tanntmachuna.
** Die A
bgabe von Laub aus den Waldungen betrifft eine Be-
ist
Donata verteidigt iHv GlüB
**
und praktischen Arbeiter im Orgel- überhaupt Jn-
ujuupi MU-| (JUL -neue zum vuyici unu uiaujic ein [ie Flensungen aufgenommenes Sieg-Heil! auf den Führer Äm Anschluß an die Tagung fand ein ein
aus.
barer.
Für das Grohherzogchum Hessen wurden von
Zum Tag -er -100000.
Am 1. und 2. September kommen in Frankfurt
Samstag, 1. September:
6 Uhr: Großes Wecken durch 3000 Spielleute in
• Großen-Buseck, 25. Aug. Beim Obstpflücken stürzte gestern nachmittag der 53 Jahre alte Weichensteller i. R. Johann Henkel von hier so unglücklich von der Leiter, daß er erheb- liche Verletzungen des Oberschenkels erlitt. Der bedauernswerte Mann mußte von der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in die Chirurgische Klinik zu Gießen verbracht werden.
allen Stadtteilen.
8 bis 11 Uhr: 1000 Hitlerjungen bei Sportwett.
Im Anschluß an die Tagung fand ein einfaches gemeinsames Essen in der „Krone" statt.
städtischen Waldungen betrifft eine Ve- kanntmachung der Bürgermeisterei in unserem heu- tigen Anzeigenteil. Interessenten seien besonders darauf hingewiesen. .. _
** Sperrung der Bootshaus st raße. Von der Polizeidirektton Gießen wird uns mitge- teilt- Anläßlich der 14. Herbst-Regatta des Lahn- Regatta-Verbandes am 26. August wird die Boots- hausstraße zwischen Bootshaus und der Unterführung an der Ederstraße am 26. August von 14 bis 19 Uhr für den Durchgangsverkehr gewerrt.
** Das Museum im Alten und Reuen Schloß am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr geöffnet.
A u t o u n f a l l. In Heuchelheim erlitt gestern vormittag der Rersevertteter Max Michel von hier einen Autounfall, bei dem er Verletzungen im Ge- sicht und an den Armen davontrug. Die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in Gießen verbrachte den bedauernswerten Mann nach seiner
Auf eine Anfrage von Gemeindeoertreter Karl Rühl verbreiteten sich Derbandsvorsitzender Rahn und Direktor Seipp über Kreditgewährung an Erbhofbauern, ferner über das neue Gemeinde- umschuldungsgefetz, Verbot von Kreditgewährung an Gemeinden, über die Liquiditätsvorschriften, Zinsverhältnisse und ähnliche interessante Fragen.
Die Versammlung setzte die Tagegelder für die Sitzungen fest und bewilligte rund 350 Mark Pramnerungsgelder für 19 Prämien für mehr als fünfjährige Dienstzeit, 5 für zehnjährige, 3 für 15jährige Dienstzeit und darüber.
Kreisleiter K r o m m mahnte zum Derttauen und zur Treue zum Führer und brachte ein freudigst
Landkreis Wietzen.
* Großen-Linden, 25. Aug. Der 59 Jahre alte Zimmermann Wilhelm Thiemann von hier, der dieser Tage in Klein-Linden von einem Kraftfahrzeug angefahren wurde und dabei schwere Brustquetschungen erlitt, ist heute morgen in der Chirurgischen Klinik zu Gießen seinen Verletzungen erlegen. Thiemann, der im Bergwerk arbeitete, ging den Weg zur Arbeit, auf dem er nun verunglückte, seit 30 Jahren.
