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'S v "S «s abtc tun wird, ijt noch ein ^ -

I«sSir«er° an noch gar nicht weiß, wo »er deutsche Riickzug

> ^ w »- iftjörcn wird und wo die dorische Artille

dir» 1 *»i! D Ste steht. Ob endlich Hindenbuü 'eine Gegner in

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uf) gar nichr notwendigerweise i> Frankreich -n C |.n, er dann auch, wie man aw^nommen har, gegen e bei / t°lten ziehen Für heute mK es Zenügen^. bara^

UNK i ^ ^ nzuweisen. daß dieser rauhe Athlet, der noch ftst

£w ln »en V-inen steht, imstand war. such von seinem

* n ^Söia 1 - mptgegner loszumachen

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n ö| * n ,, Ti^ Tatsache allein miA

,/J^If seine Gegner mahnen, v^r seinem nächsten Plan i*£ af * cr ^ lein."

hEy ' v^iort »,? ^nen,üt&v Per ^Uebernarermlschlachi' .

erfreuen Äorttz^lch- Der schweizerische Mittärkririker Stegemann te* 'ft ?,?' ?le fu tm Lund" St Besprechung der Kriegslage, es

L ^ als de°^^,^no ^ deutsche Rückwärts-

^Wbpr? 1 ^ fktne/i; D.^-megung zur Erlangung -on Handlungsfreiheit boxtitfr wurde fei mtäJb die Unruhe bei den Gran­

de qyJrJ^^e Tchr,bk^^>sen und Engländern phr erklärlich ist. Ein werterer Ir* ^^bbau deutscherseits vürde den Zeltgewinn zur M in Alai-. ornadme späterer Operationen erhöhen.

Kung UKfe?^| ^ illarin^ltege der ungcheure strategische Vorteil, den T Gesicht Ä^l°.tndenburg sich «eftcft/rt habe, als er Annahme der ( ® öü ^üher ^er °^^ageplanten .,U edernr aria^ch lacht" Zwischen , "8 es ***' ***

La ^°wmteuaeplantenUebermaterian cy laml -o -.» Bi,r? b , e i iWtet'ommeconrt und Teeslincourk verweigert«. Hinden- toes ^Durg Hab« fttr sein« Gegner eine strategische Unstcher-

,dur» eii^n ^® nten - geschaffen, die größer nicht gedacht werden könne h M- Ä^fcie Kriegsgeschichte Äre, datz die Verwetgerungener & L°«d7'd^Ml°cht durch eiren ra^äMgen und 'chlachtenkuw

yQi^p . 7 «n uaMlacht durch etren lanray«»*** uuv :r.

Jnte, die öa§ EinvMaea Keldherrn oie tzindenburg dem Gegner meist

^haudlun^ M* er ? n 0 auf^Mere Nachteile bringe als eine taktische Niederlage

en lM mutz / n *7? ---------

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«Si&tS

Ein Ritter «ad Held.

gn «evvi«en« «evöchtniO.

.. -»u Losere Zeit ist schnellebig. Jeder £ae bringt ihr letztesiae Fülle von Nachrichten von den verschiedenen ftieoSschavplätzen zu Wasser und zu Lande, jeden Tag ^ _ äbtt H wir von Heldentaten, wie auch vom frühen

(ftph« ttiHiü ^eldentode so manchen Mannes, der seinem Volke noch

Z f 1 * lNNiS. sei hSttt sein können. Aber das deutsche Bvlk wird

»«»neu? « treuen Toten nichr vergessen, die opferfreudig

'S Stollens seiet Leben für Kaiser und Reich gegeben haben.

I toteg sei gänzlich unne Am 26. März waren zwei Jahre verflossen, seit

«nde regierungstreu^ «»Mo Weddigen. der kühne Führer der Unterseeboote tederholte heftige Anensj^ S" nndU. 26^. ' dessen Ritterlichkeit selbst der uhern. Sonnino, unb fiSiAetnb M« Anerkennung nicht versagen konnte, als ^ .MS: ,$e&e deWser seiger Hinterlist d«r Punier von heute seinen Ms allen Gebieten alieKob in den Fluten des Meeres fand. Heute, wo das > taisächllch bis aufs lerMrerseeboot sich zu einer Waffe enttvitkelt hat ^gen s»t nämllch in Ztaliea eM» der Dreizack der stolzen Britannia sich machtlos >»« und beutet StA in dverweist, heute denken wir Weddigens mit Trauer über orgänge aus der Kesifromdeo unzettigen Abschlutz seiner Ätufbahn. Doch auch au Göhnmg grenzende Mwit Stolz tun wir eS. weil « unser war. nnd in ut gr nzenoe Ol.-^ d.wuhtsein. da« der Geist, der ihn beseelte, auch

