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lren
Und auS Calais wird einem Franzosen an der % unterm 5. Mai geschrieben:
.Wenn der Krieg nicht bald zu Ende geht, kommen in traurige Verhältnisse hinein. Wir müssen oklams"? MZ' daß tz schon ganz fürchterlich einschränken, und ohne l jjn der femherzigkeit sind wir dem Hungertode ausgeliefert. "S auf d^letzuno h einige Monate U-Boottrieg, und wir haben rein ENglis^ ts mehr zu essen."
ist aus dem Leserkreis:
lgen
Das englische Kriegsbrot.
m „Daily News" veröffentlicht die nachstehende^Zu-
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. eil %n trSt bll§ ®ipS e Brot geinetzen, oder wenn man es trotzdem ^rauk Tenbpn fr ' •* ' ^ - 1 —
^ der"^' ist aus^ dem Leserkreis: „Die Abnahme des Brot lt trw^^der Hauches ist ganz natürlich. Niemand kann das
. Mr.gc yeiuetjeu, uut*. ...... v
, r rauf MnT^n «L so leidet man dermaßen, dah einem das Leben Lof.M die q ° Last wird. Unser Brot ist jetzt abscheulich, schlecht fetter' .I^etunoadeu, hält nicht vor und schmeckt nicht."
u İnd, s»°h°iL -
befreien" ?.“? aug ge j 0
^erheuz
und ^°. Die Freiheit in Amerika.
""f Grunds Ter Polizcibüitcl gegen Kriegsgegner.
"b'ierniini»-. Die skrupellose Art und Weise, wie man im
Ms Grunb ! nur -mokratischen" Amerika die Massen zur Kriegsbegei- allgkmcisung zu zwingen sucht, scheint sogar der den Eng- ber tzlzdern Bedenken auszulösen. Mit einem leisen Un- P°lk Ä die g tQfle "ton der Warnung läßt sich die Londoner „Mornrng 3 «ttW n ZugehSrigsl" aus Washington berichten:
ein« r , »Mit bemerkenswerter Promptheit sind alle Hilfs- weil ei Htfier ir ° ^ e ittel der Bundesregierung und der einzelstaatUchen u§ Beutet rar bah Hörden in Anwendung gebracht worden, um einen Aen würde ' «eigen Aufstand nicht auskommen zu lassen. Es sind
Mu ruhll>'fftt.-o hl nur wehrpflichtseindliche Berschworer in allen °eih, baij b»r 1 v 0tf)tin ilcii des Landes s e stg e n o in m e n worden, sondern > trennen, im ,, ante , Newyorler Polizei Hai am 31. Mai eine ernste f te hat. Auch z.^!ar nun g an die Sozialisten und die deutschen bas, und darum /^schwöret erlassen. Im Madison Square Garden he ReÄ^ung wissen, d,'d eine Massenversammlung gegen den Krieg nit wise?uun«"° "Slhilhil. Die städtischen Behörde» gestatteten ihre Abhai- d George sein, -- ng, um nicht Grund zu Beschwerden darüber zu iudeut inszeniert "eine J> en - daß sie die freie Rede unterdrückten. Gleich- die englischen Kreaturen^tig aber wurde den Rednern insgeheim (!!) , tgeteilt, daß, sobald die Grenze des Zulässigen
7^7 ~— -»schritten werde, das Aufruhr-Gesetz in seine
'8 gitk Ttztz. chle treten würde. Die Halle wurde mit einem
-Boot-Vkutc. üizeiaufgebot von 50 0 Mann umstellt. Als die
Im englischen Kanal hereinbrach, wurden die Straßen mit
l fünf große englische Dnmfh E t n w e r f e r n beleuchtet, während Polizeiauf- >sfnet und einer anscheinbote in Automobilen mit starken Scheinwerfern durch
Segler und lr Straßen fuhren und die Dächer und andere hoch- legene Häuferstellen nach den vermutlichen Aus-
^L^k°"ben sich VUU)BH « rüher deutsch-, adsuchten. In den Automobilen saßen mit
. der englische'Motorschl,ewehren bewaffnete Polizisten. Der Anblick dieser bekannter englischer Schmlizisten genügte, um auch die kampflustigsten So- die englischen '
Die Versa mm-
die englischen Fischerfaglisten zum Schweigen zu bringen.
m-n mm JiS"B verlies ohne Störung."