Sc. König!. Hoheit dem jetzt regierenden Großherzoge Ludewig II. die nöthigsten Arodfruchte in fremden Ländern angekauft und an die bedürftigen Unterthanen verabfolgt. Nach Großeneichen kamen von dieser Frucht mehr als Einhundert Malter. — Ein 4pfündiger Laib Brod kostete wahrend der
Monate Juni und Juli 1847 28 Kr., ia sogar 29
Jetzt, nach eingescheuneter Winterarndte gilt das Malter Korn auf dem Grünberger Wochenmarkt
n i k. Programm: „Mit Standarten", Marsch von Blon; „Pique Dame", Ouvertüre von F-v.^uppe; „Valse romantique“ vonHeineke; zum 60 .Todestage des deutschen Komponisten Peter Cornelius Melodien aus seiner Oper „Der Barbier von Bagdad , „Frühlingsständchen" von Lacombe; Potpourri aus der Operette „Der Zigeunerbaron" von Johann $*** U 3 ur Bekämpfung der Sch na k e n- plage wendet sich das städtische Hoch- und Tief- bnuamt in einer Bekanntmachung im heutigen An- zeigenteil an die Bevölkerung mit dem Ersuchen, dem Amt mitzuteilen, an welchen Stellen sich die Schnaken in dieser Jahreszeit besonders stark bemerkbar machen. Auf Grund Lieser Meldungen soll die Bekämpfung der Schnakenplage wirksamer als früher vorgenommen werden. Man beachte die Be
kämpfen im Stadion.
11 Uhr: Eintreffen und Empfang des Reichs- jugendführers. . .
12.30 Uhr: 50 000 Httler^ungen marschieren ui drei Marschsäulen durch Frankfurt a. M.
16 Uhr: HJ.-Maffensportfest im Stadion. Im Jungvolklager: Lagerleben der 50000 Pimpfe.
19 Uhr: Aufstellung der 50 000 Hitlerjungen im Stadion.
20.30 Uhr: HI. - Großkundgebung. Der Reichs- jugendführer Baldur v. Schirach spricht. 1000 HI.- Fahnen werden geweiht. Großer Zapfenstreich der 1000 Spielleute.
22.30 Uhr: Rückmarsch der 50 000 mit Fackeln zum Lager.
21 Uhr: Große Abendfeier der 50 000 Pimpfe im Jungvolklager.
23 Uhr: Der Reichsjugendführer tm Jungvolklager.
Sonntag, 2. September:
7 Uhr: Die ersten der 100 000 eröffnen den Vorbeimarsch vor dem Reichsjugendführer am Eisernen Steg.
Ab 16 Uhr: Besichtigung der Ausstellung und Beginn des Rücktransportes.
Die Führung des Bannes 116.
I I. Au gez. W aag.
# Groß - Eichen, 24. August. Heute wurden Peter Fuchs und Wilhelm Peter als Ehrenfeldschützen verpflichtet.
rl. Gedern, 24. August. Die Ortsgruppe Gedern des Reichsluftschutzbundes eröffnete gestern Abend in der hiesigen Turnhalle eine Schulungswoche. Unter Leitung des rührigen Ortsgruppenleiters des RLB., Gewerbelehrer L i m p e r t, gestaltete sich der Abend für die zahlreichen Teilnehmer recht anregend. Nachdem Frl. Hofmann mit dem Vortrag des schönen Gedichtes „Mondschein und Giebeldächer über einer i deutschen Stadt" den Abend eingeleitet hatte, sprach Kamerad L i m P e r t über die Schönheit der deutschen Heimat und die Pflicht ihres tatkräftigen Schutzes. Lehrer Becker beleuchtete in klaren Ausführungen den leidvollen Weg zu unserer jetzigen, jeder Luftgefahr fast schutzlos preisgegebenen Lage und bewies die Notwendigkeit der Arbeit des Reichsluftschutzbundes. »Darüber sprach dann eingehender Assessor Denzer vom Kreisamt Schottern Gedichte und Lieder gestalteten die Stunden zu einem rechten Heimatabend.
Versammlung.
