Ausgabe 
12.5.1917
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1
 
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Verlag derGietzener Zeitung", Gießen

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Druck der Gießencr VcrlagSdruckerci, Albin Mein.

Nr. 4«.

Telephon Nr. 362.

Samstag, den 12. Mai 1917.

Telephon Rr. 362.

29 Jahrg.

Der zweite französische und der vierte englische Dnrchbruchsversnch stegreich abgewehrt Fresnoy von bayerisch-fränkischen Regimentern wieder erobert.

Ein großer Angriff der Entente-Truppen auf dem Balkan kläglich gescheitert.

Im April 362 Flugzeuge und 29 Fesselballons abgeschossen.

10VO OVO Brntto-Regifter-Tonnen durch deutsche U-Boote versenkt.

Amtliche deutfcbe CagesbericbU.

56ooo Brutto-RegiTtertonnen versenKi.

Berlin, 4. Mai. Neue U-Booterfolge: 18 Han- delSschiffe mit insgesamt bbOOO Bruttoregistcrtonnen.

Davon wurden 8 mit 24 500 Br.-R.-To. im englischen

Kanal versenkt. .. -,-, , . ...

Der Chef des Admtralstabs dex Marine, der französische DreimastschonerLamarche^, em großer

grau bemalter Dampfer mit zwei Schornstemen und zwei durchlaufenden Promenadendecks, ein unbekanter schwer­beladener Dampfer und ein unbekannter bewaffneter Damp­fer, der aus einem Geleitzug herausgeschossen wurde, so­wie ein unbekannter abgeblendeter nicht geleiteter Damp­fer. - Ueber schon früher erfolge U-Booterfolge sind noch folgende Einzelheiten bekannt geworden: Die englischen DampferAbury" (3730 Vr.-R.-T),Lena" (2463 Br.- R.-T.), der TankdampferTesena" (4778 Vr.-R.-T-) mit Petroleum, ein unbekannter wahrscheinlich englischer Fracht­dampfer, anscheinend mit Stückgut, u. a. Wolle, und ein englischer vollbeladener Frachtdampfer.

Der Chef des Admirulstabs der Marine.

Wieder 32500 Brutio-Kegitter-Connen verfenKt

Berlin, 5. Mai. Neue U-Booterfolge. 7 Dampfer und 5 Segler mit 32 500 Bruttoregistertonnen, davon 10 Schiffe im englischen Kanal. Unter den versenkten Schiffen befanden sich u. a. folgende: Englischer DampferQuartock (4470 Vr.-R.-T.) mit einer Holzladung, die englische Drei- mastbarkArethusa" mit Holz nach Ereenock, der Schoner John W.Pearn" und der frühere deutsche Segler,, Eduarde ,

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wtb. Grotzes Hauptquartier 5. Mai. 1917. Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Nach dem blutigen Zusammenbruch der englichen An­griffe an der Arras-Front kam es gestern nur bei Vul- lecourt zu größeren Infanteriekämpfen. Beiderseits des Dorfes angreifende dichte englische Massen wurden verlust­reich abgewiesen. Schwächere Vorstöße bei Lens und Fres- noy schlugen fehl. Die Gesangenenzahl erhöhte sich auf 10 Offiziere 1225 Engländer; mindestens 35 Maschinen­gewehre sind erbeutet. - An der siegreichen Abwehr des vierten englischen Durchbruchsversuchs haben besonders her­vorragenden- Anteil: Gardetruppen, Bayern, Württemberger, Sachsen und Badener, sowie Regimenter der Provinzen, Ostpreußen, Posen, Schlesien, Hannover und Rheinland.

