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Kriege das Rote Kreuz der Bote war, der Zeichen

eures liebevollen Gedenkens zu euren Männerndie wir Hitler schuldig sind.

Oer Leser Hai das Wort

Statt Karten!

Ihre Vermählung ge^en bekannt

Gießen, den 26. Mai 1934

02625

3168 D

Ihre Vermählung geben bekannt

Statt Karten!

027'9

02697

Gießen, Wernerwall 31r.511, sm Mai 1934

3199 D

Große Auswahl neuer Qualitäten und guter Muster in bekannter Preiswürdigkeit

Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zur Geburt unseres Raimund danken wir herzlichst

Aenne Neuhofer, geb. Oieffenbach

Matthias Neuhofer

ath leinbe

Wellempfang

messerscharfe Trennung

edelster Ton (»Noralon«)

Or. Karl Keller

Oberbürgermeister i. R.

OerEinwohnecfchast von Gießen bei meinem Wegzuge nach Darmstadt ein herzliches Lebewohl!

und Söhnen trug, sa, der über die Grenzen und Fronten hinweg mit seinem Arm bis in die Ge­fangenenlager in Feindesland reichte.

Dieser Dienst des Roten Kreuzes ist es wert, un­vergängliches Erinnerungsgut unseres Volkes zu werden. Wir wollen am Tagdes Roten Kreu­zes, am 10. Juni, dankbar des guten und heilsamen Zeichens, des Roten Kreuzes im weißen Felde, ^denken, dem Männer und Frauen in Treue dienen, in einer Treue, die bisweilen, dar­unter auch so mancher Schwester, sich bewährte bis zur Hingabe des Lebens.

Auch heute geht täglich ein Strom der Hilfe von Werken der Nächstenliebe aus. Denn das Rote Kreuz, für den Krieg geschaffen, setzt alle seine Kräfte ein für die Werke des Friedens.

Erwin Schußler

Gustel Schußler, geb. Rübsamen

bürgst sch» lorben

. Mai. Icker- krsens !Nweije lichlr ntwilt-

** Maienblasen. Bei dem heutigen Maien­blasen um 19 Uhr vom Turme der Jo^anneskirche aus werden folgende Stücke zu Gehör gebracht: 1. Choral: Run danket alle Gott: 2. Herr deine Güte reicht so weit; 3. Mein Herz ist im Hckchland.

Büchertisch.

Schwarz van Berk: Die soziali­stisch e A u s l e s e. 1,80 Mark. Wilh. Gottl. Korn, Verlag, Breslau. (624) Daß es Hitler gelang, am 12. November neun Millicknen Arbeiter zu ge­winnen, die noch am 5. März gegen ihn stimmten, diese Tatsache ist viel zu wenig gewürdigt geworden. Die Arbeitermassen haben Zutrauen zur Politik Hit­lers gewonnen, die den Sozialismus für Deutsch­land gerettet hat. Wir haben heute in Deutschland einen eigenen sozialistisch-kameradschaftlichen Lebens­stil, der tief ins Dasein jedes einzelnen eingreift, die Ordnung von Stadt und Land verwandelt, die Aus­wahl und Haltung der Führer bestimmt und schließ­lich unserer Außenpolitik neue Wege öffnet. Schwarz van Berk, der Hauptschriftleiter der Pommerschen Zeitung, Gaukulturwart der NSDAP, in Pommern, hat diesen Vorgang aufgezeigt, die Haltung gezeigt,

»en zu ederich- f geg m tritt stzelm iber ch bar­st Wer oerwül' ng & werben nwettet »tausch He er- »bluten1 irbe bk in bie* Baum- t unter* egenben D#

Ihre Verlobung geben bekannt Lotte Töpelmann Or. phil. Georg Heß Studienassessor

Gießen, Mai 1934

Hindenburgwall 5 Horst-Wefsel-Wall 541

Heinrich Zölzer Johanna Magdalena Zölzer geb. Hofheinz

Gießen (Llebigstraße 67) Spöck bei Karlsruhe (Äaden)

27. Mal 1934

Stoffe

Kunstseide-Georgettes Blusenstreifen und -karos Organdies

Elegante Taftseiden

Moderne Seidenstoffe

Elegante Mattkrepps in besonders aparten Mustern

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Aparte Spitzenstoffe für Blusen und Kleider Moderne Kragen und Blenden

