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Oberheffen.

Gemeinderat in Schotten.

Schotten, 23. August. In der gestrigen Sitzung des Gemeinderats ehrte vor Eintritt in die Tagesordnung der Bürgermeister unseren verstorbenen Herrn Reichspräsidenten von Hin­denburg. Der Gemeinderat erhob sich zu Ehren des großen Toten.

Dem Gemeinderatsmitglied Kreisleiter K r o m m wurden anläßlich seines gestrigen 55. Geburtstages die herzlichsten Glückwünsche des Gemeinderats durch Ortsgruppenleiter Zeschky und den Bür­germeister ausgesprochen.

Der W a l d w i r t s ch a f t s p l a n für das Rj. 1935 wurde durchgesprochen; nach ihm sind 800 Festmeter Holz für den Einschlag vorgesehen.

Das Ergebnis der Ausschreibung des Einbaues einer Zentralheizung im Finanzamts- g e b ä u d e wurde bekanntgegeben. Eine Unklar­heit wird noch mit dem Landesfinanzamt bzw. dem Reichsbauamt besprochen, alsdann wird der Ge­meinderat den Zuschlag erteilen.

Der Bau des Ehrentempels auf der Warte war ausgeschrieben worden. Das Angebot des H. W. Schütz (Schotten) war annehmbar und am billigsten. Mit dem Bauamt werden noch einige Punkte über den Bau, den man bis zum Spät­herbst einweihen will, besprochen.

Die alte Herberge ist sehr baufällig und kann in diesem Zustand unmöglich belassen werden. Nach eingehender Besprechung der Herbergsfrage beschließt der Gemeinderat die Wiederherstellung und den Einbau eines weiteren Zimmers im Dach­geschoß.

Die Oeffa stellt zwecks Arbeitsbeschaf­fung weitere Mittel zur Verfügung. Um sich an dem großen Werk der Bekämpfung der Arbeits­losigkeit zu beteiligen, beschließt der Gemeinderat, die Stadtbach, soweit sie noch offen ist und zu steten Verunreinigungen Anlaß gibt, zuzulegen, so die Strecke am Kreisamtsgarten, innerhalb der Stadt u. a.

Es wird Klage über den schlechten Z u - stand der Oberwald st raßen geführt, die mit dickem Material eingedeckt sind, ebenso über die hohen Benutzungsgebühren für die Autobusse, wo­durch der Fremdenverkehr stark leidet. Mit den maßgebenden Stellen soll eine Aussprache statt­finden.

Unter Hinweis auf die große Vertrauenskund­gebung des deutschen Volkes für unfern Führer und Kanzler Adolf Hitler bei der Abstimmung am Sonntag schließt der Bürgermeister mit einem Sieg- Heil auf den Führer die Sitzung.

28. Oberhessischer provinzial- Feuerwehrtag in Bad-Nauheim.

* Bad-Nauheim, 24. Aug. Unsere hessische Vadestadt hat am Rande der Taunuswälder einen Fest- und Sportplatz in diesen Tagen fertiggestellt. Der schöne Waldfestplatz findet seine erste Ver­wendung bei dem großen Oberhessischen Feuerwehrfest, das in Verbindung mit dem 2 8. Provinzial - Feuerwehrtag vom 25. bis 27. August hier durchgeführt wird.

Ditz Anmeldungen zu der Veranstaltung sind bei der Festleitung, an deren Spitze der in Feuerwehr­kreisen bekannte Ober-Brandmeister Albert Fisch steht, in großer Zahl eingelaufen. Zum Festsonntag allein sind fünfzig'große Wehren mit rund 20 Mu­sikkapellen und Spielmannszügen zu erwarten.

Die Delegierten und Feuerwehrgäste aus dem rhein-mainischen Bezirk, besonders aus den ober­hessischen Orten (rund 400 an der Zahl) treffen be­reits am Samstag zum 28. Oberhessischen Feuer­wehrtag ein, der nachmittags in der Turnhalle der Turngemeinde durch Branddirektor Braubach (Gießen) mit der Begrüßung der parteiamtlichen und der Behördenstellen eröffnet wird und an­schließend wichtige Verbandsfragen zu behandeln hat. Der Samstagabend bringt auf dem neuen Fest­platz einen Festkommers, in dessen Dienst sich die Turngemeinde, Radfahrer-Vereinigung, der Gesang­vereinFrohsinn-Liedertafel" und die Feuerwehr­kapelle mit sportlichen und musikalischen Darbie­tungen zeigen werden.

