dies möglich, «an» kan» cs trotz seiner gerinSeren leuflhenzahl. trotz finanzieller und wirtschaftlicher
ahr, „ ' tt! uns x !e»ichc»,-,ahl. trotz finanzieller und w,rtscha,tlicher feilen v ^ Für Schwierigkeiten der furchtbarsten Koalition »er «-eit Eben fetoJe Stirn bieten?
äutn «ein
nein un Wilsons Rede im Kongreß.
l°nd AMchrn z Ter Präsident der Vereinigten Staaten hat in ^ der pachte ZAer Rede im Kongreß den Bruch mit Teut,chland fln «en N'ichen «mit begründet, daß Deutschland in seiner neuesten »ich , E°law>k cltärung die feierlichen Versprechungen zurüägezo- ^ obo al D “’fltt ar. habe, die es der amerikanischen Regierung im
hätte. Jetzt sei den . .re Wahl, als den in
..in ip^Mtch-^er Note vom 8. April 1916 angekündrgten Weg zu g? tzal^Ahen und die diplomatischen Beziehungen abzubrechen, Nd e^Mand Mil Deutschland die Freiheit der Amerikaner völker- and ^ besser rchtswidriq beschränke.
hn*x ? an Me?' Deutschlands „Mutwille" soll Amerika tu den
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Konflikt treiben! Wilson fuhr in seiner Rede fort:
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ltin, w-»» ^Et i , -xrotz des unerwarteten Vorgehens der deutschen
würde llgen. L
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n 'egierung und * dieses plötzlichen tief bedauerlichen
- ,«nen »idcrruss ihrer unserer Regierung gegebenen Ver- "L°«ittel »nhui Kherunzen, in einem Augenblick der kritischsten Span- ^Eltbetverb dMng in den zwischen den beiden Regierungen ve- ‘ ten. “'"^enben Beziehungen, weigere ich mich zu glau- Wn, dllß Te^., -n. daß die deutschen Behörden tatsächlich das zu Nk^ltennNin beabsichtigen, wozu sie sich, wie sie uns >iwei!di»V?^^gx!anntgegeben haben, berechtigt halten. Ich UJ fe i n> ln Vinge es nicht über mich, zu glauben. Laß ,ie auf urck a.ÜE^en, dsie alte Freundschaft der beiden Völker oder au, ihre "Lothringen ncherlichc Verpflichtung keine Rücksicht nehme» unu m eL.. «Hein gutwilliger Durchführung eines unbarmherzigen Jttttlonen ©erb,, sieuenpragramnis amerikanische Schisse und Menschen- st l.^%>ingäinitKl)en vernichten werden. Nur wirklich ofsen- yre Arbei,„ en,„,m
seit'di» ^!-E^Eii!„ndige Taten von ihrer Seite können mich das Eidegeb^, , ^ ^leuben machen. Wenn mein eingewurzeltes Der- d hauptsächlich 2°uen >n ihre Besonnenheit und ihre kluge Umsicht «Iden, und ez n>M, unglückseligerweise als unbegründet Herausstellen r segenwärtioen Witte, wenn amerikanische Schiffe oder Menschenlc- ^r len in achtloser Uebertretung des Völkerrechts und der -r Är ^i^rdote der Menschlichkeit geopfert werden sollten, so eben au«d2© «rde ich den Kongreß um die Ermächtigung tn bet ffidt unb b r{«ti,en , b ie Mittel anwenden zu können- und Stahiinb^en, die notwendig sind, um unsere Seeleute und M eingeschränkt nMrger bei der Verfolgung ihrer friedlichen und legi- i ^iirde so übersülliinx,, Unternehmungen aus dem offenen Meere zu Mützen. Ich kann nicht weniger tun. Ich nehme es » #lu ausionnS!^ au g gematf)t an, daß alle neutralen Regierungen
alten leisenden laiidruselbcn Weg einschlagen werden. Wir wünschen t auf den Zähnen, De i nenkriegcrischenKonslikt (wörtlich : Hostilc nli)t DerMljrtt." 5®e©nHict) mit der deutschen Regierung. Wir sind aus- rnheit werden sic st>iz,iige Freunde des deutschen Voltes und wünschen !.*östlich, Den Frieden mit der Regierung zu erhalten. x, Tr Mm b <’ sein Sprachorgan ist. Wir werden nicht glau- n. daß sie uns feindlich gesinnt sind, außer, wenn chrn Munition«- '! so weit kommt, daß wir es glauben müssen, md wir beabsichtigen nichts anderes als eine vernünf- Mchen Zeitschrift!.^ Verteidigung der unzweifelhaften Rechte unseres „n „ m >! volles. Wir haben keine egoistischen Absichten. Wir Ä ratrine «w ;4«n nur den uralten Grundsätzen unseres Volkes sitens um ?5. d. {;eu zu bleiben, unser Recht aus Freiheit. Gerechtig- m steigern zu könne^it und ein unbelästigtes Leben zu schützen. Tns sind Ifo für unfercn(Beflne^ run | >lagen deZ Friedens, nicht des Krieges. Möge Kriegsmatemlb^ott es fügen, daß wir nicht durch Me vor sä tz- ^jetzt -inWchar Ungerechtigkeit von seiten der Regiere Ausimtzung seimrung Deutschlands dazu herausgefordert werden, sie gette Herstellung oi»zu verteidigen.
