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Der Krieg zur Gee.
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Glünzenve N-Vsot-Tate«.
(Sine# unserer Unterseeboote hat im östlichen Mtt- ^brchelpreer am 9. Januar einen bewassneten vollbelade- der klein neu feindlichen Frachtdampfer von zirka 5000 Ton- N.nen, am 15. Januar den bewaffneten englischen Tank- Lampfer , Garfield" (3838 Br.-Reg.-To.) mit einer 1tVi>-^L^"^Ladung Kohle und Oel von Malta nach Port Said * versenkt; der Kapitän des Dampfers „Garfield" wurde ern * gefangen genommen.
n * 20 Dasselbe Unterseeboot hat am 25. Januar etwa 250
Nanu bat?- Seemeilen östlich von Malta einen östlich steuernden ernem »bewaffneten feindlichen Truppentransport- Dampfer, der von einem französischen Torpedoboot geleitet wurde, durch Torpedoschuß versenkt. Ter to tol faot m, mit Truppen vollbesetzte Dampfer sank nach zehn et einer ^IlizMinuten.
^oung dr Riefevfchiff versenkt.
m in ber w Amtlich bekennen die Engländer: Ter Hilfskreu- [1 Ä,endlvL,,Äjer „Laurentic" (14892 Br.-Reg.-To.) ist am 25.
^nuar spät abends an der irischen Küste durch ein ÄL^Wüfje finx c? r wutfe« Unterseeboot oder eine Mine zum Sinken .3 datz bet kiin^g ebracht worden. Zwölf Offiziere und 109 Mann 8 ungewiß iß ^.Wurden gerettet.
Mn und Permnfi.n ' Die .Laurentic" gehörte früher der White-Star- , und ihre Deck,w» Mnie und wurde von der englischen Admiralität wäh- ageN' daß die küns?r?rend des Krieges als Hilfskreuzer in Dienst gestellt.
stolze Schiff hatte eine Länge von 550 Fuß, lief ttlen Bedingungen^!^ ^"oten und wurde im Jahre 1908 erbaut, ken Gegnern aufzuei ^nsammenüok cnaliscker Stüiffe
Getreide
Zusammenstoß englischer Schiffe.
Der englische Dampfer „Norman Monarch
E? müssen.
brachte die schwerbeschädigte „Phrygia'
Kr ^Neun Matrosen wurden getötet. Da§
mo bcfl VLL 0 8®5*Norman Monarch" ist unbekannt.
in Genua ein. Schicksal des
Bierverbaudlerisch. Heimtücke.
^chtigsten Lebelämitt,
* HetetoetreiD.ft.fT, , Nur zur Verteidigung gegen U-Boots sol- ea. * seltene ij en ^ie englischen Handelsschiffe bewaffnet sein. Verschiedene BorfäUe haben uns aber den Beweis erbracht. «. daß diele ..Verteidigung" trotz der Ableugnung im
nen AnMaa aus n-n Angriff, im heimtückischen Angriff, bestehen soll. Jetzt folat jetzt ein Raben wir dafür den urkundlichen Beweis. Tie Fran- rrto; Nack QpSmi"Wen, die den Engländern setzt alle Gemeinheiten 'uckt "den kttn^^^achmachen, haben ihre Handelsdampfer mit einer An-
iaben Äirei Serfiaftuim» artn ce ******
»fefretortat des 3nne . Man erüffue dc5 Feuer, sobald das U-Boot sich üch bestättgt haben.' 1 n guter Schutzweite befindet.
% Wenn das Schiff gesagt wird und das U-Boot in-
iw Spielt? folge seiner größeren Geschwindigkeit näher kommt.
zögere man nicht, bevor eS zu nahe gekommen ist, relden, daß die Polizpmzudrehen und daS U-Boot za üvorlanfru.
verhasttt u:' Wenn ein getauchtes U-Boot auf nahe Distanz be- lranzöM und EngMcrtt wird, bringe man seine Maschinen zur Entwick- ch hatte der in unenkng größter Geschwindigkeit und drehe auf das U-Boot eben und m,r SarcelnnV 1 D ' jer DOn l & m "b. Je nachdem man es weniger oder
ü. ,r als sechs Sttich von vorn peilt. Wenn man ihm ennest in Nordosispan < n zudreht, bemühe man sich, es zu überlaufen."
