Ausgabe 
5.4.1917
Seite
2
 
Einzelbild herunterladen

Unsere Fel-grauen -rauhen geben dem Daker- lande freudig ihr Bluk und Leben. Wir in der Heimat sollen nur unser Geld leihen.

das wie Ich zuversichtlich hoffe, nickt mehr fern ist das Nötige und Zweckmäßige audjf in dieser Beziehung geschehen kann, wünsche Ach, daß die Vorbereitungen

unvcrwetlt abgeschlossen werden.

Uc-at die

Neues Wahlrecht in Preußen.

scheu Lebens vorL di Zur die Aenderung

Kür ein Klasseuwahirecht ist kein Raum mehr."

Tie Wahlrechtsfrage in Preußen ist nunmehr dur einen Staatsakt des Kaisers und König- den nach in: nach sehr heiß ^wordenen innerpolittsch n Marx' r entrückt worden Preußens König hat eine Osterbotschaft an sein Volk erlassen, worin er in einem direkten Staatsakt, gegen gezeichnet vom Reichskanzler. diesen als preußischen Ministerprästdenren mit den abschließenden Verarbeiten im Sinne einer Wahlrechtsreform betraut. Tas neue Wahlrecht soll sein

gleich und direkt.

Taneben soll das Herrenhaus reformiert werden im Sinne stärkerer Heranziehung der Berufe und 2lande

rmououng cc. preuHrslyen ; üqu : urig unseres gesamten innorpoliti- Zer Frage besonders am Herzen )Cv Wahlrechts zum Abgeordneten

re Weisung schon zu Beginn des gemacht worden. Ich beauftrage bestimmte Vorschläge des Staats­gen. damit bei der Rückkehr r die innere Gestaltung Preußens schnell im Wege der Gesetzgebung Nach den gewaltigen Leistuugc

des ganzen

Volke in diesem furchtbaren Kri

ist nach Mein,

*v lieber »eugung für das Klassenw^

recht in Preu?

en kein Raum mehr. Ter Gesetzen iv

wird ferner ui

'.mirtelbare und geheime Dahl der $

geordneten vor

Zusehen haben.

Tie Verdi

enste des Herrenhauses und seine b!

bende Bedeutu

ng für den Staat wird kein König r

ei fr

ab

Den

©erl in, 7. April. Seine Majestät der Kaiser und König hat an den Reichskanzler und Präsidenten des Staatöminlsteriums Tr. v. Bethmann Hollweg fol­genden Erlaß gerichtet:

Noch niemals hat sich das deutsche Volk so fest gezeigt, wie in diesem Kriege. Tas Bewußtsein, daß sich das Vaterland in bitterer Notwehr befand, übte eine wunderbar versöhnende Kraft aus, und trotz aller Opfer an Blut draußen im Feld und schwerer Entbeh­rungen daheim ist der Wille unerschütterlich geblieben, für den siegreichen Endkampf das Letzte eirzzufetzen. Nationaler und sozialer Geist verstanden und vcr einigten sich und verliehen uns ausdauernde Stärke Jeder empfand: was in langen Jahren des Frie­dens unter manchen inneren Kämpfen aufgeballt ward, das war doch der Verteidigung wert.

Leuchtend stehen die Leistungen der gesamten Na tion in Kampf und Not vor Meiner Seele. Tie Erlebnisse dieses Ringens um den Bestand des Reich - letten mit erhabenem Ernste eine neue Zeit ein. Als dem verantwortlichen Kanzler des Teutschen Reichs und ersten Minister Meiner Regierung in Preußen liegt es Ihnen ob, den Erfordernissen dieser Zeit mit den rechten Mitteln und zur rechten Stunde zur Erfül lung zu verhelfen Bei verschiedenen Anlässen haben Sie dargelegt, in welchem Geiste die Formen unseres staatlichell Lebens auszubauell sind, um für die freie und freudige Mitarbeit aller Glieder unseres Volke.' Raum zu schaffen. Tie Grundsätze, die Sie dabei entwickelten, haben, wie Sic wissen. Meine Billigung Ich bin Mir bewußt, dabei in den Bahnen Meines Großvaters, des Begründers des Reichs, zu bleiben, der als König von Preußen mit der Militär-Organi fattou und als Deutscher Kaiser mit der Sozial-Reforn monarchische Pflichten vorbildlich erfüllte und die Vor auüsetzung dafür schuf, daß daS deutsche Volk in eia mütigem, ingrimmigem AuSharren diese blutige Zeit Überstehen wird

Tie Wehrmacht als wahres Polksheer zu erhalten.

den sozialen Aufstieg des Volkes in allen seinen Schieb ten zu fördern, ist vom Beginn Meiner Regierung an Mein Ziel gewesen. Bestrebt, in fest bewahrter Ein heit zwischen Volk und Monarchie dem Wohle der Gesamtheit zu dienen, bin Ich entschlossen, den Aus bau unseren inneren politischen, wirtschaftlichen und

K n Lebens, so wie es die Kriegslage gestattet, erk zu setzen.

