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in

Wirtschaft

von 1.80

netes Schulmaterial, um ihre Mannschaften, von langer Hand vorbereitet, an die großen Aufgaben heranzuführen.

Außerdem ist die Auswahl an wirklich erstklassi­gen Ruderern, wie sie in anderen Verbandsachter­zellen (mitunter 20 bis 30 Mann) zur Verfügung stehen, in unserem Bezirk nicht sehr groß, so daß der Achter als reine Vereinsmannschaft startet.

An weiteren Mannschaften kommt ein Jungmann­vierer in der Besetzung: 1. E. Meister, 2. Fr. Meister, 3. L. Schmidt, 4. H. Becker her­aus, der schon recht ansprechend rudert, außerdem ein Juniorvierer in der Besetzung: 1. Rübsamen,

Zugunsten Franz Dederichs, des so schwer verunglückten Kölner Dauerfahrers, haben alle in Köln wohnhaften Rennfahrer beschlossen, einen Renntag im Juni abzuhalten, dessen Gesamt- ertrag dem schwer geprüften Kameraden zufließen soll.

Der Oberpräsident der Rheinprovinz wendet sich einem Aufruf an die Wassersporttreibenden, die

ten ab Mitte Juni erstmals am

Zwei und vier sind Leute vom Verein für Ruder­sport, der sich dieses Jahr zur Interessengemeinschaft im Sport mit der Gießener Rudergesellschaft 1877 entschlosfen hat. Man hofft, daß sich die Gießener Ruderer ihrer hohen Aufgabe und Ziele bewußt sind und den Namen ihrer Vaterstadt würdig auf den diesjährigen Regatten vertreten werden. Der erste Start des Verbandsachters ist, wie schon be­richtet, am kommenden Sonntag in Heidelberg.

2. S e i p p, 3. I u st i n, 4. M ü n ch.

Beide Vierer bilden einen Juniorachter und dürf- ' ---- ~ Start erscheinen,

erein für Ri

2. Hellmut Noll

3. Georg Hartmann

4. Willi Becker

5. Frz. Eugen Euteneuer

6. Fritz Weinhold

7. Kurt Georgi

8. Karl T i m p e Steuer: Heinz Loh.

Die Mannschaft hat ein Durchschnittsgewicht

80 Kilogramm; eine Durchschnittsgröße von Meter und ein Durchschnittsalter von 23 Jahren. Sie hat sich sehr zur Zufriedenheit ihres Ruderleh­rers und Trainers B r a h m entwickelt. Harte und lange Wasserarbeit, ruhiges Vorrollen und schnelles Händewegbringen fallen angenehm auf, kleinere Unebenheiten in Körperarbeit und Blätterdeckung dürften sich im Verlauf des Trainings noch ver­bessern. Der Achter ist zur Zeit noch nicht in Höchst­form, die in etwa drei bis vier Wochen erreicht sein dürfte. Bei einer schweren Mannschaft nimmt die Entwicklung meist längere Zeit in Anspruch, als die einer leichteren Mannschaft, doch lassen die bei den Trainingsfahrten erzielten Zeiten schon sehr Gutes erhoffen. Auch stehen den Gießener Ruderern nicht die Hilfsmittel zur Verfügung, wie in anderen Städten und Vereinen wie: Ruderbassin und geeig-

Handball im Gau XII der DT. Aufstiegspiele in der^p-Klasse! Ruttershausen I Dorlar I 10:4 (4:3).

Am Sonntag standen sich obige Mannschaften zu dem fälligen Aufstiegspiel in Ruttershausen gegen­über. Während Ruttershausen beim Vorspiel in Dorlar eine 10:6-Niederlage einstecken mußte, konnte es sich diesmal durch ein umgekehrtes Resultat revanchieren. Dorlar spielte zwar in der ersten Halbzeit mit günstigem Wind, konnte aber nicht verhindern, daß die Platzmannschaft innerhalb einiger Minuten mit drei Toren in Führung ging. Ruttershausen konnte sich dann eine geraume Zeit nicht zurechtfinden. Die Gäste kamen dadurch immer mehr' auf und erzielten sogar den Ausgleich. Die Platzmannschaft konnte jedoch noch vor der Pause durch einen vierten Treffer die Führung wieder an sich nehmen. Nach dem Seitenwechsel war der Platz­besitzer dauernd überlegen . und stellte durch sechs weitere Tore den Sieg sicher. Das Spiel war ein flotter, reibungsloser Kampf, der als einer der besten in den Aufstiegspielen zu bewerten ist.

