Ausgabe 
19.5.1917
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M» Mainz. Der Oberbürgermeister hat angeord- l daß in allen öffentlichen Verkaufsstellen, in deren Wcifenster Delikateß-,Fleichdauerwacen, Wurst, Bäcker- Konditorwaren ausgestellt sind, die Auslagen gegen Straße verhängt sein müssen. Bezweckt ist, die in «tiger Zeit unnötige Zurschaustellung derartiger Agaren , verhindern, da sie im Widerspruch zu den der AUge- j^heit dargcbotenen Lebens- und Genußmitteln flehen.

Zotzenheim (Nheinhessen). Oeffentlichcs Aer is erregt in der Gemeinde Zotzenheim das u nbegrers- r Verhalten eii.es hier begüterten Grundbesitzers, tcjet läßt seit zwei Jahren seine hier liegenden vier \a mit einem Gesamtflächeninhalt von rund 5 Moc unbebaut liegen. 1915 lagen die Grundstücke, die jjben ergiebigsten der Gemarkung zählen, völlig brach }t) im darauffolgenden Jahre wurden sie auf Drän- ,Ell der Bürgermeisterei in der Art mit Gerste eingesät, j cch sich jedermann darüber entsetzte. Selbst Geldstrafen lieben ohne Erfolg. Sie wurden ruhig bezahlt, aber - ^ wertvolle Land blieb unbebaut. Auch jetzt sind die lsMer für 1917 nicht angebaut. Es dürfte wohl so weit foiumn, daß die Grundstücke enteignet und an kleine Zondwirte verpachtet werden, zumal an Liebhabern da- durchaus kein Mangel ist.

Hur aem $pcf[art. Unter der Hinterlassenschaft einer

r eickahnbeamtenwitwe zu Hain fand man 4000 Mark Gold vor.

Höchst a. Itl ZurSteuerung des Kleingeldmangels '^plant die Stadt die Herausgabe von 25- und 50 Pfennig-

höchst a. m. Unter dem Vorsitz des Möbelfabri- janten I. Vogel-Höchst hat sich hier ein Kreisverband für vidwerk und Gewerbe gebildet.

Pfingstverkehr.

Pfingftreisen und Ausflüge müssen in diesem Jahre unterbleiben, weil die Lokomotiven und Wagen für Zwecke des Heeres, der Kriegswirtschaft und Volksernährung gebraucht werden.

Tonderzüge für den Ausflugverkehr werden nicht gefahren. Mit Zurückbleiben beim Reisean­tritt oder unterwegs ist daher zu rechnen. Die Eisen­bahn benutze nur, wer notgedrungen reisen muß. Frankfurt (Main), 15. Mai 1917.

KflI.ilenbabndirelUion Trankfurt a. M

Literarisches.

tzprich Deutsch! Von Eduard Engel. Verlag Hesse L Becker Leipzig. Preis M. 1.50. Der Versager Engel nennt rücksichtslos »Dinge und Menschen beim Namen, und weist auch, selbst ein elfter reiner deutscher Sprache, den Weg, auf dem wir aus nachgerade zu einer völkischen Schwach gewordenen Welschere: kr'auögelangen können. Dieses Buch ist eine deutsche Tat und sie ch, sie wird segensreiche Folgen haben. Auch unsere Staatsve- liben können nicht daran vorübergehen - von den deutschen -L>chu- n versieht es sich von selbst.

Bekanntmachung.

Bom 12. Mai au werden die bisher noch von der Annahme als Stückgut ausgeschlossenen Güter, wie neue Möbel, Hüte usw. zur Beförderung wie­der überuomwe« Bei Auflieferung in größeren Mengen ist vorherige Verständigung mit der Güter­abfertigung erforderlich Holzverschläge, Lattengestelle u . Harasse werden auch fernerhin nur zerlegt zugelassen. Nähere Auskunft erteilt die Anskunftsstelle für den Güterverkehr, Frankfurt (M.), Hohenzollernplatz 35, sowie die Güter- und Eilgutabfertigungcn.

Könifll. eifenbabndirektion Trankturt (mal*).

Für Lager «nd Versand

suchen wir

geeignete Persönlichkeit.

Verlangt wtcd ein fleißiger und energischer Mann, der in der Lage ist, ein größeres Arbeitspersonal anzuleiten.

Friedrich Kirschner, G. m. b. H., militär-Eeder- u Segeltucbwartnfabrik, biemscheid.

uglingsfürforge im Sommer.

Ms wichtige Regeln für die heiße Zeit.

1. Das Dimmer kühl halte«: Fleißig lüften Mden feucht halten! Bei Tage Vorhänge (und lden) zul Bet Nacht Fenster offen:

Das Kind muß das kühlste Plätzchen haben. Ein Kt das Bett ausgebreitetec leichter Schleier verhütet, Fliegen Krankheiten auf das Kind übertragen und eS Schnaken ftechew

*. Das Kind kühl halte«: Leichte Kleidung iinb leichtes Bettzeuch (auch im Freien)! Nur keine iderbetten! Bei großer Hitze kann das Kind auch Kft liegen. Täglich wenn irgend möglich lauwarm Iden oder wenigstens lauwarm abwaschcn.

z. Krustkirider wirderstehen der Hitze am

Unter keinen Umständen darf jetzt abgcsttllt

«iiden.

4. Größte Vorsicht in der Ernährung l Ja nicht idersüttern l Gegen den Durst gebe man nach Bedarf Glwcise dünnen lauwarmen Tee (Fencheltce).

5. Kuh- oder Ziegenmilch muß frisch sein, beim ug sofort 35 Minuten gekocht und gleich wieder gekühlt werden. Die Milch muß immer kalt stehen!

lhltopf oder Kühlkiste.)

6. Jedes mit der Flasche ernährte Kind muß tlich überwacht werden! In den Beratungsstellen : Gr. Zentrale für Mutter- und Säuglingsfürsorge

»hält jede Mutter und Pflegemutter unentgeltlich ärzt- en Rat und Auskunft.

Bet dcx geringsten Gesundheitsstörung muß das Inb so rasch als möglich zum Arzt.

3000 Mark Belohnung ür kiltiarvimg feindlicher Agenten.

Das Oberkommando in den Marken zu Berlin und os stellv. General-Kommando in Frankfurt a. M. Ha­jen folgende Bekanntmachung erlassen:

3000 Mark Belohnung.

Unsere Feinde sind am Werk, im deutschen Volke Un- lufriedenheit und Zwietracht zu erregen. Deutschland soll M die Früchte seiner mit großen Opfern an Blut und M errungenen Erfolge gebracht werden. Selbslv^I^^o- he Pflicht eines jeden Deutschen ist es, zur Entlarvung -lcher Agenten im feindlichen Dienste beizutragen, vre .eiben im Gewände bürgerlicher Biedermänner und poli- Iher Agitatoren, ja auch in feldgrauer Maske ihr hoch- tträterisches Handwerk. Wer einen solchen Verbrecher vr Strafverfolgung bringt, erhält die obige Belohnung.

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Verantwortlich: Albtn Klein in Gießen.

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werden in der Zeit vom 16. bis einschließlich 29. Mai d. Jahres

nicht ausgegrhen.

Frankfurt (Main), den 14. Mai 1917. ,

Kfll. Elltnbabndfrtktion frankfurt (Mflin).

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