Noch stehen Millionen Volksgenossen im Felde noch muß der Austrag des Meinungsstreits hinter der Front, der bet einer eingreifenden Verfassnngcände rung unvermeidlich ist. im höchsten vaterländischen In teresse verschoben werden, bis die Zeit der Heimkehr unserer Krieger gekommen ist, und sie selbst am Fort schritt der neuen Zeit mitratcn und -taten können Tamit aber sofort beim glücklichen Ende des Krieges

Preußen verkennen. Tas Herrenhaus wir gewaltigen Anforderungen der kommenden Zeit bc'fci gerecht werden können, wenn es in weiterem und gleichmäßigerem Umfange al: bisher aus den verfchU. denen Kreisen und Berufen dec Volkes führende, durch die Achtung ihrer Mitbürger ausgo/i.'.riete ::;nn.i in seiner Mitte vereinigt.

Ich handle nach den Üeberliefeeuiu groß.. Vor­fahren. wenn Ich bei Erneuerung wichtiger Teile un­seres fest gefügten und sturmerprobten Staat swefeus einem treuen, tapferen, tüchtigen und hochentwickelten Volk das Vertrauen entgegenbringc. das es verdient

Ich beauftrage Sie. diesen Erlaß alsbald bekannt zu geben.

Großes Hauptguarticr. den 7. April I0l7.

Wilhelm I. R.

von Bethmann Hollweg

An den

Reichskanzler und Präsidenten des Staat-ministe, i-

Zur Kriegsanleihe

ein Wort an die Frauen.

Bequemer Tenkende trösten sich damit, daß die An­deren wohl so artig sein würden, dem Reich zu geben, was des Reiches ist. Auf dem gleichen Blatt steht der oft gehörte Hinweis, mögen die größeren Finanzin stltute, insbesondere die Banken, zeichnen, dann brauche man an die Privaten nicht heranzutreten. Wer so denkt, macht sich die Sachlage nicht klar. ist nämlich nicht damit getan, daß die Anleihe voll gezeichnet wird, aber zunächst nur ein einstweiliges Unterkommen findet. Tas ist bei den Feinden so in Ermangelung eines Besseren vertrag! sich aber nicht mit deutscher Gediegenheit. Tas Erwünschte ist vielmehr, daß die Anleihe in feste Hände kommt, d. h. in jene Hände, die die Anleihe zu möglichst lange dauerndem Besitz erwerben. Tas ist deshalb wichtig, damit nicht nach Schluß der Zeichnung das Anbietcn von Kriegs­anleihen mit seinen schädlichen Wirkungen auf den Preis und das Urteil des Auslandes einsetzt. Wohl werden die Banken Mittel, die sie für ihre Kundschaft voraussichtlich nicht nötig haben werden, in den gut verzinslichen und kursmäßig billigen Kriegsanleihen anlegen und auch einen Vorrat schaffen für die Befriedigung derjenigen Anlage sucher, die erst sehr viel später Geld in die Hand be­kommen. Bei 'Abmessung der dafür verfügbaren Mittel haben aber die Banken auch zu beachten, daß Einlage gläubiger Guthaben zum Zwecke der Kriegsanleihe ab ziehen werden. Tie Sache liegt also so. daß die Banke.: für eigene Zwecke immerhin nur beschränkte Summen zeich neu können, daß sic aber auch viel mehr, als sie späterhin zur Befriedigung der Nachfrage nötig haben, garnicht zeich neu sollen, daniit eben nicht Bestände sich, bei ihnen an häufen, die ste nicht auf die Tauer behalten wollen.