Sievert in großer Torm.

Gelegentlich eines leichtathletischen Mannschaft^ kampfes zwischen Eutin und Eimsbüttel zeigte sich der deutsche Zehnkampfrekordmann Hans-Heinrich Sievert in seiner Heimatstadt in einer schon sehr vorgeschrittenen Form. Mit ausgezeichneten Lei­stungen im Diskuswerfen mit 48,28 Meter, im Kugelstoßen mit 15,05 Meter, im Speerwerfen mit 62,50 Meter, im Weitsprung mit genau 7 Meter und im Hochsprunq mit 1,80 Meter holte Sievert für Eutin die meisten Punkte heraus. Don einer sehr guten Seite zeigte sich auch der als Gast teil­nehmende Mehrkämpfer Stöck vom SC. Char- iottenburg, der außer Wettbewerb im Diskuswerfen cftif 46 Meter, im Speerwerfen auf 62,28 Meter und im Kugelstoßen auf 13,98 Meter kam.

Nmiderlaß der Neichsftelle für Devisenbewirtschaftung.

Einem Wunsche der Rüchsbank entsprechend wird angeordnet, daß die Dringlichkeitsbescheinigungen bei Rembourszahlungen bereits bei Eröffnung neuer Rembourskredite vorgewiesen werden. Als Eingehung einer Rembourskreditverpflichtung gilt dabei sowohl der Auftrag an den ausländischen Lieferanten, für Rechnung des Importeurs auf die ausländische Remboursbank zu ziehen, wie die Zie­hung auf eine solche Bank, die der Importeur selbst oder für feine Rechnung die vermittelnde in­ländische Bank vornimmt. Ohne Bedeutung ist es, ob die Rembourse zu den Kreditlinien des deutschen Kreditabkommens gehören oder ob neue Rem­bourse bereitgestellt werden. Die Dringlichkeitsbe­scheinigung ist ohne Rücksicht auf den Wochenbe­trag von 10 000 Mark oder auf die bei der Ein­fuhr von Baumwolle wöchentliche Freimenge er­forderlich.

Hiernach ist für alle Rembourskredite eine Dring­lichkeitsbescheinigung erforderlich. Die Banken haben deshalb allgemein die Dringlichkeitsbefcheini- gung bereits für die Eröffnung des Kredites zu verlangen, die auf Antrag von den Uebermachungs- ftellen nach Prüfung gegebenenfalls erteilt wird. Mit einer Genehmigung der Reichsbank oder einer Devisenstelle zur Abdeckung von Krediten, die bei der Einfuhr von solchen Waren in Anspruch ge­nommen worden sind, die durch die Ueberwachungs- stelle bewirtschaftet werden, kann in Zukunft nur gerechnet werden, wenn dem späteren Antrag neben dem Remboursbescheid auch die Dring­lich k e i t s b e s ch e i n i g u n g einer Neber- wachungsstelle beigefügt wird. Anträge auf Abdeckung der Kredite sind bei alten Rem- | bourfen an die Reichsbank, bei neuen Remboursen 1 an die zuständige Devisenstelle zu richten.

