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- tnd IrischWert auf seinen Bestand an »»An7„ n °m«r und sich bewußt ist, daß
rn. dir . Mn Fütterung dieser Bestan
Werden ^l°h '
"d Landen
roß- und Meinvieh ^ , nur bei einer auSgiebi- „.. ö ^estand auch eine Rente brin-
rann. Man kann also auch hierorts dem Landwirt ein todeswürdiges Verbrechen konstruieren.
Woher aber stammt denn eigentlich in den Städten
die «3 das A- größte Entrüstung und Erbitterung gegen das tzufiNint? In den Hauptnahrungsmitteln ist es weniger ett, ab7°U- die Preis als die Knappheit d er Rationen, die Schwie-
ErL°>"itien.j^Agieit der Beschaffung, ja die steNenweise auftre- im nur.>»« Unmöglichkett des Bezuges, welche die Gemüter
* d ' L “W- Hieran ist aber der Landwirt nicht schuld, als ändern die urmenügenden Ernten und einzelne Fehl-
eul. ^ngebr?'7»lriffe ln den Maßregeln der Verteilung, die bei einem ch n„? 8 e ft i«„ Un *> neuen und schwierigen Problem kaum zu verniet-
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°nnen, so Preis, «» wir» gewuchert?
undEigentlicher Wucher wird nur in den landwirt- itt 0 Z? nbci '«n »Äaftltcöen Produktionen getrieben, welche von staat- gMnot würdi gen Maßregeln, wie Sbchstpreisfestsetzungen. noch Weden »tzu>„°»NW ergriffen sind. An diesem Wucher sind aber die ° ""^Ädwirte sicherlich viel weniger beteiligt als der Ivtschenhandel. der hier ein um so ergiebt- sein«»«, eres Feld seiner Tätigkeit findet, als zumal der wohl-
di-Ld!»ad«nde Teil der Stadtbevölkerung keine Bedenken äüe a ^ c des ,,rflat, zur Befriedigung seiner Gelüste selbst die un- n uT, alIe ParrZerschämtesten Preise zu zahlen. Wo der ärmere Teil tD ttl » SSie&futta« Bevölkerung auf so vieles verzichten und sich Ent- feifp» m an MeM«ehrungen auserlegen mutz, da sollten auch die Besser- Iö°u Aktionen gestellten schon aus sozialem Mitgefühl sich zurückhal- r Ausgehender zeigen.
i&runnÄ ei(en «er Manche Mißstimmung zwischen Stadt und Land n ei gezchMde auch vermieden, wenn die Städter eine genauere
man nur das verftnntnis von den wirklichen Verhältnissen auf dem LZ mtm aber Mnde und den Schwierigkeiten der landwirtschaftlichen nicht magazinstreSroduktion hätten, wie sie, ganz abgesehen von schlech- »verbrauch d««n Ernten, in dem Fehlen genügender Arbeitskralte unv Saatgut thnetirch die Einziehung der Mannschaften und der Pferde naübei den lachndeeebingt sind. Je mehr diese Verhältnisse auch dem um ans Obst und tzkSmdier klar werden, je mehr insbesondere durch Kon- ?»»»>„uad man autumvereine und ähnliche Bezugsvereinigungen e i n ^ sollst dem OchsenNöglichst direkter Verkehr zwischen ländlichen oetbmben", nicht wrißrvduzenken und städttschen Konsumenten erreicht wird. ^ erklärlich, daß aW> s» eher dürfte eine richtige Beurteilung aller > aus die Ernährun-ieser Verhältnisse Platz greisen und damit der Friede als die städtische, dWischen Stadt und Land zum Segen des Vaterlandes les und jede» kausuvieder hergestellt sein.
Spekuliere,f Schwarze als Kanonenfutter.
