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her Lprsnsköcher erst dadurch mögl'üb, ovf^i vorn stehenden Flugzeug aus Me von allen t Tv aus mich zukommenden Leute und Bahnarbeiter g y Maschinengewehr-Feuer dürftig vom \fy c Ich lief dann zurück und sprang in die
s>ne Im selben 2 lvgenbllck gab Vizefeldwebel Haß und wir starteten glatt. AlS wir vielleicht 10 r^er hoch waren, erfolgte die Ditonation. Ter Bahn- war. wie Vizefeldwebel Hatz inzwischen bevb- - '-.Me, jn die Sprengkörper herangelaufen und be- ca^tetc diese. Er ist dann wohl bei der Explosion auf Mca Luft geflogen. Tie Wirkung der Explosion auf
Zie 's Ncfcn und an dem Telegraphenmast, der 8-10 Lei- '' 1 uw ‘ uw * vr H trug, wurde deutlich beobachtet, die Strecke
."meiner Ansicht nach auf beiden Gleisen für min- k r<enS 25 Meter völlig unterbrochen. Eine genauere .estskellung war mir nicht möglich, da wir sofort in )\c Wolken kamen.
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Die Eckuld der Presse.
Vet den Zeindcu regt sich »ex Widerspruch gegen die Presse und flkerhetzurrg.
Ter russische Dichter Maxim Gorki hat mit sei- m u r X Auslassung gegen die „Prostitution der Presse" tr^ n ßWf UH u en >en Anfang gemacht, der englische Oberst und Abgerrd- - ^ ©"tÄ* S M ihm mit einer ttefe «UtnfeU atmenden
sr rte Öunh?£ 8eit * fl*ebc gegen daß Hunnen- und Barbarengeschrei der [ * c ltber syN von engNsch--n treffe gefolgt. Und ganz sicher werden in ^ taten ihm jiMTte« Zeit auch andere ihre Sttmme gegen die
to 75 S ec unsägliche Verrohung der öffentlichen Meinung durch '^ndig $ Xil ^ Sällen y ber nach Aufsehen lechzenden feilen Annoncen- dngegen- ^,,>'IoitungHfabrikpcesse erheben.
^bven Lente A,.'». -er englischen Vresse sprach sanatischcr Hatz.
^U ich an meinZü «Uir ba£ eine oder andere von Leuten mit wahrer ^ ihren Leichen S gleitete Blatt hielt sich diesem süudhaiM
.^eld und uSf,?** ve-d>'einigermaßen fern. Die andern machten die einen AugenW rüslew' bc a Hasses gegen Deutschland zum Geschäft. Kanu maneinenffllU «« mit dem Mäntelchen des Patriotismus. »«hlSÖÄen, «m so bessere Geschäfts zu machen ^ je schöner" und wirkungsvoller die L-chimpf-Au.- eser regelmäk^ <n *. ickreitunaen gelangen Man lese nur die schamlosen 'Nttätßmannschasten^lLt Verdächtigungen, ^e z. B^der .Move" rn London l<J der Offiziere sw?! zu dem deutschen Friedensangebot schrieb: hm* nw. . ' Denen .Erinnert man sich ihres Verhallens rm Felde.
io war das Friedensangebot genau das. was man von *en Deutschen erwarten konnte. Sie gebrauchen je- Mittel, auch daß teuflischste, um den vorrückon- Den Feind zu vernichten. Wenn es aber zum Ba- , . — jonettlampf kommt, dann gehen die Verräter! sch e n
hinter der Hände sofort hoch und aäeS schreit 'Kamerad .
Go mutzte dreier Tsge die .AkAMps" in Turin, »a<
fiU) ei e Blatt des nvrdwesritattenkschen Jnvusttiege- biel s, wauernd bekennen:
r Niederbruch Rumäniens hat in den Der- b^ni ft. dern um so mehr überrascht, als durch eine eben ) . ichtfertige wie unwissende Presse die
n Ult u e Bedeutung des rumänischen Heeres in ge- radez ' täppischer Weise iibertrieoen worden war.
liiere. Denen v°-n Offizier oder ^
Mschen erst bte Seiten. ^Eutschen Detretben?!
