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I (Neueste Nachrichten) ^ («iesteucr Tageblatt)
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Bejugsprefs 50 Pfg. monatlich
oierreljähri. 1^0 Mark, vorauszahlbar, frei inS HauS. Abgeholt in unserer Expedition 1,20Mk., durch die Post oder direkt durch Kreuzband vierteljährlich IM) Mk. — Erscheint an drei Wochentagen. — Redaktion:
! Südanlage 21. — Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erfolgt nicht.
Verlag der „Gtesteuer Zeitung", Bietzen.
Expedition: Südanlage 21.
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die 44 mm breite Petitzeile, für AuSwärtS 30 Pfg. Die 90 mm breite Reklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Grvhe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung deS ZahlungS- zieleS (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneBerbindlichkett.
Druck ber Gietzeuer BerlagSdruckerei, Albin Mein.
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Nr. 51,
Telephon Nr. 362.
Mittwoch, den 20. Juni 1917
Telephon Nr. 362.
30 Jahrg.
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Erfolge gegen Engländer und Franzosen. Zunehmende Gefechtstätigkeit bei Luck. Die Gefamt-U-Boot-Erfolge im Mai: 869000 Br-R-T.
Seit Beginn des U-Boot-Krieges (Februar) 3655 000 Tonnen versenkt.
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ir bisherigen kttolge der U-Boote.
■f -Handlung
Be rlin, 19. Juni. Nach amtlicher Meldung wur- M im Mai insgesamt 8O9OO0 Bruitoregiftertonnen ^ndelsschiffsraum durch kriegerische Maßnahmen der Dttelmächte versenkt. Seit Beginn des uneingeschränk- Unterseebootkriegss sind insgesamt L SSL 000 lttoregistertonncn Versenkt worden
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
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Die Maibeule stellt unter Berücksichtigung des durch Uneingeschränkten Unterseebootkrieg schon stark
ächteten Schiffsraumes unserer Feinde wieder eine altige Zahl dax. Die vtex ersten Monate des Un
. « gesch.änkten Unter seebootkctegeS brachten folgende
tCflkärtB. hlen: Februar 781500 Tonnen, März 886 OOO Ton- ^""91000 Tonnen. Mai 869OOO To, zu- vLrmsMter Mä vr. ?eri. imen 3 627 500 Tonnen eine riesige Zahl, die sich, " ' ! die vorstehende Meldung besagt — wahrscheinlich
ch in den Einzelziffern noch nicht enthaltene, iw
kein Kaolin, kein Soda, kein : die vorstehende Meldung besagt
ad re/a^t gut. „Fanla" ist -ch i n den Einzelziffern noch nich..>. . ...
ir Haas, Küche, Bad, Büros, ^ en Q ^ e[ ^ uc Kenntnis der Behörden g langte Per ^ O OCR nnn miti
iQkang M. 4 .- lungen — 3 365 000 Tonnen erhöht. Daran muß
, „10.- seindlichr Schiffahrt, die erst j-tzt wieder ein AN-
ab Fabrik Beriin Sellen des deutschen UnteLseeboolkrieges zugibt vec- Stück ab Enflros-Prelse. tcn.
n N 58, Mitastr. 22. C Eigner. - rmt - ---
ufforderung
Kunst
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flmtlicbe deutsche Cagesbericbte
P^^wtb. Großes Hauptquartier, 16. Juni. 1917. Buttei Westlicher Kriegsschauplatz:
Preise baldmöglichst versorg Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
nalenStreifen geschrieben u Mjeder steigerte sich die Kawp^tätigkeit an der fland- liarken - für Offerte an Gjj en g ron t erst in den Nachmittagsftunden. Starkes Hamburg 1, Markthof. lec i ag \ n der Gegend von Hollebeke und westlich l Worncton, wo ein englischer Angriff durch die zu- imcngrfaßte Wirkung unserer Batterien niedergehalten de. — An mehreren Stellen der Artoisfront kam ;u heftigen Kämpfen. Nach dem Scheitern der Am e am 14. Juni abends griffen gestern morgen die länder erneut östlich von Loos an. Anhaltische und nbucgische Bataillone wiesen den Feind ab und warfen im Nahkampf zurück, wo er eingedrungcn war. —
) nordwestlich von Bullecourt wurden die Engländer, am frühen Morgen bis in unseren zweiten Graben ließen, durch einen kräftigen Gegenangriff von dort >ec verdrängt. Heute früh haben sich hier und östlich Monchy neue Gefechte entwickelt.