Me", „H. 1065“ und „S — — Das ist ja ein ungemein beredtes Bild in der „Freiheit", die in Amerika herrscht. Da ömiralstabes der Marinenn, da muß man schon variieren: „Wir Preußen ^ * nd doch freiere Menschen!"
achjende Not.
rochen aus Frankreich > Hinter Stockholmer Kulissen.
AS Hä r,?? 1 *" k" 777 !" , m „
deutlich erkennen, die i In elner Zuschrift an die linksliberale Berliner rn müssen infolge der mö. Z. am Mittag" von besonderer Seite wird ails oenen Ackerlandes und Stockholm über die von der Entente ausgetüstelte e sich stetig vermindern, oz i alistenkonseren z einiges berichtet Danach stätiauna finden diese Mroe die Konferenz von der französischen
*incm%?^len^orn r 9 C ^^ lÖt ^«^ rer öcm ne Siotto: „Die Regierungen wollen Mm ’ ^ »n Krieg, die Völker wollen die Versöhnung" wurde
lön das Elend tägkrabredet, die Sozialisten aller Länder zu bewegen, l en ' lt JL rtämiidKr Mach Stockholm zu kommen, um
^abre'steit Hai über Deutschland ein Schergcngericht
. ^ bzuhalten, und die d e u 1 s ch e n Sozialisten, falls sle
nta)tet:__^oet nicht mittun wollten, auf die Anklagebank
----- i setzen. Das Proletariat der gesamten Welt sollte uns
Dann eilt ei erteilen.
Sehr fleißige Herren aus einer recht, bekannten
Die Erklärungen der Deutsches
in Stockholm, insbesondere das Festhalten an Elsaß- Lothringen als zu „neun Zehnteln deutsch", hat den wüsten Zorn der Franzosen erregt. Das Pariser Sensationsblatt „Matin" schreibt: „Jede Erörterung ist überflüssig mit diesen unverschämten Vertretern des deutschen Größenwahns. Angesichts ähnlicher Anmaßungen wird das französische Volk erkennen, wie gut Ribot durch sein Vaterlandsgefühl und seinen klaren Blick für die Dinge beraten war, als er vorher im Parlament erklärte, die von Deutschland angeregte Stockholmer Zusammenkunft sei lediglich eine schmähliche Falle."
Vielverbändlerische Frechheit.
Erft Griechenland, dann die anderen Neutralen.
Die Vergewaltigung Griechenlands benutzt der Mailänder „Corriere della Sera" zu einer Herausforderung der noch neutralen Staaten, indem er schreibt:
„Tie Zeiten der Neutralität sind vorbei, die Stunde der großen Entscheidungen ist da. Die furchtsamen skeptischen Neutralen werden besiegt werden."
* .
Bcnisclos in Salamis auf der Lauer.
„Petit Parisien" erfährt aus Saloniki, die allgemeine Auffassung wohlunterrichteter Kreise gehe dahin, daß Veniselos nicht zögern werde, die ! Aiacht wieder zu übernehmen. Man niinmt als Zeit- punkt den 1. Juli an. Veniselos hatte eine lange Besprechung mit dem französischen Kommissar Jon- nart in Salamis (Insel unweit Athen), wohin er sich während der Ereignisse, die mit der Abdankung König Konstantins endeten, begeben hatte.
Griechenland — Mußrepnblik'?
Die schweizerische Depeschen-Jnformation meldet aus Paris: In der letzten Nrtmmer der Pariser Ausgabe des „VLewyork 5)erald" kündigt man die 2lus- rusnng der griechischen Ncpublit an.
Protest der -luslandsgricchcn.
