Ausgabe 
3.1.1917
Seite
2
 
Einzelbild herunterladen

_ P 3L&

Gie wvSen Sie beruttMßkßgen. Er* _ y .

leimigen, oeienTtgen. Dir. Ifc nri geiferndem or$ fll jf

con Schakalen unseren -'.eg. rnsere Kraft ver- ^ si-f

schlingen. Oh. wie ich sie hajse, Sie und es. die. -i ' i mit ihren Weiber n tn Autt-mobtlen Sknherfaqre.i,

1917.

LaL Vaterland spannt seine Kräfte auP äußerste aru Es arbeitet demnächst mit allen seinen Mitteln ohne Rest von Spielraum. Damit verändern sich die überkomme­nen Gesttzr seiner Wirtschaft. Was ehedem vorsichtig, sparsam. nützlich und notwendig schien, das ist heute über* fiüsflg. fehlerhaft und schädlich geworden, wenn es uictrl zum Gelingen des großen Ganzen beiträgt. Niemand dari beute, fei ifi selbst zugunsten einer nuten 2 r»n?:t

lasten ober -ckr hlnvrm, TO'i 5 . ^anvesst^cUic-.l r:r77'.cv'l

Befonnenheu hilft mehr als (rtfer Iedc.< Er'.eupnS der verfeinerten Wirtschaft, icdc Maschine uns j 2;r öc- Litche Prozeß, jeder Gütclverkchr un? jcd:«- Gest:, : 7 .? lengt mit d.'r Ve.feineiuna zu^lcrck in Len Äefad: bererch oes Zwangslauses, tue Siörnng und Zerstörung tzroyeu, jsbalt die Vernunft Wärters erlavml. u.'mt wer au! lange Sucht Yrnaus, odnc Bectriträchttguna der Zukunft, des Nachbarn, der Allgemeinheit wirtschaftet, Lars st»? rühw.u, ein nützliches Mitglied der Kriegswirtjchaft zu »rin.

Rtchr einmal jeden zweckmäßig scheinenden Fleiß kann man allein rmt seines Mübens willen loben. Wer Maste, damps erzeugte und ließe ihn danach nutzlos cc: puffen, gälte allerorten als Narr. Aber oft genug wird »,r »er edelsten Form des wirtschaftlichen Dampscö, vom menschliche, Geist, ein großer Bruchteil glatt vertan. Außer dem Aufwand mutz der Wirkungsgrad der Arbeit gesteigert werden Alt- Verluste, die durch Reibungen und Ungenau- igkeiten entstehen, müssen verschwinden. Aus jedem Ent- gege» und Wettlausen muß ein Zusammcnlausen werden.

-er Ltaat kann Vieles anordnen und überwachen. Ader e, überschritte die Grenzen seiner Verantwortlichkeit un» seines LetstungSvermögens, wenn er sich unterfinge, ftlitf Tun und Unterlasten jedes einzelnen von Amts wegen vor-uschrerben. ES ist nichts anderes als der Aus­druck des GesamtwtilenS seiner Angehörigen. 3» Ohniben, wo dieser Wille eindeutig auf ein einziges £Wl gerichtet ist. wo jeder einzelne das Eine, den Tieg, erringen will, bedarf der Staat der unmittelbaren, bewuß­ten. tdllgen Hilfe des ganzen Volkes. Er sorgt, beraten »»m Fachverstand der Besten, für die Wegweisung, für die Gperrnng veo offenkundig Bösen und für die Ermunterung -um Guten. DaS Gute recht zu tun, verantwortet jeder­mann »er ßch selbst.

