Ausgabe 
27.3.1917
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Freude wurde uns heute lien geboren.

beim. Frau Hanna.

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(Ncucstc Nachrichten)

Bejugspreis 50 pfg. monatlich

vierreljährl. 1^0 Mark, vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition l,20Mk, durch die Post oder direkt durch Kreuzband vierteljährlich 1,80 Mt Erscheint an drei Wochentagen. -^Redaktion: Süd an läge 21. Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte erfolgt nicht.

Verlag derGietzeuer Zeitung", Gießen.

Telephon Nr. 302.

Expedition: Züdaniage 21

(Gicßener Tageblatt)

Anzeigenpreis 20 pfg.

die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 30 Pfg. . Die 90 in m breite R e k l a m e - Zcile PfelMg . Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt Lei Ueberfchreitung des Zahlungs­zieles (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei KonkurS in Wegfall. Platzvorschriften ohneBerbtndlichkeit.

Druck der GLcßener Vcrlagödrnckerci, Atbiu Mein.

Dienstag, den 27 . März 1917.

Telephon Nr. 362.

Jahrg.

Französische Angriffe abgewiesen. 28 feindliche Flngzcnge im Westen abgeschoffen. 7« Schiffe von 8««« Tonnen in »e« letzten Tagen versenkt.

flmilicbe deuffebe Cagesbericbtc.

wtb. Große? Hauptquartier, 25. März 1917 Westlicher Kriegsschauplatz.

Bci klarem Wetter war an der flandrischen und an der Artois-Front die Artillerietätigkeit lebhaft. Südöstlich von Apern fühlten unsere Minenwerfer ein Wirkungsschießen durch; im Anschluß daran vordringende Erkunder fanden die Gräben völlig zerstört und ge­räumt vor. Bet Beaumetz und Roisel und östlich des Crozatkanals trafen feindliche Vorstöße auf unsere Sicherungen, die nach Schädigung des Gegners ihren Welsungen entsprechend auswichen. In einem Gefecht bei Vcegny (nordöstlich von Soiffons) wurden französi­sche Bataillone verlustreich Zurückgeschlagen. Bei Soupir und bei Cerny. auf dem Nordufer der Aisne, brachen in kraftvollem Stoß unsere Sturmtrupps nach wirksamer Feuervorbereitung in die französische Linie und kehrten mit 60 Gefangenen zurück.

Zwischen Meer und Mosel waren die Angriffe un- serer Flieger gegen feindliche Flugzeuge und Erdziele zahlreich. In Luftkämpfen verloren die Engländer und r,^§^6Zeuge; Oberleutnant Freiherr von

lÄh JO, Lcutnannt Boß feinen

16. und 17. Gegner zum Absturz.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Hecrcssront des Gencralseldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.

Bel einem Handstreich nahe Samman an der Düna blieben 21 Russen in unserer Hand. In mehreren Abschnitten, vornehmlich bei Smorgon, westlich von Luck, bei Brodi und Brzezally nahm die Feuertätigkeit zeitweilig zu.

An der

Hccrcsfront dcs Gencruloberst Erzherzog Joseph und bei der

Heeresgruppe des Gencralseldmarschalls von Mackensen ist die Lage bei Tauwetter unverändert.

Mazedonische Front.

Nördlich von Monastir säuberten unsere Streifab­teilungen ein vor der Stellung verbliebenes französi- sches Schützennest.

Der Erste Generalquartiermeister: Lud,eudorff.

m abends. Im Westen lebhafte

Gefechtstatigkeit in dem Winkel zwischen Somme und Erozat-Kanal. Vom Osten und von der mazedoni­schen Front ist nichts Besonderes gemeldet.

»

wtb. Großes Hauptquartier, 26 . März 1917.

Westlicher Kriegsschauplatz.