Die Krönung in Oien-Pest.
t - a- runge österreichische Kaiserpaar wurde am Sonnabend in vor Krönungskirche von Budapest unter großer Feierli nketi zum König und zur Königin von Ungarn gekrönt Tie vollzählige Regierung, beide Häuser deS un- g«rische-i Reichßrateß waren erschienen. Rach feierlicher, in lateinischer Sprache gehaltener Befragung durch den Fürstprimas $r Johann Czernoch setzten der FürstpnmaS und der vom Reichstage gewählte Vertreter des Palatins Ministerpräsident Graf Stephan TiSZa dem König die Krone ruf das Haupt, wobei der kirchliche Fürst Die Worte spricht: Accipe eoronam! (Empfange die Krone!) Die donnernden Salutschüsse ver Kanonen und das Geläut sämtlicher Glocken feiern den großen Moment. Die Priester hallen oie Hände über die Krone und segnen sie. Der x-ürstprimor spricht die Worte der Inthronisation:
^Bleibe min und behalte den Platz, auf Grund der Erbfolge und kraft des Erbrechtes, das Dir von Gottes Gnade übertragen wurde."
Daß ist ver Augenblick, da Ungarn seinen neuen Ko. aig bat Graf TiSza richtet sich auf und ruft:
„(Sellen a Kttalv'rl" - ES lebe der König!
Der Ruf wandert donnernd fort, die Salven dröhnen.
Die Krone wird dann der Königin über die Schulter gehalten Brausende Eljcnrufe erfüllten die weiten Räume ves ebswürdigen Domes Die Königin erhob sich, um mit ihrem Gefolge in die Büro znrückzukebren. Der König aui dem Throne erteilte hieraus einer Anzahl auserwahl- ton Kandidaten den Ritterschlag und weihte sie zu Rittern des goldenen Sporns Sämtliche Ausgezeichneten haben sich an der Front durch bravouröses Verhalten hervorgetan und haben den Ritterschlag in der feldgrauen Uniform empfangen
Danach erfolgte der Btt der feierlichen Eidesleistung oer sich unter sietem Himmel vollzog
«»t ttr Lr»W»nLmHchsslt" ^verlassen —
Tcrnach ftk anzrmshmen, daß Dr. Mehring tn ^panö«L- Osthavelland sozialdemokratischer Kandidat bleiben wird. - Ein Kandidat einer bürgerlichen Partei ist noch nicht aufgestellt worden. Früher war der Lischler- merster Pauly-PotSdam (konf.) Vertreter dieses KreileS.
:: Gegen ausländische Pr.-sse-Hetzer sogen Teutsckr- land verlangte in einer Petition an den Reichstag ein Berliner Rechtsanwalt einen besonderen Pararapyen des Strafgesetzbuches. Ter Petitionsaußschutz de» Reichstages hat dieses Ersuchen jedoch abgelehnt. Er wies darauf hin, daß, soweit oaS Vergehen von einem Deutschen begangen wurde, >tS bereits nach bemva- stehenden Rechte möglich ist den Täter zu strafen, sobald er den deutschen Boder bettitt. Soweit aber ein Ausländer im Ausland das Vergehen beginge, widerspräche es allen bisherigen RechtSgrundsätzen, hierfür im Inland Strafbestimmungen zu treffen. Selbst ver gemeine Verbrecher würde als Ausländer dem Ausland lediglich ausgeliefert, der politisch Verfolgte daaeaen schon vielfach nicht. Ter ReichStagSauSschutz veschlo» daher einstimmig, über diese Eingabe zur TageS^ ordnung überzugehen. _ _
AuS aller Welt.