Angesichts solcher Heimtücke ,,harmloser" Fracht- nnaen stehen bevor 1 ampfer dürfen die Bierverbändler sich wirklich nicht
iuf dem Bahn orper. dl ^ w J
Miste" des 3«n hl «-"'«»- Erfolge >-r U-Bo-te.
ehr zurüikhaltend gejetfi Berlin. 24. Jan. Ein dieser Tage von einer ic UntetMN nicht Unternehmung zurückgekehrtes U-Boot hat elf A-ahr- zenge mit 32 464 Tonnen, ei« andere? acht Schiffe -icedafteit»? 22244 Tonnen versenkt.
" ^ au } k Unter den 10 Schiffen befanden sich sieben
zu dem
her ZeTampfer mit Kohlenladung nach feindlichen Mn-
Aa» daß einer
Spanier namens Ambern. zwei Dampfer mit 13 200 Tonnen Weizen r^tuaiese namens W na d) Frankreich und England, ein Dampfer mit Bleierzladung nach England. Ter Rest der versenkten deSchiffe hatte u. a. Grubenholz, Fische. Flachs, und
rudert sind von oernj)»,lr yllLik u. a
c ” U ©ir müssen uns alsonstige Bannware geladen. Von dem ersten U-Boot ^Även Defensive" haltewurde außerdem ein 6-Zentimeter-Geschütz erbeutet, schien, eine ^es^^durch das zweite U-Boot neun Gefangene eingebracht. J herzustellen, W*u “^ ( Ein drittes N-Boot hat in den Tagen vom 12. bis ;u ausreichen^ ©(22. Januar insgesamt dreizehn Fahrzeuge versenkt von ^Mengung, dzus?.mmen etwa 12 000 Tonnen. Unter ihnen befanden icfftc KraN» > ^ auf ^
gbei' MN u ^ ^jer Schiffe mit Kohlen, sechs mit Grubenholz,
^?^eute Münken ^ ^it Erz, 1 mit Pech und l mtt gemischter Bannware. ^>k'ident und rufen. Schließlich hat ein U-Boot drei englische Fisch- J ‘- iu Kämpfer nahe der englischen Küste auf- und in den
chen Hafen eingebracht. Tie drei Dampfer werdrn der deutschen Seefischerei zur Verfügung ge- steNt werden.
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Gerettete U-Boot-Besatzung.
DaS norwegische Marineministerium gibt bekannt: norwegischen Motorfahrzeug Letzte Sonnabend bei ^»ammerfest die 34 Mann starke Besatzung eines deutschen U-Bootes, welches gesunken war, an Land. Ta die Besatzung nach einem norwegischen Hafen aus einem neutralen Schiffe gebracht wurde, ist sie gemäß den * Leides ähnlichen Fällen erfolgten früheren Entscheidun- «Vfeaun0 ettU ^en in Freiheit gesetzt worden.
N ^ ** Wie WTB. hierzu an zuständiger Stelle erfährt,
* . ^rerMte das U-Boot am 27. abends in der Nähe von das dcaru Hammerfest ein Gefecht mit einem englischen Hllfskreu- Die Besatzung des Bootes ist bis auf den
Ingenieur Hermann gerettet.
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4 BeL litt. 29. Januar. Ohne baß bestimmte eigHründe. abgesehen von der andauernden Geschäftsun lust, verlegen, verkehrte die Börse heute wiederum in schwacher Haltung. Ter freie Verkehr entwickelte sich vl^hwerfällig, und kleines Angebot bewirkte vereinzelt rEittnmerklichere PretsrücksSnse. Drss gilt vsu Moutan- tetfen,
, SV. Jsrmm.. (Peodukteubbrse.) Nichtamtlich. Pferdemöhren 4,50, Runkelrüben r.05. Sera- della 48—53, Runkelsamen 90. Spörgel 58—60, Heidekraut 1,50—2.10 per 50 Kilo ab Station. Fleoel- sttoh 3,50—4,60, Maschinenstroh 3,20—4. Wiesenheu 9—10, Kleeheu 17,05—12, Timoteeheu 10,50—11.75 Per 50 Kilogr. frei Haus.