wie die eigene Mo Versteht Wilson Deutschlands Zwangslage nicht? oder muh nur M S Wilson zeigt in dieser Rede kein Verständnis ieieutae sein« F-iNsür die Beweggründe, die nach reiflicher Ueberlegung .I n « »wringeruTeutschland veranlaßt haben, von der stärksten Waste I« ». v- —""Gebrauch zu machen, über die wir gegen den un-
nnn Abschnitt zu Mrnenschlichsten unserer Feinde verfügen. Er nennt un- l.buen Wtrrballen k-°>er Florrenprogramm unbarmherzig und bezeichnet men 'die Russen Steinen lange hinausgezögerten Entschluß, den wir wahr- üdost-n hm -n-s Kn'li-h nicht leichten Herzens gefaßt haben, als mutwillrch lOT| dr behauptet auch, der Wahrheit zuwider, daß wir
... -kleine Rücksicht auf eine feierliche Verpflichtung genoin- eutsche MU" Ä h^pen. während die Reichsregierung im Mai vori- rbindung Än Jahres ausdrücklich die volle Freiheit ihrer Ent- lubell des °°° flchließungen sürd enFall sich Vorbehalten hat, daß die > Niderftand be ! &el Bereinigten Staaten England und se-.ne
" -.MN nun Verbündeten nicht veranlassen chürven, den Krieg gegen «schütt-rtenz unter Beobachtung der völlerrechtlichen Normen -Zeines ^ «»zu führen. Wenn Herr Wilson es ablehnt, die ihm Walkt, der deutschen Regierung vorge,chlagenen r?a,;-
edrängt. ^regeln , um Schutze des Lebens und des freien Ver- -n Kowno-VM amerikanischer Bürger mit den uns feindlichen seinen Un -EMöchten zu ergreifen, sondern dre Ergrei,ung von nmi-bast, lbO ^Gewaltmaßregeln zu diesem Zwecke androht, ,o hu.? L erbeutet R<elt er gegen die Gesetze der Menschlichkeit, tn deren diesem N!aM Namen er noch vor kurzem das Wort ergriffen hat durch rasch Set 6o[Ite Wilson wirklich glauben, daß der Abbruch der ä und diplomatischen Beziehungen uns veranlassen konme,
in Ären Entschluß zu ändern, so ist er einem Irrtum
SernehmuE.1 verfallen, der die verhängnisvollsten Folgen haben dlistn besiE^ ^ ranm Tie Rote vom uneingeschränkten U-Bootbcieg S hatten Cijt von uns abgeschickt worden, nachdem alle Fol- ^fMtbare ^j.gen, ^e sie zeitigen kann, reiflich erwogen worden VS Ei//en W Sie wäre nicht abgeschickt worden, wenn wir « H.Är-f-ns nicht für stark genug hielten, die Fo gan aul un- , ner>‘U nehmen. Darum kann keine Drohung uns schrecken.
■1ItuWfiL«t Hs' - -
»Jfsß- Ei» Zurück gibt es nicht.