Serartiac Erscheinungen wüstester Roheit sind nur .,u «erstesten au- vem Gesichtswinkel gewistenlwester Gewinnsucht. Ter KriegS-Wahnsinn. der anfangs w»nz
... .. . . m-winnkuckr Ter KriegS-Wayn rnn. ver anzungo aun 8
Jüfflertat, "wen Teil der Hunnen"- Heye verschuldet hat-
berichtet ein MW ' vLu «xrmrten Engländern längst anderen Ge-
nter die rumüntschc -» Äle Süqc *w --
tTallAli aa , » .T. .. -V v : rt-»«
fetter, einem Bizefev »rengung aus bet fehj uzau vollbrachte.
00 Meter höhe zunW wir die Bahn Ploesti-^ nn flogen wir an der , lerfuchlen zunächst zwei-
Äese Absicht mußten - Maisselder, das zweitk ung verhindetten. Wir^ Meter über dem Boden 1 ttelbar am Bahn-? notesti und Punkt 1801 ^asch auS der Maschine, s h und lief an die Bahn.
an die Telegraphen- ; Die Schienenstöbe des : größeren Strecke zu
1 von der Sttaße evva iung auf mich Riefen , lies ebenfalls ein »v itt, an mich heran, ein
10 «Zchritt. lies dann,
«; ugVooschäft. und die .
umfassen die ganze Erde. Nicht Uhs schwindeln auch kleine Neuterchsn haben sich s wtan um anß der fetten Berhehungdsuppe einige Inders graste Happen herauszufischen. Sif v B 1 Amerikaner von Cu^tand arrS „informiert wer- lj schildert ..Nieuwe Rotterdämsche Courantt' vom 'l Dezember an einem ergötzlichen Beispiel:
..Da die Leser vieler amerikanischer Zeitrmgen I Zeitschriften gern onti - deutsche Nachrichten ha- Ä ,nntten. so bekon'uien sie denn soviele alß sie ft wünsche:^ Derartige Mitteilungen werden V'eisvicl regelmäßig der vielgelesenen und ein- ttstte-chen demokratischen ..North American Ne- ■jhv" durch Sidnev Brooks geliefert, der den Lesern Mrgestellt wird al4 ..einer der bekanntesten englischen PnbNttsten von internationalem Ruf."
«y«- crchsj'Ti'"ste bei *>r Sache nun aber oaf; die
englische Negierung dieseß Geschäft finanziert. Dasselbe holländische Blatt brachte neulich eine Schilderung der Derhältnisse in Griechenlands .Hauptstadt Athen, die vre englische Negierung als ^Geldgeberin i» . - ei Presse-Bestechungen offen erkennen liest. TaS Rot-
maLte mir, die te» rdamcr Blatt sagte:
—- Ä 3 r:; I ..Die drei venizettstjschen Blatter „Hestia". .Pa- >ben stch »ach dem Gchl .^. und ..Neu Hellas" erhalten Zuschüsse vom Ber- mn: Wie billig, . Xr noch .er.* * "- träge sic
, Die SrNSkung. wul.. ^^vrucken von Aufrufen und Ermahnungen von dem -nticbikldigr rgelmafeiOj verband über die Anwesenheit und die Bewegungen d einem Sinkaus »m von feindlichen ^ U-Booten. Hierfür werden ihnen ewotteilt AU sein. M 2 <W ArcS für tU »eile gezahlt." qß zm Mchpl^e zlN ^ Glücklicherwe'se setzt nach und nach der
Widerspruch vcr anständigen Leute, gefördert durch Oie Erinnerung an das Perantwor- tsingsgeflrhl vor dem eigenen Gewissen und der Geschichte. lebhafter ein. Zu der Hetze der Londoner Presse gegen oa§ deutsche Friedensangebot schrieb der ..Manchester Guardian", das angesehenste englisches Provinzvla'.t:
, Es ist eine Frivolität, ein Spiel mit Menschenleben un- wichtigen Dngelegenbeiten. wenn man noch nickt bc.annte Vorschläge verhöhnt. So aber Handel: e!' großer Teil unserer Zeitungen, darunter auch einige von denen man etwas Besseres erwartet hätte, ir .vollen unsere Bedingungen so fest entschlossen LtebeS-av" wer « 4Cten# wie der Fall es verlangt; aber niemals vielfach so . man uns nachsa^en können, daß lvir allein aus
Mlgeweine Kriegsnachrichten«
Sachsens König au Hindenburg.