(tfiefocner Wochenmarripreiie
* Gießen, 25. Aug. Auf dem heuttgen Wochenmarkt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,45 bis 1,50 Mark, Landbutter 1,35 bis 1,40, Matte 20 bis 2L Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier Klasse S 10‘/2, Klasse A 10, Klasse B 9'/-, Klasse C 9, Klasse D 8, Wirsing (grün), das Pfund 15 bis 20, Weißkraut 12 bis 15, Rotkraut 15 bis 18, Gelbe Rüben 10 bis 12, Rote Rüben 8 bis 10, Römisch- kohl 8 bis 10, Bohnen (grün) 20 bis 25, (gelb) 25, Tomaten 15 bis 20, Zwiebeln 12, PiUe 40 bis 50, Kartoffeln (neue), das Pfund 5 bis 5Vt Pf., der Zentner 5 bis 5,50 Mark, Frühäpfel, das Pfund 15 bis 20 Pf., Falläpfel 4, Pfirsiche 25 bis 35, Brombeeren 30, Preihelbeeren 30 bis 40, Birnen 10 bis 25, Zwetschen 10 bis 12, Mirabellen 15 bis 18, Reineclauden 15, junge Hahne 80 bis 90, Suppenhühner 60 bis 70, Enten 80 bis 90, Tauben, das Stück 50, Blumenkohl 10 bis 60, Salat 10, Salatgurken 10 bis 30, Einmachgurken 1 bis 2V-, Endivien 10 bis 15, Oberkohlrabi 5, Suppengrunes 5, Rettich 5 bis 10, Sellerie 20, Radieschen, Bündel 10 Pf.
♦♦ In den Ruhestand versetzt wurde der Dermessungsrat Karl Müller in Gießen auf feinen Antrag unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten treuen Dienste mit Wirkung vom 1. September 1934 an.
** Promenadenkonzert d e s Stadt- theater-Orchesters am Stadttheater bei gutem Wetter am Samstag, 25. August, von 19.30 bis 20.30 Uhr. Leitung! Konzertmeister Kerzis-
* Hungen, 25. Aug. Auf der hiesigen Man- nesmann-Grube „Vereinigter Wilhelm" verunglückte gestern gegen abend der 39 Jahre alte Schlosser Adolf Lechens von Birklar, der auf einer Grubenlokomotive beschäftigt war. Der bedauernswerte Mann prallte auf einer Fahrt der Lokomotive mit dem Oberkörper so heftig gegen eine Türverzimmerung, daß er eine schwere Schulter- und H a l s w i r b e l q u e t s ch u n g j davontrug. Die Freiwillige Sanitätskolonne vom l Roten Kreuz in Lich verbrachte den Verunglückten
festgelegt. _ „
Bund heimattreuer Schlesier.
(Deutscher Ostbund.)
In der Auguft-Monatsverfammlung des Bundes heimattteuer Schlesier (Deutscher Dftbunb), für die Landsmann Gärtner K o r u s den Saal tm Hotel Köhler mit frischen Sommerblumen geschmückt hatte, gab Ortsgruppenführer K o st o r z der Befriedigung über das dem Führer in jo hohem Maße bärge« brachte Vertrauen beredten Ausdruck. Der ftellvertr. Ortsgruppenführer, Studentenpfarrer S u ck e r, Widmete dem größten deutschen Ostmärker aller Zeiten, dem Retter des Ostens und Deutschlands, Reichspräsidenten und Generalfeldmarschall v an Hindenburg, einen erhebenden Nachruf. Er bezeichnete es als ein Glück, daß dieser Mann m schicksalsschwerer Stunde unter uns weilte. Wenn wir die Treue, die wir Hindenburg und dem deutschen Volke schuldig sind, auf den Führer , übertragen, den wir jetzt nicht allein lassen dürfen, ( dann handeln wir im Sinne Hindenburgs. Die . Versammlung ehrte das Andenken an- den Schirm- ( Herrn der ostdeutschen Heimatverbände durch ein } stilles Gedenken.
Die Versammlung nahm hierauf den Bericht über die Ostlandtteuekundgebung der ostdeutschen Heimat- verbände in Europgs größter Kohlenstadt, Gelsenkirchen, entgegen. Bei dieser Kundgebung, an ber 125 000 Volksgenossen aus allen Teilen des Reiches beteiligt waren, vertraten die Gießener Ortsgruppe die Frauen Else Schott und H. Bick Hardt.