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Aparte Schals und Tücher

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GIESSEN - SELTERSWEG 71

Fritz Kreuter

Liselotte Kreuter geb. Georges geben ihre Vermählung bekannt

Hann.-Münden (Kasseler Str. 15) Gießen (Wilhelmstr. 21) den 26. Mai 1934

In allen Artikeln große Auswahl und nur das Allermodernste

I Handwerk pfuschen, sonst sinkt er auf die verwerf­liche Stufe des Schwarzarbeiters. Eine der vornehmsten Aufgaben des VereinsKamera-Klub, Gießen", dürfte es sein, den schwer um ihre Exi­stenz ringenden Berufsphotographen mitzuhelfen, diesen unsauberen Elementen das Handwerk zu legen, da ja auch das Ansehen der ernsthaft arbeitenden Amateure darunter leidet. Es gibt kaum eine Stadt, in welcher so viel Schwarzarbeit in Photographie geleistet wird, wie gerade in Gießen, so daß sich eine Uebersättigung und Interesselosigkeit selbst an künstlerischen Photographien bemerkbar macht, her­vorgerufen durch die fast aufdringlich werbenden und um jeden Preis arbeitenden Schmarotzer. Das ist die große Gefahr, die in der-Amateur-Photo­graphie liegt. Sie hat ihre Berechtigung, wenn sie sich auf die Erziehung zum künstlerischen Schauen beschränkt, ohne den Berufsphotographen zu schä­digen. Mögen die Amateure viel Freude an der Ausübung der Photographie haben, mögen sie aber auch bedenken, daß der Berufsphotograph davon leben muß und daß es verwerflich ist, Arbeiten, die in das Atelier des Berufsphotographen gehören, gegen Entgelt auszuführen. Jeder Schwarzarbeiter und auch derjenige, der die Schwarzarbeit unter- i stützt, schadet dem ehrbaren Gewerbe.

Oie Einlösung von Steuergutschein- und Zinsvergütungsschein-Abschnitten.

Von der Bürgermeisterei Gießen wird uns mit­geteilt:

Nach den bestehenden Bestimmungen sind die fälligen Abschnitte der Zinsvergütungsscheine und der Steuergutscheine zu 10, 20 und 50 Mark unab- getrennt mit dem Stamm verbunden der Finanz­kasse zur Einlösung oder Anrechnung vorzulegen. Die Abtrennung selbst hat nur durch die Finanzkasse zu geschehen. Ein entsprechender Hinweis ist den einzelnen Abschnitten aufgedruckt. Trotzdem mehren sich die Fälle, in denen Inhaber der obenerwähnten Scheine die Abtrennung selbst vornehmen und dann die einzelnen abgetrennten Abschnitte zur Einlösung bringen wollen, wodurch an der Finanzkasse der laufende Geschäftsgang Hemmungen erfährt.

Mit Rücksicht darauf, daß das. Nachprüfungsver­fahren der in unzulässiger Weise abgetrennten Ab­schnitte erhöhten Zeitaufwand erfordert und zu mancherlei Unliebsamkeiten, auch für die einzelnen Steuerpflichtigen, führen kann, erscheint es ange­bracht, noch einmal darauf hinzuweisen, daß die fälligen Abschnitte der Steuergutscheine zu 10, 20 und 50 Mark, sowie der Zinsvergütungsscheine nur von der Finanzkasse und niemals vom Inhaber selbst abgetrennt werden dürfen.

Was bedeutet das Rote Kreuz und was ist es uns?

Der Provinzialverein vom Roten Kreuz für die Provinz Hessen-Nassau schreibt:

Ihr, deutsche Männer, die ihr im Felde standet, habt wohl alle einmal selbst erlebt, was es hieß, wenn euch in diesem Zeichen Hilfe und Rettung kam.