Ter sächsische König hat am Sonnabend dem Ge- neralfeldmarschal! v. .Hindenburg folgendes Telegramm
gereicht Mir zur besonderen Freude. Eurer ErLellenz als ein Zeichen der Dankbarkeit die Ich selbst. Mein Volk und Meine Armee Eurer Exzellenz entgegenbringen. am heutigen TaaK daß Groß.reu,z Meines Militär St. Heinrich-OrdenS zu verleiden Gleichzeitig verleihe Ich Eurer Exzel enz Helfer, dem General der Fnfan- unt goldenem Stern und^ÄchMrÄ^.dllbreäu .--
Volkswirtschaftliches.
A Berlin, 30. Dez. Ter Jahresabschluß im .freien Börsenverkehr war bestrebt, ein möglichst gutes Andenken zu htnterlassen. Wenn die Umsätze sich auch heute in engen Grenzen bewegten, so zeigte sich doch bei vielfach höheren Kursen ein zuversichtlicher Grund- fon. —
H Berlin, 30. Dez. Im Warenhandel ermittelte nichtamtliche Preise: Pferdemöhren 4,50, Runkelrüben 2,05, Runkelrübensamen 85, Spörgel 60, Sera- della 50—55. Heidekraut gepreßt 2,10 per 50 Kg. Wiesenheu 9-n), Kleeheu 10—11, Timothheu 9,50 bis 10,75 per 50 Kg. und frei HauS.
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Zftichtsinn und Unverschämtheit uns geweigert haben, oem Worte ,.F ieden" zu lauschen. Für uns ist beinahe die demüttgendste Erscheinung des ganzen Krieges ber schandbare Mangel an Wirklichkeitssinn, mit dem viele, deren unglückliches Geschäft eS ist, zrl schreibt^, dem Kriege geaenüberstehen."
Liese Stimme klingt nicht allein auS dem englischen Blätterwald. Go mannhaft wie dieses Blatt trotz der furch'baren Mittel der Machthaber zu Kriegszeiten die Fatzne der Wahrheit oder wenigstens der gesunden Vernunft hochhält, tun^S andere noch nicht:
qC|Ullü«U "Ovi nun11 yvtyyuii, u.iv wuwwv --»’y-
J”Vebe^ j aber das ist auch nicht nötig. Zartere Abwehr-An- r-fteilullS „I stch da- deutunaen anderer Blätter gegenüber dieser Hetze tra-
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A oder MmLä
deutuugen anderer Blätter gegenüber dieser Hetze tragen auch ihrerseits zur Klärung der Lage bei.
Damit ter Humor bei dem traurigen Berhetz- ungßgeschäft licht ganz fehle, passiert eS ihnen wohl bei dieser Massenfabrikation von Haß und Unmanr* 8 §tt, da^
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Lokales.
O Gegen die Entlassung von Arbeiterinnen. Es ist bekannt geworden, daß die Kriegsindustrie vielfach die Entlassung weiblicher Arbeitskräfte ins Auge faßt, weil man hofft, aus den Reihen der Hilfsdienfipslichtigen kräftigere, ausdauerndere und anstelligere Hilfen zu erhallen. Ein solches Vorgehen würde dem Hauptzweck des Gesetzes, eine ausgiebige Vermehrung der Arbeitskräfte zu erzielen, zuwidcrlausen. und muß verhindert werden. Das KriegS' amt ersucht, durch die Sachverständigen, durch mündliche und schriftliche Belehrung zu verhindern, daß irgend welche Arbeitskräfte durch Hilfsdicnstpslichtige von ihrer Arbeits< stelle verdrängt werden.