Der Ortsgruppenführer gab anschließend Reise- eindrücke aus Oberschlesien wieder. Dabei widmete er dem im Juni d. I. verstorbenen Chefarzt des Krankenhauses in Schwientochlowitz (jetzt Ost-Ober- schlesien), San. - Rat Dr. Karl Müller, emem Oberhessen und Gießener „Teutonen", der 34 Jahre segensreich im Osten gewirkt und auf Vorposten für das Deutschtum bis zum Tode ausharrte, einen herzlichen Nachruf. Die Ostdeutschen ehrten den treuen Hefsensohn durch Erheben von den Platzen.
Der Redner überbrachte Grüße des aus der Abstimmungszeit auch in Gießen bekannten Gleiwitzer Stadtdirektors Völkel und gab bann einen kurzen Ueberblick über die Entwicklung der Grenzstädte und die erfteulichen Auswirkungen des Polenabkommens durch Adolf Hitler.
Weiter sprach der Drtsgruppenteiter dem Vorsitzenden des ftüheren Deutschen Ostbundes in Gießen, Postinspektor Kurt Beyer, Dank und Anerkennung für die den deutschen Ostmarken geleistete Arbeit aus und berief ihn in den Beirat des neuen Bundes. „ .
Die Oeffentlichkeit soll darüber aufgeklärt werden, daß man für Reisen nach Schlesien und Oberschlesien keine Auslandspässe braucht und daß Fenen- und Wintersportreisen nach Ostpreußen (Tannenberg, Königsberg), Danzig, in das Riesen- und Glatzergebirge nicht nur billiger (durch Sonder- .Fahrpreisermäßigung), sondern im Interesse des Volkstums notwendiger sind, als Auslandsreisen.
Im September findet eine Ostlandkundgebung zur Sammlung aller Ostdeutschen und Freunde der Ostmarken statt, bei der Unterbevollmächtigte der ostdeutschen Heimatverbände im Landesverband Maingau und Ostreferent der Gauleitung Hessen- Nassau der NSDAP., Rektor Herbert Wendt, Frankfurt a. M., sprechen wird. Eine Vortragsreihe für die nächsten Monate fand die Billigung der
Eine interessante Urkunde gefunden.
< Groß-Eichen, 24. Aug. Beim Auseinandernehmen des auf dem Kirchenboden als altes Gerümpel liegenden alten Orgelgebläses wurde neben den Angaben der Namen der Erbauer der Orgel folgende interessante Urkunde gefunden:
„Neben der, in dem Jahr 1771 von dem damaligen Orgelbauer Weegmann zu Frankfurt a. M. angebrachten Bemerkung, aus welcher zu entnehmen steht, wessen Hände insbesondere an dem hiesigen Orgelbau thätig waren, sei hier weiter angegeben, daß die Reparatur dieser Blasebälge, Windkanäle pp., sowie die nöthig gewordene Stimmung der Orgel in den Monaten August und Septor des Jahres 1847 von dem Schreinermeister
Sie weiteren Ermittlungen führten auch zur Fest- ftelluna seines Komplizen, der ebenfalls festgenommen wurde. Ein Teil des seinerzeit entwendeten Diebesgutes konnte noch sichergestellt werden.
Außerdem wurden in letzter Zeit vier weitere steckbrieflich verfolgte Personen festgenommen und dem Richter vorgeführt.
Bund der Saarvereine.
Am Dienstag fand die Monatsverfammlung der Ortsgruppe Gießen des Bundes der Saarvereine im „Bürgerhof" statt. Der Ortsgruppenleiter hieß die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gaste herzlich willkommen und eröffnete die Versammlung, die im Zeichen der großen Saarkundgebung in Koblenz stand. Den verstorbenen Reichspräsidenten und Feldmarschall vonHindenbur g ehrten die Versammelten durch Erheben von den Platzen und widmeten ihm ein stilles Gedenken.
Sodann führte der Ortsgruppenleiter m feiner Ansprache aus: Am kommenden Sonntag findet die letzte und größte Saarkundgebung in Koblenz auf dem Ober-Ehrenbreitstein statt. Aus allen Teilen des Reiches werden an diesem Tage zum letztenmal die Menschen zusammenströmen, um der ganzen Welt zu bekunden, was unser Führer Adolf Hitler in dieser kurzen Zeit aus Deutschland gemacht hat: einen stahlharten Block, aus dem auch nicht das kleinste Stuck herausgerissen werden kann. Fünfzehn lange Jahre haben die Deutschen an* der Saar um ihr Deutsch- und Volkstum gerungen. Zeigt durch euere Teilnahme an der Kundgebung ihnen und der ganzen Welt, daß ihr euch eng und fest, nut dem Saarvolk verbunden fühlt und daß es nicht allem steht in dem letzten und schweren Kampf gegen Ränke und Habgier fremder Elemente.