* Anordnung der Neberwachungs- stelle für Felle und Häute. Dom 1.Juni 1934 ab dürfen Verarbeiter von Waren der Nr. 153 des deutschen Zolltarifs mit Ausnahme von Leim­leder, Fellen und Häuten zur Lederbereitung roh, auch enthaart und gespalten, jedoch nicht weiter bearbei­tet, sowie Teile von solchen Fellen und Häuten nur einkaufen oder zur Lohnveredelung in Auftrag neh­men, soweit ihnen dazu von der Ueberwachungs- stelle für Felle und Häute die Genehmigung erteilt ist. Allgemeine Genehmigungen für die Zeit bis zum 30. 9. 34 gehen allen Verarbeitern der obengenann­ten Waren, die der Ueberwachungsstelle ausgefüllte Fragebogen übersandt haben, ohne besondere Anfor­derung in den nächsten Tagen zu.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 30. Maü Die Börse war weitgehend geschäftslos und hatte eine überwiegend schwächere Tendenz. Der Abschluß der Transfer- Verhandlungen hinterließ kaum einen Eindruck, vor allem vermochte er nicht die Zurückhaltung weg­zunehmen, die nunmehr schon seit einigen Wochen die Börse belastet. Trotzdem war ein freundlicher Unterton unverkennbar, wobei die neuerlichen gün­stigen Industrie-Abschlüsse etwas anregten. Vor dem Ultimo erfolgten hier und da noch kleine Glatt- ftellungen, die bei der herrschenden Geschäftslosig­keit naturgemäß auf das Kursniveau drückten. Einige Spezialpapiere lagen ausgesprochen schwach. So ganz besonders am Elektromarkt Schuckert, in denen eine größere Verkaufsorder abgewickelt wurde und die den Kurs um ca. 5 v H. drückte; Siemens verloren 1,50 v. H., während im übrigen die Kurse ziemlich behauptet waren. Bekula konn­ten sogar 0,40 v. H. anziehen. Stärker abgeschwächt waren außerdem Conti Gummi mit minus 3,50 d. H. und am Schiffahrtsmarkt Nordd. Lloyd, die 2,25 v. H. verloren. Meist schwächer lag--auch der

Das Training der Gießener Ruder- gesellschast 1877.

Nachdem Anfang Mai der zum Derdandsachter ernannte Seniorachter der GRG. 1877 komplett wurde, ein Mann war bis zu dieser Zeit im Ar­beitsdienst der NSDAP., fährt die Mannschaft nun­mehr in folgender Besetzung:

1. Werner Flimm

leider allzu leicht sportliche Disziplin vermissen lassen. In dem Aufruf heißt es:

Nachdem mit Beginn der ersten warmen Tage sogleich der Wassersport auf dem Rhein und feinen Nebenflüssen eingesetzt hat, mußte leider schon gleich, die Feststellung gemacht werden, daß sportliche Disziplin und Rücksichtnahme auf die Berufsschiff- fahrt bei vielen Sporttreibenden offenbar unbe­kannte Begriffe sind. Ich habe bereits im vorigen Jahr Veranlassung genommen, dieserhalb eine ernste Mahnung an unsere Wassersportler zu richten und will mir die Wiederholung von Einzelheiten ver­sagen. Ich spreche jedoch die bestimmte Erwartung aus, daß im kommenden Sommer unerfreuliche Auswüchse des Wassersports, insbesondere Be- läftigungen der Schiffahrt und des Publikums durch Paddler und Schwimmer, unterbleiben. Es sollte z. B. für jeden ehrlichen Wassersportler eine Selbst­verständlichkeit sein, fahrenden Schiffen rechtzeitig auszuweichen und sich ohne Erlaubnis des Schiffers nicht an fahrende Schiffe anzuhängen. Falls aber dieser Hinweis nicht genügt, bei allen Wassersport­lern den Gedanken der Selbstzucht erneut zu Ehren zu bringen, werde ich gezwungen sein, noch schärfer als im Vorjahre durch polizeiliche Maßnahmen der­artige Auswüchse zu unterbinden."

Der Kanusport im Olympia-Programm

Der Präsident der Internationalen Repräsentation für Kanusport (IRK.), Dr. Max Eckert (München), wird dem Organisationskomitee der Olympischen Spiele vorschlagen, in das Programm der Wett­spiele 1936 in Berlin folgende Kanurennen aufzu­nehmen: Einerkajak, Zweierkajak über eine Renn­strecke von 1000 Meter. Einerfaltboot und Zweier­faltboot über eine Rennstrecke von je 10 Kilometern. Die Aufnahme von Rennen im Kanadier wird sich kaum ermöglichen lassen, da in dieser Bootsart eine genügende Beteiligung kaum zu erwarten ist.

Kurze Sportnotizen.

Cilly Äußern schlug bei den französischen Tennismeisterschaften in Paris im letzten Achtel- final-Spiel zum Dameneinzel die Engländerin Stammers mit 6:4, 6:2 und erreichte damit gleich­falls die Vorschlußrunde, in der sie auf die Eng­länderin Scrioen trifft.

250 000 Mark betrug die Gefamteinnahme der acht am Sonntag in Italien ausgetragenen Vorrundenspiele um Die Weltmeisterschaft. Mit 300 000 Lire war das Spiel Schweiz Holland das einträglichste Treffen, am schlechtesten schnitt das Spiel Deutschland gegen Belgien mit nur 50 000 Lire ab.

