Ausgabe 
14.4.1917
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Für unsere Schulrekruten.

So ist das Leben!

Tie einen gehen. die anderen kommen!

Tausende erwartungsfroher Kinderherzen tagen zur Osterzeit der Schule und damit der schönsten Zeit ihres Lebens Ade und Tausende, munterer 'bl v permäulchen betreten, geführt von liebender nt r- händ, -um ersten Male da Sch .'hau>, mir :e«n rc eine jahrelange treue Freundschaft schließen fcI. i

Manch deutscher Vater wird '« d'.ei.n 4 Blicke vom Schützengraben nach der >?' a r und im Geiste seinen Liebling ruf zur Schule begleiten Tie gute : Di

den Kleinen ja treulich behütet

Wie mannigfaltig sind doch die Gesü le nn- 6>c danken, die gerade ,ur Oster.,e t die Harzen so vieler Eltern bewegen, In der eitlen Familie r stet man sich zur Konfirmation des ..Aclteslen", und in der anderen freut man sich auf den ersten Schulgang de-Jüngsten".

Wenn Palmarnm vorbei war. da traten zu Frie­denszeiten die ..Zuckertüten" in den Vordergrund vie­ler Schaufenster Heuer wird- knapp werden mit der Füllung für die Türen, die übrigens gar nicht so große Formen anznnehmen branchen wie in Friedens zetren. Wo heitle verständige Eltern lind Verwandte sich über den ersten Schulgang eines Kindes freuen, da wissen sie auch, wie sie ihrem Liebling neben einer kleinen süßen Freude einen viel größeren Tienst erweisen können, den der Kleine heute freilich noch nicht verstehen kann. Aber tu späteren Jahren wird es die deutsche Jugend sicherlich einmal ihren Eltern danken, daß diese in, dritten KriegSostertt 1917 die Zeit zu nützen verstanden haben. Wo es sich ermöglichen läßt, sollten Eltern. Paten und Verwandte unseren Schulrekruten Heuer eine Kriegsanleihe kaufen. Tas ist die beste ..Versicherung" für unsere Jugend Und wie schnell sind bei den bequemen Zahlungsbedin­gungen im Berwandtenkreise 100 Mark aufgebracht? wo ein Wille, ist auch ein Weg!

Die HiljSdienststammroUe.

Kein wrund zur Beunruhigung.

Bei der Aufforderung zur Meldung der Hilfs- dienstpflichtigen verwechselt mancher anscheinend die Melde Pflicht mit der .Heranziehung zum Hilfs­dienst. ^1e Meldung zur ..Stammrolle der Hilfs-

dienstpflichtigen" ist nicht gleichbedeutend mit der ..frei­willigen Meldu

ieldung Aum Hilfsdienst", sie ist nichts als eine ArtKontrollverfammlung der Hilfsdienstpsltch tigen".

Ten vom Kriegkamt eingerichteten Ausschüssen für den Hilfsdienst fehlt es bisher an zttverläsfigen Un­terlagen. Diese sollen ihnen durch dieStamm­rolle" geschaffen werden. Um die Stammrolle nicht unnötig umfangreich werden zu lassen, hat man eine Anzahl von Personen von vornherein von der Melde Pflicht ausgenommen, bei denen mail auf den ersten Blick steht, daß sie bereits im Hilfsdienste stehen. Tahin rechnen z. B. die Staatsbeamten, die Gemeindebcamten. die Beamten der Arbeiter und Angestclltenverstche rung, die Eisenbahnbeamten. die Aerzte. die land und forstwirtschaftlichen Arbeiter, die Berg- und Hüt tenarbeiter. die Munitionsarbeiter u a. nt. Alle au- deren müssen sich zur Stammrolle melden, gleichviel ob sie scloständig oder unselbständig sind.

Daraus folgt aber noch keineowcgö, daß nun jeder, der sich meldet, die Heranziehung zu irgendeinem an­deren Berufe oder Betrieb zu erwarten halte Das Kar tenmaterial. das den Ausschüssen von den OrtSbehör den übergeben wird, soll ihnen ja gerade die Mög llchkeit verschaffen, festzustellen, wer schon jetzt eine Tätigkeit auSübt. die für die Kriegführung oder Volke Versorgung von Bedeutung ist. Das wird bei zahl losen Personen zutreffen. dle nicht unter die in der öffentlichen Anforderung genannten Ausnahmen fal len und die deshalb meldepflichtig sind. Man denke nur an die Presse, an die Banken und Per Ochern ngS

tm Brieiweci sei.

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Bon D. Bayerlein.

(Schluß.)

(Nachdruck verboten.)

IV.

Liebster, alter Freund!