Die Anmeldungen zu dem Sonderzug nach Koblenz zeigten eine rege Anteilnahme. Zum Schluß der Versammlung wurde der Treffpunkt und die Zeit auf Sonntag 5.45 Uhr vor dem Kaffee Schwarz
ftrumentenbau, Heinrich Eckhardt aus vorgenommen wurde.
Ferner fei hier zur Nachricht für die Grobeneicher Einwohner späterer Zeit bemerkt, daß das Jahr 1847 große Noth unter den Menschen verbreitete. Diese Noth bestand im Mangel der Lebensbedürfnisse und verbreitete sich über fast ganz Europa. Rußland ausgenommen.
Für Ein Malter Korn, zu 190 Pfund gerechnet, mußte män während der Monate Mai, Juni und Juli a. c. auf dem Grünberger Wochenmarkt 26 Gulden bezahlen und der Waizen war noch kost-
hiesigen Wohnung.
Oderheffen.
Neue kommissarische Bürgermeister und Beigeordnete.
Zu kommissarischen Bürgermeistern wurden bestellt: Friedrich Deines in Daubrmgen (Kreis Gießen), Gustav Hofmann in Renzendorf (Kreis Alsfeld); zu kommissarischen Beigeordneten wurden bestimmt: Adam Stein in Saubringen, Heinrich Schmidt IV. in Lauter, Karl Löchel in Weitershain und Karl Kunz in Robhoim o. d. H.
30 Jahre Kreis - Ieuerwehrverband Friedberg.
-- Bad-Nauheim, 25.Aug. In Verbindung mit dem heute und morgen hier stattfindenden 28. Oberhessischen Provinzial-Feuerwehrtag kann der Kreisfeuerwehrverband Friedberg sein 30jähriges Bestehen begehen. Der Verband wurde 1904 gegründet. Zur Gründungsversammlung hatte der Kommandant der Friedberger Freiwilligen Feuerwehr, der in den hessischen Feuerwehrkreisen bekannte Ferdinand Damm, eingeladen. Alle Wehren des Kreises waren dazu erschienen. Es wurde folgender Vorstand des Kreisver- bandes gewählt: Vorsitzender Ferdinand Damm- Friedberg, stellv. Vorsitzender Gg. S ch m i d berge r - Friedberg, Schriftführer K. K. Möller- Friedberg, 1. Beisitzer I. H. F r i tz - Bad-Nauheim, 2. Beisitzer B u s ck m a n n - Ober - Rosbach. Ferdinand Damm, ein hochverdienter Förderer des hessischen Feuerlöschwesens, hat den Kreisoerband bis nach dem Kriege geführt. Sein Nachfolger wurde Kreisfeuerwehrinspektor Füller- Friedberg, der heute noch mit Tatkraft und Umsicht an der Spitze des Kreisverbandes steht. Heute zählt, der Kreis Friedberg 30 leistungsfähige Freiwillige Feuerwehren mit zusammen 3166 Mitgliedern. Der Vorland setzt sich zur Zeit wie folgt zusammen: Vor- itzender Kreisfeuerwehrinspektor Füller- Friedberg, Schriftführer Kamerad Türk- Friedberg, Rechner Heyb - Butzbach, Beisitzer K n i e r i e m - Bad-Nauheim und Zeder- Nieder-Eschbach.
wieder 8 bis 9 Gulden. .
Geschrieben Großeneichen am Namenstage des menschenfreundlichsten Landesvaters Ludewig 11. (den 25ten August 1847 n,ö r
F. K. Ferdinand Fischer. Lehrer.
In diesem Jahre wird die Schule von IN Kindern besucht. — tmer.