Ihr, deutsche Frauen, wißt, wie damals im

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Schützt bie Fachpholographenl

Von einem Berufsphotographen wird zur Frage der Amateurphotographie folgendes ge­schrieben:

'Der Schreiber dieser Zeilen verwahrt sich von vornherein gegen den möglichen Vorwurf, Gegner der Amateurphotographie aus eigennützigen Grün­den zu sein. Er hat selbst Jahrzehnte dem Verein zur Pflege der Photographie und verwandter Künste angehört, in welchem Fachphotographen und Ama­teure in gutem Einvernehmen standen, und weiß wohl zu schätzen, daß der ernsthafte, nur aus rein künstlerischem Drang arbeitende Amateur dazu bei­trägt. das Interesse und das Verständnis für die Photographie zu fördern. Wer der Kunst dient, arbeitet mit an dem Aufstieg der Kultur, aber nur dann, wenn der Ausübende sich frei macht von der Absicht, aus Dünkel und niedriger Gewinnsucht Mitmenschen zu schädigen. Der Amateur, welcher aus reiner Liebe die schöne Kunst der Photographie ausübt, darf dem Berufsphotographen nicht ins

Inhaber der Porzellanfabrik Arnold! in Elgers­burg (Thür.) Herrn Otto Kircher, einem Sohne 1 unserer Stadt, in Form einer großen plastischen P o r z e ll a n p l a k e t t e mit dem Bildnis Horst Wessels zuteil, die in der Fabrik des Stifters hergestellt wurde. Die Plakette wird an einem noch zu bestimmenden Tage in einem großen Basaltfindling am vorderen Ramsberg eingelassen, womit eine entsprechende Feier verbunden wird. Auch das hiesige Krankenhaus erhielt von dem­selben Spender eine Gratislieferung von Sanitäts­porzellan jeglicher Art, darunter 50 Krankentassen und 60 Einnahmelöffel.

zrreis Alsfeld.

* Alsfeld, 26. Mai. Zum kommissari­schen Beigeordneten unserer Kreisstadt ist Hermann Trips bestellt worden.

0 Ober-Ohmen, 25. Mai. Gestern abend fand hier in Rathaussaal eine Versammlung der Milcherzeuger statt, um zu der Anre­gung Stellung zu nehmen, die Auszahlung des mo­natlichen Milchgeldes durch die hiesige Genossen­schaft gehen zu lassen. Die Aussprache zeigte jedoch, daß die Milchlieferanten dafür wenig Interesse haben und die seitherige Zahlungsweise beibehalten wollen, bei der, wie seither, die Milchfuhrleute jeden Monat das fällige Geld von der Molkerei mitbringen und den einzelnen Lieferanten zustellen. Die anhaltende Trockenheit wirkt sich immer ungünstiger aus. Die Setzpflanzen welken. An den Obstbäumen macht sich die Trockenheit durch starkes Abfallen der Früchte bemerkbar. Die Bearbeitung der Aecker aestaltet sich infolge starker Schollenbil­dung sehr schwierig. Um größeren Verlusten an Heu vorzubeugen, hat man im oberen Ohmtal bereits mit der Heuernte begonnen. Im Gegensatz zum Roggen, der durchweg gut steht, leiden Hafer und Gerste unter der Trockenheit.

# Ober-Ohmen, 24. Mai. Nach alter Sitte wurde hier zu Pfingsten das Kirchweihfest im Sinne der Volksgemeinschaft begangen. Nach alter Tradition wurde die Kirmes am zweiten Feiertag nachmittagausgegraben" und von einem Clown mit Musikbegleitung nach dem Kirmeslokal Zur Krone" gebracht. DieBeerdigung" der Kir­mes fand unter Trauerweisen gestern morgen gegen 5 Uhr statt, wie es die Ueberlieferung der Altoor- beren eben will. Unter derKirmes" schlechthin versteht man einen Krug mit Schnaps, der von den Kirmesburschen am Abend vor Beginn der Kirmes heimlich vergraben wird, um am nächsten Tag als die angeblich vor einem Jahr beerdigte Kirmes wieder ausgegraben zu werden. Manchmal wurde den Kirmesburschen dabei ein recht übler Streich gespielt. Ist es doch vorgekommen, daß irgend ein Mann dieGrabstätte" entdeckte, den Schnaps trank und Wasser in den Krug tat. An anderen Tag gab es bann lange Gesichter, wenn die ausgegrabene Kirmes beim Umzug durchs Dorf den Einwohnern kredenzt wurde. Eiligst mußte dann aus der Wirt­schaft ein Krug mit richtigem Schnaps besorgt werden, damit die Kirmes nicht ihrenguten Ruf" verliere.