Einstweilen drängt die Erfahrung der letzten Wochen z» der Bitte an alle, die eS angeht

fvlgende Regeln -ubeachlen:

1 1. Me Grenzen veö Kriegsschauplatzes weiten sich

ftAudlich. und kein Teil der Kriegswirtschaft ist so belastet »w die Eisenbahn. Gewiß kann man ihren Dienst auf die v»i»e KriegSnotweubtgkeil beschränken, egwiß kann man ihren rslenden Bestand nach Kräften vermehren: alles das DefttziehL »der wiederum reicht die amtliche Maßnahme »tcht au-, wenn sich nicht btS in die letzte Faser hinein das Gahnaetz mit dem Geiste der Gemeinsamkeit erfüllt. Kein Magen darf als Lagerraum ruhender Güter vergeudet werden; kein »agen darf an das Ziel rollen, wenn der Empfänger nicht gerllestt ist, ihn schleunig zu entladen; nicht der Lieferer, sondern der Besteller hat den Zeitpunkt de» Mrrsandes zu »estimmen. und der Besteller hat diesen Zeitpunkt nach Maßgabe deü unentbehrlichen kriegswichti- gan Vedürsnisie, zu wählen. Zumal mit Mastengütern «ntz stnnvall hauSgehalten werden; weder darf sich die »siralckdrcke \» setz, VerdlUuren, daß »ie Verkehrszuckun- gan aus den »lanken Seid des Wtrtschaftsbetriebes ein- wirken, nach darf sie zum Schaden anderer Verbraucher »in Uedermatz an Dicke erreichen. Verbrauche und Erzen- g»r mgsten einander planmäßig jo zu finden trachten, daß mu metzi »er Bestgelegene mit dem Bestgelegenen ver- kehrt; kein Wagen dars um alter Gewohnheiten willen seine Umlaaswege verlängern. Kein «agen darf, wenn es sich irgend vermeiden läßt, leer »Ser tetldcladen umlausen Merkehraverdände von Nachbarn könnten in vielen Fällen dt« «vgdeladuug schassen.

S. Niemand soll zur Erfüllung seiner

Ein-elwänsche unnütz reisen, reden und schreiben. Zumal »m Verkehr mu dem Mittelpunkt deS Getriebes be­dient man pch am desten des Sprachrohres einer Gruppe, der «an nach Llandvn oder Beruf zugehört. Je größer

Der Knallmax.

Nina Gairachtung curö de^m Schützengraben dm, Eafr Mul Menold in der Miller Krteg^tg".

» ^ anu ? ist doch noch gar nicht uin 1

uyr. Was fehlt denn dem Knallmax heute, baß »schon 10 Minuten früher mit seiner blödsinnigen «chieherei beginnt? Gr halt doch sonst die Zeit genau

auf bi« Minute ein

«ö ift doch ein erhebende» Gefühl, wenn man weiß, oatz man einem Knallmax gegenüberltegt, der Stunde um Stunde, Tag für Tag. Woche für Woche in ^egel- mütztaen Zwischenräumen Patronen nutzlos vergeudet.

Aha, es >tnd drei Minuten vorüber. Er pchi^t nämlich alle drei Minuten. Das heitzt nur vor­mittags; nachmittuas gönnt er sich etwas mehr Ruhe und UIt nur alle d Minuten von sich hären.

. d<ug! Za, ja, es hat eben jeder seinen beson- daran Vogel. Der Knallmax hat eben sein Bergnliaen an dar Knallerei. ES ist bei ihm schon mehr ein krank­hafter Zustand g^vorden. «ielleicht ist es auch schon ein chronischer Klapv

Dopla. jetzt hat er gemuckt! Das Geschoß pfeift drüber weg. Es ist also immerhin gefährlich, den Kopf allzuweit über die Deckung sehen zu lassen. Durch einen Zufallstreffer kann *r doch mal Unheil ^n- ZWarnung haben wir ja schon in unserem ^ Warnungstafel angebracht mät d»r Aufschrift:Vorsicht! Knallmax!"

jevt hat er das Ziel wieder ge 'I"? oie Ruhe nicht verlieren und die E^Mahnung befolgen: Druckpunkt nehmen! Langsam ^ ^uge_auf. Finger lang Dann triffst

schon, mein Knallmax!