s* otttrttt (p beute noch lebendig ist in den vielen tapferen Män-

^ ^. .^t den »nterseebvvtkrieg gegen unseren

hftx nnd Franzosen me6i^ örttlß< ^^ en ^ lnb Rühren, n als dik deutsche«. Kie GS ein katastrophaler <&* i« fl für m das Blatt fort. daj°lS Weddigen die Panzerkreuzer ..AbouNr ^Cressy e? Eerr (Steffl t für ^niUnb .Logue" ' torpedierte, und Jubel durchzitterte die "te übe eine solche v^dentschrTsane über seine Taten. AIS Kommandant mZZSnV^ V- 2 V- hat «r diesen. Erwlgen noch manche >arf nxbia annedmen anderen anreihen können, die seinen Namen in Deutsch rk°m2o durch die R l-nd volkstümlich und in England gefürchtet machten ^ bis ihn vor zwei Jahren das Schicksal erreicht«. Nicht « io offenem, ehrlichem Kampfe hat er den Seemanns-

u BewegnngKititz. ^ gefunden: unter neutraler Flagge hat der eng- »» ilsche Netdltng den ritterlichen Helden mit seinen

jt Lentichfteundlithro ^ Waffen«fährten überrannt und versenkt, inhestehende Zlntt M

in der NüLoSriLbei-eg«« t Planes HindendurgS m Ünfichl des Verfassers ka«

HÄerS mir im BewegunA ^ rart: pb«nb«M W nglWeg z» lassen, ioj

M^sweist benütze. °s I geu?n, X »Ä M - Ä ©einigen M-

unb betonte, daß zur Besorgnis keine Veranlassung vorliege. Trotzdem kam in seinen Aeußerungen die Beunruhigung darüber zum Ausdruck, daß von deut^ scher Seite aus die augenblickliche Lage ausgenutzt werden könne. Nachdem Dttljukow erklärt hatte, daß Nutzland keinen Sonderfrieden schließen werde, sagte er. die demokrattschen Ideen könnten nur dann trium­phieren. wenn Rußland den Sieg erringe. TaS Pro­gramm der neuen Regierung bestehe in der Liquidie- cung der Türkei und in Befreiung (?) der slawischen I LSlrer Oesterreichs von der HabSburgtschev Monarchie.

Republik ober was?

Ae nengegründere republikanischeRuhkafa Wolja" empfiehlt för daS künftige r.uSlanb den Auf­bau auf der srattoualitütengraublare.

DaS wäre das Zukunftöideal: Stärkung der Fremd- tämmigen RutzlandS» damit sie nicht von den Ge­walthabern in Petersburg zu Vorstößen gegen West­europa mitzbraucht werden können, wie jetzt in die­sem Kriege. Einstweilen aber hängt noch alles ab von den

PlSneu der Arbeiterpartei:

WieRuhkaja Wolja" meldet, fand am 17. März -ine fiebenftündige Versammlung der Vertreter der aus der Seite de^ ArbetterausschusseS stehenden Truppen­teile statt. Tie Debatte, die äußerst stürmisch ge­wesen sei, bettaf die innere Ordnung des Petersbur­ger B o l ks h e e r es. Zahlreiche Redner machten Vor- I schlägr ans die

Heereb-SelbstVerwaltung.

Durch Kompagnie-, Bataillons- und RegimentsauL- schüsse (!) sei das Offizierkorps bis zum höchsten Be­fehlshaber zu ernennen. Tie Versammlung nahm einen so stürmischen Charakter an, datz die Entschei­dung der Frage auf einen späteren Zeitpuntt verscho­ben werden mutzte. Während der Debatte erschien der Justizminister. Arbeitersekretär Keren Ski. der mit Jubel begrüßt wurde: er teilte mit. daß « der Interimsregierung vorgeschlagen habe, allen Solda­ten. die bisher auS politischen Gründen aus der Of­fiziers lau fb ahn ausgeschlossen gewesen seien, die rollen Rechte zu geben.

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Am des Ganzen willen.