Ich ergreife ein Fest gefeiert habend, gestern die Feder, um Dir heute vorher davon zu schreiben. bevor wir aus das Kalb kommen.

Also die Metzgerinnung hatte Fahnenweihe, welche wich zum Ehrenmitgliede ernannte. Ich wußte ev vorher schon, und da waren es erhebende Momente, wie die Fahne zum erstenmale sich im Winde krümmte, worauf eilt goldener Ochscnkops gestickt war und drum herum:Einer für Alle, Alle für Einen."

Nachmittag hielt der Obermeister die Festrede int .Grünen Assen.' Kreuzdonnctwelter! der bat nnö hin. gerissen Am höchsten war der Jubel, wie er sagte: Seht hin auf Eure neue Fahne, dort ist eingestickt. welcher C^cift fortan bei Euch sein soll, der Geist, ohne den nichts Großes vollbracht wird auf der Welt namentlich in unserer Zeit, das Zusammenhalten ist es' Unsere Interessengemeinschaft versinnbildlicht die neue Fahne. Möge die Idee, tue daraus daraestellt ist von Euch nie verlassen werden zum Heile der Mensch.' Yeit und für Euer eigenes geistiges und leibliches Wohl.

Später wurde mir das Ehrendiplom von einem weißgekleideten Mädchen überreicht, welches ich über tnemem Bette aufhängen werbe.

So. jeht weißt Du. warum wir Euch ..über" sind "und komme ich. wie schon im Anfänge steht aus Dich. Bon dem Kalb hast Tu schiefe Ansichten. Wa- *Uln hast Du nicht tnehr verlaitgt? Go ich verkauft habe da« Kalb um 160 M., bleibt mir 60 M. Perfil was man acbtldeterwetse Gatts um- Dasein heißt und kann ich mcitte Interessengemeinschaft nicht so yerlezten, daß ich die -Liste davon g*te

Unternehmungen, an Bäckerelen, Schlächtereien und Konservenfabriken. alles Herriebe, deren Kriegs- wichtigkeit außer Zweifel ist.

Solange derartige Betriebe nicht überbesetzt sind braucht keiner ihrer Arbeiter oder Angestellten an einen erzwungenen Stellenwechsel zu denken. Nur die ; ;r?onen. die eine kriegswichtige Beschäftigung rz.ndwclcher . rt nicht haben, müssen damit rechnen, - n Ausschüssen herangezogen zu werden. Aber >ran,:ehung tritt erst ein. wenn die freiwilligen n den jeweiligen Bedarf nicht decken, und :rd 2 uch d .in unter möglichster Vermeidung aller * r ii und nnrer Berücksichtigung der persönlichen . itlnisse de einzelnen durchgekührl werden. Auch . t vi. c da i.irtenn:aredal den Ausschüssen die

. ^.dec i .n llrrrrlaqen geben Ein ylSnkiche» Her- ..usreißcn aus der jetzigen Beschäftigung des Hilfs- dienstpflichtig.:, ist jchon dadurch ausgeschlossen. daß der Einberufungeausfchuß. ehe er eine Ueberweisung vornehmen kann, den einzelnen Hilfsdienstpflichtigen schriftlich auszufordern hat sich binnen zwei Wochen ine Beschäftigung im Hilfsdienste zu tuchen Erst wenn dieser Aufforderung keine Folge geleistet wird, kann der Hilssdienstpslichtige durch ein zweueö Schrei, den des Ausschusses einer bestimmten Beschäftigung überwiesen werden.

Andererseits mag darauf hit:gew'eten werden daß jeder, der feiner Meldepflicht nicht ordnungsmopig genügt, sich schwerer Bestrafung .u Jetzt. und daß auch eine Beschäftigung in einem von der Meldepflicht de freiten Betriebe keineswegs eine unbedingte und dauernde Sicherheit gegen die Heranziehung zum Hilft dienste gewährleistet. Tenn einmal kann ein solcher Betrieb seine KriegSwichtigkett infolge veränderter Um­stände ganA oder teilweise einbühen. vor allem aber stehen auch in kriegswichtigen Verrieben nur diejeni­gen Personen tm Hilfsdienste, die für die Fortführung der Geschäfte unentbehrlich sind. T. K.

Hungersnot und Krieg

Amerika wird den Krieg von allen -eiten kennen lernen.

Eine der ernstesten Fragen, die sich aus den KriegSverhältntssen ergeben. i)t für Amerika die Ver­sorgung mit Brotgetreide.

Wenn wir im übervölkerten Europa mit Getreide- marigel zu kämpfen haben, so ist daS zu verstehen Ganz anders aber ist es bei den Bereinigten Staaten Tiefe hatten bisher die grüßte Getreideproduktion der Welt. Ta sollte matt gegen Not an Brotgetreide ge sichert und gerüstet seiit. Wenn daö nicht der Fall ist so ist dies ein Beweis für eine unverantwortliche Nachlässigkeit der amerikanischen Regierung, und mit einer solchen hat man es ohne Zweifel zu hm.