Deutschlands Elf gegen Schweden.

Der Deutsche Fußball-Bund hat für das am heu­tigen Donnerstag ftattfinbenbe Zwifchenr.unbenfpiel um bie Weltmeisterschaft, bas unsere Vertreter im Stabion San Siro in Mailanb mit Schweben zu­sammenführt, folgenbe Mannschaft gestellt:

Kreß (Dresben); Haringer (München), Busch (Duisburg); Grämlich (Frankfurt), Czepan (Schalke), Cielinfki (Hamborn); Lehner (Augsburg), Hohmann (Benrath), Conen (Saarbrücken), Siffling (Walbhof), Kobierfki (Düffelborf).

Die Mannschaft hat bis auf zwei Posten bas gleiche Gesicht wie am Sonntag in Florenz. An Stelle bes Hamburgers Schwarz würbe Busch in bie Verteibigung gestellt unb für Janes, ber sich einen Furunkel zugezogen hat, spielt ber von seiner Verletzung mieber genesene Frankfurter Grämlich auf bem rechten ßäuferpoften.

Deutsche Reiter in Warschau.

Zum ersten Male nach dem Kriege wird bei dem diesjährigen Internationalen Reit- und Spring- Turnier in Warschau, das in der Zeit vom 1. bis 11. Juni stattfindet, eine offizielle deutsche Reiter- mannschaft unter Führung von Oberstleutnant Freiherr von Waldenfels teilnehmen. Die Bedeu­tung dieser ersten offiziellen Beteiligung einer deutschen Offiziers-Equipe an dem Turnier in Warschau wird noch dadurch besonders unterstri­chen, daß auch der Kommandeur der Kavallerie­schute Hannover, Generalmajor Freiherr von Dal- rn i g k, die deutsche Mannschaft begleiten wird. Für die Reise nach Warschau sind Rittmeister M o m m , die Oberleutnants Ernst und Kurt Hasse sowie Brandt bestimmt. Insgesamt wer­den den deutschen Offizieren 15 Pferde zur Ver­fügung stehen, und zwar: Bosko, Winzige, Benno, bie Rittmeister Momm reiten wirb; Debo, Chef, Raubritter und Bismarck mit Oberleutnant Ernst Hasse; ber Mohr, Olaf, Friederikus mit Dberlt. Kurt Hasse, ferner Tora, Baccarat, Balmung unb Kosak mit Obtt. SBranbt,. unb als Reserve Hein. Eine wertvolle Unterstützung erfährt die deutsche Equipe durch die Teilnahme des Stalles Georgen. Der bekannte deutsche Springreiter Axel Holst wird auf den Pferden des Stalles Georgen: Ahnherr, Egly, Bianka, Sachsenwald und Nurmi ein gewichtiges Wort bei den internationalen reiter­lichen Konkurrenzen in Warschau mitzusprechen haben.

Waffersporttreibende' Sportliche Disziplin ift erste Pflicht!

Montanmarkt bet Rückgängen bis f v. H., nm? Rhein. Braunkohlen konnten sich um 1 v. H. be- estigen. Sehr widerstandsfähig erwies sich der Chemiemarkt, an dem Farbeninduftrie, Scheibe- anftalt und Th. Goldschmidt gut behauptet blieben. Metallgesellschaft bröckelten 0,25 v. H. ab. Im ein­zelnen gaben Daimler 0,75 v. H. Deutsche Lino­leum 0,25 v. H. und Hapag 0,40 v. H. nach, Reichs­bank, Südd. Zucker und Cement Heidelberg lagen behauptet.

Am Rentenmarkt neigten die Kurse gleich­falls zur Schwäche, und zwar verloren Neubesitz 40 Pf., Altbesitzanleihe 0,25 v. H., späte Reichs­schuldbuchforderungen 0,25 v. H. und Stahlverein- Obligationen 0,40 v. H.

Im Verlaufe hielt die Geschäftsstilte ziemlich an, doch zeigten die Kurse Ansätze zu einer leichten Erholung. Schuckert waren etwa 1 v. H. erholt, auch Nordd. Lloyd zogen um 0,50 v. H. an und Phönix gewannen 0,25 v. H., im übrigen blieben die An­fangskurse gut behauptet. Etwas fester lagen noch am Kunstseidemarkt Aku mit plus 0,75 v. H.

