Ausgabe 
21.2.1917
Seite
3
 
Einzelbild herunterladen

tMhr.'W f»A ü rönnen, wngianu iroyeucu oxauuji iuc uocr pcee lt ikn Ä dieV inextel seines Bedarfs an Brotgetreide Anfuhren au9

C jt'Qft 1 '- ,u8IanB -

ßeubt ** ür eine ^eihe von Monaten sucht es fetzt

MS es ^ m \ t & cra Vorhandene» auSzukommeu.

etze?^ war. ^aujr haben die Gewißheit, daß unsere Bestände aus-

nrnaj ^ 5 ^djen, wenn überall die^ gebotene Sparsamkeit wal-

m

v flktz k «(I)en, wenn uoexau uie yeuuicuc v^tmMuuiucu u>un= II *«i n einem!? C( tof. nicht nur bei den Verbrauchern, bei denen sich im jL. ttQfcn Zyarsamkeit durch die knappe Zuteilung von selbst mLr uA^wrmt, sondern auch bei den Erzeugern, die von leri? ^ ^aben Früchten der eigenen Scholle leben. Die Bevölke- ß !vru^Ä^.^ der Städte u nd Jndustriebezirke. die ^Millionen

haben die Entbehrungen .---

asicht und Zähigkeit ertragen, im Bewußtsein, daß rchhalten dre erste Voraussetzung des Sieges ist. j sind die Hände, die unseren Brüdern draußen im N>e und auf der See die Waffen schmieden, die in )&n V- cter Arbeit unter Tag und vor dem Feuer, an Dreh-

vCUffAA 4 .fr! und Schraubstock, in Fabriksaal und Schreibstube hen Krieg ihre Arbeit verrichten, eine Arbeit, ebenso

oie tin.il KlUtl AUU Ulli; viuu/1 vn um» w***

KJ**» ^il der Ä in der glücklichen Lage ist. über den elgenen I* des foÄWen. dem Kriege angemessenen Bedarf hinaus über le w^stichr wins<Derie Bestände zu verfügen. Wer gibt, was er ir- m fübrt- ?rl( ^ e j; rcn jvc V unsere Schlachten schia-

tzer Hilst dem Feind.

die

führte «ißerate

. der ^ wer zurückhält

denen faxt* »< Wonn alle ihre volle Schuldigkeit tun - und der Raubte schöpfe» .7" miche tut seine Schuldigkeit. dann werden wir >üd Kanada Jahr 1917 zur Weltenwende gestalten, dann wird

sie sind'in Iabr 1617 die britische Seetvrannei

ist geschlagen D^rbreche u und dem deutschen Volke die Tore einer Weizen geerntttw^'i^ und großen Zukunft ausmachen." n herein. Im .... .--

. »ÄÖe italienische Niederlage

Ä n> M * &>*" ein Siea

i^Uezt etn groß« e,Tl

verfügbaren Getreide- Deutsche gegen Italiener.

Es ist das erstemal bei den Kämpfen am 12. Fe- sJSL* e ^Wuar im Cernabogen gewesen, daß sich in diesem Kriege srarymnnn wie wutsche Truppenteile und Italiener direkt gegenüber- ,nden. Die Italiener sind dabei schlecht weggekom- halte« Naiki *n: denn sie haben schwere blutige Verluste erlit- cker J und die Höhenstelluna östlich von Paralowo Ver­isten ^cen. Merkwürdigerweist liest man fetzt in ltalie-

S fcdö* m Wen Zeitungen Schilderungen dieses ersten deutfch- 2? ' - vri-riienischen Zusammenstoßes, worin dieser Wasfengang eine unvoraleichliche Ruhmestat der - 1 -s ^!^^^"as»ener. die in die GeschichtsblZtter eingetra- int o't? «LrSN werden müsse, gefeiert wird. Man traut feinen iino vegtungSMgreit^gj.^ nicht, wenn man so etwas liest; indessen wurde ohne Unterlatz mit* - - - '

an f et ne Rückfrage an maßgebender Stelle ver- chlagen, bis der Tag^rt. daß kein wahres Wort an der italienischen »rutsche ülühenL^s^ei-uug sei. Sie behauvten, daß sich die ita- wrr dem wort des.nifdjen Truppen wundervoll geschlagen hätten, in s nahe: buglanr siehtwurden sie schmählich geworfen, st!^" ' Zu den Kämpfen bei Mcstkkanesti.