3c$irfd>fporfäffc ©c6oftctl. I^Roten Kreuz in Lich verbrachte den Verunglückten 8 Schotten, 24. Aug. Im geschmückten Rat- nach der Chirurgischen Klinik zu Gießen, wo er in bausfaal hielt heute die SesirtsfparfaHe ernftem 3uftanbe barnieberüegt.
Schotten ihre biesjährige Jahresversammlung ©(hotten
ab Eingangs gebuchte ber Direktor ber Kasse, ^O)Ottcn.
Bürgermeister Stengel (Schotten), bes Heim- Laubach, 23. August. Das gestrige Gast - ganges unseres genialen Heerführers unb Reichs- spiel bes Gießener S t ab 11 h e at e r s Präsidenten von Hindenburg, wie auch der mit dem Lustspiel „Was Ihr wollt" von Shake- gewaltigen Vertrauenskundgebung, die das deutsche fpeare, welches als Freilichtaufführung im oberen Pott durch die Absttrnrnung am vergangenen Sonn- Schloßgarten gegeben wurde, war bei gutem Besuch tag feinem Führer und Kanzler 21 b o l f ein voller Erfolg. Das Stück brachte mit feinen Hitler zollte. luftigen Verwicklungen unb humoristischen Ein-
Als Gäste waren erschienen ber Derbandsvor- gebungen bei guter Rollenbesetzung einige Stunben Ifikenbe Oberbürgermeister a. D. Rahn, sowie ungezwungener Fröhlichkeit und heiteren Lachens.
9 Das dankbare Publikum wünscht, daß diesem Be
suche des in Laubach gern gesehenen Gießener Stadttheaters noch weitere folgen.
Kveudis besvüSt
im Kreise der Familie wird immer wieder der Beginn eines neuen I^omanwerks im Gießener Anzeiger. Anny von panhuys, die bereits weithin bekannte und geschätzte Erzählerin kommt von heute an erneut zum Wort. Für manchen ist jetzt der gegebene Zeitpunkt da, seine Aeimatzeitung vom 1. September an zu bestellen. Der neue Zfiomon in täglichen Fortsetzungen erscheint unter dem Titel
Direktor Seipp von der Landeskommunalbank- Kreis Lauterbach.
Girozentrale, ferner Kreisleiter Krornrn, als Ver- * Grebenhain, 24. Aug. In der Nahe von treter der Aufsichtsbehörde Regierungsrat Schwan. Ober-Moos rannte in der Nacht zwei auf Den Nach Erledigung einiger geschäftlicher Formalien Rädern heimkehrenden SA.-Männern em Rudel wurde die Rechnung für 1933 vorbehaltlich der R e h e unversehens dicht v o r d e n Radern Nachprüfung durch die Oberrechnungskammer an- über die Landstraße. Dabei sprang e i n genommen. Reh, das durch die Fahrradlampe geblendet war.
Der Direktor erstattete alsdann an Hand der mit voller Wucht in das Fahrrad hinein, so gedruckten Uebevsicht einen ausführlichen G e - daß der Radler und das Wild schwerst u r z- schäftsbericht über das abgelaufene Geschäfts- t e n. Der SA.-Mann trug dabei erhebliche Verjähr Die Aufwertungsbilanz ist mit der allgemei- letzungen am Kopse und an den Schultern davon, nen Betriebsrechnung vereinigt, daher hat sich die das Reh wurde bei dem Zusammenprall so stark Bilanzsumme um etwa 400 000 Mark erhöht auf getroffen, daß es verblutete.