^ Fnngschweine-Märtte. Auf dem letzten RendS- bnrger Zenttal-Ferkelmarkt von Schleswig-Holstein, der hauptsächlich die Provinzen Brandenburg, Sachsen, Rheinland, Westfalen Hannover und Holstein versorgt, bedangen ganz geringe Ware 15—21 Mk., jüngere gute Ware im Gewrcht von 20—30 Pfund 22—28 Mk., Ferkel im Gewicht von 30—40 Pfund 29—38 Mk., Mittelware im Gewicht von 40—50 Pfund 39—45 Mk., schwere Ware im'Gewicht von 50—60 Pfund 46—56 Mark, Jungschweine im Gewicht von 60—80 Pfund 60—85 Mk., beste Ware im Gewicht von 80—100 Pfund 99—150 Mk. Einzelne Partien Ferkel wurden nach Gewicht verkauft und mit 80—100 Pfennig das Pfund bezahlt. Ferner kosteten Sauen je nach Qualität 120 bis 150 Mk. für 100 Pfund Lebendgewicht. In Würz- bürg, dem Markte für ganz Mitteldeutschland kosteten am 27. Januar Läufer 150—240 Mk., 3—4 Wochen atte Ferkel 55—70 Mk., 4-10 Wochen alte 80-140 Mk. das Paar. Zufuhr schwach, Handel fiau, Preise stehen.
Allgemeine Krieasnachrichten.
Kein Militarzwang in Finnland?
Als Rußland s. Z. Finnland mit Gewalt in seine Herrschaft brachte, wagte man es denn doch nicht, dem reten Volke den Militärzwang aufzuerlegen. So ist das Land der Tausend Seen an diesem Kriege bisher nur indirekt beteiligt. Seit langem strebt die russische Militärverwaltung den Bruch dieses s. Z. an Finnland gegebenen Versprechens, also die ZwangSauShebung in Finnland an, und die Verwaltung hat dem bereits insoweit nachgegeben, als sie die Auswanderung junger Leute aus Finnland unmöglich gemacht hat. Trotzdem wird jetzt die Absicht der Einführung der Wehrpflicht erneut abgeleugnet:
Kopenhagen, 28. Januar. „BerlingSke Tidende" meldet aus Haparanda (dem finischen Hafen am botttschen Meerbusen, dem Nordteile der Ostsee) der Plan einer allgemeinen Mobilisierung in Finnland sei aufgegeben, da das russische Oberkommando bo- 'ttmmt davon abgeraten habe, mit der Begründung, daß ein solcher Schritt, falls er nicht gelinge, auf das russische Heer niederdrückend wirken würde.
Die Not iu Frankreich.
Die Sozialisten Frankreichs gehen jetzt wegen der Lebensmittelnot in Frankreich schärfer vor:
Der Allgemeine Arbetterverband fordert in einem Manifest an Regierung, Parlament und Oeffentlichkeit schnelle und wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung der LebenSmittelnot. welche durch die schlechte Ernte, die U-Bootstätigkeit und die Saumseligkeit der Behörden sich zu äußerstem Ernste verschärft habe. DaS Manifest fordert u. a. Beschlagnahme und Bestellung unbebauter Ländereien sowie Entlassung der zur Territorialarmee einberufenen landwirtschaftlichen Arbetter.
Die Kohlenuot in Paris dauert fort. Statt der täglich notwendigen 6000 Tonnen können nur 3000 verteilt werden. Die Militärbehörde stellte 1000 Lastautos und Arbeitskräfte zur Verfügung, um die in Dieppe, Le Havre und Rouen lagernde Kohle nach Paris zu schaffen und verteilen zu können. ES kam mehrfach zu neuen Kundgebungen, doch sind die Nachrichten darüber in der Presse außer den Ueber- schriften von der Zensur gestrichen.
Amerika über WilsonS PlSne.
Im nordamerikanischen Senat hat Senator Borah (Republikaner) einen Beschlußantrag zur Besprechung gebracht, der ausspricht, es würde für Amerika gefährlich sein, von den Grundsätzen der Monroe- Doktrin (,.Amerika den Amerikanern", auf deutsch: keine Einmischung in die Angelegenheiten anderer Erdteile) abzugehen. Ter Beschlußantrag fordert den Senat auf, die Lehre Washingtons, Jeffersons und Monroes zu bestätigen, daß man es vermeiden solle, sich in Bündnisse zu verstricken.
Demokratische Senatoren haben geäußert, sie würden einer Aussprache über den Beschlußantrag nicht widersprechen, da er mit Wilsons Botschaft nicht im Widerspruch stehe, die ihrer Meinung nach keine Abweichung vrn der Monroe-Doktrin empfehle, sondern einfach ihre Ausdehnung aus die ganze Wett.