Politische Nundfchau.
:: Das Reichäpostamt hat angeordnet, daß Ne Postanstatten fortan — zunächst versuchsweise — außer den Ztnsscheinen der fünfprozentigen Schuldverschreibungen der Retchskriegsa n l eihon auch hie fälligen Zinsscheine der vom Reiche während des Krieges ausgegebenen 5prozentigen und 4VsProzcn- tigen RetchSschatzanweifungen in Zahlung zu nehmen oder g^gen bar umzutauschen haben.
:: Aus der Sszialdemokratie. Nachdem ha§ Reichsgericht die Verurteilung Tr. Liebknechts zu Zuchthaus aufrecht erhalten hat. wurde in einer Generalversammlung der fozialdemokrattschen KreiSorganisa- tion der Schriftsteller Tr. Franz Mehring als Vertreter der ganz radikalen Gruppe „Internationale" mit 9 von 31 Stimmen zum Reichstagskandidaten bestimmt. Acht Stimmen waren auf einen Vertreter der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft gefallen. 14 auf einen Mehrheitsanhänger, die aber von der oppositionellen Mehrheit für ungültig erklärt ivurden. Mehring hat jetzt ,nitgeteilt, daß er die Kandidatur annehme. - Tie offizielle Scheidemannsche Gewerkschafts- Partei erläßt demgegenüber eine Erklärung, worin er erklärt, die H -rbeiführung eines Resultates (d. h. der Aufftellung eines Fraktions.nehrheitskandidaten) in einer neuen Generalversammlung sei „unmöglich, nachdem die Vertreter der Opvoftrion die bestimmte Erklärung abgegeben kabsn, »aß st» da» Mandat Lieder einem K»nfervarkden, wk f tom **4*^
§§ Geständnis des Zigeuners Ebender. Der »ft
einigen Monaten an der holländischen Grenze festgens^ mene und dann von der holländischen Regierung nach Deutschland ausgelieferte Zigeuner Hermann übender hat gestanden, am 5. Februar 1913 im Walde bei Uuldf den auf einem Dienstgange befindlichen Förster RomauuS aus Riesig bei Fulda erschossen zu haben. «lS Mittäter sind seine beiden Brüder Wilhelm und Ernst verdSchtigt, von denen der erstere sich ebenfaNß in Hast befindet, wäh. rend der andere noch eine ihm zuerkannte Zuchthausstrafe zu evrbüßen hat. Sin weiterer Bruder deS Mörders ist im Jahre 1909 in Hanau hingerichtet worden; er hatte ftnsn Gendarmen meuchlings erschossen.
** Eine halbe Million erschwindelt. Jn verschiede- neu großen Städten des Rheinlandes, so in Aachen. .Köln, Düsseldorf, wandte sich ein Mann, der sich Huf» renoberleulnant Hellermann nannte, an große Firmen der Lebendmittelbranche und erbot sich, ihnen ourch seine outen Beziehungen bebeutende Mengen vr-n Le- bensuiitteln zu beschossen Er gab bie Waren aber nur waggonweise ab und stellte stets die Bedingung» daß der Kaufpreis, der sür den einzelnen Wag,on 120 gvo bis 130 000 Mark betrug, bei einer Bank hin<> terlegt werden müsse. 3 » mehreren 8 S"en hat b-l- lermann auch derartige Geschäfte abgcschlossen. b\t Waren aber nicht geliefert. Lagegen fertigte er falsch« Frachtbriefe über die verkauften Waren an und ließ sich daraufhin die hinterlegten Summen auszahlen. Auf diese Welse hat der Betrüger ettva ein« Haide Million Mark erbeutet. Nachdem «S ihm g«, lungcn war, auch eine Firma in Düsseldorf auf diese Weise um einen erheblichen Betrag ^ bringen. e°° folate die Anzeige bei der KriminalpolizeS. Diese stellte fest, daß Hellermann dort in einem Hotel ae^ wohnt hatte, aber am Tage vorher abgereist war. Die ^—>«»i'fftfvrtpn nnA «erlitt. Die Polizeibehörden Groß-Berlins nahmen sofort umfangreiche Nachforschungen nach dem Betrüger vor, und der Schöneberger MilitärkriminalpatrouiNe gelang eS, kestzustellen, daß Hellermann in einem Hotel am Zoologischen Gartsn einen Tag lang gewohnt hatte. Von dort aus hatte er ein Telegramm nach Bonn abgesandt, in dem er bet einer dortigen Firma Kleidungsstücke bestellte. Dieses Telegramm wurde ihm zum Verhängnis, denn an Hand dieser Depesche konnte ermittelt werden, daß Hellermann sich nach Greiz gewandt hatte. Dort w«U»e erdenn auch ermittelt und festgeno?nmen.
