Ausgabe 
16.6.1917
Seite
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ijjttuitg bla tyltifir mit Durcksachenausträgen zurückhalten, denn eine h^^resh^^^illigung ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.

sonderz^^de.^JAen^ » Aefstschrv Landrsorrrin für Kriegerhrim- die HerrfiStte«. In der Sitzung des Derwaltungsrats am 12.

Muß konnte bekannt gegeben werden, daß dem Verein industriellen Kreisen erfreulicher Weise in der letzten dez Herc^eit wieder wertvolle Stiftungen zugefallen sind; so von Landesbg^ogevrdnk^em Verein für Chemische Fabriken in Mannheim 3000 ihe/fzweite S Don Herrn Joseph Himmelsbach in Bingen, den

^ng ^)^irmen I. Himmelsbach, Freiburg i. B., sowie Gebrüder ieS Qu§ öe f l U f m WJffiMsba*), Werk Gaulsheim, 6000 Mk., von dem Verein ^üffe p n [fl', Diese m^jür Feuerbestattung zu Mainz 500 Mk. und von dem |® Q ffe( sprg^h ?, öekitmjöerein für Chemische Industrie zu Mainz 10 000 M. Auch ^ijUntnluRg in deionst macht sich für die Heimstättenbewegung in allen ^4ne?^ mann:S ®^Sbab ^^^evölkerungsschichten nach wie vor reges Interesse geltend, ibiten b3u ^ aC ^ UC0 ^ cn Erwerb der Mitgliedschaft zu erleichtern, ist des-

l>ec Regelu ^ unecw^b auch der Mindestbeitrag für Cinzelmitglider auf nur

®tQbtS^l(j^ en ' darmstadt) jederzeit erklärt werden.

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' eit ftf)Qjten, Psanhh^ ???. Verein (Adresse: Hessischer Landesverein für Kriegerheim-

gegciindktPn * Sitte Harrrst-rer-Gpidevrte. Der Kreis Usingen

8abe aem^k.^i^Ichaftvird neuerdings von L-benSmittelhamstern, die vielfach 'it tbm den Hinter Anbietung von Phantasiepreisen gewerbsmäßigen

Wirts^ke° Diejenige St^lbleichhandel betreiben, derartig überschwemmt, daß > dec ^ben ^ingelä^em Kreise seine Pflichtlieferungen an Kartoffeln, Butter, !« ^r rt ° rmC f 1Wallen Stern usw. unmöglich gemacht werden. Der Landrat Mtlliardleht sich daher, wie er mitteilt, gezwungen, die Gen- ik» ? will die gMmrmeriewachtmeistec zu strengstem Vorgehen anzuweisen,

,V,. M ihm untrenndvobei natürlich Härten nicht vermieden werden können.

ThT' Reue ^nrtchtung-

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»dm folgen; dt°°AzüI Sendet keine Cebensmittel int Teid!

ftP' ^uptstchlich bezwe Diese Mahnung ist in letzter Zeit häufig ergangen,

ohne Erfolg! Unsere Feldgrauen haben nicht ubigfett öti0 auß bcc ® cfmat Nahrungsmittel zu erhalten,

druck mit, daß die Arbeit d"* Heeresverwaltung sorgt für ihr leibliches Wohl in

l,,i . unbfücb u & c "IS ausreichender Weise, sie brauchen keinen

Mger zu leiden. Dagegen find alle Nahrungsmittel ic das Inland von größter Bedeutung. Ein jeder, der cotzdem an Angehörige an der Front Lebensmittel erfindet, versündigt sich an denen, die unter der LebenS°