Die Vereinigung der Griechen in der Schweiz hat sich in flammender Kundgebung gegen die Versagung des griechischen Königs durch Schergen der Entente ausgesprochen. Sie sagt von den Vielver- bändlern u. a.:
„Sie entwaffneten, wie sie selbst eingestehen, hinterlistig das griechische Volk und schritten, nachdem sie es zu jedem Widerstande unfähig gemacht hatten, unter Verleugnung ihrer Verpflichtungen und unter ehrloser Mißachtung ihrer eigenen Unterschriften zur Besetzung des Landen mit Waffengewalt. Wir können die Empörung nicht zurückhalten, die uns angesichts dieses ruchlosen Staatsstreiches gegen die durch das Blut unserer Väter uns vererbte Freiheit und angesichts der teuflischen Pläne, durch die man das griechische Volk gewaltsam in diesen mörderischen Krieg stößt, befällt. Wir erheben mit aller Entschiedenheit vor der zivilisierten Welt, wenn es überhaupt noch eine gibt, Einspruch, und wir beschwören sie, mit uns ihre Stimme zu erheben, auf daß man dem griechischen Volke seine Freiheit und sein unantastbares Recht wiedergibt, selbst sein Geschick nach seinem eigenen Willen sich zu bilden."
jedenfalls der hinreißende Geist, der dem zuckenden Körper des halbtoten Rußland neues Leben einflößen könnte.
Ter „Morning Post"-Mann in Petersburg liefert in dem fraglichen Artikel, dem man das Ziel der Auspeitschung der Negierung nachsagt, allerlei Kultllr- bildchen seltsamster Art:
./Atmosphäre des Terrorismus."
„Die Lebensmittelfrage wird immer prekärer. Jetzt, wo die Tage wärmer werden, schleppen viele Leute tatsächlich Aiatratzen an die Geschäfte und bringen die Nacht damit zu, gemütlich auf Lebensmittel zu warten. Durch Gerüchte über beabsichtigte Plünderungen in den nächsten Tagen ist eine Atmosphäre des Terrorismus geschaffen. Andererseits liegt begründete Hoffnung vor, daß man auf die Dauer zu drastischen Äkaßnahmen greifen wird, um das Vertrauen beim Publikum loieder herzustellen. So gingen die Regierungsbehörden in Kiew mit Maschinengewehren gegen dreitausend Leute vor, die auf dev Rückkehr zur Front einen Aufstand in der ganzen Stadt ins Leben zu rufen begannen."
Die Freiheit wird in T^odka ertränkt.
„Es ist zwecklos, die Tatsache länger zu verbergen, daß das russische Volk von außerordentlicher Tollheit erfaßt ist. Das Volk hat die Freiheit erhalten, ohne auch nur im mindesten zu verstehen, was Freiheit bedeutet. 5/eute ist die provisorische Regierung gezwungen, ein drastisches Gesetz gegen die Trunksucht zu erlassen, das jeden, der betrunken angetroffen wird, mit 18 Monaten Gefängnis bestraft. Begeht der Mann im betrunkenen Zustand irgendwelche Verletzungen der Person oder des Eigentums, so verliert er alle Rechte und wird zu sechs bis acht Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Der bloße Versuch wird mit vier bis sechs Jahren bestraft. Tie extreme Strenge dieses Gesetzes, besonders in einem Lande^ wie Rußland, beweist deutlich den hysterischen Gemütszustand der Behörde und ihre Furcht davor, daß die neugewonnene Freiheit in Wodka ertränkt lvird."
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kraut.
iher "einen dunklen ^i^^elegraphen-Agentur (offenbar Reuter! D. R.) waren Vorratskammer, wo Helfershelfer des französischen Gesandten. m Türschließen envlich „h selbstverständlich wußte 5^>err Branting nichts von [ Midi sich um - ah, hm eigentlichen Plan, aber daß die Sache ungefähr b^rl^naenden Bu^u! \ verlaufen würde, wie man aus der französischen * « M aufzählen, um hejandtschast hoffte, das erschien keinem zweifelhaft, 9 C nl 7 machen. Der 5er die Psyche Herrn Brantings (des bekannten Deut- „ .rMi Berg Hchenfeindes in der schwedischen Regierung! D. R.) cin erneu ^ fiknnt>
Als er damit sertig Doch die Rechnung war ohne den roten sozia-
klau- '' Zischen Wirt gemacht. Die Russen und Neutralen
t (kreide aus der J l Äteu nicht mit, und die deutschen Sozialisten haben L»err seinen gehütet, die Rolle der Angeklagten zu spielen,
aus. "8lau ' ^mite man ihnen so freundlich zuerteilen wollte, lber doli ^ einen Mars hoffentlich annehmen, daß selbst die Herren der i ) das Pnsi Minorität auf eine derartige Rolle von vornherein
aber die 8,erzichtet haben.