a gegebene und nicht
nid Ms-ben scheinen für die nächste Zeit auf Seiten des Gegners wnd abgebeVbesonders großerFahl ^Aussicht geno
„.„ genommen worden
uttndes"tzebMa^ fttn'Ta°'m es'von Bedeutung, zu hören, was t“W, bMrtSSf,»r die Bicrvcrbändler selbst dagegen sagten st ihre Dom allgemein menschlichen und sittftchenStanü-
M^toe/en ablSunfte ist die Verschleppung der farbigen Truppen , ,rE nSÄS» 11 ihre Verwendung in Kriegen zivilisierter Natr- Ke laui MUt ^n Dn,n stets verurteilt worden Ohne Zweifel können sie m Bedürinilles ietfafiS um ® Q if er ' ; l,nb Kriegsdienst in ihrer eigenen Heimat in Ä^nÄherangezogen werden, denn dort schützen sie ,hr Stamm- «nnSntngebiet. schützen auch die Ordnung und Zivilisation, dre ftKS™" gebracht wurden Dagegen können diese halb- mÄllben und ganzwilden Mensche», die man, wie Fran- ? ä1b°r die M^-n selbst aussagten, wie wilde Tiere nach Europa \.f r ^^^^Mchleppt hat, trotz etsriger Propaganda nicht ern- L'r ILM", wofür sie in der Fremde kämpfen, Ter Kriegs- £7 Me»Senf» ist nur Sklawendienst für sie: das aber wider- !an»streitet den heutigen Rechtsbegriffen. Zahlreiche Auto- -«n^nb ^r ttuocitätcn des internationalen Rechts aus den meisten Kitolllfterten Ländern haben denn auch die Verwendung !b? R»!uä>una eniMldcr Völker im Kriege zwischen gesitteten Rationen
belgische -.. .
bie Einreihung der Turkos in die fran-
>ße Bersuchulig -"'ufrurteUt
: x* t0 ÄÄ iu Der belgische Gelehrte M. Rolin-JacqemhnS chen Ernährung «“ ( - 4rciBt flber g )e Einreihung der Turkos in die fran-
« hl SelTOen Kampsttuppen 1870, daß die französische Re-
,preise lehr hoch^e^r^ ^ bie?e 8eute verwandte, die keine
HMMagi- trugen, die Verwundeten auf den, Schlacht-
rsuchung M nm>v.^ ia ^stümmeln und zu morden, in voppcltcr ermilch an Sch , gegen die intcrnatloualeu Pftichtcn gefehlt habe,
r als burch E sle bei der Barbarei eine Anleihe gemacht und
tsuchung, Me ' <We europäischen Nationen mit illegalen, ungesetzlicher,
anderen g ffin ^ en ^droht habe Tie französischen Völkerrechtler a.,t nefommen, in d"Mrtnghac und Tespagnet verurteilten in derselben t (ft« früheren Er-z,evue (Bd 8 und Bd G scharf die Verwendung von ,-kr mit den V-obach-öufus, SpahiS, Basutos usw, von seiten der Engländer sch-n mach-" bnntem,^ ;h„,„ Vernichtungskrieg gegen die Buren.
da der Hans alle Ter Spanier Calvo erNärte: ,.TaS Völkerrecht ver- ^ rechts, w° ^ ebenst den zivilisierten Nationen, in ihre Armee Wilde x, io ichSn und aev-^nzureihen, denen die Gesetze des Krieges unbekannt „s die K«lln-rinnHn b , „der Truppen als Hilfsvökker zu gebrauchen die L ftait» rückte 55^^ Recht und die Sitten der zivilisierten Völker ' ,e J wt W- a a y Weber kennen noch respektieren." aüe ® Ä ;ft r in „ e n aof Ter russische Bölkerrechtslehrer Fr. von Martens keinen W^,-vaer schrieb: „Eine Macht, die den Anspruch erhebt, als
wie -in bas e»n zivilisierter Staat zu gelten, hat auch nur das
,s°MenWttn " Recht, sich einer zivilisierten Armee zu bedienen, und selbst cb«r f a "L erl , Mt wilder barbarischer Horden, die weder die Not- .7 Türi»h, Wendigkeit anerkennen, das Leben verwundeter und b-° entwaffneter Feinde zu schonen, noch das Eigentum 5 SaMnS . «licke und die Ehre der friedlichen Einwohner zu respek- dlig ^'Z'L-»tieren.° . ^ t
und die ® . den In seinem großen Werk über das Völkerrecht hebt ,dern aihst» der Engländer Oppenheim ausdrücklich hervor, daß die
. tzslld-b- völkerrechtlichen Schriftsteller darin überetnsttminen, bat m-n be^Lt doch daß die zivilisierten Staaten in ihren Kriegen unter ben linder Wdi-einander f ^ j „ ^ barbarischen Streitkrafte gebrau- »,ie « t«"! oeweI«»chen sollen, nämlich keine Truppen, die aus Fndi- "danulb neld i « M v,duen wilder Stämme und barbarischer Rassen be-
r :Z^4 bei der stehen.-Tie maßgebenden Leute des Dierver-
bat d°d tm bandes haben dies- Bedenken längst gründlich abge- JEW* "d Mter streift. Sie möchten siegen, natürlich, und da sie es PSter u",°.,lt-t-n legalen Mitteln nicht können, so versuchen sie
“ töten ti mtt illegalen.