Deutsche Anleihen waren später etwas erhöht, Neubesitz galten 17,55 nach 17,30, Altbesitz 96,40 bis 96,65 nach 96,25 v. H. Etwas Nachfrage bestand für Wiederaufbauzuschläge zu 54,75 bis 55 v. H. Der Pfandbriefmarkt blieb fast unverändert. Stadt- anleihen lagen uneinheitlich, wobei Abschwächungen bis zu 1 v. H. überwogen. Schweiz. Bahnanleihen lagen weiter fest, und zwar um ca. 2 v. H., die Nebenwerte gewannen 3 bis 4 v. H.

Tagesgeld war zwar um 0,25 v. H. auf 3,75 v. H. erhöht, der Markt war aber verhältnismäßig leicht.

Abendbörfe still.

Frankfurt a. M., 30. Mai. Die Abendbörfe wies allgemein nur kleinste Umsatztätigkeit auf, da seitens der Kulisse noch Zurückhaltung bestand, zu­mal Aufträge aus Kundfchaftskreisen fehlten. Die Haltung war jedoch nicht unfreundlich und die Ber­liner ^chlußkurfe lagen überwiegend gut behauptet, teilweise konnten sie sich auch bis zu 0,75 v. H. er­höhen. Etwas Interesse bestand weiterhin für Far­beninduftrie, die nach unveränderter Eröffnung im Verlaufe 0,25 v.^H. gewinnen konnten. Auch Far- ben-Bonds waren weiter gefragt und zogen um 0,40 v. H. auf 123 v. H. an.

Am Rentenmarkt gingen Neubesitzanleihe bei leicht ansteigendem Kurs in kleinen Beträgen um. Altbesitzanleihe blieben behauptet, während späte Neichsschuldbuchforderungen mit 93 v. H. keine Er­holung aufwiesen. Am Auslandsrentenmarkt blieben schweizerische Bahnanleihen auf dem merklich er­höhten Mittagsnioeau gut behauptet. 11. a. notier­ten: Neubesitzanleihe 17,50 bis 17,65, Altbesitzanleihe 96,40, 4 Prozent Schweizer Bundesbahn von 1912 155, 3,5 Prozent do. 144, Commerzbank 50,25, Reichsbank 151, Buderus 73,75, Harpener 92, Klöck­ner 63, Mannesmann 61, Phönix 46,75, Rheinftahl 90,50, Bekula 133, Conti Gummi 147,25, Scheide- anftalt 190, Licht & Kraft 103, IG. Farben 136 bis 136,25, Gesfürel 96, Holzmann 57,50, Schuckert 85, Siemens 133, Südd. Zucker 175,25, Reichsbahn- Vorzugsaktien 108,25, Nordd. Lloyd 26,25.

Schweinemarkt in Gießen.

* Gießen, 30. Mai. Aufgetrieben waren 231 Ferkel. Es kosteten: Ferkel bis 6 Wochen alt 14 bis 16 Mark, 6 bis 8 Wochen alt 16 bis 19 Mark, 8 bis 13 Wochen alt 19 bis 26 Mark. Tendenz mäßig.

frankfurter (ti? resDcböne.