V Herr! Aber weil das Projekt, das ursprünglich als
nicht Dow, y man ^ Ententeintrige von einem listigen Diplomaten v ausmanle . usersonnen war, sich
, ... Fremde, etwas ganz anvercm entwickelt
flachem .jat, krankt es doch an einer gewissen inneren Ge-
. * daß mflU ?'paltenheit. Und daher kommt es auch, daß man auf ficG deB", . teln MiMtive Leistungen in Stockholm verzichten muß, Eine ck-berhau^ ^? ^aß ich Versöhnung der Gegensätze, nicht der Völker, aber tt-ute im HE' und 5er Partei, die dort die Völker vertreten wrll, rst -^mer .ne beinahe unmöglich. Man wird nur Meinungen
^ 5 - bel beiter austauschen.
, trf) - ^ Dem französischen Gesandten liegt jetzt an dem
'l " Kommen seiner Landsleute und deren näherer Freunde
;ar nichts mehr, denn da ihm sein Konzept so gründ- * e. folglich verdorben worden ist, hat es keinen weiteren (SchlUv > gmeck mehr für ihn, eine Reinschrift ansertigen zu lassen, die seinen Wünschen gar nicht entspricht, sondern eigentlich das genaue Gegenteil von ihnen enthalten wird. Stockholm wird keine befreiende Tat fein., aber zu einer deutschfeindlichen Kund- aebpng wird es sich auch nicht answachsen!"
6eneral Pershing,
Der freie Bürger Rußlands.
Der Militärgewaltige nimmt vor ihm vie Mütze ab.
Die Volksseele Rußland ist ein großes Rätsel, und ungezählte Menschen machen sich daran, sie zu verstehen. Den Machthabern gibt sie besondere Rätsel auf, und in dieser Ungewißheit setzt es allerlei geradezu unbezahlbare Komödien ab.
Die Heerführer betteln die Leute um Gehorsam an.
Dir Londoner „Morning Post", die seit einiger Zeit zur Abwehr der „Times"-Konkurrenz einen großen Wert auf Sensation legt, plaudert da sehr unangenehm aus der Schule:
„Ziffern über die zurückkehrenden Deserteure wurden bis jetzt noch nicht veröffentlicht. Rußland hat jedoch eine Menge von Männern, und diese Taugenichtse werden die Front eher durch ihre Abwesenheit. als durch ihre Anwesenheit verstärken. Der Oberkommandierende General Alexejew hielt in der großen Versammlung der Soldatendelegierten von der Front eine lange, hinreißende Rede, in der er sie bat, den Soldaten an der Front zu sagen, daß die Deutschen, wenn der Zustand der russischen Heere ihnen den Sieg über den Verband gestatte, keineswegs als Freu lde. sondern als Feinde nach Rußland kommen würden. Es sei jetzt der Augenblick gekommen, um die Deutschen zu besiegen. Im Laufe seiner Rede nahm General Alexejew mit cäsarischer Geste seine Nniform- mütze ab und verbeugte sich dreimal vor den „freien Bürgern Rußlands", die heute trotz aller Schwierigkeiten eine furchtbare militärische Macht darstellten. General Alexejews Rede hatte einen noch nie dagewesenen Erfolg und riß die Soldaten zur höchsten Begeisterung hin."
Derartige freche Heuchler werden natürlich einen Einfluß auf die Massen nicht erringen können. Mit solchen Schouspieler-Gesten gewinnt man höchstens die Gefolgschaft eitler Schwätzer unter den Soldatenfüh- rern. aber nickt die Volksseele selber. Bisher fehlt
AUgemetne Krregonachrichten.