n* ^ möchte ihn gern mal kennen lernen,

wohl ein lunger Bursche von 18 oder ein alt«

»o^sstrr?" 46 ^ r< " ^ " ^citzcnkbrkr od«r

d._ *« Tag hat 24 Stu^-

ovn. Via Munde 90hmuUn. Dar Knallwax

Mt Gruppe ist, i« mehr st- tti sich beu Vid?rstreit bis zur

reinen Tachllchkcit aba schlitten bat. depo swneller und wuksamer jetzt sie sich durch Mit L^m schönsten Erfolge haben es irr der Kriegszeit gerade einige Wirtschaft- gnrppeo gewagt, selbst ihre Betriebs- und Geschüftsgebeim. niste preiszngeben. Dort hat sich jeweils der beste Mann zur besten Einrilbtuna, zum besten Verfahren gesellt und ruf dem kürzesten Wege, mit den sparsamsten Mitteln die Leistung vollbracht. Bedingte Bereitschaft, versteckter Eigennutz, falsche Geschäftigkeit betrügen sich selbst. Rnr durch die rückhaltlose Hingabe cm die gemeinsame Wirt­schaft wird das Gelingen des Werkes verbürgt. Die Rot und die Einsicht gebieten gleichermaßen das Opfer jeder Eigenbrödelei.

Tic ftme^arm wird überlaufen von Vorschlägen :lL-i An mie man Sohle als einen Grundstoff der trlcgswirtschost sparen könne: es kennt nunmehr alle er venllichen Vorschläae unv schließt die Allen mir dem Wunsch, daß jeder Deutsche fu jeder Gtundc eingedenk sei, er gefährde mit verschwendetem Licht, vergeudeter Warme, verschleuderter Triebkraft die Landessicherheit und müste sich solcher Dequemlichkeiten vor den Brüdern :m Felde schämen. Zumal in den beiden Zeitabschnitten jedes Winterlages, zu denen sich der Kohlenbedan' der Kraftwerke häuft, morgens v»r Sonnenaufgang und abends nach Sonnenuntergang. Vars kein Deutscher das Stromnetz zwecklos belasten. In jedem Falle aber ist guter Rai billiger als gute Tat. Die Glühbirne des Rackbarn srißr nicht mehr Kohle als die eigene Glübbirne und weni ger Sohlen, als der eigene überheizte Ofen.

4. Es ist Dilligkeit niederen Srades. wenn jemand ohne Dorkenntniste, ohne Geübtheit, ohne geeignete Be* triebsetnrichtung sich dennoch stürmisch zu der ihm -e guemsten Tätigkeit erbietet. Das Kriegsamt ist nicht dazu geschaffen worden, um jeden, der Lust hat. Granaten drehen zu lasten. Die Willigkeit höheren Grades beschei* bei sich in Geduld, überprüft mit Vernunft ihre Eignung und meldet sich im Nahmen des Gesamtplanes zur recht­zeitigen Verwendung an. Dieser Gesamtplan befindet sich in guten Händen. Das Krtcgsamt laßt ihn nach den Ge- sichtSpunkten der Technik und Wirtschaftlichkeit, der Wohl* fahrt und des Rechtes von Fachleuten durcharbeiten, biS er verspricht, unter Anwendung des Krte-S-Htlfsdienst. Gesetzes die kriegswichtigen Arbeitskräfte und Werkstätten zweckmäßig zu mobilisieren. Die Willigkeit höchsten Grades wird sich zeigen, wenn die Wirtschaft auch diese letzte Mo­bilmachung nicht nur erträgt, sondern so freudig selbst »oll- z,eht, daß sie vom Zwange nichts mehr spürt, weil er mit ihrer Opserwilligkeit zusammenjäLt.

Die echten Hunnen.

Die bleguer im eigenen Spic-gel.