^prall-n Äjrt# ----——————
Reue Döilerreeltsbrüche.
0 00 ■ Hchamrose Behandlung deutschen Sanitätspersonal- und deutscher Verwundeter durch die Franzose«. Sanitätsfeldwebel Fritz B. berichtet unter Eid, && er im Mai 1915 bei Carrency in einem SanitätS- rnterstande von den Franzosen gefangen genommen — - -- — w - «•-»- V - el -X- -Etwa
Bor Arzt mit
einigen Svldatert. erklärte B. für gefangen und fragte sofort die französischen Verwundeten, wie sie von B. behandelt worden seien. Trotzdem die Antwort für B. günstig aussiel, überließ der französische Arzt, nachdem er B. die Instrumente und das Verbandszeug fort» genommen und die französischen Verwundeten hatte fortschaffen lassen, ihn und die übrigen deutschen Verwundeten ihrem Schicksale.
Nach zwei Tagen erschien ein französischer Artilleriekapitän mit einigen Soldaten. Als er B. vor dem Unterstände stehen sah, ging er auf ihn zu und schlug ihn, ohne ein Wort zu sagen, viermal mit der Reitpeitsche ins Gesicht. B. machte au seine Rote-Kreuz-Binde aufmerksam, erhielt jedoch als Antwort von dem Kapitän mit der Reitpeitsche auf Arme und Hände weitere Schläge, die dieser mit den Schimpfworten: „sale-boche, sale-vache. sale-cochon (Schmutz-Boche, Mistvieh, Dreckschwein)" begleitete.
Am 5. Tage endlich wurden die deutschen Schwerverwundeten, deren Verwundung schon sieben Tage zurücklag, nach rückwärts geschafft und erhielten dort erst durch den gefangenen deutschen Stabsarzt Dr. L. einen richtigen Verband. In den Wunden fast aller Deutscher befanden sichMaden, da B. nach Weg- ! nähme der Instrumente und des Verbandskastens seine 1 Kameraden nicht mehr hatte verbinden können. Nach Fertigstellung der Verbände wurde Dr. L. in eine Zelle gesteckt, während B. mit noch anderen deutschen Gefangenen auf dem Gefängnishose warten mußte. Endlich kamen sie nach einem Ort in der Nähe. Hier wurden sie desinfiziert, mußten ihre Unterkleider waschen und diese sofort naß wieder anziehen. Mit den nassen Unterkleidern altgetan, wurden sie noch am gleichen Tage in Viehwagen in das Gefangenenlager Belle Ile übev- führt. ____
Vierverbändlerische
Enttäuschung.
Prophezeiungen von Teutschlands wirtschaftlichem Zn fnmmenbrnch.
Tie Presse der Entente behauptet wieder einmal, daß der wirtschaftliche Zusammenbruch Deutschlands nun unmittelbar bevor stehe Ta sei daran erinnert, wie oft diese Behauptungen schon in den ersten Monaten des Krieges ausgetaucht sind. Ein paar zufällige Pressestimmen können das veranschaulichen.
So schreibt der ,.Temps" vom 20. 11. 1914: „In Teutschland gibt es 2 Millionen Arbeitswser. Der Kleinhandel ist ruiniert, lieber 10 Prozent aller Hypotheken sind gekündigt, da keine Zinsen mehr gezahlt
,,Algemeen Handelsblad" vom 5. 11. 1914 berichtet nach ,,Economist": Tie deutsche Währung könne
nach einem .Kriegsjahr nur noch 56,5 Prozent des Nennwertes haben. Tie Folge sei für Deutschland vernichtender, als eine neue feindliche Armee."
Figaro vom 17. 12. 1914: Nach einem Bor
trag' des Elsässers Paul Müller in der „Societe d'Agricnlture": In Deutschland herrsche binnen k"— ZeitHungersnot. ^
,,Journal" vom 20. 12. 1914: Nach E. Thery
im ,,Economiste Europeen": Tie deutschen Vorräte > reichen nur noch 8 bis 9 Monate. Infolge schlechter Ernte stehe Anfang Sommer 1915 völliger Mange l in Aussicht.^
,,Matin" vom 14. 1. 1915: Nach Edmond Thery steht der finanzielle und wirtschaftliche Zusammenbruch Deutschlands dicht bevor. (Rede in der Budgetkommission.)