n den deutschen Acker Ztegemann im ..Bund": >

d^r iMat der nickt .^on Stanislau läuft die Kampflinie bekanntlich das Brrstitztal und über die Höhen des Huzu- Trnftan Geländes im Gebiet des Czeremosc noch dem Abschnitt. Ele Ernte an tse. ^ ^er Goldenen Bistritz gebildet wird, wo zwi- d M Kllogram . und Kimpolung die Gefechte in der

im J?^ 3 e{t sch«rsen Zuschnitt angenommen hatten Tie

als öo0 zwar nicht über die berühmte Tun-

kilogramm pro ^;steHung von Mestikanesti .Herr getvorden. hatten rüg etwa m M Baleputna ansehnliche Teilen'olge erstritten,

gland nur m ' i J:nn die letzten Nachrichten zutreffen, sind die Oester- w tausend begriff, hier die örtliche Lage in vollem

-g mehr als 80 wiederherzusteNen."

t ierzu wird uns noch geschrieben: ie Kämpfe bei Mestekanefti. wo wir am 12. und )er Hannes bei: junior 1200 Russen gefangen nabmen. haben eine

n Weg gekommen. Bedeutung. Tie Russen können dort ver-

t nity genug banken. leicht angreisen, well sie an der Bahn

anaeuommen hat. »na ^ Kimpölung eine gute rückwärtige Verbindung f,on gemacht, and ^hen: Andererseits liegt dort hinter unseren Ste^ undect ObsMume Ml- Straße, die für die Russen als Querver-

ich allein ^1# ö ^ n nbunn erhebliche Bedeutung hätte. Es ist die Straße Mnen und Kanm^ ^ Torna Watra nach Siebenbürgen hinein. Tie « twck JohaMtsdeerv^^.^^ ^ Russen, an die Straße heranzukom-

" ^ Mtri». - - jf- - m~r>.n -«w -..rtjfx.» ex 4-rr....

R-V-« S

^ sich Mltr, Die Vage a» ver Batkanfraut

'^baevöhnt M.ichnet eine Mitteilung aus bulgarischen militärischen m ' eisen'

ecioatlM lvird. durch die Erstürmung der russischen Stellun-

ganz ^ n Meftekanesti erheblich verringert worden.

«a >»* «

11 ri|cu i

® am ' «in aber * Tie russischen Abteilungen machten täglich Ver- Tag<" nbcr den gefrorenen St -Georgs^Kanal in bas

Mun« .«M »bnrdschagebiet ^ einzudringen, jedoch wurden diese

tätig trt (Ljflbuldj. ersuche immer bereits im Keime erstickt. Unsere Ar- tie em APfck tfric beschicht ununterbrochen mit sichtlichem Erfolge sich a;' ,. sch vor n x,on Galatz und andere strategische Punkte.

d° Mander «rigens herrscht an der Serethfront und an der

>d das M manischen Grenze nur schwache Artillerietätigkeit.

rk« S/a mtin ge- ;W © raB «zite.

» t" ^,-n lassen- b>° Neueste Nachrichten von der Beresina melden eine acht '"L, et w 011 ue grohe Külre. Am Sonntag sank das Thermometer »chan ^ s - 35 Grad Celsius. _

§1r;l Die Seesperre wirL

Sen unv ^^s Die Amerikaner bleide« zu Haust.

I mat AuS Newhork wird gemeldet, daß die Verwaltung

1 American Linie. Eigentümerin des DampfersSt. .s mied^ Wer. >uis^, der sich in das abgesperrte Kriegsgebret be- ", Wne ^ hatte, ben will, nach Mannschaften suche, welche mit Ka- ^gfarrek rE. iMn umzugehen wissen. Man entnehme daraus, daß Jiaft r Dampfer bewaffnet sein werde, gn allen Kreisen

Eb! ^ ** Miere man stark den Vorgang, daß die Wsahrt .-.ssla V Set. Louis" fortwährend vertagt werde. Falls er «-de belfn m projektierte Fahrt nicht antreten sollte, stünde ^ O« r» vor einem enormen Eofolg dse deutsche« Ges-

pst

ISMfcaä im »ÄrtKfie«.

Die zuletzt gemeldeten großen Erfolge deutscher U-Boote verfehlten tn Norwegen nicht, großen Eindruck zu machen, waS teilweise auch in der Presse zum Ausdruck kommt, durch große Kopfüberschristen wie: 62 000 Tonnen im Laufe von 24 Stunden versenkt.