*£***![ ^5- ^^i^lknappheit zu Hause leiden. Dazu kommt, daß öd Dasi" der gegenwärtigen Zeit Nahrungsmittel dem lassen, die Arbeit wickfM^derb infolge der Hitze aukgesitzt und in unzähligen ! Unterstützung des Reichsta^ltllen in verdorbenem Zustand an die Front gckom- und der verschiedenen Dundaen sind. Wie hätten diese für die menschliche Ernährung letzter Zeit wurden die Wichtigen Gegenstände manchen erfreut und gelabt, bei rs deMMgt. ent eS knapp zugeht: Endlich ist auch zu berücksichtigen, ' 2 aS cS bte eine8 jeden einzelnen ist, Eisenbahn

r W'^ckkunde nicht verfügt Post gerade in der gegenwärtigen Zeit vor unnötiger yeht, ist von 50 Maus 25 Mästung zu bewahren, die eine Versendung von Pa- mentltch den kleineren Gewerkten in daS Feld notwendigerweise zur Folge hat. und Landwirten die nochmals:Keine L.I cnSmittel an die Front, c lehr erleichtest MA^ohl aber Bücher, Cigarren, Cigaretten und , die Briefträger ,MkbM . nebst Antrag auf rteilt werden. ES bietet m Poktscheckverkehr noch s' genheit, sich eia Pastschecklo'

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flu$ Stadt und Land.

Auf der Hauptversammlung des Kahnkarralvereins» am 8. Juni in Gießen statffand, sprach u. a. auch ^HiostaesehtimSteiglnRedner überLahnkanal und Eisenbahnnetz" und ttat

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dabei für eine Bahnverbindung Köln, sowie S o e st - Arnsberg - Gießen-Lahn ein, als einer wichtigen Verbindung aus dem östlichen Wesffalen über die Lahn nach Hessen und Bayern.

* Fulda. Die Zigeuner Ernst, Wilhelm und Her­mann Ebender, die am 14. März vomhiesigen Schwur­gericht wegen Ermordung de8 königlichen Forstmeisters NomanuS zum Tode verurteilt worden sind, hatten durch ihren Verteidiger Revision beim Reichsgericht einlegen lassen. Dieses hat heute die Revision verworfen und das Urteil bestätigt.

DMruburg. Der Personenzug Biedenkopf Straß- eb^rSbach überfuhr bei Eibelshausen ein auf dem Glei­se haltendes Fuhrwerk, daS von zwri Kindern gelenkt wurde. Der zwölfjährige Schüler Hofhtinz wurde auf der Stelle gelötet, einem siebenjährigen Mädchen ein Bein völlig und das andere nahezu abgefahren. Das Mädchen kam in hoffnungslosem Zustand in das Kran­kenhaus. Das Unglück dürfte darauf zurückzuführen sein, daß die Kinder infolge der scharfen Bahnbiegung das Hcrannahen deS Zuges nicht rechtzeitig bemerkten. Gibt es da keine Schranke?

Kassel. Das stellvertretende Generalkommando des 11. Armeekorps wendet sich in einem öffentlichen Aufruf gegen den überhandnehmenden Maffenaufkauf von Lebensmitteln auf dem Lande durch Händler und Aufkäufer, und bezeichnet diesen Unfug als ein Unrecht der Landbevölkerung gegenüber dem Vaterlande. Zur Bekämpfung dieses Treibens ordnete das Generalkom­mando eine scharfe Beaufsichtigung der Bahnhöfe und Eisenbahnzüge durch Sicherheitsbeamten und die auf den Stationen abkommandierten Militä? Personen an. Es ist aber nicht beabsichtigt, falls es sich im Einzelfalle um geringe Mengen von Lebensmitteln handelt, durch kleinliche Maßnahmen Einzelpersonen zu belästigen und dadurch Mißstimmung in weite Kreise zu tragen.

Kassel. Die Gründung einer kaufmännischen Bau­genossenschaft auf gemeinnütziger Grundlage beschloß der kaufmännische Verein.

Mieskadrtt Vor der Strafkammer wurde der Obeclehrex Professor. Dr. Molenaar aus Königstein wegen Aufreizung von Soldaten zum Ungehorsam gegen Befehle eines Vorgesetzten zu drei Tagen Gefängnis verurteilt. Professor Molenaac ist ein fanatischer Impf- gegner. Ec hatte in gedruckten Postkarten, die er ins Feld sandte, die Soldaten aufgefocdert, sich der Zwangs­impfung zu widersetzen. *

* Apolda Der Kommunalverband hat für den 2. Verwaltungsbezirk 800 Schweine in einem Kühl­haus in Leipzig auffrteren lassen, um bis zum Spät­herbst die Bevölkerung mit Schweinefleisch versorgen und ihr in ausreichender Weise Fett zufühcen zu können

Ein einfaches Hausmittel, besser satt zu werden.