Td«» GrNärurrgcn ves Staatssekretärs Zimmermann- E ^ spKett" <xine Anzahl amerttanischer Zerwngswrresponden-
kein arrderer Schritt übrig als der unbeschränkte U- Boot-Krieg. In dem Kampf gegen die Völkerrechtsverletzungen der Entente haben uns die Bereinigten Staaten ihren Beistand versagt. Wir .haben keine bedingungslosen Versprechungen gemacht, auf den unbeschränkten U-Bootkrieg zu verzichten, und kein Versprechen gebrochen. Wir hoffen, daß Präsident Wrl- son die amerikanischen Schiffe vor dem Befahren des Sperrgebietes warnen wird. Im Kampfe um unsere Eristenz gibt es für uns kein Zurück mehr."
Wilson fordert 500 Millionen Dollar für deir Kriegsfall.
Im Kongreß wurde ein Antrag zur Ausgabe einer Anleihe im Betrage von 500 MiNionen Dollar einge- bracht, um Armee und Flotte in Bereitschaft zu bringen und jedem Auftreten von Elementen, die mit Deutschland sympathisieren, Widerstand leisten zu können.
Beschlagnahme deutscher Schiffe. Marinesekretär Daniels hat den Marinewerften und Schiffsstationen empfohlen, Vorsichtsmaßregeln zu treffen. Ter deutsche Dampfer „Kronprinzessin Eäcilie" wurde in Boston beschlagnahmt. In Panama wurden vier Dampfer der Hawburg-Amerika-Linie, die sich dort seit Kriegsausbruch befinden, vvn den Behörden der Panamakanalzone mit Beschlag belegt.
Vertragliche Bestimmungen für den Fall eines deutsch- amerikanischen Krieges.
Am 11. Juli 1799 wurde zwischen Friedrich dem Großen und dem durch Benjamin Frank lrn repräsentierten Amerika 'ein-Freundschaftsvertrag'ab- aeschlossen, der seither wiederholt anerkannt worden ist und auch nach der Gründung des Deutschen <aetchei.' Gültigkeit behalten hat. Artikel 23 des Vertrage»
lautet. ^ ^ K^eg Zwischen den vertragschließenden Teilen ausbricht, so wird den Kauftentcn des einen Staaets, die in dem anderen Staate ansässig sind, gestattet werden, dort noch neun Monate zu vcrblerden, um ihre Älußenstände einzutreiben und rhre Geschäfte \u erlcbioen: alsdann können sie ungehindert a d- reisen und ihre gesamte Habe mitnehmen, ohne belästigt oder gehindert zu werden. Frauen und Kinder,'Gelehrte aller Fakultäten, Bauern, K.iinstler, Handwerker und Fischer, die unbewaffnet sind und unbefestigte Städte, Dörfer und Plätze bewohnen, sowie im allgemeinen alle diejenigen, deren Beruf dem Unterhalt und dem Gemeinwohl des Menschengeschlechtc» dient, dürfen ihrem Berus weiter nachgehe n: sie sollen weder einer Belästigung ihrer Person aus- gesetzt, noch sollen ihre Häuser oder ihr Eigentum in Brand gesetzt oder sonst zerstört werden: auch sollen ihre Klder von den Heeren des Feindes, in dessen Gewalt sie etwa infolge der Kriegsereignisse geraten, nicht verwüstet werden: wenn es erforderlich ist, etwas von ihrem Eigentum für den Gebrauch des feindlichen Heeres zu nehmen, so soll für Hessen Wert ein angemessener Preis gezahlt werden.
Artikel 24 bezieht sich auf die Behandlung der Kriegsgefangenen, die in ungemein humaner Weise geregelt ist.
Verluste der englischen Kriegsftotte.
Aus England noch Holland zurückgekehrte See- leute berichten von dem Einlaufen zahlrercher de- schädiqtcr engkischer FcrftSrcr in engll,chen Hafen in %cn letzten Tagen des Januar. An der Mündung d-'^ Humber wurden mehrere Zerstörer mrt teilweise weggeschossenen Schornsteinen beobachtet.
Aus Schiermonnikooq wird gemeldet: „Am Sonn abend kreuzten nördlich von Schiermonnikoog ein Zep pelin und-vier deutsche Kreuzer. Es wur den schwere Kanonenschüsse gehört."
400 neue deutsche Unterseeboote?
Die schwedische Zeitung „Dagens Nhheter" WM aus gut unterrichteter Quelle erfahren haben, daß Deutschland für seine Blockadezwecke 400 neue Unterseeboote gebaut habe, und daß es außerdem über eine Reihe neuer Zeppelin-Luftschiffe verfüge.
gehandelt, als wenn wir vier verschiedene Kriege führten. Wir müssen jetzt mehr als bisher die großen Hilfsmittel des Reiches ausnützen. In kurzem unrd die erste Merchskabinettssitzung abgehalten werden, um zu sehen, was getan werden kann.