Die Meldung spanischer Blätter, daß Ensiländer und Franzosen an der flandrischen Küste Leichen deut­scher Soldaten mit Masten und Segeln versehen und ins Meer Wersen, um sich an dem Treiben dieser .Schiffe" in den Wogen ru ergötzen, hat allgemei­nes Entsetzen ausgelöst, und die beteiligten Regierun­gen haben sich mit allen Atttteln gegen die Ver­breitung dieser Nachricht gewehrt . Ihr Bestreiten hilft chnen aber wenig tn einem Augenblick, in dem Be- richte auS der Feder chrer eigenen Offiziere Zustände und Vorgänge enthüllen, die auf die Acoral ker Gegner ein sehr grelles Licht werfen .

gtttt&frft etwas Russisches, allzu Russisches. Einem Kriegsberichterstatter des ,,Lok.-Anz." ist ein von deutscher Sette aufgefundener Brief eines russischen Offiziers an eine barmherzige Schwester zu­gänglich gemacht worden, worin heißt:

.Löenn Sie noch ein Mann wären. Aber Sie sind ein Weid, dazu ein schönes Weib. Ein unerfah­renes. eben der mütterlichen Pflege entwachsenes (Ge­schöpf. Sie beginnen Ihr Leben zu einer schreck­lichen Zeit. Im Etappengebiet, das ein großes Bachanal darstellr. Inmitten von Schakalen. o:e für ein leicht erworbenes Geld in der Nachbarschaft unseres Todes ein leichtes Leben führen. Sie feiern üppige Gelage, indessen dkb grausige Nor wütet. Wie­viel schmutzige, blut- und geldgierige Hände werden sich nach Ihnen aussttecken, nach Ihnen, dem schönen,

reinen «eibe.

it p« 1 ,

uährend wir unsere Patronen nicht heranschaß" ivst

fen und Verwundete nicht zur ickbringen können ^z,

sind die Sckakale der trappe, die an unseren ' :i r 'W» ^

Rücken nagen und uns das Biut aussaugen . Sie

nunen unsere Hilflosigkeit aus. während wir uns ge- ***

gen den furchtbaren Feind vor uns zu wehren habe : '?:

Sie verjubeln in sinnlosen Orgien das Geld

ich!'

.5van

deli!

das für die Maschinengewehre. Patronen. Geschosse und warme Kleidung bestimmt ist. Wjeca, wenn Sie wüß- m

tcn. wie sehr wir die Leute tu unserer Etappe fürch- Meters

ten. Die unendllch schreckliche e als die Leu schen sind diese Feinde. Wenn wic besiegt werden sc sind es nicht die Deutschen getvesen. sondern diese kale mli ihem hinterrrückischen B errat . Und nun ©ßl

Sie unter diesen Aerzten.-

Am selben Tage, an dem dieses Blitzlicht m:s die

rrg

russischen Zustände fiel, beschtlldtgte tn England im x* 6 Press*

Parlament der Generalmajor EharleS Hunter ..

englische Soldaten de. gewohuheitsinaßigen kUll '

Ur EM.

au gefallenen englischen Offizieren In ,as allen Fällen, wo die Ausrüstung nach Eirglana zurückgL. . hgß AU schickt wurde, waren sämtliche Wertgegen- ^k>.^ 7 ^sse 0^ stände gestohlen . Redner hatte Hundecte vrn qclt au

-lefca von Eltern erhalten, die über solche Lieb- : rc ''-^/«^rohunt stähle tlagten: auch Generale hatten ihn. darüber , n ad)$ n '

geschrieben Ein General schreibt, daß tn 75 Fällen >Mabr^ die Leichen toter Offiziere vollständig chrer Wertgegen- ' 'r\\m- stände beraubt worden waren. 5 rr ersfinv- 11

5 eine 0

TaS muß durch unsere eigene« Leute geschehen

sein. Mein Blut kocht noch, wenn ich an meine toten Offt-iere denke. Alles war von ihren Leichen weg­genommen: Feldstecher, Uhren, Geld und Schmuckgegen-

q.'lir

_ i ____ Ej ni &s^

stände. Tie "Leihen waren keinen Augenblick in "den ^ur &

Händen der Türken gewesen. Kanu man einen deut licheren Beweis verlangen, daß unsere eigeueu Leute diesen Raub begehen?"

Natürlich bezieht sich dieser regelmäßige Dieb» stahl der Unteroffiziere und SanitätSmannschasten nicht allein auf die Wertgegenstände der Offiziere. Denen ist jeder Wert willkommen, ob vom Offizier oder Ge­meinen.

Wie mögen diese Gemütsmenschen erst die Leichen­fledderei gegenüber gefallenen Deutschen betreiben?!