Bierverbändlerischc Großsprecherei.
In einer Unterredung mit einem Vertreter des ..Sundap Herald" erklärte der Neuseeländische Verteidigungsminister und frühere Gewerkschaftsbeamte Ward. Deutschland dürfe seine eroberten Kolonien nicht zurückerhalten, keinesfalls aber die Süd- see-Jnseln.
In einer Zeit, in der Japan ernsthaft und mit Erfolg die Vorherrschaft in Ostasien anftrebt, ist eine derartig vorlaute Sprache kenntnisloser Elemente wirklich mehr als unklug.
Unruhen gegen den Krieg in FranzSsisch-Westaftika.
Der Generalgouverneur von Französtsch-Westaftika berichtet:
Seit Ende 1915 habe sich infolge der Aushebung von 50 000 Eingeborenen eine aufständische Bewegung geltend gemacht, welche nach Mißerfolgen der zu ihrer Bekämpfung nach dem Nigerbogen entsandten Truppen einen bedenklichen Umfang annahm und erst nach sechSmonattgen kehr energischen Bemühungen in den Küstengebieten niedergekämpft werden konnte, während bei Timbuktu. rm Tschadgebiet, und in der ganzen französischen Sahara und im ftan- zösischen Aequatorialasrika augenscheinlich mtt dem Aufstand in Tripolitanien zusammenhängende Unruhen wetterbestehen. Die Aufständischen rekrutterten sich zumeist aus Fettschisten.
FSiegertaten an der Westfront.
Ueber die Tätigkett unserer Flieger in den letzten Tagen tm Westen wird von zuständiger Stette be-
Die Fernaufklärung wurde vts ans Meer durchgeführt. Bon ihren Flügen brachten die Beobachter wichtige Meldungen über den Verkehr hinter der feinL» richen Front zvrück. Die wertvollen SrkundungSergeb- * ntffe nnrrverr tn zahlreichen festgÄe-t —
Calais, Vouloane, Maples, Amiens, Loul, Sereuil unb Montbeliard sind dabei erneut von unS photographiert worden. Der Bahnhof Frouard wurde unter Fliegerdeobachtung mit schwerstem Geschütz beschossen, feindliche Batterien und Unterkunftsräume westlich Pe- ronne, Bahnhof RosiereS. feindliche Lager bei Cappy und Brav in zwei aufeinanderfolgenden Nächten ausgiebig mit Bomben beworfen. Eins unserer Kampfgeschwader belegte mit beobachtetem Erfolg Neuves Matsons südlich Nancy mtt I960 kg. und Dombasle mit 550 kg. Bomben. Französische Truppenlager tm Foret de Hahe bei Toul wurden aus geringer Höhe mit Maschinengewehrfeuer angegriffen. — Eine besonders kühne Tat vollbrachte ein Flugzeug, indem es die Eisenbahndrücke über die Authie 20 km südlich Etaples auS 30 m Höhe mit 40 Pack Sprengladungen bewarf. Der Erfolg war der beabsichtigte. Die Explosionen zerstörten den ganzen Bahnkörper. Das gleiche Flugzeug ariff sofort nach der Sprengung einen fahrenden Eisenoahnzug nördlich der Brücke mit Maschtnengewehrseuer an, brächte ihn zum Stehen und schoß einen Wagen in der Mitte des Zuges in Brand. — Im Lustkampf und durch Abwehrfeuer hotten wir fünf feindliche Flugzeuge herunter. Im Osten wurde ein russisches Flugzeug brennend zum Absturz gebracht.
Aus aller Welt.
** Mord um drei Preßkohle«. In Berlin wurde der 84 Jahre atte Postsekretär a. D. Karl Kiontka von seiner Wirtin, der 64jährigen Schaffnerin Marie Bethe, erschlagen. K. war in der Nacht im Begriff, sich zur Erwärmung seines Zimmers aus der Küche einige Preßkohlen zu holen. Tie B. bemertte das und geriet hierüber so in Erregung, daß sie schnurstracks ein Küchenmesser ergriff und mit diesem aus den Greis einstach. Tiefer sank sofort zusammen und verblutete. ehe noch Hilfe herbeigeholt wurde. Tie Bethe versuchte darauf, sich mtt dem Messer selbst zu erstechen und brachte sich mehrere erhebliche Verletzungen bei.