über 2,5 Millionen Mark. Die Aufwertung hat sich gut und ohne Störung abgewickelt, die Aufwertungseinlagen sind freigegeben, eine Rückzahlung hat nur in geringem Umfang stattgesunden. Die Spareinlagen haben sich im letzten Jahr um etwa _ . £ ■ ± f •
92 000 Mark erhöht, die Bankschulden sind um am Main 1 0 0 0 0 0 I u n g v o l k - u n d H 11 l e r - 50000 Mark gesunken. Die Rücklage der Kasse be- jungen zusammen, um ihren Reichsjugendsuhrer zittert sich einschließlich des Reingewinnes aus 1933, zu sehen und sprechen zu Horen, um der Welt die der sich auf 8623 Mark beläuft, auf rund 105 000 Größe und die Macht unserer Jugendbewegung zu Mark Zum Bezirk der Kasse gehören 23 Gemein- zeigen und um auch in großen sportlichen Wettkamp- den mit 11413 Einwohnern, auf den Kopf ent- fen die Kräfte zu messen. Um diese einzigartige De- fallen 161 Mark Spareinlagen. Die Zinsen sind so monftrationen der deutschen Jugend des Gebietes niedrig wie möglich gehalten, sie betragen 5 v. H. Hessen-Nassau überhaupt durchführen zu können, für Hypotheken 6 o. H. für Bürgschaften und bedurfte es monatelanger mühevoller Vorarbeiten. Kontokorrentverkehr. In den Schulspa' ''assen sind Wir Haden unsere Pflicht getan. Wir erwarten da- im Laufe der Jahre über 35 000 Ma- k angosam- her jetzt von jedem deutschen Volksgenossen, daß er melt worden Sparbücher sind 4892 vorhanden, ebenfalls seinen Teil dazu beiträgt, indem er der Eine Revision der Kasse hat kürzlich durch den deutschen Jugend das ihr gebührende Verständnis Verbandsrevisor ohne wesentliche Beanstandungen entgegenbringt.
stattgefunden. Der Mitglieder des alten Vorstandes, Deutscher Arbeitgeber und Unternehmer! Wir er» ber Herren Wilh. Kromm, Storch, Eber- warten es als Selbstverständlichkeit, daß Du den in heim Hitz, Pröscher, Scriba, die infolge Deinem Betrieb beschäftigten Hitlerjungen einen ber Satzunqsänberung unb Verkleinerung bes Vor- Tag frei gibst, bamit sie mitkönnen zum Tag ber ftanbes ausscheiben, würbe bantbar gebucht. Hin- 100 000; ja wir hoffen, daß Du ihnen weitgehenbste gewiesen würbe auf bas Verbot ber Krebitgewäh- Unterstützung, vielleicht auch in geldlicher Hinsicht, rung an Gemeinben, auf ben neugegrünbeten zuteil werden läßt. Die Sonderzüge, die Derpfle- Rhein-Mainischen Garantieverband unb bte Ent- gung, bie riesigen Zeltlager, all bas verschlingt un- schulbungsverfahren. An gegebenen kurzfristigen geheure Summen, unb jeder Junggenosse muß sei- Gemeinbebarlehen würben 335 000 Mark umge- nen Teil dazu beitragen.
schulbet unb vom Gemeinbeumschulbungsoerbanb Aber auch von euch, beutsche Volksgenossen, er- in Berlin übernommen, ber ber Kasse 4 v. H. ver- warten wir Verstänbnis, Aufmerksamkeit und Jn- zinsliche münbelsichere -Wertpapiere als Gegenwert teresse, zeigt, daß ihr bei der Jugend steht, mit ihr gab. Gedacht wurde der schönen Hundertjahrfeier, denkt und fühtt und kommt zum Tag der 100 UUU hie die Kasse im vergangenen Jahr halten konnte, nach Frankfurt a. M.; denn dort marschiert, lebt Mit einem allgemeinen Ueberblick über bas abge- und spielt bie Deutsche Jugend. Besucht die große laufene Jahr unb einem befonberen Hinweis auf Ausstellung „Kampf und Sieg der HI. , die auf bie Festigkeit ber beutschen Mark unb Währung, bem Frankfurter Messegelänbe vom 19. August bis an ber unsere Reichsregierung unb bie Reichsbank 5. September andauert.
unbedingt festhalten, schloß der Bericht. Wer sich zur Jugend bekennt, bekennt sich zu
Vom Hessischen Staatsministerium find neue Deutschland!
Satzungen für die Sparkassen erlassen worden, die I Aufmarsch-Folge für den Tag der 100 000. im wesentlichen bekanntgegeben wurden. Der Dor-' stand besteht fortan nur aus drei Mitgliedern, der - Verwaltungsrat aus neun, van denen ein Drittel > vam Kreisamt ernannt wird.