Nördlich von St. Quentin hatten Vorfeldkämpfe für uns günstigen Ausgang.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

An der Aisnefront hält die Artillerieschlacht unter größtem Munitionseinsatz an. Starke feindliche Erkundungs­vorstöße wurden an mehreren Stellen abgewiesen. Um den Besitz des Winter-Berges (westlich von Eraonne) haben sich Kämpfe entwickelt, die noch nicht abgeschlossen sind. - Zwischen der Aisne und dem Brimont brachen gestern morgen durch tagelanges ausgiebigstes Artilleriefeuer vor­bereitete Angriffe von vier französischen Divisionen zu­sammen. Wie aus erbeuteten Papieren hervorgeht, lag das Ziel des Angriffs mehrere Kilometer hinter der vor­deren Linie. Dank dem zähen Aushalten unserer Truppen ist es dem Feind aber nur an einer vorspringenden Ecke gelungen, sich im ersten Graben festzusetzen. Oestlich von La Neuville wurden vorübergehend eingedrungene Franzosen unter Verlust von 500 Gefangenen und mehreren Maschinen­gewehren wieder znrückgeworfen. Südlich der Aisne in den Abendstunden erneuerte Angriffe konnten an der Nie­derlage nichts ändern. Nördlich von Prosnes mißglückten emeute französische Versuche, sich mit mehreren Divisionen in den Besitz unserer dortigen Höhenstellungen zu setzen. Mit schwersten Verlusten erkauften die Franzosen vorüber­gehend südöstlich von Nauroy geringen Geländegewinn. Gegenangriffe brachten unsere Infanterie wieder in den vollen Besitz ihrer bisherigen Linien. Ueber 100 Gefan­gene wurden Zurückgeführt.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

Außer beiderseitiger Erkundungstätigkeit keine Ereig­nisse von Bedeutung.

*

Der Feind verlor gestern 7 Flugzeuge und einen Fes­selballon. Durch Fliegerangriff auf Ostende wurde eine größere Anzahl Belgier getötet und verwundet. Militärischer Schaden ist nicht angerichtet.

F Oestlicher Kriegsschauplatz.

Lebhaftes russisches Feuer zwischen Kowel und Stanis- lau veranlaßte entsprechendes Vergeltungsfeuer.

Mazedonische Front.

Im Cernabogen, westlich der Doiran-Sees und m der Struma-Niederung lebte die Artillerietätigkeü zu ein­zelnen Tagesstunden auf.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.

*

Berlin, 5. Mai, abends. Auf den Höhen nördlich der Aisne ist eine neue Schlacht im Gange.

La Neufville emeut an. Der Angriff wurde abgeschlagen. - In der Champagne südwestlich von Nauroy blieben mehrere Vorstöße der Franzosen ohne Erfolg. Die am 4 Mai dort eingebrachten Gefangenen haben sich aus 872 Mann, die Beute aus 20 Maschinengewehre und 50 Schnei- ladegewehre erhöht.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

Keine besonderen Ereignisse.

«

In Lustkämpfen und durch Abwehrfeuer verlor der Feind vierzehn (14) Flugzeuge. Zwei Ballons sind abgeschossen.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Ueber Odessa war gestern das erste deutsche Flugzeug.

Mazedonische Front.

Das lebhafte Artilleriefeuer im Eerna-Bogen hält an und liegt besonders heftig auf unseren Stellungen bei Paralovo.

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorff.

iooo ooo Connen im April versenkt.

Berlin, 6. Mai. Die bisher über die Ergebnisse unserer Sperrgebietskriegführung im Monat April eingelau­fenen Meldungen haben mit dem 6. Mai die Summe von einer Million Bruttoregistertonnen an Schiffsversenkungen überschritten.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

. » .

wtb Großes Hauptquartier, 6. Mai. 1917.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

An der Arrasfront wurden starke englische Vorstöße südlich von Lens, an der Scarpe und bei Queant zurück- qeschlaqen. - Südlich von Eambrai erlitt der Engländer bei einem für ihn erfolglosen, auf 3 Klm. Breite durch- gesührten Angriff zwischen Villers-Plonich und Comelleu erhebliche Verluste.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Nachdem am 16. April der erste französische Durch­bruchsversuch an der Aisne gescheitert war, bereitete - der Feind mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln emen neuen Angriff vor, in dem er seine weit gesteckten Ziele zu erreichen hoffte. Die abgekämpften Divisionen wurden durch frische ersetzt, neue Reserven herangefuhrt. Das Ar­tillerie- und Minenfeuer steigerte sich von Tag zu Tag und erreichte schließlich aus allen Kalibern die bisher größte Kraftentfaltung. Die Angriffe am 4. Mai nördlich von Reims und in der Ehampagne waren die Vorläufer des neuen Durchbruchsversuchs, der gestern morgen Zwischen der Ailette und Eraonne auf einer Front von 35 Ktm. einsetzte. In schwerem Ringen, das bis in die spate Nacht hinein anhielt, ist er vereitelt, der Riesenstoß im ganzen abqe chlagen. Die Angriffe, welche gegen die >m Nahkampf von unserer heldenmütigen Infanterie gehaltenen oder im Gegenstoß zurückeroberten Linien geführt wurden, scheiter­ten zum Teil schon in unserem gut (geleiteten Artillenefeuer.

