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Bcjugspreis 50 psg. monatlich
vierreljähri. 1^0 Mark, vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition 1,20Mk., durch die Post oder direkt durch Kreuzband vierteljährlich 1,80 Mk. — Erscheint an drei Wochentagen. — Redaktion: Südanlage 21. — Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erfolgt nicht.
Verlag der „Giesteuer Zeitung", Gießen.
Expedition: Züdanlagt 21
Nr. 49.
Telephon Nr. 362.
Mittwoch, den 13. Juni 1917.
(Gießeucr Tageblatt)
Anzeigenpreis 20 psg.
die 44 nun breite Pelitzeile, für Auswärts 30 Pfg. Die 90 wm breite Neklame-Zeile 72 Pfennig. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchreitung des Zahlung«. zieleS (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneVerbtndlichkeit.
Truck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Mein.
Telephon Nr. 362.
30 Jahrg.
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ag etc.
In Flandern starke Artilleriekämpfe; englische Kavallerie- n. Jnfanterieangrisse gescheitert.
Im Osten erhöhte Gesechtstätigkeit.
Amtliche deutfcbe Cagesbericbte.
2i5oo rönnen versenkt.
i
Handlung
Berlin, 8. Juni. Im englischen Kanal und in :r Biscaha sind durch U-Boote 31500 Bcuttoregister- 'snnen versenkt worden. Mit den Fahrzeugen n a. ver- sichtet 12000 Gewichtstonnen Eisenerz, 1000 o -wichts- mnen Kupfererz, 4000 Gewichtstonnen Kohicn und r00 Gewichtstonnen Stückgut.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
wtb.
ien^arte.
He und Bad. Her gestellt nach Darmstädter und Dr. Perl :ein Kaolin, kein Soda, kein id reinigt gut „Fania“ ist r Haus, Köche, Bad, Büros, e usw.
ckong M. 4- . > 0 - ^ ah Fabrik Berlin itiick ab Engros-Preise.
! N 58, Milastr. 22. C.EIsner
Großes Havpiquatier, 9. Juni 1917. Westlicher KrirgSschaup atz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. s " Längs der Iser nur st, t ckenweise lebhafte Artillerte- A« M» -Iltiakeit. — Geaen uns e Stellungen östlich Wytschaete 80(^20^2^vnd MessineS richtete sich vo> Mittag ab wieder starkes erstöcungsfeuer. Die großen Angriffe erneuerte der eind unter dem Eindruck der schweren Verluste, welche, üe auch Gefangene bestätigten, die 10 Angciffsdivistonen litten hatten, tagsüber nicht. Nur australische Truppen tickte er zu vergeblichen Vorstößen östlich von Meffines ils Feuer. — In den Abendstunden entwickelten sich auf rtden Ufern des Kanals Upern—Comines und in der onveniederung neue Kämpfe, bei denen der Feind keine orteile erringen konnte. — Vom La Bassee-Kanal bis -enserbach war die Kampstättgkeit abends gleichfalls esteigert. Nächtliche Vorstöße nordöstlich von Vermelles, idlich von Loos und östlich von Croisilles wurden zurück- ewiesen. Starke Kräfte setzte der Feind zu wiederholten lngriffen südwestlich und südlich von Lens ein. In elbit- Tten Nachtkämpfen schlugen dort, auf beiden Ufern des onchezbaches, sowie zwischen dem von Givenchy und vion urtd von Vimh auf Mericourt führenden Wege ssische und schlesische Regimenter den stellenweise in sere Gräben eingedcungenen Feind durch kräftige Gegen- stße zurück. Die Stellungen sind voll in unserer Hand. Heeresgruppe deutscher Kronprinz.
Nach starker Feuervorbereitung stießen nachts am hemin-des-Dames bei Brahe und Cerny französische >turmtruppen vor. Sie wurden abgeschlagen. — Das \\ den anderen Abschnitten der Aisne- und Cham- igmfront abends stacke Feuer ließ um Mitternacht
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Die Lage ist unverändert.
Von dem
Oestlichen Kriegsschauplatz an der
Mazedonischen Front
d außer der üblichen Gefechtstätigkeit keine besonderen orkotnmniffe gemeldet.
Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.
chnung
> Qualität
Berlin, 9. Juni, abends. Nach Abschluß der ämpfe des gestrigen Abends haben bisher keine neuen »griffe der Engländer zwischen Apern und Armen- res stattgefunden. An den anderen Fronten nichts eues.
47 250 Tonnen.
Berlin, 9. Juni 1. In den nördlichen Specrge- eten sind 19100 Brutto-Register-Tonnen Schiffsraum «senkt worden. — 2. Neue U-Bootserfolge im Mitteleer: Mehrere Dampfer und Segler mit 28150 Br.- .-To. wurden versenkt.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
*
tobt. Großes Hauptquartier, 10. Juni 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.
Im Kampfabschnitt zwischen Upern und dem Ploeg- ert-Walde war nach ruhigem Vormittag der Artillerie- mpf erst gegen Abend, vornehmlich auf den Fplügeln, steigert. Nachts fühlten mehrfach englische Komcagnien gtn unsere Linien vor. Sie wurden überall abg wiesen. - An der übrigen Front blieb bei schlechter Sicht die Ge-
fechtstätigkeit fast durchweg gering. — Bei Alaincourt an dex Oise, südlich von Beine, in der Westchampagne an der Nordostfront von Verdun und im Apremont- Walde drangen unsere Stoßtrupps in die französischen Gräben ein und kehrten mit einer erheblichen Zahl von Gefangenen zurück. Bei Abwehr eines feindlichen Er- kundungs^v s bei Flirey blieben mehrere Franzosen in unserer i^nd.
I.: Flandern verlor der Gegner vorgestern 10, gp^ern 6 Flugzeuge in Luftkä mpfen und durch Abwehrfeuer.
Vor einigen Tagen hat Vizefeldwebel Müller seinen 14. Gegner im Luftkampf abgeschossen.
Auf dem
Oestlichen Kriegsschauplatz und an der
Mazedonischen Front nichts von Bedeutung.
Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.
*
Berlin, 10. Juni, abends. An allen Fronten, auch im Wqtschaete-Bogen im allgemeinen ruhiger Tag.
wbt. Großes Hauptquartier, 11.Juni. 1917.
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.
Im Dünenadschnitt bei Nieuport und östlich von Upern nahm gestern zeitweilig die Feuertätigkeit erheblich an Stärke zu. — Auch im Kampfgelände östlich von Wytschaete und Meffines steigerte sich gegen abend das Feuer. Nachts gingen nach heftigem Fcuerüberfall englische Kompagnien gegen unsere Linien westlich von Hollebeke und Wambeke vor; sie wurden zurückgeschlagen. Südlich der Donve scheiterten abends Angriffe der Engländer gegen die Töpferei westlich von Warneton. — Beiderseits des Kanals von La Baffee und auf dem südlichen Scarpe-Ufer unterband unsic Vernichtungsfeuer bei Festubert, Loos und Monchy die Durchführung sich vorbereitender englischer Angriffe. An der Straße La Bassee—Bethune, nordöstlich von Vermelles und bei Hul- luch wurden feindliche Eckundungsvocstöße abgewiejen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz
Am Ehemin-des Dames brachen in überraschendem Handstreich westlich von Cerny Stoßtrupps ostpreußischer und westfälischer Regimenter in die französischen Gräben ein, machten die Besatzungen, soweit sie nicht flüchteten, nieder und kehrten mit Gefangenen zurück. — Das hier einsetzende lebhafte Feuer dehnte sich auch auf die Nach- barabschnitte aus, blieb sonst aber gering.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Nichts Neues.
Auf dem
Oestlichen Kriegsschauplatz ist die Lage unverändert.
Mazedonischen Front
Auf beiden Wacdarufern und am Doixansee erfolgreiche Gefechte bulgarischer Posten.
Der Erste Genecalquacriecmeister: Ludendorsf.
Berlin, 11. Juni, abends. An der flandrischen Front wechselnd starkes Feuer ohne besondere Kampftätigkeit. Sonst nichts zu melden.
. O .