Frankfurt a. M., 30. Mai. Der Getreidegroß­markt verkehrte in festerer Haltung und die Preise haben sich teilweise merklich befestigt. Sommergerste und Hafer waren bei knappem Angebot und guter Konsumnachfrage um je 4 Mark per Tonne erhöht, Brotgetreide blieb bei laufender Nachfrage unver­ändert. Am Futtermittelmarkt lagen, Oelkuchen, Treber und Schnitzel bis 0,25 Mark fester, Kleie blieben unverändert. Zu den neuen Bedingungen kommt das Mehlgeschäft jetzt gut in Gang, nachdem die alten Kontrakte fast ausverkauft find. Es notier­ten: Weizen 205, Roggen 178,50, Sommergerste 175 bis 180, Hafer 180, Weizenmehl, Type 563, Feftpreisgebiet W X 28,90 plus 0,50 Frachtaus- gleich, dasselbe, Festpreisgebiet W VII 28,60 plus 0,50, Roggenmehl, Type 610, Festpreisgebiet VIII und R VI 25,25 plus 0,50, Weizenmehl IV B 16,50, Weizennachmehl 15,50, Weizenfuttermehl 11,70, Weizenkleie, fein 10,50, mittel 10,75, grob 11,00, Roggennachmehl 16,50, Roggenfuttermehl 12,25, Roggenkleie 11,30, Sojaschot 15,75, Palmkuchen 14,15 bis 14,25, Erdnußkuchen 16,50, Treber 14,00, Trockenschnitzel 10,60, Heu 6,50, Weizen- und Rog- qenstroh 2,00. Kartoffeln: Industrie hiesiger Gegend 3,40 bis 3,50 (zuletzt 2,95 bis 3,00) Mark. Tendenz: fest.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 31. Mai. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Auftrieb: 33 Ochsen, 14 Bullen, 13 Kühe, 54 Färsen, 893 Kälber, 52 Schafe und 583 Schweine. Es kosteten: Kälber 33 bis 53 Mark, Häm» mel 35 bis 37 Mark, Schweine 34 bis 40 Mark. Marktverkauf: Kälber und Schafe mittelmäßig, Schweine schleppend.

Die hinter Den Papieren angeführten Zistern geben Die Hohe Dei zuletzt velchlopenen Dividende an

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2R

Levin

Frankfurt a. 2)1.

93

94

94

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135,75 I 136,25

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90

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I 1241I

90,5

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98,4

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Voesch EisenKklln-Neuessen .. 0

6,75

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53,5 59,25 151,25

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25 1,05 7,55 7,05 7,25 7,65 6,75

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Deutsche «rbN

Gelsenkirchener

73,75

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140,5

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63

61

®rt$net...................

Mainkrastwerke Höchst 0.8JL.

Süddeutscher Zucker .......

74

117,75

60

93

7,5

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1,05

7,4 7

7,13

Philipp Hotzmann .... Rententroerf Heidelberg lernentoert Karlstadt

65,13

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79

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3. ®. yarden-gndustrte

Scheideanstall........

Goldschmidt

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Metallgelellschaft

Ilse Bergbau .

Ilse Bergbau Genüsse

Älödnerroerte .......

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Schultheis Patzenhofer Aku (Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg ........

Hellstoss Waldhos Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas ............

Daimler Motoren ......

Deutsche Linoleum .......

Orenstein & Koppel ........

Leonhard Tietz khade ......................

Bau muIatoren-Fabrü

Lonti-Gummt ............

*% Oeflerretchtfcbe Golbrente.

4,20% Oesterreichische SUberrente 4% Ungarische Golbrente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 *y,% deSgl. von 1913 6% abgest. Goldmexikaner von 99 <% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

g% Deutsche ReichSanleihe v. 1927 B% ehe m.7% Dl. RetchSanl.v. 1929 5y.% Young-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablöi.-Schuld mit AuSlof.-Rechten ..........

Desgl. ohne Auslof.-Rechte......

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rüctzahlb. 102%)

6% Hess. Landesbank Darmstadt

Gold R. 12 -------- 6y.% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Liqui. . -

Vberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten - -

Deutsche Komm. Eammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4% ehem. 8% Srlmks HhP.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 4% ehem. 7% Franks. Hyp-'Bam

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 4y,% ehem. 4yz% Franks. HYV--

Bank-Ltqu.-Pfandbriese.....-

$y,% ehem. 4y2% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe «% ehem. 8% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R- 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutfch. Verrechnungskurs

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

- Relchsdankdlskonl 4 o H Lombardzinsfuß 5 v. H.

Datum

4% desgl. Serie li ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4y,%Rumän.oereinh.Rentev.i913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

3V*% Anatolier .....

140 I 140. 25

110,75 110,5

63,75 62,25

61,13 1 60,75

Frankfurt o.M.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß!. Abend- dürfe

Schluß­kurs

Echlußk. Mitlaq- bürse

29-5.

30-5-

29-5-

30-5.

7,2

7

4

4

4,05

6,5

6,6

3,6

3,55

3,65

3,55

31.

31,25

31

30,65

Frankfurt a. 2)1.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß!. Abend- dürfe

Schlutz- kurs

Schluß» Mittag. dürfe

Datum

29-5.

30-5.

29.5.

30.5.

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börfe

Schluß- kurs

Schluck. Minag- börle

Datum

29.5-

1 30-5-

29-5.