Am Festsonntag findet nach der Gefallenen­ehrung am Ehrenmal der Stadt Bad-Nauheim und nach dem Empfang der auswärtigen Wehren am Vormittag in der Trinkkuranlage eine Schulübung der Bad-Nauheimer Wehr statt. Gleichzeitig wer­den auf der Adolf-Hitler-Straße die Vorbereitun­gen getroffen zu einer großen Brandangriff-Schau­übung, an der außer der Feuerwehr auch die ge­samte Bad-Nauheimer Sanitätskolonne mitwirkt. Die umsichtige Vorbereitung der Veranstaltungen bietet Gewähr dafür, daß die Vorführungen sich zu wertvollen Lehrdarbietungen gestalten und jedem

Besucher einen nicht alltäglichen Anschauungsunter­richt erteilen werden.

Der Festzug am Nachmittag durch die Straßen der Stadt zum Festplatz hat eine Ausdehnung von 1200 Meter. Es werden rund 3000 Feuerwehrleute aufmarschieren. Eine besondere Note werden die­sem festlichen Aufmarsch die historischen Gruppen geben, die Bilder aus der Geschichte des Feuer- lösch- und Feuerwehrwesens darstellen.

Die hessische Badestadt ist gerüstet zum Empfang ihrer Gäste aus Nah und Fern. Sie wird alles aufhieten, um den ersten Oberhessischen Feuer­wehrtag im Dritten Reich zu einer würdigen und eindrucksvollen Kundgebung für die unter dem WahlspruchEiner für alle, alle für einen" stehende gemeinnützige Tätigkeit unserer Feuerwehren und zu einem Bekenntnis für Führer und Volk zu ge­stalten. Man beachte die heutige Anzeige.

Gefallenen-Gedächtnisfeier.

:/: Eichelsdorf, 23. August. Anläßlich der 2 0. Wiederkehr des Kampftages von Anloy, an dem die Hessische Division erstmalig im Weltkrieg in die Kampfhandlung eingriff und nach sehr verlustreichem Angriff die stark ver­schanzten Franzosen zurückwarf, fand gestern Abend in der Kirche eine ergreifende Gedächtnis­feier statt. Die Parteiorganisation nebst ihren Nebengliederungen (SA., HI., BdM., Frauenschaft und Jungvolk), Krieger-, Turn- und Gesangverein sowie eine große Anzahl anderer Gemeindeglieder füllten den Raum bis zum letzten Platz. Pfarrer V o t h würdigte in großen Zügen das gewaltige Geschehen im Weltkrieg und die unvergleichlichen Heldentaten des deutschen Heeres, das einer Welt von Feinden trotzigen und erfolgreichen Widerstand leistete. Er schilderte eingehend die Kampfereignisse des 22. August, die siegreich endeten, aber eine Wolke der Trauer über die hessischen Lande deckten. In mahnenden Worten, in Treue, Dankbarkeit und Stolz der Gefallenen zu gedenken, die für die Größe des Vaterlandes starben, schloß sich, während sich die Fahnen senkten, das Lied vom guten Kame­raden an. Anschließend führte Lehrer Würz- Eichelsdorf die Kampfteilnehmer und die übrigen Ver­sammelten imLichtbild auf das Schlachtfeld von Anloy, zeigte die Anmarschwege der verschiedenen hessischen Regimenter, die Brennpunkte des Kampfes und die Ruhestätte der Gefallenen. Die Franzosen, die an diesem Tage weit größere Verluste aufzuweisen hatten, ruhen mit unseren gefallenen Brüdern auf einem Friedhof. Die feierliche Gedenkstunde fand ihren Ausklang mit dem von dem Gesangverein Eintracht" (Chorleiter Ad. Rau) vorgetragenen ChorWach auf, du deutsches Land".

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)( Großen-Linden, 24. Aug. Die noch sehr rüstige Witwe Christina P e p p l e r, WirtinZur Linde", feiert am morgigen Samstag ihren 8 4. G e- b u r t 5 t a g

* Allendorf (Lahn), 23. Aug. Am gestrigen Mittwochabend stürzte kurz vor unserem Orte der 29 Jahre alte Unterfeldwebel August Heid von hier, der von Gießen kam, mit seinem Motorrad so unglücklich, daß er einen Bruch des linken Beines und Prellungen am Oberkörper davontrug. Der bedauernswerte Soldat wurde von der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in Gießen nach der dortigen Chirurgischen Klinik gebracht. Das Motorrad wurde völlig zertrümmert.