Heeresgruppe deutscher Kronprinz.
Längs der Aisne und im Westteil der Champagne m die Attillerietätigkeit abends erheblich zu und ' an vielen Stellen auch in der Nacht lebhaft.
Heeresgruppe Herzog Albrcht. Erkundungsvorstöße bcachtenin der Lothringer ve eine Anzahl Gefangene ein.
An der
Mazedonischen Front Gefcchtstätigkeit in mäßigen Grenzen. Erste Generalquartiermeistec: Ludendorff.
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erlin, 16. Juni, abends. In einzelnen Ab
^ ^Tcn der flandrischen und Är.toisftont^sowie an
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je und in der Champagne lebhafter Artilleciekampf. QualxtjNj e Vormittagsangriffe der Engländer bei Monchy Quantu Mich Croisillcs wurden abgewiesen. Sie haben 11 Aenderunq der Lage nicht herbeigeführt. — Vom Cn'tt nichts Neues.
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Aattltör® 16. Juni. In den Sperrgebieten 0 2
^^L^V^lichen Kriegsschauplatzes sind durch unsere Untersee- neuerdings 21300 Br.-R.-T. versenkt worden.
E^nn unseren U-Booten im Mittelmeec wurde wieder MtillUv Zgroße Anzahl von Dampfern und Seglern mit zu-
w ^men 32316 Bc.-R.-T. versenkt.
UJeiiere 19500 rönnen!
Berlin, 16. Juni. Durch die Tätigkeit unserer Unterseeboote auf den nördlichen Seekriegsschauplätzen sind weitere 19500 Br. R.'T. vernichtet worden. Unter den Schiff.n befanden sich u. a.: Ein englischer Tankdampfer vom Aussehen „Konakry" mit Oel nach England, ferner 1 großer tef beladener bewaffneter Erz- dampfer und 2 unbekannte Fcachtdampfer die im Doppelschuß vernichtet wurden.
Der Ehef des Admiralstabs der Marine.
wtb Großes Hauptquartier, 17. Juni 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Zn Flandern war der Artilleciekampf abends südöstlich von Ipern und nördlich von Armentieres stark. Südwestlich von Warneton stießen englische Abteilungen zweimal vor; sie wurden zurückgeschlagen. — Vom Kanal von La Bassee bis zur Bahn Arras—Cambrai herrschte rege Kampfestätigkeit der Artillerien. Bei Monchy und Croistlles setzten die Engländer ihre Vorstöße morgens und abends fort. Während der Feind östlich von Monchy glatt abgewiesen wurde, drang er nordwestlich von Bulle- eourt vorübergehend in unsere Gräben ein. Zn Gegenstößen. bei denen wir über 70 Gefangene einbehielten, wurde die Stellung zurückgewonnen. Auch südwestlich von Cambrai sowie zwischen Somme und Oise zeigte sich der Feind rührigen als in der letzten Zeit-
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
An der Aisnefornt schwoll das Feuer zeitweilig zu erheblicher Stärke an. — Am Chemin-des-Dames brachen abends Stoßtruppen eines bayerischen Regiments in die französische Stellung nordwestlich des Gehöftes Hurtebise, erkämpften sich den Besitz einer Becgnase und hielten sie gegen 3 starke Gegenangriffe, 25 französische Jäger mit 4 Maschinengewehre wurden hier eingebracht. In der Champagne war vielfach die Feuertätigkeit rege.
Heeresgruppe Herzo'g Albrecht.
Keine wesentlichen Ereignisse.
Oestlichen Kriegsschauplatz:
Die Gefechtstätigkeit westlich von Luck, südöstlich von Zloczow und im Karpathenvorland nahm zu. Bei Brczczany wurde ein russischer Vorstoß abgewiesen.
Mazedonischen Front:
In der Stcumaniederung räumten die Engländer mehrere Ortschaften, nachdem sie von ihnen in Brand gesteckt waren.
Der Erste Generalquartiermeistec: Ludendorff.
Insel Runö (im Rigaer Meerbusen) befindliche F.-T- Station mit sichtbarem Erfolge mit Bomben belegt. Im Haupt- sowie in den Nebengebäuden wurden zahlreiche Brände beobachtet. Im Anschluß an dieser Unternehmung landete am 15. Juni ein Teil unserer Flugzeuge auf der Insel und zerstörte die noch übrig gebliebenen Teile dieses Stützpunktes. Alle Flugzeuge sind nach Durchführung ihrer Aufgabe zurückgekehrt.