Ein großer Zwiespalt klafft zwischen dem Teil der Rede, der den Neutralen, und dem. der dem englischen Voll gilt. Den Neutralen erklärt er die Gewißheit des Endsieges, und spricht von der letzten Verzweiflungstat von Barbaren, deren letzte Maske siel. Tann aber muß er seine Landsleute ausrütteln: und da muß er mit der Wahrheit heraus. Und die lautet ganz anders: ..Tie Gefahr ist groß. Von der ErsparmS an Schiffsraum hängt das Leben des britischen Volkes Volkes ab. Jeder. Fußbreit Boden muß bebaut wer- tzen." — Sollten wirklich alle Neutralen kein Ohr für diesen Toppelllang in Lloyd Georges Rede haben?
Kartoffeln 164 Mark die Tonne.
England überhaupt keine Kartoffeln mehr.
Nach der „Times" vom 26.. Januar fand in London eine Massenversammlung von Landwirten und Händlern statt, welche gegen die Kartoffelreguisitio- nen der Militärbehörden Protest erhob. Obschon die amtlich festgesetzten Kartosfelpreisk außerordentlich hoch sind (für Januar und Febxuar 8 L - die
Tonne (Kartoffelhöchstpreis im . Deutschen Reiche beim Verkauf durch den Kartoffelerzeuger vom 1. Oktober bis 15. Februar 80 Mark die Tonne), scheinen sie den englischen Landwirten immer noch viel zu niedrig zu sein und den Verbrauch im Hinblick aus die knappen Vorräte zu stark zu beschleunigen. Es hat daher ein Ausschuß von Karwffelpftanzern sich mit einer Eingabe an den englischen Lebensmitteldiktator gewandt, in welcher hefttge Klagen erhoben werden. Es heißt in dieser Eingabe u. a.:
„Die Kartoffelbestände Großbritaniens werden lange vor der gewöhnlichen Zeit verbraucht sein, wenn der gegenwärtige Stand des Verbrauchs gesteigert wird: die Entziehung von Kartoffeln aus Großbritannien für die über See befindlichen Heere wird die erwähnte Knappheit noch verschärfen, und entweder zu der einen ober zu der anderen der folgenden bewen f Möglichkeiten führen:
1 . es wird für die Zivilbevölkerung nach einer desttmw.ten Zeit überhaupt keine Kartoffelvorräte mehr geben,
2. Kartoffeln müssen notwendigerweise aus Irland herangeschasst werden, um diejenigen Mengen, welche hier fortgenommen werden, zu ersetzen; dies wird wiederum Schiffsraum und Eisenbahn- Frachtraum in Anspruch nehmen, welcher für- andere Zwecke außerordentlich stark benötigt wird."
Der genannte Ausschuß kommt zu dem Resultat, baß man unbedingt alle Kartoffeln für die außer Landes befindlichen Streitkräfte Englands aus Irland herdeischaffen müsse. Was werden zu diesen Menschen- freundlich:en Vorschlägen die Irländer sagen, welche chon. tm Frieden so start auf ihre Kartoflelbestande angewiesen sind und es jetzt nach Erklärung des uw erngeschränkten Unterseebootskrieges durch Deutschland erst recht sein werden'?
Jt ^ ^ ten ^ am Sonnmg vom Staatssekretär des Aus- . wärtigen Amtes Zimmermann empfangen. Trese. er-
klärte ihnen: „Tie Entscheidung des Präsidenten ^ll.
& hat uns erstaunt und enttäuscht. <&eii der stmurrg unseres Friedensangebotes du rch dre &tt*tte dll«b uns in der Verteidigung unserer EZtsterp,
Loyd George über
den Ernst der Lage.