L«S Allermeiste. waS die Menschen tun, pflegen Ne um de« eigenen Vorteils willen zu tun. Tie Zeichnung der Kriegsanleihe gehört zweifellos auch zu diesen Handlungen, durch die dem eigenen Vor­teil de« Zeichners im höchsten Matze gedient ist: eine unbedingt sichere Kapitalanlage zu hohen Zinssätzen! Schon an diesem guten Geschäft kann man seine Sreude haben. Wer aber nicht ein ganz hartgesottener Ggoist ist. der wird auch ein wohlig^ Gefühl dabei empfinden, datz er die Kriegsanleihe nicht nur um de« eigenen Vorteil« willen zeichnet, sondern auch um deS Deutschen Reiches willen, um unsere« Volkes Villen!

Reich, Staat, Volk wie haben all diese Begriffe, die früher manchem so nebelhaft erschienen sind, durch den Krieg Leben bekommen! Bisher stellte sich der Vtaat gar vielen nur in der ihnen reichlich unange­nehmen Gestalt des Steuerbeamten dar als ein Besen, das immer fordert und das persönliche Leben etnschrünkt. Ter Krieg hat uns mit Flammenschrrft gelehrt, datz wir nichts sind ohne den festen deutschen Maat. WaS aus unserem Einzelleben geworden wäre, und werden würde, wenn daS Deutsche Reich über­rannt werden könnte, das mag uns daS Schicksal der Ostpreußen lehren! Nur daß festgefügte Deutsche Reich und die Einigkeit des deutschen Volkes haben bisher unser persönliches Dasein beschützt. Nur die gewal­tige Kraft verleiht dem Handel und Wandel Sicher­heit- Und diese schützende Macht sollte nicht steuern und andere Dienste von uns verlangen dürfen? Un­ter den ungeheueren Eindrücken des Krieges stehen wir freudiger und einsichtiger zum Staat. Dir wissen, daß nicht«, wa« wir um de« Ganzen willen leisten, nicht auch zu unserem eigenen Besten dient. Wir fühlen uns enger verwachsen mit dem Staat, vnt dem Reich, mit unserem ganzen Volk.

In Hangen und Bangen.^

Millutow hat Sor«e V«r der Disziplinlssigkeft «er Armee.

Einem italienischen Pressevertreter gegenüber hat der Minister des Auswärtigen, Miljukow. der bisher in o lehrhafter, alles besser wissenden Form die links- ibrrale Zeitung .Mjetsch" redigierte, sich ziemlich re­signiert, beinahe verzagt, ausgesprochen. Er tan auf W »titztplin de« russischen Heere» zu sprechen

Berlin, 25. März 1917. Außer den rm Lause des Monats März bereits veröffentlichten Schifisver- usten habe« unsere U-Boote in den letzten Tagen oersenkt:

25 Dampfer. 14 Segler und 37 Fischerfahr­zeuge mit einem Gefamttoanengehall von 8 0 0 0 0 Sruttv-Register-Tonnen.

Ferner wurde am 9. 3. von einem unserer Un­terseeboote im Kanal ein englischer Doppeldecker durch ^eschützfeuer vernichtet.

«Ulgemeine Krteasnachrichteu.

Die Vureu »erlaugeu ihr Recht: Nie Freiheit.

Wir btvBttcume Rotterdamsche Courant" mit teilt, hat der Vorstand der Nationalpartei des ehemaligen Burenstaates Transvaal auf Grund der Prinzipien, welche die Verbandsmächte in diesem Kriege ' zu vertreten behaupten. England ersucht, den Buren­republiken die Unabhängigkeit wiederzugeben, und die Nationalpartei im Oranjefrei ft aat hat die­sem Verlangen zugestimmt.

Tie Ironie und die Entschlossenheit dieser For­derung mag den Briten, die die ..Freiheit der kleinen Völker" mit dem Mund verkünden und mir Faust und Hungerpeitsche. wie in Griechenland, vergerwaltr- -len. einigermaßen nnangenehm sein.

Abberufung der Ameritauer aus Belgien.

TaS amerikanische Staatsdepartement kündigt for­mell die Abberufung der an dem H i l f s w e r k betei­ligten Personen aus Belgien an. die durch eine vereinigte neutrale Kommission ersetzt werden, die hauptsächlich unter Aufsicht holländischer militärischer Beamter steht. Withlock geht als Gesandter für Bel­gien nach Le Havre. Die Amerikaner in Rotterdam unter Hoover werden mft der Leitring des Hilfswer- kes ssrtsahren.

Las gehechtete vriecheulau».