Tie Sache ist so gekommen:

Tie Bereinigten Staaten produzierten jährlich etwa Milliarden Bushel --- 20 Millionen Gewichtetonnen Weizen. Davon ging ein Fünftel ins Ausland.

Tie Mißernte im vorigcu Jahre

hat den Gesamtertrag auf 612 Millionen Bnshel herab gedrückt.

Tie Untott braucht aber für sich selbst 600 Mil lionen Man hat also nur 12 Millionen Ueberschnß über den eigenen Bedarf.

Eine gewissenhafte Negierung hätte aus diesem Ergebnis der Statistik die Notwendigkeit abgeleitet die Getreideausfuhr schleunigst zu sperren.

Wilson hat daö nicht getan und dadurch sein Land in eine sehr schlimme Lage gebracht. Als die Engländer nämlich die Sachlage erkannten, kauften sie schnell zusammen. was zu erreichen war, und verschifften ge wattige Mengen Getreide nach Europa Schon im tc tcüber vorigen Jahres Stiegen deshalb die Preise sr yech. daß ernstlich mit einem Ausfuhrverbot gerechnet wurde.

Wilson aber konnte sich dazu nicht entschließen Er stützte sich ja in seiner Politik aus die Farmer de^ Westens, die überwiegend demokratisch sind. Deren Zorn wollte er nicht auf sich laden. Diese Leute, die

Taö wirst Du doch cinsehen, Bruderherz. Du bist doch sonst so gescheit. Wenn aber nicht, so komme am Sonntag, guter Freund, und tch erkläre es Dir. Liebster Spezial, hast Tu kein Mastvieh? Wenn es also nichts mit Dir sein sollte, lieber Kollege, so ist vielleicht mit Tetnen Ortsgenossen waS zu machen.

Fangt nur nicht mit Großhändlern an, sonst seid Ihr verloren.

ES erwartet Dich mit den Meintgen sehnsüchtig

Dein getreuer

Horn

V.

Lieber Josef.

Voraus freue tch mich sehr über die Ehren, so Dir in Deinem letzten Brief Angestoßen und wünsche Dir viele folgende.

Aber von Deinem Gans umS Dasein will ich nichts wissen, denn Du bist ein alter Gauner und Seelenverkäufer. Ich dln genug gewarnt worden vor Dir und Deinen Lumpereien. Jetzt aber erkenne ich Dich. Tu hast mir den Kopf verdreht mit Deinen ßchmclchlerifchen Briefen.

Da- hat aufgehört.

Josef OechSner.

Ihr Schreiben mir gezeigt habend, daß Sie noch düm. mer find als tch wußte, hat schon der Advokat wegen Beleidigung Sie zweibeiniger Heuochs.

, . 5?, enn . man solchen Leuten umgehen muß. wie Sie. wird man erst gewahr, daß man mit Bieh yanoelt.

Dar übrige vor dem Gerichte.

Mit allerhand Hochachtung

Amon Horn, Schlachlktersgroß/aufmann.

in den öden, veltentleaencn Steppen in bitterster Ai beit die Kultur vonvartö tragen, hörten seit Moni ten mit Erstaunen, welch fabelhafter Reichtum ui Lupus in die großen Industriestädte des Ostens eine

LuxuS _

zogen war Kern Wunder, daß auch bei 'hneu d< Verlangen nach idriegsgewinn sich geltend macht Wilson brachte eS nicht überS Herz., seinen Freund die hohen Getreideprofite durch ein Auöjuhrverbot m zunehmen.

So stecken jetzt die Bereinigten Staaten durch Wilsouo Schuld iu böser Notlage

Er hat es zugelassen, daß die Engländer viel mehr Getreide auoführten. als Amerika entbehren kam Nun hat man drüben jetzt wobl viel Geld, aber nh genug Brot

Man darf dabei nicht übersehen, daß die ai rikanische Stadrbevölkerung für die LedenSmittelvei sorgung nicht die Gewalt einee starken StaatSarmeß zur Seite hat. und daß Ernährungsschwierigkette» stets von den lieblichen Herrschaften an der Bvrsr zur schamlosesten Ausplünderung der Massen benutzt wurden und werden.

Unter solchen Umständen ist es nicht überraschend, wenn nian folgendes lieft:

..Daily Telegraph" melde: aus Newyork vo« .Al März: Nach hier veröffentlichten Berechnun­

gen von Sachverständigen stehen die Bereinigten Staaten vor einem ernsten Weizenmangel, so es vielleicht notwendig fein wird, vor Ende d, Jahres eine Brotrationierung einzuführen

Für die bevorstehenden Beratungen über Kreg und Frieden mag diese Tatsache eine recht kräftige tühlung bilden.