Gctrcideprcisc von schwindelnder Höhe.
Argentinien ist das Weizenland, das die Entente im kommenden Winter vor der Verlegenheit infolge der schlechten amerikanischen Ernte retten soll. Es liefert in normalen Zeiten zum Weizen-Weltverbrauch etwa 5 Millionen Tonnen Weizen. In diesem Jahre wußte man nun auch Argentinien in sehr schwierigen Verhältnissen, aber daß es so schlimm sei, wre es ist, wußte man doch nicht:
Aus den nordamerikanischen Markten hat angesichts der nahe bevorstehenden Ernte eine weitere Preistreibung nicht stattgefunden, doch halten sich dre Preise aus der bisherigen Höhe. Bemerkenswert rst, daß in Argentinien der Weizenpreis ununterbrochen von Woche zu Woche weitergestiegen ist. Er steht in Buenos Aires jetzt aus 18,15 Pesos für 100 Kg. — 823 05 Mark für die Tonne nach dem Friedenskurs, gegenüber 7,15 Pesos oder 127.25 Mark in der gleichen Zeit des Vorjahres. „ . . _ a
Beim Transport nach London muß dleses Getreide mithin einen Preis erlangen, der um die volle Hälfte höher sein muß als der — im ausgehungerten Deutschland!
Rußland fragt . . .
Die russische Zeitung „Rabotschkava Gazeta" ^ Arbeiterzeitung fragt:
„Welches Recht hat die französische Bourgeoijte, Elsaß-Lothringens wegen den Krieg zu verlängern und somit ganz Europa und Elsaß-Lothringen selbst mit neuen Verheerungen zu drohen?"
Welches Recht? Welches Recht hatte Onkel Niko- lajewitsch, der „lange Laps", den Krieg zu beginnen?
* * *
: Die Duma hat einen Sonderfrieden und längere Untätigkeit an der Front als „Verrat an den Alliierten" bezeichnet. ^ ,,,
: Von den russischen „Meuterern" rn Frankreich, die sich gegen die Vorschickung an den gefährlichsten Stellen wehrten, ist je der zehnte Mann erschossen worden. ^ _
: Nach Newyorker Meldungen trifft Japan Vorbereitungen zur Einmischung in die Angelegenheiten
Rußlands.
Auch vie Stahl-„Standard-Schifsc" zwecklos.
Nachdem eben erst das amerikanische Holzschiff- bau-Programm aufgegeben worden ist, scheinen nunmehr auch die englischen Pläne zur Erbauung von Standard-Stahl-Schiffen erschüttert zu sein. Der „Glasgow Herald" schreibt unterm 1. Juni:
„Der Mann der Praxis weiß ganz genau, daß der Bau von „Standard-Schissen" jetzt nur wenig oder
gar nichts für vie unmittelbare Erleichterung der Wirtschaftslage leisten kann. Die Standard-Schiffe kommen zu spät und zu langsam."
Es wird darauf hingewiesen, daß man lieber
zahlreiche kleine und schnelle Fahrzeuge bauen soll. Aber hierzu sind nach den Angaben des „Glasgow Herald" umfassende Veränderungen in der technischen Organisation der englischen Industrie notwendig.
König Konstantin zur Schweiz?
Nach einer Meldung des „Giornale d'Jtalia" sind König Konstantin, Königin Sophie und Kronprinz Georg am 17. Juni in Messina (Nordostspitze von Sizilien) eingetroffen und unverzüglich nach der
Schweiz (!) weitergefahren.
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Englisch-französische Einheitsfront.
Züricher Blätter verweisen darauf, daß die Be- > richte der englischen Korrespondenten im englischen / Hauptquartier nicht mehr aus dem Hauptquartier datiert sind, sondern ausschließlich den Vermerk tragen: „Von der Front." Ein gleiches Verfahren findet man seit einiger Zeit in den französischen Zeitungen, j Das läßt darauf schließen, daß die Zusammenlegung des englischen und französischen Oberbeichls
bereits als vollzogen anzusehsn ist. ,