Ter ftanzösische. englische und russische Gesandte haben die Gesandtschaftsgebäude in Athen wieder be­zogen.

Weniger Kupfer für Eurspa.

Tie nordamerikanische Regierung nahm das An­gebot der großen amerikanischen Kupsergesell- s ch a f t e n an. im April 45Vv Millionen Pfund Kupfer für den Heeres- und Marinebedarf zu 17 Cents per Pfund zu liefern, während der gegenwärttge Preis 83 Cents bettägt. Hierdurch wird die Ausfuhr nach Europa vermindert, die laufenden Konttakte werden sedoch erfüllt werden.

* * *

Meise Kriegsrmchrichteu.

Private Kohlentransporte haben in Euglaud starke Verstopfungen des Eisenbahnverkehr« verursacht und die Beförderung von Lebensmitteln für die Bolksernähruna und von Munition bettächtkich behindert.

" Die italienische Kammer hat einen sozialistischen An­trag. sich bis zvm Mai zu vertagen, mit 283 gegen 31 Stimmen abgelehnt nnd sich dem Wunsche der R^fie- > ruag gemäß auf unbestimmte Zeit vertagt.

" Der chinesische @«?anbte in Berlin ha: im Auf­trag» seiner Regierung um Aushändigung seiner Pässe gebeten

gufuunueubruch «er Eutentr i« MazeNouiev.

Die Angrisfskraft der Franzosen im westlichen Mazedonien ist nunmehr gebrochen. Zehn Tage wütete der Kampf, ohne daß es dem Feind gelungen wäre, den geringsten Gewinn zu erzielen. Tie Franzosen und Italiener verloren mindesten« an Tote «ud

Berum »Net«.

«Hefruitttt« iu ül«»iui»Ni

8m 21. März brach in den Hafenanlggen der ^rrch die vielen Exploftouev b^anmea fibirifchgn Stadt

. Wladiwostok ein Grand cm«, und vernichtete 100 000 I Pud -- 1 638 000 Kilogramm Baumwolle und für ' 7 Millionen Patronen. Ter japanische Dampfer JRm gasaki Maru". mft Arttlleriemunitioa beladen, flog in die Lust. Viele Gendarmen wurden unter dem Verdacht der Brandlegung verhaftet.

Prinz Friedrich Karl m englischer Gefangenschaft. Inzwischen eingegangenen näheren Nachrichten zu-» folge ist Prinz Friedrich Karl tatsächlich in englischer Gefangenschaft. Er hat im Luftkampf einen Unterleib«^ und einen Armschutz davongetrageu. Die schwere Veo°

, wundung machte eine sofortige Operation nvttg; der Prinz wurde dazu in ein englisches Lazarett dicht hinter der Front gebracht, wo er sich noch bestndet. Der Zustand des Prinzen soll ernst sein.

Flieger Manschott gefalle».

Flieger Manschott, einer unserer erfolgreichsten Flieger, ist am 16. März gefallen, nachdem er alS seine letzte Beute einen Fesselballon abgeschossen hatte. Er hat in elf Monaten elf Gegner besiegt. 6 Flug^ zeuge und 3 Fesselballons. Eine hervorragende Lei­stung! Er wurde am 21. Februar 1893 geboren. Bor dem Kriege trat er als Rekrut beim 7. badiichen Infanterie-Regiment 142 ein: bei Beginn veS Kriege« kam er zu einer Kraftwagenkolonne und Anfang ISIS zwecks Ausbildung zu einer Flieger-Erfatzabteilung. (St erhielt am 10. August 1916 daS Flugzeugsührera^. Zeichen. Am 17. November 1916 wurde er wegen Dapferkeft vor dem Feinde zum Bizefeldwebel ov» fördert.

Hollands Säsepolittt.

Tie Regierung bestimmt, daß die zur Ausfuhr freigegebene Käsemenge mit 60 Prozent wr die Ententeländer und nur mit 40 Prozent für Deutsch­land festgesetzt wird. DaS ist eine Berringerun, des deutschen Anteils um 10 Prozent.

Wenn die Holländer meinen, datz wir ihren Käse nicht mehr brauchen, nun, ihren unerhört trurea Tabak brauchen wir. wenn'S hart auf hart geht, erst recht nicht. Unsere Regierung sollte sich diese be­quemen MedervergeltungSmatznahmen nichr entgehen lassen.