ll. Nieder-Ohmen, 24. Mai. Die NS,° GemeinschaftKraft durch Freude" veranstaltete dieser Tage im Saale von Ziegen­hain ein Konzert. Kreisbetriebszellenleiter Hart­mann sprach zunächst über das ThemaKraft durch Freude in seiner Wirklichkeit!" Für die Ver­anstaltung hatten sich zahlreiche Kräfte zur Ver­fügung gestellt. Es wirkten mit: Als Ansager der Humorist August Ihm- Hanau, ferner die NSBO-. Kapelle unter der Leitung von Kapellmeister Pg.

Kaiser, die Kapelle Fips-Mücke (Leitung: Pg. Seim - Friedberg), der Gesangverein Nieder-Ohmen (Leitung: Pg. S ch l i f f e r). Der BdM. wartete nut Volkstänzen auf. Hildegard und Liselotte

u Her brachten ein Biedermeierständchen und An der schönen blauen Donau" im Tanz zur Aus­führung. Der Humorist Fritz Lang von Alsfeld wartete mit unterhaltenden Vorträgen auf, Herr Nikolaus von Ruppertenrod brachte unter Be­gleitung durch Frl. Linchen D ö l s i n g - Rupperten­rod einige Lieder zum Vortrag. Quartettvorträge rundeten das Programm ab. Die Darbietungen wurden mit dankbarem Beifall ausgenommen.

* Heimerthausen, 26. Mai. Der junge Landwirt Hugo Wald von hier mußte mit einer ferneren Oberarmverletzung in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.

Kirche unb (Schule.

Dekanats-Konferenz in Hungen.

)( H u n g e n , 24. Mai. Gestern nachmittag fand imSolmser Hof" dahier unter dem Vorsitz von Dekan Engel-Obbornhofen eine sehr gut besuchte Konferenz der Geistlichen unseres De- k a n a t e s statt. Nach Begrüßung des zum ersten Male in der Mitte der Konferenz weilenden Propstes für Oberhessen, Propst Knodt-Gießen, und der als Gäste anwesenden Herren und nach einer Andacht von Pfarrer Herber- Wölfersheim über Römer Kap. 8 hielt Pfarrer S u ck e r - Gießen einen Vortrag überDie Deutsche Glau­bensbewegung". Der Redner setzte sich in sachlich klarer Weise mit den Forderungen der Deut­schen Glaubensbewegung und ihrem Führer Prof. Hauer- Tübingen auseinander, besprach den Zwiespalt eines Christen, der sich bewußt als Glied seines Volkes fühlt, und zeigte, wie z. B. im Leben von Bismarck und Walter Flex dieser Zwiespalt gelöst worden ist. Mit einem Aufruf, die Dinge des Glaubens ganz ernst zu nehmen, das Christentum nicht nur als erbauliche Angelegenheit zu betrach­ten, sondern es Verhältnis zur Wirklichkeit nehmen zu lassen, sich auf den Inhalt der Heiligen Schrift, wie wir ihn im Bekenntnis der Reformation haben, und der christlichen Verkündigung neu zu besinnen und den deutschen Menschen zu rüsten im Kampf gegen Sünde, Tod und Teufel schloß der Vortra­gende seine mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen. Eine rege Aussprache schloß sich an. Zum Schluß richtete Propst Knodt noch einige herzliche Worte der Begrüßung an die Amts­brüder und teilte mit, daß voraussichtlich die feier­liche Einführung der Pröpste in ihr Amt am Mitt­woch, 6. Juni, in Darmstadt stattfinden wird.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

Bieber, 24. Mai. Unter Führung von Else Peter unternahm der hiesige BdM. einen größeren Pfingstausflug, der gleichzeitig als Werbe- marfch gedacht war. Der Weg führte die Mädchen zunächst nach Gladenbach. Nach der Besichtigung der Stadt wurde nach Mornshausen weitermar­schiert. Die Mädchen wurden überall sehr gastlich bewirtet und freundlich zur Nacht beherbergt. Den Teilnehmerinnen wird die schöne Wanderung noch lange in Erinnerung bleiben.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.