* Lich, 24. Aug. Die am Montagabend auf der Landstraße HattenrodLich durch Auffahren mit ihrem unbeleuchteten Fahrrad auf ein ebenfalls unbeleuchtetes Holzfuhrwerk schwer verunglückte Maria Jüngel aus Saasen befindet sich im hie­sigen Krankenhause erfreulicherweise auf dem Wege der Besserung. Lebensgefahr besteht für das bedauernswerte Mädchen nicht mehr.

Kreis Schotten.

Laubach, 23. Aug. Der Landwirt und Alt- neteran Konrad Salzmann beging gestern bei voller geistiger und körperlicher Rüstigkeit seinen 8 5. Geburtstag.

Kreis Lauterbach.

* Lauterbach, 23. Aug. Aus dem Amts­gerichtsgefängnis in Herbstein wurde gestern eine Zigeunergesellschaft von 7 Männern und 3 Frauen in das hiesige Amtsgerichts­gefängnis eingeliefert. Die Gesellschaft hatte man in Altenschlirf beim Wäsche- diebstahl erwischt und verhaftet. Da sich die Verwahrungsräume in Herbstein nicht als aus­reichend erwiesen, mußte die Diebesbande hierher gebracht werden, um für die Diebstähle und das Landstreichertum der gerichtlichen Verurteilung ent­gegenzusehen.

60 we Laubacher Schüheuvereiu.

Jubiläumsfeier und

< L a u b a ch, 23. Aug. Auf den mustergültigen Schießanlagen des Laubacher Schützenver­eins wurde am vergangenen Sonntag und Mon­tag die Feier des 60jährigen Bestehens des Schüt- zenvereins Laubach, verbunden mit einem Freundschaftsschießen der dem seitherigen Bezirksschützenverband Hessen-Nassau angehörigen Vereine abgehalten. Die Beteiligung war sehr gut. Vertreten waren die Vereine von Alsfeld, Bad Homburg, Betzdorf, Biedenkopf, Butzbach, Gießen, Haiger, Kirchen (Sieg), Laasphe, Laubach, Lich, Marburg, Nidda, Neunkirchen (Sieg), Schotten, Sieaen, Wallau, Wehbach (Sieg) und Wetzlar. Ge­schossen wurde auf 22 Ständen, und zwar auf Feld (300 Meter), Stand (175 Meter), Auflage (100 Me­ter), Wildstand (60 Meter) und Kleinkaliber (50 Me­ter). Nachdem am Samstagabend die Schießkom­mission die letzten Vorbereitungen getroffen hatte, wurde der Sonntagvormittag mit dem Gesell- scbaftswettschießen begonnen, an dem sich zehn Vereine beteiligten. Den ersten Preis errang die Mannschaft des Gießener Schützenver­eins (Gg. Appel, W. Georg und Gg. Schil­kin g) mit 547 Ringen von Marburg mit 539 Rin­gen. Nachmittags entwickelte sich auf dem Festplatz, wo die Kapelle des Laubacher Musikoereins kon­zertierte, reges Leben. Abends fand im Schützen­hof ein Tanzvergnügen statt.

Das Schießen wurde von Montagfrüh bis zum Eintritt der Dämmerung fortgesetzt. Um 11 Uhr trafen sich die Schützen zur letzten Gautagung des durch die Neueinteilung in Auflösung befindlichen Bezirks-Schützen-Verbandes Hessen-Nassau im Fest­zelt. Aus dem Geschäftsbericht des Vorsitzenden Kamerad Gg. Kramer (Biedenkopf) war zu er­sehen, daß die Schützensache auch im letzten Jahre

Ireundschastsschießen.

wieder in der gewohnten Weife gefördert worden war. Die Rechnungslegung ergab keinen Anstand. 2luf allgemeine Anregung hin wurde beschlossen, die seit Jahren unter den zusammengeschlossenen Ver­einen bestehende enge Kameradschaftlichkeit durch alljährliches Abhalten eines Freundschaftsschießens weiterhin aufrechtzuerhalten. Mittags fand

die Jubiläumsfeier anläßlich des 60jährigen Bestehens des Laubacher Schühenvereins stall.