,.Matin" vom 29. 1. 1915: Tie Beschlagnahme
der Getreidevorräte durch die deutsche Regierung sei ein sicherer Beweis für das nahende Ende. Deutschlands wirtschaftliche Ermattung sichere den Verbündeten den ohnehin gewissen Sieg.
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Das merkwürdigste bei der Nachricht ist nur, daß trotz dieser Mißerfolge in Phrophezeihungen die feindliche Zukunftsmusik noch immer andächtige Zuhörer findet. Es ist das eine Folge des großen Einflusses der Presse.
Ein katholischer Kongreß in Zürich.
Am Montag wurde in Zürich ein Katholikenkongreß eröffnet, der drei Tage dauern und Vertreter der katholischen Bevölkerung aus verschiedenen Staaten zur Aussprache über gemeinsame Angelegenheiten der katholischen Kirche inmitten des Weltkrieges versammeln will. Neben deutschen Katholiken, werden
, österreichische, ungarische, schweizerische, spanische und namhafte polnische Katholiken sich einfinden.
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Der Vorsitzende der deutschen freien Gewerkschaften
Reichstagsabgeordneter Karl Legien (Soz.) hat dem Sekretariat der Gewerkschaftlichen Landeszentrale Norwegens mitgeteilt, daß die bei der Weihnachtskon- erenz der französischen Gewerkschaften anwesenden chweizerischen Gewerkschaftsvertreter ein Einver- tändniS erzielt hätten, wonach die ftanzösifchen, spanischen, italienischen, belgischen und möglicherweise auch die englischen Landeszentralen sich bereit erklärten, Vertreter zu einer
internationalen gewerkschaftlichen Konferenz nachher Schweiz zu entsenden. Voraussetzung aber sei. daß Legien selbst diesem Vorschläge zustimme. Dies hat Legien getan und dabei ausdrücklich erklärt, daß seine Stellungnahme von den deutschen Gewerkschaften gebilligt werde. Die einzelnen Landeszentralen haben nun über die Anregung abzustimmen. Die norwegischen und schwedischen Gewerkschäften haben bereits ihre Zustimmung zu der Konferenz an Legien, der Präsident des internationalen GewerkschastsbundeS rst. übermittell. Es scheint also nicht als ausgeschlossen, daß demnächst in der Schweiz der erste internationale Arbeiterkongreß seit Beginn des Krieges sich versammeln wird. _
Der Krieg zur
Englische- Eingeständnis der Niederlage am Skagerrak.
Nach Abflauen der ersten Lügenmeldungen über den angeblichen englischen Sieg in der S-eschlacht vor
I dem Akagerra7 ist nicht nur über die neutrale Welt, sondern auch über England selbst allmählich die Erkenntnis gekommen, daß der 31. Mai 1916 eine einwandfreie für das großbritannische Empfinden kata- sttophale englische Niederlage war. Ein neues Ern- geständnis dieser Erkenntnis findet sich trotz der englischen Zensur in dem soeben erschienenen Buch von Cecil Roberts ,.A week with the sleet" (Erne Woche bei der Flotte). Ter Verfasser sagt dort im Vorwort: „Nahe der Stelle, welche ich passierte, war S. M.
Schiss ,^>amshire" mit Lord Kitchener und seinem
Stabe in die Luft gepflogen — ein Unglück, welches eine ungläubige Welt in Erstaunen versetzte, die gerade dabei war, sich zu erholen von den Nachrichten von der großen Seeschlacht in der Nordsee.
Vom Siegen „erholt" man sich sonst gerade nicht.
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200 Schiffe festgefrore«.
Ter Oeresund ist zugefroren; im Skagerrak, Kattegat und,im Bottnischen Meere ist das Eis ttagsähig. Mehr als 200 Schisse sind im Eise zugeftoren. Ter Belt zwischen Deutschland und Dänemark ist fest ver- eist. Tie Dampffährenverbindung Schweden-Dänemark ist eingestellt worden.
Allgemeine Kriegsnachrichten.
Allgemeine Militärdieustpflicht im fteieuAmerit».
Ter Senatsausschutz für militärische Angelegenheiten in Washington hat sich zugunsten eines allgemeinen Militärdienstgesetzes ausgesprochen, das Vorsicht, daß sämtliche männlichen Bürger zwischen 1S und 26 Jahren sich sechs Monate einer mllitärischen oder Marineausbildung zu unterziehen haben. Wandlungen der Stimmung in Italien.