Verheerender Schueesturm in England. Groß- britanien wurde von einem heftigen Schneesturm heimgesucht. Ein Fischerdorf bei Dartmouth wurde bis auf zwei Häuser vom Wind umgerissen. In Lancäshire brach in einer Baumwollspinnerei ein Streik aus. weil die Arbeiter sich weigerten, in ungeheizten Sälen weiter z» arbeiten. Die Städte und Dörfer in Westirland sind durch große Schneemassen von der Umwell abgeschnitten.
— Lysol statt Kaffee. Tie Gutsbesitzerseheftau Mausseld aus Kleinweissandt erhielt eine Woche Gefängnis, weil sie den Tod des bei ihr bedienstet gewesenen polnischen Arbeiters Kurtschik fahrlässig verschuldet hat. Ter Arbeiter hatte eine Flasche Lysol, in der er Kaffee vermutete, ausgetrunken, worauf er, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben, starb.
— Das Schwei« im Sarge. Ein Meidericher Geschäftsmann wollte in einem Sarge ein in Hamburg geschlachtetes Schwein nach Duisburg schaffen. Die mißtrauische Brückenwache öffnete aber den Sarg und beschlagnahmte die „Leiche".
** Ein 17jähriger Großkanfmann. Was ein Häkchen werden will . . . Auf Antrag der Beuthener Staatsanwaltschaft wurde in Berlin der 17jährige „Mehllausmann" Isidor Tichauer verhaftet. Er hat Lebensmitteln in großen Mengen zu Wucherpreisen nach auswärts verkauft. In die Angelegenheit sind bereits über hundert Personen verwickelt, meistens Kauffeute aus dem Jndusttiebezirk.
Scherz und Ernst.
t Sparsamkeit mtt Gemüsefamen ist dringende Pflicht für Jedermann. Namentlich sollte die Aussaat aller Kohlarten nur durch BerufSgärlner geschehen und die nur Pflanzen kaufen. Alle Gemüsesamen aber, die unmittelbar ins freie Land gesät werden, säe man recht gleichmäßig und dünn auS. Fast allenthalben wird viel zu dicht auSgesät. Man beachte. wieviel Raum das vollentwickelte Gemüse braucht, ber dichterem Stand müssen dann nur Pflanzen auS- gezogen werden oder die Ernte ergibt lleines, unentwickeltes Gemüse. Besonders den feinen Samen der Karotten und Möhren streue man recht dünn auS: das gelingt am besten, wenn man ihn mtt feinem trockenen Sand oder Sagemehl vermischt. Ebenso sparsam sei man mtt Zwiebelsamen und Steckzwiebeln. Es ist wenig bekannt, daß Zwiebeln im März i ns Mistbeet gesät und im Mai ins Land gepflanzt, guten Erttag geben; damit sollte man sich helfen. Auch der Samen von Erbsen und Bohnen muß sehr eingeteilt werden. Man vergesse nicht, daß die Erbse nicht ftostempstndlich ist uno schon vom März an auSgesät werden kann und zwar möglichst in Zwischenräumen, damit man zu verschiedener Zeit ernten kann. Dagegen sind die Bohnen empfindlich gegen Frost, und deshalb darf die Aussaat nicht vor Mitte Mai und nur bei ttockenem Wetter erfolgen, damit ja kein Samen verdirbt. Es wird dabei mit wesentlich weniger Saatgut auszukommen fein, wenn man in die Stufen anstatt 4—6, nur 2—3 Bohnen legt.
Kleine Kriegsnachrichten»
" Ter polnifcheStaatsrat wählte Suligowski zum Präsidenten, Artur Sliwinstt und Josef Za- wadzki zu Vizepräsidenten.
" Im Gegensatz zu den ersten Meldungen werden tn England Frauen doch dem Nationaldienst ein- verleibt.
" Tie ruffischen Militärbehörden willfahrten dem Gesuche des Roten Kreuzes, 13 deutschen Kindern in Astrachan, deren Ettern gestorben sind, die Rückkehr nach Deutschland zu gestatten.
" Ter ftanzösische Fliegerleutnant Samat stürzte bei einem Nachrsiug über Paris ab und wurde getötet.
" Zn der türkischen Kammer erklärte der Finanz- minister Talaat Bei auf eine Anfrage, die Regierung «wäge srnstttch die Krage einer Kriegsgewinn-. ftsuer. ! . - , : - 4 j