Aügemerne Kriegsnachrichten.

Radikales Einfuhrverbot in Frankreich.

Einer Pariser Trahtmeldung imSole" vom 27. zufolge verösfentlichr da- ..Journal osftetel" eine Verord- nung, die die Einfuhr jeglicher Ware fremden Ursprung oder fremder Herkuntt nach Frankreich und Algier vei vteiet.

ES scheint, daß die Ausnahmen innerhalb der Grei zen eine- von diesem Ausschuß bestimmten festen Pro-en! sayeS der Rohstosse, die für die Bekleidungsindustrie nöt! sind, und der Nahrungsmittel zugelassen werden sollei Alles. waS nicht einem unmik^lbaren Bedürfnis dieni oder! LuruSfabrikation berrifft. wird unerbtltltch verboten dleibei England- tdgtiche Kltegdkvften.

Im englischen Unterhaus Hai Bonar Law am 19., erllärk, daß die täglichen Kriegskosten für England für! *1* Zeit vom 11. Februar bi- zum 3!. März iich aus! 7 260 000 Pfund Sterling (ca 30 Milliarden) belaufer' würden. Ter Minister suchte diese Erllärung durch de, Zusatz abzuschwächen, daß große besondere Zahlungen tid Mceu Zeitraum gefallen seien, die die durchschnittlichen^ Kosten uni inehr als eine Million Pfund pro Tag er«! höhten.

Earranza wiedergcwähkt.

Wie die Berliner mextkar'ische Gesandtschaft mit« teilt, hat Präsident Earranza nach erfolgter Wieder«! wähl das Amt uls Präsident von Mexiko am Son»i> abend angetreten. Tie Toner der Präsidentschaft de« lällfr sich aus vier Jahre.

Munitionsnot und Streik in England.

Ter Streik betrifft jetzt so gut ivie alle mechanischeu Werkstätten des Jndnstriebezirks voll Barrow. tie Werften sind nicht betroffen Die Ausständigen be­schlossen trotz der Berinittelungsversuche des Arbeit-' minister- mit großer Mehrheit, den Streik fortzufehen. Ta die Munitionverzeugung sehr verzögert wird, sieht die Regierung die Lage als sehr ernst an.

Griechisches Kanoneufutter.

In Mazedonien werden die Griecheli durch fran« züsisches Militär zum Eintritt in das Heer de- Lan^ de^verräters BenizeloS gezwungen. Tie Leute dienen dort nur als Kanonenfutter: denn zwischen je zwei griechischen Zügen sind 4 Schnelladegewehre mit ftan>

Sie Vieh Schmuser. Sie elender, kommen Sie mal raus zu uns.

Ohne sede Hochachtung Josef OechSner.

Ccfonom und Treschflegelbesitzer.

Ihren Wiich hal mein ^ldvokat Ter wird'- Ihnen vor Gericht schon sagen.

Die schöne Harmonie, wie sie sich in den ersten Briefen zeiat. endet mit einer schltilen Disso« nanz. Tie Verwanorschafr zweier gleichgestimmter Tee» len, wie sie weniger in den Zeilen, als vtelmehr zwischen diesen so anmurend zu uns redete. Aerreitzt urplötzlich und wird zur tödlichen Feindschaft Und warum- Um dreißig Mark! ,

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t! Popirr ant> tv«kd. Ter .,Trope,iflanzer'' bringt eine! 'äyvug. noch ber jährlich rund frei Mtl'.tarfen Kt'ogramm Holz für die Papterherstellun^ geopfert werden. Davon verschlingen dtc Zeitungen fast dle Hälfte. Eine Million komm! aus andere Papiere und nur eint halbe Million! auf Bücher. Dazu müssen jährlich 106 Millionen «lublk. iuß Helz geschlagen werden. Er ist auSgercchnet worben, daß jährlich wenig mehr aU der dritte Teil dieser Masse! aochwächst. so daß der Waidretchkum der Erde bald einer' völligen Vernichtung ausgesetzt sein würbe. Diese Gefahr wird dodurch etwq) geringer, baß tn den Tropen oie Wälder schneller nachwachsen ol* in dieser Rechnung an« genommen ist. die aus die Lchnelligkeii des Wachstum« inj der gemäßtgten Zone aufgebout ist. Einen sehr großen> Teil des HolzbrdorkS liefern die ungeheuren der amerikanischen Weststaaken. Um diese Vaidbestäude nicht zu oerntchieu. hat man eine fteistch sehr notdärf. rige Forstwirtschaft einzuführen begovnea.

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