** Bergwerkskataftrophe. Jn dem Hildebrand- fchacht der „Gottessegengrube" bei Antonienhütte brach infolge einer Explosion ein Brand auS, dem eine größere Anzahl von Bergleuten zum Opfer fiel. Nach den bisherigen Feststellungen sind 12 Bergleute gs- tötet worden. Zwei wurden schwer verletzt in daS nahe liegende Spital gebracht. Unter den Verunglückten befanden sich 10 Familienväter. Die Ursache de» Unglücks ist darauf zurückzuführen, daß ein Wagen mit 10 Transportgefäßen, in denen sich flüssige Luft befand, umstürzte. Einer der Arbeiter näherte sich unvorsichtiger Weise mit einer unversicherten Grubenlampe der ausrinnenden Flüssigkeit, wodurch eine Explosion bestand, die den Brand hervorrief. Der Betrieb der Grube ist nicht unterbrochen.
** Ausbreitung der Tollwut. Jn den Regierungsbezirken Hildesheim und Hannover hat sich die Tollwut in sehr erheblicher Weise ausgebreitet. ES wurden auch Menschen von den tollwutkranken Hunden gebissen.
e * AuSgebrochener Bär. Am zweiten Weihnachtsfeiertage kam im Königsberger Tiergarten infolge einer Fahrlässigkeit des dort seit 18 Jahren beschäftigten Wärters Bank der große braune Bär ins Freie. Sr tötete den Wärter durch einen Prankenschlag, der die Schlagader des Beines zerriß, und verletzte den zur .Hilfe herbeigeeilten, erst seit einigen Wochen im Tiergarten beschäftigten Hilfswärter Ribb tödlich. Der Bär wurde dann von einem herbeigeeilten militärischen Posten erschossen.
** Heheiwschlachterei. Eine Geheimschlächterei wurde von der Polizei in der Nähe von Vluyn bei Moers entdeckt. Es sind dort Schweine und Kälber geschlachtet worden, deren Fleisch dann zu Wucherpreisen nach Duisburg verkauft wurde.
e * Immer wieder die Zigeuner. Bei Landau hatte sich in einem Gehölz eine Ztgeunerbande, bestehend aus zwei Männern, vier Weibern und fünf Kindern, niedergelassen. Sie bettelten und stahlen in der Umgegend. Tie Gendarmerie wollte daraufhin einschreiten und verlangte die Papiere. Tie Bande griff darauf die Gendarmen an. Als einer der Zigeuner dem Gendarmen das Gewehr zu entteißen suchte, gab der Gendarmeriewachtmeister einen Schuß ab und traf einen der Zigeuner tödlich. Tie übrigen Mitglieder der Banne wurden dc.< ufhin festgenommen.
** Verständiger Gemeittdebefchluß. 13G kinderreichen Familien mit mehr als 7 Kindern wurden zu Weihnachten in Duisburg durch den Oberbürgermeister eine städttschr SHreußfde
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