Die neuen Milliarden-Steuern.

Kohle, Berkehr u»d Kricgsgewin«.

1200 Millionen Mark müssen wir für die Schul­denverzinsung jetzt ausbringen. und es ist einer un­serer festesten Grundsätze, niemals die Schuldenzinsen mit neuen Schulden zu zahlen. So müssen wir also in den sauren Apfel beißen und neue Einnahmen für die Reichskasse suchen. Es müssen Einnahmen sein, die leicht fließen und ohne neue Behörden und schwie­rige Kontrolle erngebracht werden können.

Ter Reichstag tritt am Mittwoch zusammen, und die Reichsregierung tritt deshalb mit chren Steuervor­schlägen hervor. Ob sie der Reichstag annehmen wird, steht noch dahin; leicht wird es ihm nicht fallen, denn es handelt sich um hohe Lasten, die die Allgemeinheit tragen soll; sie werden nicht nur auf die starken- Schultern gelegt, sondern sollen jeden, auch den klein­sten Haushalt, treffen.

Ties gilt besonders für

die Kohlensteuer.

Ihr Erträgnis ist mit 500 Millionen Mark angesetzt. (SU wird als Förderabgade vom reinen Wert der Kohle erhoben und verteuert diese um ein Fünftel des Wer­tes. Tie Steinkohle wird dabei etwas schärfer als die Braunkohle angefaßt. Immerhin würden 100 Bri­ketts gegen 15 Pfennige teurer werden. Tie Erhebung der Steuer erfolgt bei den Bergwerken durch die be­stehenden Bergbehörden. Es ist abzuwarten, welche Ziffern die Regierung im einzelnen für die Vertei­lung der 500 Millionen Mark beibringen wird; den weitaTls größten Teil wird selbstverständlich die schwere Industrie zu tragen haben. Diese Belastung hat ihre natürliche Grenze an der Konkurrenzfähigkeit mit dem Auslande, die der deutschen Industrie nicht genom­men werden darf. Im Reichstagsmisschuß wird sicher noch manches Wort gesprochen werden, bevor diese Steuer zum Gesetz wird.

In erhöhtem Maße gilt dies für

die erhöhte Eistnbahnsteuer.

Es soll nach dem Reaierungsvorschlag die bisherige Fahrkartensteuer sortfallen und durch neue Zuschläge zu den Fahrkartenpreisen ersetzt werden. Die Zuschläge sollen betragen für die 1. Klasse 10 Prozent des Fahrpreises, für die 2. Masse 14 Prozent, für die 3. Klasse 12 Prozent und für die 4. Klasse 10 Prozent. Bemerkenswert ist die Einbeziehung auch der 4. Klasse in die Steuer. Bisher war diese bei der Fahrkarten­steuer frei. Tie Notwendigkeit der Aufbringung gro­ßer Summen, und der Wunsch, eine Abwanderung aus den höheren Klassen in die niederen zu verhüten, ist der Grund für die Erfassung auch der 4. Klasse.

Auch die Kleinbahnen und Straßenbahnen sollen der Besteuerung mit 10 Prozent unterworfen werden. Tas würde für die Großstädte das Ende des 10 Pfen- nig-Tarifes bedeuten und sicher viel Widerspruch fin­den. Als neue Berkehrsfteuer kommt zu den Er­höhungen der Personentarife noch eine Erhöhung des Frachturkundenstempels um 7 Prozent hinzu. Die ver­schiedenen Verkehrssteuern würden 250270 Millionen Mark einbringen. Ob der Reichstag einen Weg finden wird, diese unbequeme Steuer durch eine bessere zu ersetzen, muß abgewartet werden. Sicherlich wird dahin gestrebt werden.

Ten Rest des Steuersolls beantragt die Regie­rung. durch eine

neue KriegSgewinnfteuer

aufzubringen. Tiefe soll von dem bisher noch von der Steuer verschonten Kriegsgewinn weitere 20 Pro­zent dem Reich zuführen. In Frage kommen in erster Linie die großen für das Reich arbeitenden Gesell­schaften. Nach Annahme des Regierungsvorfchlages würden gegen drei Viertel der ganzen Kriegsgewinne vom Reich mtt Beschlag belegt fern. Tie Gesellschaften können auch mit einem Viertel des Gewinns zufrieden sein. Tiefer Teil der Regierungsvorschläge wird sicher den geringsten Widerstand finden.