Bruder Jouathau macht ängstlich seine TÜre zru Um Hampton Roads gegen einen Ueberfall feind­licher Unterseeboote zu schützen, ist in aller Heim­lichkeit ein riesiges Stahl netz zwischen Fort Wool und der staatlichen Landungßbrücke bei Old Point Comfort gespannt worden. Dieses Netzt deckt die Ein­fahrt in den Kanal und gewährt vollständigen Schutz für die Feste Monroe und Old Point Comfort und zum Teil auch für Norfolk. Es hindert Unterseeboote nicht daran, in die Ehesapeake Bah und weiter nach Baltimore und Washington zu fahren: aber nach einem Berichte soll ein Netz in der Nähe de« Eingang« i der Bucht ausgelegt werden, um diese beiden Gtüdto zu schützen.

Politisches Fieber iu Englaub.

TaS ..Giornale d'Jtalia" läßt sich auS London folgendes düstere Bild trübster Mißstimmung senden:

..Obgleich eine belanglose Minorität von derMö^ lichkeit einer endlosen Kriegsdauer spricht, ist daS englische Volk überzeugt, daß die EntscheidungS- stunde jetzt geschlagen hat. Die Untersuchung über die Dardanellenaktion hat nicht nur zu einem Tadelsvotum für Asquith. Churchill, Fisher und Kitchener. sondern zur Verurteilung des ganzen politisch-mili­tärischen Shstems geführt. Tie liberale Parlaments- vartei ist geschwächt, und das Kabinett Llsyd «earge durch den Abfall der Iren schwer bedroht. TaS Land ist infolge der beschränkten Einfuhr außerordentlich beunruhigt. Zum ersten Male spürt England seit eini­gen Wochen die Nöte und Entbehrungen des Kriege« am eigenen Leibe. Diese BotksMmmung läßt eine radikale politische Krise möglich erscheinen, oie di« bedeutsamste seit 50 Jahren sein würde."

Verkehrsverbesserung ausgeschlNsseu.

Ein Bericht des russischen WegebaumintsteriumS, in den die Zensur riesige Lücken gerissen hat. erklärt, daß eine Besserung der Transportverhältnjsse wegen der starken Abnutzung der Lokomotiven mrsgeschlvsseo ist. Die Lokomotiven seien so ausgenutzt, datz überall Maschinenschäden auftreten. 60 Prozent der LokomA» tiven seien ständig in Ausbesserung. Gegenwärttg sei nicht einmal ausreichende Berftachmng von L eK eu ch- Mitteln möglich.

Russische Streiflichter. .

In Petersburg demonstrierten Prozessionen von

Frauen um das Frauenwahlrecht.

Wegen Heizmaterialmangel werden die Wälder um Petersburg abgehauen.

Ter russische Botschafter Jswolski in Pari«, der mit dem allen und dem neuen Regime gut zu stehen versuchte, muß seinen Posten verlassen. _ _

Aus aller Welt.

^ Rote-Kreuz-Affare. In einer Kasern« in Mai^ land erschoß die Rote-Kreuz°Tame Gräfin Milani an« Rom ihren Geliebten, den Leutnant Stoppani, richtet« darauf den Revolver gegen sich selbst und verwundete sich lebensgefährlich.

tztue Kriegs-Fell-AktlengeseUschaft ist m LKpzi« gegründet, deren Aufgabe die Beschaffung unv > schastung von Fellen, insbesondere von ELninch«rs. Hass»

! und Katzenfellen zur Deckung des Heere«- und Marin«» bedarf» ist. Die Beschlagnahme dieser Fett« und eiuv Regelung des Verkehrs mit ihnen wird demnächst »n- folgen. DaS vom Heer und der Marine nicht beansprucht« Leder wird zur Streckung des Zioilbedarfs dienen. Die angestellten Gerbereiversuche haben gute Ergebnisse gezeb» tigt. Mit der Beschlagnahme der Kaninchenfelle und d« Regelung des Verkehrs mit ihnen wird gleichzeitig der Zweck verfolgt, die Kaninchenzucht zu heben. Dementspre­chend werden die Preise für Kaninchenfelle verhälrni«-- utätzig hoch bemessen sein, um die Züchter zu einer pileH» lichen Behandlung der Felle anzuhalten. Die Kriegs-Felv» Aktiengesellschaft ist eine gemeinnützige KriegSgesellschaft, deren Aktionär« im Höchstfall« ein« äprozenttg« G«e»tV sung d«s Aktienkapital« erhalteu. Sttvaig« U«bsrfchRsf« tm ec H* Reich aNgeführt.