19 6 oo tonnen!
Berlin, 11. Juni. Im Atlantischen Ozean haben unsere U Boote 10 600 Bruttoregistertonnen versenkt.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
wtb
1917.
Großes Hauptquartier, 12. Juni Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.
An der flandrischen Front war die Artillerietätigkeit abends bet Upern und südlich der Douve gesteigert. — Nachmittags ritt englische Kavallerie gegen unsere Linien östlich von Meffines an; nur Trümmer kehrten zurück. — Südlich davon bei Gut Kruis angreifende Infanterie
wurde durch Gegenstoß geworfen. — Im Artois war im Lens Bogen, sowie in und südlich der Scarpe-Niederung die Feuertätigkeit lebhaft. — Bei Fcomelles, Neuvecha- pelle und Arleur vordingende englische Erkundungsabteilungen sind abgewiesen w den.
Heeresgruppe Deu .ec Kronprinz.
G.gen die von uns beim orstoß westlich von Cerny an 10. Juni besetzten Grä't führten die Franzosen gestern 5 Gegenangriffe, 'ältlich verlustreich in Feuer und Nahkampf scheiterten. — Der Artillertekampf en eichte nur nördlich von Vailly und an Wintecberg vo iib r- gehend größere Stärke. — In der Ost-Champagne schluu n bei Tahure und Vauquois französische Erkundungsstößc fehl.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
K.ine wesentlichen Ereignisse.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
An der Düna, bei Smorgon, Bacanowitschi und besonders bei Brozozany und an der Nacajowka ist die Gefechtstätigkeit wieder lebhaft geworden.
Mazedonische Front.
Zwischen Pcefpa-See und der Ost-Cerna, sowie vom rechten Wardar-Ufer bis zum Docian-See zeigte sich die Artillerie tätiger als in der letzten Zeit.
»
In dem an gesteigerter Kampftätigkeit reichen Monat Mai haben auch die Luftstreitkräfte in ihren vielseitigen Aufgaben große Erfolge erzielt. — Neben den Kampfund Infanterie-Fliegern bewährten sich besonders die für Feuerleitung und -Beobachtung unentbehrlichen Artillerieflieger, deren Leistungen durch die Fesselballonbeobachter wertvoll ergänzt wurden. — Wir verloren im Westen, Osten und auf dem Balkan 79 Flugzeuge und 9 Fesselballons. — Von den abgeschossenen feindlichen Flugzeugen sind 114 hinter unseren Linien, 148 jenseits der feindlichen Stellungen erkennbar abgestürzt. Außerdem haben die Gegner 26 Fesselballone eingebüßt und weitere 23 Flugzeuge, die durch Kampfeinwirkung zur Landung gezwungen wurden.
Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorsf.
Berlin, 12. Juni, abends. In Flandern zeitweilig lebhafter Artilleriekampf. Südwestlich von Lens sind englische Angriffe im Nahkampf gescheitert. Im Uebci- gen nichts Wesentliches.
27527 tonnen, erfolgreicher Luftangriff.
Berlin, 12. Juni. Einige unserer Seeflugzeuggeschwader belegten am 10. Juni die russischen Stützpunkte Lebara und Arensburg erfolgreich mit zahlreichen Spreng- und Brandbomben. Ein Teil der militäcsichen Anlagen ist nahezu völlig verstört. Trotz äußerst starker Gegenwirkung kehrten die beteiligten Flugzeuge ohne Verluste und ohne Beschädigungen zurück. (Bemerkung: Lebara und Arensburg befinden sich auf dem südlichen Teil der Insel Oesel.)
Durch unsere U Boote sind im atlantischen Ozean versenkt worden: der englische bewaffnete Dampfer „Limerick" (6827 Bc.-R.-T.), ein englischer bewaffneter Dampfer von 4500 Tonnen mit Munition, ein weiterer bewaff- netec englischer Dampfer von 8000 Tonnen und ein Dampfer von 4000 Tonnen.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
Die ßoldankaufftelle
ist bis auf weiteres geöffnet!
vienstag nachmittag von 2-4 Uhr Samstag vormittags von 10 - 12 '), Uhr
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