Merke: 1) Wir essen alle viel zu schnell, ein großer Teil des Genossenen bleibt deshalb unverdaut.

2) Wir müssen unsere Speisen gründlich kauen. Wir kommen dann mit viel weniger aus. (Durch gründliche Zerkleinerung und durch Speichelung werden die Nahrungsmittel viel besser verwertet und ausgenützt, man kommt mit viel weniger aus." Geh. Rat Prof. Faßbender, Ml. d. R., Berlin.)

3) Daher daS alte, wahre Wort:Langsame Esser sind spar- same Esser".

4) Spüle nie einen Bissen durch einen Schluck hinunter. Du treibst auf diese Weise Vergeudung, weil der Bissen nicht bei dir anschlägt.

b) Alle Aerzte, alle Hygieniker sind einig darin, daß wir langsamer essen müssen, besser kauen, und daß unsere Er­nährung davon Gewinn ziehen würde.

6) Die Regel ist erprobt, daheim und im Felde, aber ihre Kenntnis nützt uns gar nichts, wenn wir nicht auch die Energie aufbringen und danach tun.

7) Wenn alle danach täten, würde dem Vaterland viel Brot gespart: Der Gewinn wäre nicht auszudenken.

Säuglingsfürsorge im Sommer.

Sechs wichtige Regeln für die heiße Zeit.

1. Das Zimmer kühl halten! Fleißig lüften! Fußboden feucht halten! Bei Tage Vorhänge (und Läden) zu! Bei Nacht Fenster offen:

Das Kind muß das kühlste Plätzchen haben. Ein über das Bett ausgebreiteter leichter Schleier verhütet, daß Fliegen Krankheiten auf das Kind übertragen und daß es Schnaken stechen.

2. Das Kind kühl halten! Leichte Kleidung und leichtes Bettzeuch (auch im Freien)! Nur keine Federbetten! Bei großer Hitze kann das Kind auch nackt liegen. Täglich wenn irgend möglich lauwarm baden oder w'.nigstens lauwarm abwaschen.

3. Krnstkinder miederstehen der Hitze am Kesten. Unter keinen Umständen darf jetzt avgesttllt werden.

4. Größte V usicht in der Ernährung! Ja nicht überfüttern! Geg u den Durst gGic man nach Bedarf löffelweise dünnen lauwarmen Tee (F ucheltee).

5. Kuh- oder Ziegenmilch muß frisch sein, beim Bezug sofort 35 Minuten gekocht und gleich wieder gut gekühlt werden. Die Milch muß immer kalt stehen! (Kühltopf oder Kühlktste.)

6. Jedes mit der Flasche ernährte Kind muß ärztlich überwacht werden! In den Beratungsstellen der Gr. Zentrale für Mutter- ünd SäuglingSfürforge erhält jede Mutter und Pflegemutter unentgeltlich ärzt­lichen Rat und Auskunft.

Bei dex geringsten Gesundheitsstörung muß das K nd so re sch als möglich zum Arzt.

Klrcblicbe Anzeigen.

Sonntag, den 15. Juni. 2. nach Trinitatis. Gottesdienst.

!In der StadtKircbe. Vormittags 8 Uhr, zugleich Christenlehre für ote Neukonfil-mierten aus der Markus­gemeinde. Pfarrassistent Lic. beunlng. Vormittags 9V 2 Uhr: Pfarrer Mabr. Vormittags 11 Uhr: Kinderktrche für die MatthäuSgemeivde Pfarrer Mabr.

Mittwoch, den ? ^uni, qT nds 8 Uhr: Kriegs­betstunde. Pfarrer Mabt.

In <* r TobannesKircbe Vo mit. % 8 Uhr, Zugleich Christenlehre »ür dieNeuko^ firmierte' ^us derJahannes- gemeinde, b " r ec flUSTeld. Vormittags 9 l / 2 Uhr: Pfarrer Bccb ohbesttier. Vormittags 11 Uhr: Kinderktrche für die - l is^em ttnde Pfarrer BecbtOllbeimer.

Verantwortlich: Albin Klein in Gießen.