- An einzelnen Stellen wird noch um den Besitz unseres vordersten Grabens gekämpft. Oestlich der Royere Fe. liegen wir auf dem Nordhang des Ehemm des Dames. Mit besonderer Heftigkeit stürmten die Franzosen, wie auch bereits am 4. Mai, ohne Rücksicht auf ihre außer­ordentlichen Verluste gegen den Winterberg vor, auf dem unsere Stellungen durch zusammengefagtes Feuer schwer­ster Kaliber vollkommen zerschossen waren. Die Hohe mit dem an ihrem Hang liegenden Dorfe Ehevreux blieb im Besitz des Feindes. Mehrere hundert Gefangene smd b,s- ber einqebracht. - Weitere Angriffe stnd zu envartem

- Heute morgen griff der Feind die Höhe 100 östlich

Berlin, 6. Mai, abends. Nach ihrer gestrigen schweren Niederlage haben die Franzosen die Angriffe bis­her nicht wiederholt. Nur am Winterberg (westlich von Craonne) sind neue Kämpfe nn Gange. Entgegen dem heutigen Tagesberichte war Ehevreaux nicht von den Franzosen genommen und ist nach wie vor fest m un- serer Hand. ^

wtb Großes Hauptquartier. 7. Mai.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Bei Lens und Arras erreichte der Arttllerickampf abends wieder größere Heftigkeit. Ec dehnte sich über Bullecourt nach Osten aus. Der Feind setzt die Beschieß, ung von St. Quentin fort, die tn der Stadt Brande und an der Kathedrale ernste Beschädigungen hervorrief.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Nach den schweren Verlusten, die der 5. Mai den Franzosen gebracht hat, ließen sie g°st°rn zunächst von der Fortführung ihres Angriffs ab. Erst nachmittags stießen starke Kräfte zwischen Fornt de Malmaeson^ und Brave vor; sie wurden restlos abgewiesen. Aul Llbend und in der Nacht setzten heftige Angriffe nördlich von Laffaux und zwischen der Straße Soiffons-Laon und Ailles ein. Nach harten Kämpfen, bei denen wir örtliche Erfolge erzielten und dem Feind schwere Verluste zu- fügten, wurden alle Stellungen von unseren tapferen Truppen gehalten. - Zwischen Ailles und Craonne scheiterten heftige Tetlangrtffe der Franzosen Am Win er. berg wozten die Kämpfe den ganzen Tag über hin und ber. Zn flottem Anlauf haben wir den Nordhang zuruck- erobert und gegen mehrfache feindliche Anstürme gehalten. Der Franzose mußte auf den Südhang zuruckweichen. Die Hochfläche blieb von beiden seiten unbesetzt. Che vreux ist wieder in unserem Besitz. Auch dieser Groß- kampftag der Aisneschlacht war erfolgreich für uns.

Seit dem 5. Mai sind zwischen soissons und Reims an Gefangenen 9 Offiziere, 726 Mann, °n Beut- 41 Maschinengewehre und Schnelladegewehre ringebracht. 14 feindliche Flugzeuge wurden gestern abgeschoffen.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Abgesehen von vereinzeltem Feuer herrsche an der Front Ruhe.

Mazedonische Front.

Im Cernabogen wuchs das Artilleriefeuer z^tweise zu erheblicher Heftigkeit an. Schwächere feindliche In- fanterie-Abteilungen, die gegen unsere Stellungen vor- fühlten, wurden leicht abgewiesen. Westlich de» Wardar scheiterten Vorstöße des Gegners gegen bulgarische Feld, wachen. f f

Der Erste Generalquartiermeister: Ludendorn-