Im übrigen hat nun der Reichstag daS Wort.

Allgemeine Krieqsnachrichten.

rNrkischer Sieg iiber die Engländer.

Ter amtliche Bericht vom 18. Februar meldet: Südlich des Tigris zog der Feind bas Gros seiner Streitkräste zehn Kilometer zurück. Am 17. Februar griff der Feind nach kräftiger Artillerievorbereitung mit schätzungsweise einer Jnfanteriebrigade unsere Stel­lung bei Fellahie an. Es gelang dem Feinde, vor­übergehend tn unsere Stellung einzudringen. Er wurde aber nach Stürmen mit dem Bajonett und Handgra- natenkämpsen wieder vertrieben, so daß wir am Ende i des Kampfes unsere Stellung vollkommen wieder be­setzten und die Brigade des Gegners fast ganz vernich­teten. Wir machten einen Offizier und 6 V Mann zu Gefangenen und erbeuteten ein Maschinengewehr und einige automattsche Gewehre. Unsere Verluste sind unbedeutend.

Wilson rüstet.

Tas amerikanische Kriegsdepartement traf Anstal­ten zur Anwerbung von FreiwiMgen für Armee und Flotte in allen Gebieten der Union. Ten Direktoren der Postämter wurden für jeden angeworbenen Re­kruten fünf Dollars versprochen. In allen Gemein­den werden durch Maueranschläge dte dienstfähigen Bürger zur Anmeldung aufgesordert. Alle patrio­tischen Gesellschaften erhielten Propagandaschriften zu gleichem Zwecke.

Reuter mewet aus Newhork: Nach Blatterberich- l ten aus Washington wird Präsident Wilson wahr- l jcheinlich noch vor Ablauf der Woche in einer gemein- sarnen Atzung der beiden Häuser der KongrefieS um die Vollmacht und die Mittel ersuchen, amerikanMeS Leben und ckgenwm gegen den rücksichtslosen U-Boot- kriea zu schützen. Man «imwt 0 », dich der Kongreß die dringende NutÄptW aus »0 MMmre»

bewilligen wird, die dem Präsidenten zue versügunz gestellt werden.

Englische Kohlen snr Norwegen?

Ter norwegische Gesandte in London berichtet, daß die besonderen Beschränkungen in der Kohlen- aussuhr für Norwegen aufgehoben worden sind.

Vor einigen Wochen hatten die Engländer die Kohlenausfuhr nach Norwegen plötzlich so gut wie ein­gestellt. Tie Angelegenheit erregte in Norwegen die größte Aufregung. Als lahme Begründung ihres er­presserischen Vorgehens führten die Engländer an, Norwegen habe die Fischereiverträge nicht strikte ein­gehalten, obwohl die Behauptung bündig widerlegt werden konnte. Wenn das KohlenauSfuhrverbot auf­gehoben wird, so ist das, da deutsche Seesperre die Aus­fuhr verhindert, eine außerordentlich billige Großmut.

! Dänemark sendet keine Lebensmittel nach England.

Der dänische Dampfer United States, der klar zum Auslaufen war, mußte seine Abreise aufschieben, da er keine Heizer und Matrosen anheuern konnte. Ferner mußten drei Dampfer mit Lebensmitteln für Eng­land, die nach Bergen auslaufen wollten, aus de« gleichen Grunde ihre Abreise aufschieben.

Beränderte Polenbehaudlumg.

Der Posener Gtadtrat beschloß die obligatorische Einführung der polnischen Sprache in den Handel», schulen. Eine polnische Zeitung tn Warschau, dieZta- mia LubelSka^ schreibt dazu:

Diese Episode sei au§ vielen Gründen besonder» hervorzuheben. Man müsse bedenken, daß der Po­sener Stadtrat in d»er Mehrheit deutsch-natronaUftische Elemente besitze. Der Beschluß bilde erstens den prak- ttschen Ausdruck der neuen Orientierung und sei die beste Anregung dazu, daß sich die polnrsch-dentsche« Berhättnisse tn der Provinz Posen anders, als bis­her gestalten. Das sei mit Freuden zu begrüßen, well alles, was zur Schaffung der Harmorlle zwischen den beiden Nattonen beitragen könne, die Widerstandskraft gegen den gemeinsamen Feind stärke.