Wir werden alle zugeben müssen, daß wir selbst uns .ncht genügend- bewußt waren, welche Kraft sittlicher, militärischer und wirtschaftlicher Art in deutschen Landen steckt. Tenken wir nur an die mili tärischen Erfolge gegenüber einer zahlenmäßigen lieber macht, an die Leistungen der Eisenbahnen, an die Anpas

'Ultgsfahigkeit. die die Zurückgebliebenen -«zeigt »absn (wie manche Frau muß das Geschäft deS Mannes weiterführen, wie manche Industrie sich umstellen), an d.e straffe Haltung dcS deutschen Wirtschaftslebens und Kreditwesens (wer hat in Friedenözeiren geglaubt daß der hochragende Kredit aufbau den Stürmen eines Weltkrieges so unerschütterlich üondholten würde, wie daS ;u unser aller.Staunen der Fall war), an die Widersrandsfähigkeil und Spannkraft der deut'chen Geidwirlfchaft überhaupt. Sehen wir Wetter rj auf die Gcldflüistgkeir. die wir bei den Banken, Sparkafwa und den Kreditgenossenschaften festftelien können. (Haben doch die Sparkassen allein im Jahre 1016 $*4 Milliarde i Mark Zuwachs ;u verzeichnen!) Ueberdenken wir daS alles, so dürfen wir sagen: Auch die sechste .Kriegsanleihe wird mir beilstrahiendem Glanze abfchlietzen. wenn wir nur wob len. Und wir toltten nicht wollen angesichts der Tatsache, daß wir es leichter, viel leichter können als die Feinde, denen un ere Ueberlegcnheit greifbar vor Augen geführt werden muß!

Englische Völkerrechts-

Verhöhnung.

Wie Wrai Bcrustorfs aus neutrale« Schiffe behandelt wurde.

Ter älteste, selbst von den minderwertigsten Ur» Völkern anerkannte und berücksichtigte Say des Völker- rechts ist die Unverletzlichkeit der Gesandten. England :Ki fiii.-.i \Ti sich nicht darum Obgleich es für die Heimfahrt de^ deutschen Botschafters in Washington, des Grafen Bernftorff. nach dem Abbruch der deutsch unerikanischen Beziehungen ..freies Geleit" zugesichert nute. Tie folgenden Einzelheiten zeigen.

wie frech England fein Versprechen brach, wie toll Graf Bernftorff und Gefolge behandelt wurden.

Abgesehen davon, daß sie die ungewöhnlich lange Ausdehnung der Untersuchung im Hafen von Halifax, die sich vom 16. bis 27. Februar d. I. erstreckte, als unnötige Behinderung und Belästigung empfinden mußten, sind den Beteiligten Geldbeträge und eine Reihe von Gegenständen, deren Mitnahme ihnen nach der Zusicherung der amerikanischen Regie» rung freistand, als Konterbande abgenommen worden.

Ferner bewegte sich die Untersuchung im Hafen von Halifax, die unter Aufsicht englischer Lfflziere und großem -Aufgebot englischer Soldaten, durch kanadische Beamte, darunter Frauen vorgenommen wurde, in F o r m e n , die sich mit den Begriffen guter Sitte und des Anstandes schlechterdings nicht ver einigen lassen.

Tie Habe der einzelnen Personen wurde zum Teil in roher Weise in ihren Räumen durchwühlt, nach' dem die Personen selbst zu einer LetbeSuntersuchung fortgeführt waren. Bei ihrer Rückkehr fanden sie alles im Zustande völliger Unordnung.

Ter Leibesuntersuchung sind mit Ausnahme des Botschafters alle Personen. Männer und Frauen, darunter die Gattin des Botschafters, sowie die Ktu

jeden Alters unterzogen worden. Tie Untersuchung erstreckte sich meist bis auf die Haut, auch bei den Frauen, wobei eine der kanadischen Beamtin n e n in einer die weibliche Ehre geradezu verletzen- Iden Weise vorgtng.

Ter deutsche Botschafter, der von Halifax nur die Schweizerische Gesandtschaft in Washington, als Vertreterin der deutschen Interessen, von der unwürdt» zen Lage, in der er und seine Begleitung sich befanden, telegraphisch benachrichtigen wollte, um davon der ame rikantschen Negierung Kenntnis zu geben, wurde von den britischen Behörden daran gehindert: erst eine Stunde vor der Abfahrt des Dampfers von Halifax wurden seine Telegramme angenommen.

Nach den Mitteilungen nlchtdeutscher Fahrgaste, die sich an Bord befanden, sind übrigens auch sie unter der Aufsicht britischer Offiziere von den kanadischen Beamten in rücksichtsloser Weise behandelt worden: sic haben auch festgestellt, daß zwei dieser Beamten im Tienfte trunken waren.