8«! clt _ C Ü

fl > I

[It

u nt m m

mit

if

Mer"

und

^reitunflen jetonge

JISIXJ

Erinnert man

mr d°sFr>e^

^ututen/tw

, Mirl. aum das

Bahnsprengung hinter der Front.

trtne verwegene Fliegertat.

ImBerliner Lok.-Anz." berichtet ein Flteger-1 .eurnant über seinen Flug hinter die rumäntschej F.onr, wo er mit seinem Begleiter, einem Bizefel« vüIh 1, eine glänzende Bahnsprengung aus der sehg

wichtigen Strecke Ploesti-Buzau vollbrachte.

" ..

Wir flogen von Urlatt in 100 Meter .Höhe zunächst Par Cricovul entlang, biö wir die Bahn Ploestt - '.l.ni unter uns sahen. Tann ftogen wir an der lrecke entlang nach Osten und versuchten zunächst zwei* .1 östlich Cringul zu landen Diese Absicht mußten uu aufgcben, da das erste Mal Maisfelder, das zweite aflu starker Verkehr die Landung verhinderten. Wir waren beide Male nur wenige Meter über dem Boden ES g'.ing uns dann, unmittelbar am Bahn- >am.. zwischen Haltepunkt Jnotesti und Punkt 180 latt zu landen. Ich sprang rasch auS der Maschine.! nahm die Sprengladung an mich und lies an die rZahn. Einen Sprengkörper legte ich an die Tclegraphem ieinrng. die sieben anderen an die Schienenstöße des .inen Gleises Sie auf einer größeren Strecke zu verteilen, w- r nicht möglich, da von der Straße etwa .'^1 Leute bis 50 Meter Entfernung auf mich zuliefen Aon einem Buhn:oärterhäuSchen l'ef ebenfalls ein Bei .:tu. gedeckt vis auf 20 Schritt, an mich heran, ein ?inze!ner Mann näherte f.ch auf 10 Schritt, lief dann r weg. Vizefeldwebel Haß machte mir die Knti

ioncktlampf

sofort M t

^-rartigk

u »rrstkhen flt^ ^ i Gewinnsucht Ter s >kviß riM Teil M

Lir ' v-i

71f SM n "it- 1 * i'msassen di

Ur,j 'Mindelir

stekan um lUls große H -^werten vo l stiMer!

' Te^flll'-ck an e Ta Die Lest .^'ikschristeil q c messtn. so Mo fr wlinscheo

ieifylcl regel r ^ r r?d)cn deir.ok

Pansen von 3 oder 5 Minuten nett Ausnahme von einer halben Stunde Frühstücks-, einer Stunde Mittags- und einer halben Stunde Besperpause. Das sind in 13 Stunden etwa 310 Schuß.

Peng! - Ich rechne werter. Der Schützengraben- krreg dauert jetzt rund .2 Jahre. Das sind 730 Tage. Zu 13 Stunden den Tag gerechnet gibt das 8760 Stun- beu. Mir fängt an zu schwindeln. O grande Nation! Was kostet dich ein einziger Krmllmar für eine Summe! Und du hast ihrer gar viele!

Sssft! - Hopla. der .Schutz ging wieder mal zu hoch. Ob der Pion Pkou nicht braune und blaue Flecken bekommt von dem vielen Schießen? Hat er sich ein Polster eingeswpft? Ich begrerfe auch gar nicht, wie sich die Kameraden die Knallerei immer so gefallen lassen.

Peng! In regelmüßiaen Zwischenräumen wie­derhol es sich Peng - ssfft Peng Plötzlich ent­steht eine längere Pause. 2tha. Knallmar macht yrüh- stück. Ich habe auch Hunger. Also werde'ich auch früh stücken. Pilnktlich halbzehn Uhr geht es wieder Peng !