Ter italienische Sozialistensührer Enrico Ferri veröffentlichte, ohne daß die Zensur es verhinderte, folgende Ausführungen: ^ m rv
„Tie Wahrheit ist auf dem Marsch. Bald wrrd das italienische Volk diese Wahrheit kennen lernen und einsehen, daß es betrogen wurde, daß es notwendig ist, Frieden zu schließen, ehe Italien in noch schwereres Un- glück stürzt. Ter Krieg wird iu Italien bereit» atf verloren bettachtet. Man fürchtet, daß die Trompeten des Weltgerichtes über Italien erdröhnen werden, sobald die Mittelmächte mit Rumänien gänzlrch fertig geworden sind. T'Annunzio soll Italien verlassen, ehe er den Weg nach Frankreich versperrt findet von den Waffen jener Soldaten, die sich bald gegen da» Innere Italiens richten werden!"
Natürlich finden solche Worte im Lande noch starken Widerspruch.
Taten, keine Phraftn!
Ein dänischer Schriftsteller, von einem Newjorker Blatte über seine Meinung zu Wilsons Note beftagt, hat darauf geantwortet: „Die Losung Wilsons „Frieden ohne Sieg" ist genial. Hätte er jedoch nach dem Vorbilde Washingtons sofort allen Bürgern der Vereinigten Staaten verboten, irgend einer kriegführenden Partei Massen oder Munition zu geben- oder zu verkaufen, so wäre der Frieden schon Längst wieder her-v gestellt. Geniale Losungen sind Mt, Taten jedoch besser."
Noch nicht 1 Milliarde Mark.
Nach Meldung der Agenzia Stefani sind auf die sünfprozentige italienische Anleihe bisher über 1200 Millionen Lire, davon „mehr als 800 Millioünen in- bar" gezeichnet worden. Die Übrigen 400 Millionen Mark sind also in bisherigen kriegssreiwilligen Ans leihen zurückgegeben worden. Aerger kann der Mißerfolg schon nicht werden.
Hält Wilson den FriedeusvertraK?
Deutschland hat durch die Schweizer Regierung nach Washington eine Mitteilung gegeben, daß wir den Freundschastsvertrag von 1799 als in vollem Umfange rechtsgültig anerkennen und im Kriegsfälle danach handeln werden, falls Amerika dies auch tue. Eine Antwort ist darauf nicht erfolgt. Wir wissen nicht, wie Amerika über die Rechtsgülttgkeit des Vertrages denkt, indessen sind Aeußerungen Wilsons hierher berichtet worden, die sich im allgemeinen, aber eben auch nur im allgemeinen, mit dem VerttägS- standpunkt decken.
Aus aller Welt.
:: Ein Aufruf au daS Land. In sämtlichen Landgemeinden wird folgender Aufruf angeschlagen:
An die Männer und Frauen auf dem Landet' Landarbeit ist vaterländischer Hilfsdienst! Unsere Brüder an der Front draußen und in den rFabriken daheim verlassen sich aus euch! Seid stolz darauf! Wer um wenige Groschen Mehrverdienst vom Pfluge weg zur Stadt eilt, begeht Fahnenflucht! Haltet solche Werch- linge mit Vorbild und Wort zurück! Mit deutschem Gruß! Groener, Generalleutnant, Chef des Kriegs- amtes!
tk Eingefrorene Klosetts und Wasserleitungen.
Einen guten Rat, um Frostschäden an Klosett- und Wasserleitungsanlagen zu verhüten oder zu beserti- gen, gibt die „Fuldaer Zeitung": Man lege me, wenn nur irgend möglich, an Außenwänden eine Wasserleitung; muß dies geschehen, so bringe man zuvor einen schmalen gehobelten Holzstteifen mit sog. Holz- Diebeln an der Wand an. Das Wasserleitungsrohr ist jetzt, da vor der kalten Wand geschützt, auf der Latte mittels Blech- oder Zinkstreisen bequem zu befestigen. Bei der Leguna der Wasferleitungsrohre wähle man das stärkste Gefälle, damit beim Entleeren und Abstellen l»x Leitung die Rohre rasch und gründlich entleert werden können. Leichte aus Kiefernholz hergestellte Vorfenster, die den Sommer über bequem weggenommen werden können, ersparen nicht nur in f Wohnräumen bedeutendes Brennmaterial, sondernsino \ auch ein äußerst guter Schutz für die Abort- und Wasserleitungsanlagen. Das Syphon-Klosett vergefte man nicht, besonders vor dem Schlafengehen, mrt Viehsalz Zu versehen. _ _ ^--