Ciebeskrafr.

Bon H Förster.

In einem kleinen Dörfchen derWeißen Berge" waren sie beide ausgewachsen. Wie sich über der Herr Uchen Landschaft ihres wildzerklüfteren, heimatlichen Hochtales der schneegekrönte Ida, der heutige Psiloriti erhob., immer schön, immer derselbe in allen Stürmen und Wirren, weiche über die Insel dahingingen, so stand Ihrer Armut das Glück ihrer Jugend das Gefühl, welches sie verband, immer gleich fest und innig, immer beseligend.

Gabriel und Eharis liebten sich seit ihren Kinder tagen, sie hatten zusammen gespielt, zusammen Htr renbten,r getan, zusammen von einem Mönch oas öiß chen Weisheit erlernt, weiches man in den kretischen Bergen braucht. Die Klosterbrüder auf Kreta sind von jeher Anhänger der nationalen Bewegung gewesen die glintt in 6er einen, das Kreuz ln der ander» S? n v f* c in die Freiheitskämpfe gezogen, wa Wunder, wenn auch in den jungen Herzen Gabriels und Eharts von dem Lehrer Gefühle geweckt und gepflegt wurden, die den beiden als Kindern ihrer freien Berg im Blute lagen. Mit flammender Begeisterung erzählte ihnen der Mönch von dem nahen Kloster Arkadi. dessen ier Abt IgumenoS Gabriel mit eigener Hand

y -.. v - 'i/ uvwivt ui ii l «\HJilt

fener an die Pulverkammer gelegt, als er dem Bomdar . Mnüan "

^7"'' Türkin unter Änsinsa Pascha nlchl n.cdr Widerstand leisten konnte. Sekt der Zeit hatten Gabriel und Eharts. so oft sie hinunter zum Strand nach Renmo kamen, mit einem Gefühl des Hasses die trotzige Festung angeschaut, weiche gleich einer rechten Zwing bürg die Stadt überragt, und oft hatten sie in den Ruinen von Arkadi gesessen unb an den alten Jgu rnenos Gabriel gedacht, der ein Mann des Friedens und doch Held gewesen war. Cb sie auch an ihn gedacht wenn sie sich übten, mit der Flinte zu schießen? Eha riS und die Flinte das waren die beiden, denen Gabriels Herz gehörte. Und er batte feine helle Freude wenn Eharts eS ihm gleichtat und die kleine Piaster münze traf, so lange sie diese mit ihren hübschen Augen nur noch zu sehen vermochte.

Im November 1989 kam ich zum erstenmale nach Kreta, wellige Wochen später lernte ich Eßarhr fenn*» wüdrtel und,,Wart« halten eigvntzlich in fertlm *«ftf

heiraten wollen, aber es war anders gekommen. Bei Beginn des sommers ivar der Haß der Kreter von neuem ausgelodert, hier und da gab eS offene Aus stände, überall gärte es un stillen. Gabriel war unter der Jugend seines Heimattales der Feurigste für die Sache der Freiheit. Er glaubte schon den eigenen Herd aus freiem Boden bauen zu können. Alle Tag, war er unterwegs, bald hinunter nach Retimo, bald tiefer hinein in die Berge. Ec besorgte die wichtigsten Botschaften unter den Aufständischen, er wußte um die Waffeneinkäuse, welche die Mönche machten, ei fehlte bei keiner der heimlichen Versammlungen nci m Der Di ad) t in irgendeiner unwegsamen, abgelegenen Felskluft. Ta wurden die Insurgenten bei einer solcher. Zn,ammenkunft eines Nachts von einer starken Eskort. türkischer Gendarmerie überrascht. Tie Aufrührerischen w^?irl n Hd) ecu nach verzweifelter Gegenwehr: auf türkischer «cire hatte man mehrere Tote und Berwun oete. Gabriel und seine Genossen wurden in das <*c sangnts der Heftung zu Retimo abgeführr.

pctnDollc Monate kamen nun für Eharis Xic leise Hoffnung auf einen glücklichen Ausgang schwand immer mehr in der furchtbaren Angst, daß

hn,n Ö n S5 nen * on bcr Snset fort zur Verurre, lung nach Konstanttnopel bringen würde. Ta pochte ? an einem stürmischen lAovemberadend an dem Fen sterladen des kleinen Häuschen, in dem Eharis mir der aKen Mittler wohnte. Als Charis öffnete, urcarc litt) ihr eine Hand entgegen und drückte ihr ein zu sammengeratletes Papier in die bebenden Finger Eine Stunde später war Eharis auf dem Wege nach Retimo. <7U' trug ihre ganze Barschaft bet sich, die zu sammengesparken Piaster, die zur Ausrüstung ihrer bestimmt gcroesen: und nnter dem flatternden Luche venvahrrc sie noch cnvas anderes, lang, schlank und blank. Gabriels andere Liebe.

