlsein des Perrats, der rings um ihn flüsterte, tiefgebeugten König Carol erzählt. Fünf Tage vor dem Tode des Herrschers ist Reichel im ^-chlotz Pelesch empsangett wordctt. Auch bei der trauernden Carmen Stflva tvar er und bei dein Kronprinzen, dem König Ferdinand. Eindrucksvoll in den Stimmungen sind seine Kriegsbilder aus Sofia, durch deflen Gassen zur Rachtzcil dao Rachelied gegen dtc Brüder" hallt, aus Stambul, tvo Reichel Zeuge der ersten Krtegs- demonstrationen wird, und zuletzt, bei der Heimfahrt, atis dem Schönbrunner Schlosse des alten Kaisers Franz Iosph, der dem preustischen Offizier Audienz gab. Politischco Dokument und Abcn- teuerberich? zugleich ist der kleine Band, der in farbiger, von Leben sprühender Schilderung eine Fülle gedrängten Stoffes bietet.

Eine vortreffliche Geschichte Bulgariens, vom bulgari­schen Hofmaler Professor B. A u 10 n o s s verfastt und mit 8 farbigen und 32 schwarzen Illustrationen versehen, ist soeben un Verlag Georg Stilke in Berlin 9! W. 7 erschienen. Das reich und ge­schmackvoll ausgestattcte Werk, voin Orientalisten Professor Hoettch eingeleitet, enthält auch eine ganz eigenartige hiitortsch geographstche 5larte^ sie zeigt in treuer Kopie die vott Säulen getragetten Kopie- bulgarischer Herrscher, wobei die Höhe jeder einzelnen Säule die jeweilige Gröste des bulgarischen Reiches? erkenuett lästt. ^tefev in Inhalt und Ausstattung sehr bemerkenswerte Buch bildet für jede ernste Bücherei eine interessante Bereicherung._

Radeberg.

Gerhard Fuchs.

CUerarifcbes.

* Balkancrlcbuiffc eines deutschen Geheimkuriers. Bon Leutnant Joachim v. Reichel 1 Mark, vertag von Ullstein & Eo. Berlin. Ein neuer Kriegsbuchtyp stellt in diesem Werk sich dar: Erlebnisse eines Offiziers, der mit besonderen Aufträgen

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