®° n i 2 bis I ^lhr ist Mittagspause. Dann ist Fortsetzung der Knallerei in Zwischenräumen von 5 Minuten bis 6 Uhr Bon vier bis Halbfünf ist selbst verständlich Pesperchause Bitte sehr, ganz wie bei uns zu Hause

Endlich herrscht Nutze .>knallma; hat sein Daac« werk vollbttichr. Er wird sich der wohlverdienten Ruhe und dem Genuß hingeben, sein geliebres La Franee durch seine .Krrallerei wohlbeschützt zu haben Mor gen früh pünktlich um Uhr wird er mit ftischen Kräf­ten wrcder mit seiner K^ttallerei beginnen.

Ich habe mich an seine Schießerei gewöhnt. Wenn ^U)m Spaß macht, so mag er nur schießen, der Knall mrrx!

Scherz und Ernst.

**» XUfr |mU MV f

tf Gin GiaM-nn»alt

D^k«isumachung erläßt oer

alA Valk4bdral». Ualgetzdc Erste -»aaMänwLft in

bürg: Erzeuger und Kaufmann haben sich nach vem Geij. unserer Kriegsverordnungen zu fragen: Wie bilig abe nicht, wie teuer kann ick verkaufen Die ErNSrung. wie' qeliesen weitervcräußen zu haben, entschuldigt rgelmätztg ntckt Für jeden, ver glaubt, bei irgend ernem Einkauf im Sinne »er Kriegsverordnungen überoctteilt zu fein, stehe 'ch an jedem Wochentage vormittags zur Rücksprache zur Verfügung

cf. Tie literarische Prostttion. Der russische

Schriftsteller Maxim Gorki sagt über die russische 'bresse während des Krieges.- ..Bon dem Augenblicke an. wo man uns den Schnaps verbot, haben wir uns an Dorten berauscht. Niemals ftüher hat die itterarische Prosttturton derartige Orgien gefeiert, wie wahrend des Krieges. Die schlechtesten Elemente haben- im Augenblick der Katastrophe am lautesten geschrien.- Er oergretft dabei, daß die russische Tagespresse einfach so schreiben mühte, wie die Regierung es oer^ langte.

Russische LtebeOgabeufevdunß«,

Welch sonderbares Schicksal russische Liebe»,aberr jendunge, an ver russischen Front Vielfach erfahre«. %tt> iieti die ragcbuch-Aufzeichnungen eine- fett «Vgnfi'lßlg m deutscher Gefangenschaft befindlichen Soldaten Vom 148. Kaspischen Infanterie-Regiment. Hierin heißt eck:

.Am 10 . April 1916 wurde unser Regiment abgelrst und kam m Ruhestellung. Für den Nachmittag wurde die BerleUung von Liebesgaben für die Soldate, angefetzt. Auf de« Platze wurde für die Offiziere «i, Zell g^ baut, wurden Speisen und Getränke aofgeftellt. die ven für die Mannschaft bestimmten Liebesgaben «tn»«- men waren Für die Mannschaften jedoch wurden eine uletterstange. lunde Balken über ein Flüßchen und andere Lurngeräie hergerichtet. Bor der vetteilun, der Liede-° g.den fing es an ,u regnen Die Ossizter» seen ftch n. »er In« 5 * 11 , ttanfeu nie» fchmauften, wS^teiU »It «,». rnfibew Sotkalni Nttttr», um die Wette Uiufta un» tuf über tti Ulütch« ,»»« mußt«. Der »lS »rster Ui Ziel »treit»*«, ertziel« jnr Stltknung

i*itu* wtrrd« »cs ferne« E»»P«D»iaßLtz»« mH «m! tas

vw" durch Zidne' ttrgesikllt wird a s»en lr^li^sten r

fiiflnMf dleflif 1

-aSfefbe fjoilänbifd der SctfiäH . Pfn. dir die fn ' ! Steile,üietttdni ' 'd°mr Bim sa s-, fr»!

«Siw tz

^btuien Don Ai . " hl ^ über Die

' Kindlichen

kE tut di

^tüililhnwel ^7-, durch D

1200

doc 1

ist,!

I btn^' 1 * 6,n « nit; b".?lchtig,

bei: ei r $

eviig, %i

r.Qc

uahe 1L"? tcl

St» Afft

2£< c Ä a,,nt

,tn «S

v ^