In einer Rede, die Lloyd George vor seinen Wählern in Carnarvon hielt, führte er aus, das britische Heer habe jetzt Uebersiuß an Kanonen und ;eder Art von Geschossen. Am Ende der Somme-Offensive besaß man mehr Kanonen als am Anfangs Ter U- Bootkrieg sei ein neuer Schrrtt zur vollstandrgen Bar- barci. Tie letzte Hülle der Zivilisation werde setzt ab- aeworfen Das werde aucy der gleichgülttgste Neu- trale einsehen müssen. Fortan werde Deutschland keine andere als die schwarze Piratenflagge zeigen Das Angebot Deutschlands an Amerika, einmal rn der Woche einen Passagierdampfer mit England verkehren ^ zu lassen, bezerchnete Lloyd George als erne ll"verschamt- beit. Weiter sagte er: Dre Gefahr ist Zroß, aber wir können sie durch Energie, Mut und EntschloflenhE überwinden; wenn das Voll die Regierung mit Gell,, Arbeit und anderen Opfern unterstützt, dann^ wrrv England den Kamps mit den Desperados gewinnen Tann forderte Lloyd George die Hausfrauen auf, dre Mitteilungen des englischen Lebensmittelkontrolleurs genau zu beachten. Auf ein Zwangsshstem werde vorläufig verzichtet, weil man dazu etne meue^Organi- sation brauchen würde, die sehr viele ^llevftlenkrnfte beanspruchte. Tie Ersparnis an Lebensmitteln vedttlte eine Ersparnis an Schisssraum, und^davon hange das Leben des britische« Balles ab. Jeder Quadratfutz Boden müsse angebaut werden Wir müssen bewe,,en, dast der preußische Baal ein falscher Gntt r,t. Wir müssen ihnen zeigen, daß er Hunge>Euot in ihr Land gebracht hat. d°tz er sich selbst nicht W*»« geschweige denn sie. Es ist notwendig, datz unser Voll mit seinen großen Alliierten die Wahnidee des preußischen Militarismus zerstöre.
Ter größte Teil unseres Unglückes kam von einem Mangel an gemeinsamer Tätigkeit. Wir haben zu me.
Wir und die Neutralen.
Wir liefern den Neutralen Kahlen nnd Eisen.
Wilson sagte in seiner Rede im Kongreß, die den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu uns an- ankündtgte : „Ich nehme es al? ausgemacht an, daß alle neutralen Regierungen denselben Weg einschlagen wer-
Bezüglich der europäischen Neutralen wird sich Wilson in diesem Punkte sehr täuschen; denn dwse sind nicht so mit. Blindheit geschlagen wie er Sw haben iw lange« Monaten die englische Gewaltherrschaft durchgekostet und wissen Deutschlands Haltung besser zu würdigen als der Leiter der amerikanischen
d°^Ti'e deutsche Regierung ist ehrlich bemüht, in den verschiedensten Fragen wirtschaftlicher Natur den Wünschen der europäischen neutralen Staaten entgegen- zukommen Tie Verhandlungen darüber sind augenblicklich' im Fortgang- begrissen.
In Holland hat es auf die Stimmung gut g^ wirkt, daß die Verlegung der Grenze des Seesperrgebiets entsprechend den holländischen Wünschen sofort em- aetreten ist Es war das ein Punkt, wo d,e deutsche Reaierunq glaubte, Entgegenkommen zeigen zu kön- m> ? Tasfelb e mit für die zugestandene Einrichtung der Passägierfahrten. Weitere augenblicklich schwebende Verhandlungen betrefsen einen größeren Bezug von Kohlen und Eisen.
Starkes Steigen unserer Kohlenlieserung an Schweden.
Tie Kohlenausfuhr nach Schweden, die im Jahre 1813 41*000 Tonnen betrug, ist im Jahre 1916 aiif über 4 000 000 Tonnen gestiegen. Dies zeigt, daß Deutschland trotz des Krieges leistungsfähig ist Ueber einen Punkt aber sott man im neutralen Au-land nicht im Zweifel sein:
ein Zurück gibt es sür uns nicht.
Wir gehen den jetzt beschrittenen Weg bis znm Zreie. und die Neutralen werden uns das «och e,»wai danken.
Ein amerikanischer Tampser versenkt.
Reuter meldet nach einer Rotterdamer Nachricht aus London: Ter amerikanische Dampfer „Housa- tania" (3100 Tonnen) wurde versenkt. Tie Mannschaft wurde gerettet. .
Reuter betont besonders, daß in diesem Falle erne Warnung des Schisses der Versenkung vorausgeg°n- aen ist. Ties ist selbstverständlich, denn d,e Verfem rung erfolgte in der den Neutralen gewährten Schutz- srtst.