Aus aller Welt.

40 000 Stadtkinder in pommen'cher Landpftege. In diesem Frühjahr und Sommer sollen in der Pro­vinz Pommern 40 000 rheinische Kinder einen Land­aufenthalt von einem halben Jahre genießen. Zu­nächst sollen aus den bergischen Bezirken fe: 1200 Kinder reisen, besonders berücksichtigt werden bedürft ttge Kinder aus Kriegerfamilien im Alter von 014 Jahren.

Hereingelegte Hamsterer. In einem VogelS- bergdörfchen kaufte eine hamsternde Großstädterin bei ihrer Wanderung von Haus zu Haus einen Topf mit 10 Pfund Schmalz für 45 Mark. Als sie am nächsten den Topf in Gebrauch nehmen wollte, gewahrte sie zu ihrem Schreck, daß der Topf mit Lehm gefüllt und nur mit einer 2 Zentimeter dicken Schicht Schmalz überdeckt war. Die Hamster werden in diesen Tagen aus tausenderlei Art übers Ohr gehauen. Man kann sie kaum bedauern; denn ihre Tättgkeit richtet großen Schaden an.

** Die letzte noch lebende Marketenderin, die un­fern siegreichen Truppen im Feldzuge 1870-71 mit ihrem Wagen durch Frankreich folgte, Frau Rudolph in Grävenhainichen, ist im Alter von 82 Jahren ge- storben. , ^ , /C¥1 , x

Ei« Riesentreibriemen. In Mühlherm (Ruhr) serttgte eine Firma einen Riesentreibriemen für ein auswärtiges Stahlwerk. Der Riemen wiegt nicht we­niger als 30 Zentner. Er hat eine Breite von 1,72 Metern und eine Länge von 50 Metern. Zur An-

a ung wurden 550 Ochsenhäute verwendet. Der en hat einen Wert von 40 000 Mark.

* i

Kleine Nachrichten»

Tie furchtbare Brandkatastrophe in der Stem- pelschen Fabrik in Frankfurt a. M. hat bis jetzt 44 Opfer gefordert. Tie Firma wird für die verwaisten Kinder sorgen.

* Vom Schwurgericht in Kottbus wurde der 23 Jahre alte Schlossergeselle Ernst Klug aus Gollnow in Pommern wegen Raub und Totschlag zum Tode und lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt. Er hatte im Dezember v. I. in Cahnsdorf bei Luckau nachts einen Landwirt, dessen Ehefrau und Stieftochter tut Schlaf überfallen unb mit Axthieben getötet.

Gerichts!aal.

Nicht für die Katzl Die Aachener Händlerin Therese Koch hatte den Milchkuttcher Heinrich Kleinen wiederholt gebeten, ihr doch Milch für ihre Katzen zu bringen, und der Milchkutscher hat ^h^Zuch in mehreren Fällen je einen halben Liter Milch für diesen Zweck abgegeben. Das Schöffengericht verurteilte ihn deshalb zu 25 Mark Geldstrafe. Die Katzenbe- sttzerin mußte 75 Mark Geldstrafe und die Kosten des Verfahren- bezahlen.

^ Berlin, 19. Februar. An der Börse wirkten die Reden des Staatssekretärs Helsserich sowie de» bayerischen Ministerpräsidenten Hertling festigend aus die Grundstimmung, wenngleich unter dem Eindruck der neuen vom Bundesrat genehmigten Steuervor­lagen eine angeregte Stimmung nicht aufkommen wollte und die Spekulation eine gewisse Zurückhal­tung bewahrte. Immerhin waren die Kursbesserun­gen überwiegend.

$ Berlin, 19. Februar. (Produktenntarkt.) Nicht- amtlich. Seradella 4052, Runkelsamen 8990. Saat­wicken 50, Saatpeluschken 35. Saathafer 35, Saat- pserdebohnen 50, Saaterbsen 37,50, Rotlleesaat 235 bis 240. Timoteesaat 93, Spörgel 59-60, Heidekraut 1,50, Runkelrüben 2,05, Pierdemöhren 4,56 per 50 Kilogr. ab Station, Wiesenyeu 9-10, Kleeheu 10,7o bis 12, Timoteeheu 10,50-11,75, Flegelftroh 3,50 brS 4,60. Maschinenstroh 4.20-4,00 per 60 Kilogr. f*et HWS. . _ _ _ - -