Vom Kanal von La Bassee bis auf das Südufer der Scarpe war gestern tnr Geschützkampf heftig. Im Hugelgelände südwestlich von St. Quentin stießen un­sere Truppen gegen die über Somme und Crozat Ka­nal vorgedrungenen französischen Kräfte vor und füg­ten ihnen in heftigem Gefecht starke Verluste zu. 100 Gefangene, mehrere Maschinengewehre und ein Infan­teriegeschütz sind eingebracht worden. Oestlich deS Aillcttes-Grundcs und gegen die Linie Leullly Neuville führte der Gegner erhebliche Teile mehrerer Divisionen nach lebhaftem Artilleriefeuer zum Angriff gegen un­sere vorgeschobenen Abteilungen, die den an einzelnen Stellen dreimal anlaufenden Feind verlustreich abwiesen. Bet Craonelle nördlich der Aisne ist ein Vorstoß der Franzosen im Nahkampf gescheitert.

Ain 24. März abends griff ein Fliegergeschwader Dünkirchen an. Mehrere Brände wurden beobachtet. Gestern verlor der < einb in Luftkämpfen 11 Flugzeuge.

Auf dem

Oestlichen Kriegsschauplatz

und an der

Mazedouischen Front

ist bei meist geringer Artillerie- und Vorfeldtätigkeit die Lage unverändert. Bombenabwurf unserer Flieger auf Truppenlagec bei Snevce südöstlich des Doiransees hatte sehr gute Wirkung.

Der erste Generalquarticrmeister: Ludendorff.

wtb. Berlin, 2tz. März abends. Vorpostengefechte bei Lagnicourt, nordöstlich von Bapaume und bei Roi- sel östlich von Peronne. Sonst im Westen bei schlechtem Wetter nichts Besonderes. An der mazedonischen Front hat die Kampftätigkeit nordwestlich von Mona- stic wieder zugenommen.

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Zeichnei

die sechste Kriegsanleihe und wißt:

daß unser unerschöpfliches Nationalvermögen Guer Darlehen an den Staat vielfach sichert,-

daß der hohe Zinssatz vom Reich vor dem Jahre 1024 nicht herabgesetzt werden kann und darf-

' daß ber Inhaber bann Zurückzahlung z::m vollen Nennwert verlangen kann,-

daß jede. Zeichner durch Verkauf oder Äeleihuug, wann und wo er will, über das angelegte Geld ganz oder teilweise wieder verfüaen kann,-

daß jede Zeichnungsstelle verpflichtet ist, über die Höhe der einzelnen Zeichnungen Still.

, schweigen zu bewahren,-

daß auch der zeichnen kann, der kein bareS Geld hat, weil ihm die Darlehenskassen andere Werke zu günstigem Zinsfuß beleihen,-

daß ein günstiges Anleihe-Ergebnis unfern Feinden . endgültig die Hoffnung rauben muß, uns niederzwingen zu können.

Gebt unfern Feinden die Quittung für das abgelehnie Friedensangebot!

Zeichnet mlt allem, was Ihr aufbringen könnt, Kriegsanleihe!

'ulimiWW

Reiche Cawcbbooibeufe.

Bexlin, 25. März. Außer den im Laufe des Monats März bereits veröffentlichten Schiffsverlusten haben unsere Unterseeboote in den letzten Tagen ver­senkt: 25 Dampfer, 14 Segler, 37 Fischerfahrzeuge mit einem Gesamttonnengehalt von 80000 Bruttoregistecton- nen.

Ferner wurde am 9. März von einem unserer Unterseeboote im Kanal ein englischer Doppeldecker durch Geschützfeuec vernichtet.

Die Versenkten Schiffe letzen sich zusammen aus:

1. Englische Schiffe: Die bewaffneten Damp­ferBrjcka" (3549 Bcuttoregtstxrtonnen) undDeuu- park" (1 880 Br.-R.-T), das englische Bewaffnungs­fahrzeugGranton", mit dem HeringsloggerG. M. 34" im Schlepp, die DampferGiyhhmmel" (1294 Br.-R.-T.) undMemnou" 3 203 Bc.-R.-T.j, das La­zarettschiffAsturias" (12002 Br. R -T.), der Segler Str Joseph", und die FischerfahrzeugeRobert",Ri-

binb ,Jeffamine",Gratia",Leut Ltlly",HyaMeV Cuse ,Juternose",Nelly", .Ena",Kestcel",Net- neer",Forget Me Not",Try" undAvance", 7

2. Französische Schiffe: Die BackSullh", der SchonerLa Marne",Eugene Robert",Anais", Madeleine", .Dovust", die Segler.Adlcuva",Marte' Louise" aus Frcamp,Marie Louise" aus St. Mala. Americaiu", die LotsenschonecMaria Bvoune" und Cordonan", die FischersahrzeugePetit Jean",Henry de Garde".Nozal",Rupclla",Lyuis XIV.", Pentpileu",Actde",Maria".Jultctte",Ca-. mMe Emile",L.R 1289»,L. R. 1329",M cl>eletu, Felicite",Madonna" undEntente Cordtake". < ^ .