30-5.

Marisfelder Bergbau ..

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72

70,5

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70,25

....... 0

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94,25

94,25

Phönix Bergbau .....

Rheinische Braunkohlen

....... 0 ..... 10

47,75

224

46,75

225

47,75

225

46,5

223,5

Rheinstahl ......

.......0

90,25

90,5

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90,4

Bereinigte Stahlwerke.

.......0

40,5

39,75

40,5

39,65

Otaoi Minen ...

....... 0

13,75

13,75

13,75

13

Kaliwerke Aschersleben.

....... 5

107,25

106

107

106,5

Kaliwerke Westeregeln

....... 5

105,65

105,5

105,5

105,5

Kaliwerke Salzdetfurth

.... ?y,

143

142

142,5

141,75

29-Mal

30-Mal

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brie

Geld

Brie

Buenos Aires

0,580

0,584

0,581

0,585

Brüssel.....

58,52

58,64

58,50

58,62

Rio de Jan.

0,131

0,133

0,144

0,146

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

56,79

56,91

56,77

56,89

Danzig.....

81,60

81,76

81,60

81,76

London .....

12,72

12,75

12,71

12,74

HelsingforS..

5,624

5,636

5,619

5,631

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16,54

Holland ....

169,53

169,87

169,53

169,87

Italien.....

21,32

21,36

21,32

21,36

Japan ......

0,756

0,758

0,756

0,758

IuU>slawien

5,664

5,676

5,664

5,676

63,94

64,06

63,89

64,01

Wien.......

47,45

47,55

47,45

47,55

Lissabon....

11,58

11,60

11,57

11,59

Stockholm...

65,58

65,72

65,55

65,69

Schwei; ....

81,32

81,48

81,32

81,48

Spanien....

34,27

34,33

34,27

34,33

Prag.......

10,43

10,45

10,43

10,45

Budapest ...

Neuyork...

2,504

2,510

2,507

2,513

yamvurg-Amenka-Pakei

0

21,4

20,75

21,5

Hamburg-Südam. Dampfschiff.

0

24,25

Hanfa-Dampfschiff . . ,.....

0

Norddeutscher Lloyd .........

0

27,9

26,25

27,75

A.G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

64,5

64,5

64

Berliner Handelsgesellschaft ...

4

84,5

84,5

84,75

Commerz- und Privat-Bank ..

Deutsche Bank und Disconto-

0

51

50,25

51

Gesellschafi................

0

53,5

53,5

53,5

Dresdner Bonk..............

0

59,25

59,25

59,25

Reichsbank .............

12

152

1-51

152,4

A.E.G.....................

O

24,4

24,13

24,13

Bekula.....................

0

133,13

133

133,13

Elektr. Lieferungqaeseklschaft...

Licht und Kraft . ..

6

6

98,5

103

98,5

103

99,5

103,25

Felten & Guilleaume.......

O

56,5

57

57,13

Gesellfch.s.EIektr.Unternehmung

6

96

96

96,4

Rheinische Elektrizität .......

Schuckert L Co............

6

94,5

94,75

95

5

88,75

85

88

SiemensS Halske...........

7

134

133

132,65

Lahmeyer S Co. ............

10

116,5

116,75

O

0

54,75

55,5

103,75

55,13

102,75

55,9

Bantnoten.

0

64,25

63,5

64,5

63,75

Berlin, 30-Mal

Geld

Brief

0

46,25

46,25

46,4

45,5

Amerikanische Noten..............

2,46

2,48

0

41,9

42

41,5

41,75

58,34

58,58

7

123,75

123

Dänische Noten .................

56,62

56,84

O

46,75

45,75

46,75

45

Englische Noten .................

12,665

12,725

O

62,75

61,75

62,13

61,9

Französische Noten ..............

16,46

16,52

O

60,75

59,5

Holländische Noten...............

169,11

169,79

O

17,5

17,25

17,5

17,13

Ztalientsche Noren................

21,20

21,28

10

168,5

170

168,5

170

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling

63,72

63,98

0

169

169

169,75

169,5

0

151

147,25

151

147,25

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

65,39

65,65

0

22,13

22

22,13

22,25

81,14

81,46

4

72,5

Spanische Noten.................

34,13

34,27

8

175,25

175,25

175,75

175

Ungarische Noten ................