Der. Chef des Admiralstabes der Marine.
Berlin, 17. Juni. Im englischen Kanal wurden 5 große englische Dampfer, von denen 3 anscheinend bewaffnet und einer anscheinend ein Tankdampfer war, ferner 5 Segler und 8 Fischerfahczeuge versenkt.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
wtb. Großes Hauptquartier, 18. Juni 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz:
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
Am Isetkanal, beiderseits von Ipern, an der Lys und von La Bassee bis zum Sensee-Bach während der Nachmittagsstunden lebhafte Artill-rletätigkeit. Südwestlich von Warneton, östlich von Vermelles und bei Loos scheiterten englische Eckundungsvorstöße. Oestlich von Croistlles schlugen, wie an den Vortagen, 3 Versuche der Engländer fehl, im Angriff Boden zu gewinnen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Im Anschluß an ein morgens mit Erfolg durchgeführtes Stoßtruppunternehmen gegen die französischen Gräben bei Cernh nahm das Feuer hier, später, auch in breitereu Abschnitten der Aisne-Front und in der West-Champagne zu.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Außer einigen günstig verlaufenen Vorfeldgefechten keine wesentlichen Ereignisse.
Auf dem
Oestlichen Kriegsschauplatz ist die Lage unverändert.
Mazedonische Front:
Südwestlich des Dojran-Sees wiesen bulgarische Posten mehrere englische Vorstöße ab.
Der Erste Generalquartiermeistec: Ludendorss.
Berlin, 17. Juni abends, sind besondere Ereignisse gemeldet.
Von keiner Front
Luftangriff aus Südengland.
Berlin, 17. Juni, Eines unserer Marineluft, schiffgeschwader griff in der Nacht vom 16. zum 17. Juni unter Führung des Korvettenkapitäns Viktor Schütze wichtige Festungen Südenglands mit beobachtetem guten Eefolg an. Die Luftschiffe hatten erbitterte Kämpfe mit englischen See- und Landstreitkräften, sowie Fliegern zu bestehen. Hierbei wurde nach durchgeführtem Angriff L. 48" von einem feindlichen Flieger über See brennend zum Absturz gebracht, wobei mit der gesamten Besatzung auch der vorgenannte Befehlshaber den Heldentod fand. Die übrigen Luftschiffe sind wohlbehalten zu- rückgekehrt.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
B e r l i n, 18. Juni, abends. Keine größeren Kampfhandlungen.
Der Chef des AdmiralstabeS der Marine.
Unsere flieger im Osten.
Berlin, 17. Juni. Regere Tätigkeit der russischen Seestreitkräkte im Unterwasser- und Minenkrieg hatten Veranlassung zu Abwehrmaßnahmen deutscher- seits gegeben, die nachstehende Ergebnisse hatten.
Am 13. Juni belegten Flugzeuge den russischen Stütz- Punkt Lebaca ausgiebig mit gut deckenden Spreng- und Brandbomben. Am 14. Juni wurde die auf der
wbt. Großes Hauptquartier, 19. Juni 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
An der Flandern, und Arrasfront ist die Lage unverändert. In wechselnder Stärke dauert der Ar- ttlleriekampf an; gestern war er besonders zwischen Boestnghe und Frelinghien lebhaft. — Oestlich von Monchy warfen unsere Stucmtruppen die Engländer aus einigen Gräben, die bet den Kämpfen am 14. Juni noch in Feindeshand geblieben waren.
Heeresgruppe Deutscher Kronpriuz Von neuem versuchten die Franzosen bei Einbruch der Dunkelheit die ihnen kürzlich entrissenen Graben nordwestlich deS Gehöftes Hurtebise zurückzugewinnen: ihr zweimaliger Anlauf wurde zucückgeschlagen. — In der Champagne drang der Feind gestern morgen nach starkem Feuer in einen Umspringenden Teil unserer Stellung südwestlich des Hoch-Berges. Ein abends unternommener Vorstoß zur Erweiterung feines Besitzes schlug verlustreich fehl.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Nichts Neues. Von dem
Oestlicher Kriegsschauplatz: und von der
Mazedonischen Front sind größere Kampfhandlungen nicht gemeldet.
Der Erste Generalquartiermeistec: Ludendorff.