. talienischer DampferMedusa" ctlya^

1000 Bruttoregistertonnen). ' -7

4. Norwegische Schiffe: Die DampferSpt> ferino" (1 155 Br.-N.-T.),L-Ufrln" (1 121 Br.-R.-T.), 7 Gtcda" (1324 Br.-R T),Blaamoubsc" (954 Br,.- R--T. ,Renald" (302t Br. R.-T.)Exp.dit" (680 Bc-.e- R-'T.),Fcijk" (1138 Bc.-R.-T.),Einer Jeri" (1849 ' Bc.-N.-T.) und dec SeglerEfeu" (etwa 500 To ). -

amerikanischen DampferJÜinois'.' (5225 Br.-N.-T.) undCity of Memphis" (5252-Är.-H^ der spanische DampferBivina"^ r.tföäi ' holländische Dampfer,-Lacampine" (^DD/ Br.-R.-T.). *1

6. An Schiffen, deren Namen beim Nachtangriff, oder weil sie keinen Namen an Bordwand führten/ nicht festgestellt werden konnten, wurden vernichtet ein unbekannter beladener Dampfer von etwa 3000 Br.- R.-T- -aus einem Kcnvoi heraus durch Torpedoschuß, ein englischer bewaffneter Dampfer von etwa 3000 Br... R.-T., ein Dampfer von etwa 3500 Tonnen, ein Tank- dampfec von etwa 3000 Tonnen, ein Dampfer von' btlda 8000 Tennen, ein norwegischer Dampfer von etwa ^500 Tonnen, ein Dreimastschonec von 300 Tonnen, sowie 3 englische und 2 französische Fischkutter

Wlit vorstehenden Schiffen sind, soweit bisher be­kannt, unter anderem etwa 34000 Tonnen Kohlen, In­der Hauptsache nach Frankreich bestimmt, 3000 Tonnen Brennöl, 3300 Tonnen Erz von Huelde nach 'West- hactlepol unterwegs, 3300 Tonnen Getreide. 9900' Tonnen Lebensmittel, abgesehen von den mit denFtsch'er^ fahrzeugen versenkten Fischen, vernichtet.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

* * *

vesiesi'elcd.migai'lscfte ragerbeilcfttr.

wtb. ülle«. 25. März 1917.

Oestlicher Kriegsschauplatz. l \\

Westlich von Luck auf unserer Seite günstig ve» lausende Stoßtruppsunternehmungen. Sonst nichts vott Belang.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Auf der Karsthochfläche drangen unsere Stucmpa- txouillen gestern früh bei Kastanjcvica in die ersty feindliche Besesttgungslinie ein, Vertrieben die italient- ' scheu Josten und kehrten befehlsgemäß wieder in uu- sece Stellung zurück. Nachmittags war der Artillerie- - kampf auf der Hochfläche sehr lebhaft. Im Gebiet des Stllfferjochs wiesen unsere Truppen Anariffe der Jta- Itener auf den Monte Scorluzzo unter beträchtlichen Verlusten für den Feind ab.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Unverändert.

Der Stelloertreter des Chefs des Eeueralstabes: j von Höfer, Feldmarschalleutnant. -

wtb. Ulietl, 26. März 1917. - ' \\ \*

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Nördlich des Cschinyos-Tales scheiterte ein rpsfischer ' Angriff; sonst nichts von Belang.

Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz. t

Keine besonderen Ereignisse. ' -

Der Stellvertreter des Chefs des Generafftäbs-.

. . von Hofer, Feldmarfchalleutnant.

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