ü m ö *. e ®? ouc £ n 00n 'etimo herum schlug Eharis EM. der steil auf zur Festung führte. In der halben Höhe des Berges stieß sie aus die Srraße. die direkt aus den ..estungstoren sich zum Hafen hinunter Zieh.. ES war eine dunkle stürmische Nacht: sie

abtX untcn Gm Strande das warze. große Ungenun zu erkennen, das türkische Kriegsschiff, weiches

Eharis war totenbleich, in ihren Augen glühte ein unheimliches Feuer, aber ihre Kntee wankten nicht ihre Hand zitterte nicht, sie war bereit. Von ihrer Liebe verlangte Gabriel das größte Opfer, mehr als ihr eigenes Leben, er verlangte es. er forderte es, er wollte cs für sie gab es nur einen Willen. In ihrem Gürtel steckte iein Brief, ein abgerissener schmutziger Zettel mit ungelenken Schristzügen, von lebenslänglicher Zwangsarbeit sprachen sie, und von

der Erlösung, von ihrer Liebe und von der Treue-

bis - in den-Tod.

-'lach Mitternacht öffnete sich das Außentor der Fe,tung. Tie Gefangenen wurden zur Einschiffung geführt. Im phantaflischen Schein der Fackeln sind oie Soldaten sichtbar, die blanken Läufe ihrer Flin­ten. die bleichen Gesichter der Unglücklichen, die aus fremder Erde sterben sollen, im Frondienst der ver­

haßten Feinde. Tie Gefangenen, zwei und ^wei zu.

ihre

batte, die G«,ag.est von Retimo nach «n fu »ring«,,.

sammengesesselt. gehen schwankenden Schrittes, 1^,».* glühenden Augen suchen in der sturmdurchtobten Nacht vergebens zum letztenmale die Sterne der Heimat.

In der letzten Reihe geht Gabriel. Stolz tragt er den hübschen, knmkien Kopf, und ob auch seine Wangen vieich sind, wie die der Genossen, sein Gang Ul fest, sein Auge freudig und mutig, als ginge es nicht in Jahre voll Schmach und Schande, in das grauenvollste Schicksal, sondern in den freien Kampf dem der Sieg gehört.

An der Biegung der Straße, dort, wo der Weg emmundet, der von der Stadt herausführt, blickt Ga- briet zum Himmel auf. Eben zerteilt der Sturm die Wolken ein Sternlein schaut herab - weithin durch die .^acht, in Wind- und Meeresrauschen, tönt der Knall eines Schusses. Ter Genosse, mit dem Gabriel zu- lammengesefjelt ift. hält sich nur mühsam aufrecht um nid)t oon dem ins Herz getroffenen Gefährten nieder-- geriffen zu werden, dessen erbleichende Lippen mit seligem Lächeln lei,e flüstern:Eharis- Geltcb!e

A , *** * a ?iT-* llrxö Ehe man recht wußte

n>a$ eigentlich geschehen, war Gabriel eine Lettbe

ChartS aber ist wieder in die Berge aeoanaen Qb U " f '' fUd,,f ' ^"nden".

a dciltO

ISStfSf

ILdene m

|:«' f .'J rnC r »5

Pi «8

k t

wjgm

iStüS

kftÄ

ä-r«*

;;5u uerttaut« L; enwürdtge»

De>

Washington,

tanlenh»

ipraitu

Washiugtou,

IüHm hkv ^

-eil ikriegszl

% 5

jer Senat na

Mionen Tr m Ermessen Mt seinen 6 sehr bejcheide wird er c iriAttn. ör Ivi . gründlicher

«obiltsation i eenator Lodj ein. durch die zur Pe Ibnttion den M le$ In allen (0.

tiefernun ersten ftrie# m werden d

rsmcri» Zn der nord :on verlaute

liirkei und 3 'n den Kriec mgen würden len im Dan Uw gesetzt.

, Der

n

S{Sb

Sn^ ttfb

t I i H