Zunächst begrüßte der 1. Schützenmeister Friedrich Rudolf Stotz I. die zahlreich erschienenen Gäste und Schützenbrüder und gab einen eingehenden Rückblick a u f bi« Vereinsgeschichte. Gauschießsportleiter Kramer beglückwünschte so­dann den Verein zu seinem Jubelfeste und gab da­hingehend seiner Hoffnung Ausdruck, daß der Geist der Gründer auch für die Zukunft alle Schützen beseelen möge. Er überreichte als Geschenk der Gast- oereine einen silbernen Fahnennagel. Mit einem Treugelöbnis zu Führer, Volk und Vaterland schloß Kamerad Kramer seine trefflichen Ausführungen. Anschließend wurde das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied gemeinsam gesungen. Bürger­meister H ö g y sprach als Vertreter der Stadt Lau­bach und dankte gleichzeitig in seiner Eigenschaft als 2. Schützenmeister dem Gausportleiter Kramer sowohl für das schöne Geschenk als auch für feine jahrelange treue Führung des aufgelösten Bezirks- Schützen-Verbandes Hessen-Nassau und forderte zur weiteren gemeinsamen Arbeit zum Wohle des Deut­schen Schützenbundes auf. Nachdem das Fest bei herrlichem Wetter einen guten und reibungslosen Verlauf genommen hatte, wurde abends im Schüt­zenhof die Preisverteilung oorgenommen, die auf den Fe st scheiben folgendes Ergebnis hatte:

Ä. 100 Meter Auflage: 1. H. Becher (Betzdorf); 2. K. Biedermann (Alsfeld); 3. F. Möbs (Gießen); 4. H. Griebel (Marburg); 5. W. Hahn Lich); 6. A. Morgenschweiß (Wehbach); 7. O. Mül­ler (Siegen) 8. H. Sauer (Gießen); 9. E. Stahl (Siegen); 10. Dr. Roßbach (Laubach); 11. E. Högy (Laubach); 12. K. Neumann (Schotten); 13. I. Elms­häuser (Marburg); 14. W. Georg (Gießen); 15. I. Rkiffenrath (Neunkirchen); 16. G. Thome (Wallau); 17. Fr. Stotz Laubach); 18. F. Kräh (Kirchen); 19. H. Germann (Wetzlar); 20. W. Vetter (Marburg); 21. A. Balser (Wallau); 22. K. Ruppel (Alsfeld); 23. Ludw. Hohmann jun. (Laubach); 24. H. Buch­hammer (Alsfeld); 25. I. Wießler (Butzbach); 26. F. Oßwald (Würgendorf); 27. W. Stauf (Siegen); 28. K. Becker (Laubach).

B. 17 5 Meter freihand: 1. O. Müller (Siegen); 2. F. Kräh (Kirchen); 3. H. Vetter (Mar­burg); 4. I. Dingeldey (Alsfeld); 5. W. Georg

(Gießen); 6. H. Müller (Schotten); 7. G. Schilling (Gießen); 8. W. Ruppertsberg (Marburg); 9. W. Neumann (Schotten); 10. E. Stahl (Siegen); 11. H. Becher (Betzdorf); 12. A. Manegold (Marburg); 13. H. Dippel (Gießen); 14. F. G. Ermert (Herrn- dorf).

C. 300 Meter freihand: 1. H. Müller (Schotten); 2. H. Griebel (Marburg); 3. A. Vogt (Laasphe); 4. O. Müller (Siegen); 5. H. Sauer (Gießen); 6. G. Kramer (Biedenkopf); 7. I. Elms- Häuser (Marburg); 8. H. Appel (Gießen); 9. K. Neumann (Schotten); 10. H. Buchhammer (Als­feld); 11. O. Dula (Marburg).

D. Lorenz-Gewehr-Fe st scheibe: 1. G. Schilling (Gießen); 2. A. Manegold (Marburg); 3. O. Müller (Siegen).

Die Ergebnisse der übrigen Scheiben werden mir noch veröffentlichen.

1. Kreisfest der Turnerinnen am 25. und 26. August zu Grünberg.

Endlick ist nun auch das Frauenturnfest heran- gefommtn. Am nächsten Sonntag (26. d. M.) kämp­fen in Grünberg über 300 Turnerinnen des Turn­kreises Lahn-Dill um den Eichenkranz. Jedem für deutsches Turnen empfänglichen Menschen bereitet es Freude, unsere Turnerinnen bei der Arbeit zu sehen. Was sie leisten, das zeigen sie am nächsten Sonntag. Es sind spannende Wettkämpfe und Ge­meinschaftsübungen, sowie anmutige Volkstänze zu erwarten.

Geturnt wird in vier Stufen. Turnerinnen-Ober- und Unterstufe sowie Jugendoberstufe bestreiten einen Sechskampf, bestehend aus zwei Geräte­übungen, zwei gymnastischen und zwei volkstüm­lichen Hebungen. Die Jugendunterstufe ringt in einem Fünfkampf um den Sieg.

Grünberg hat das Fest gut zugerüstet und ist bereit, seine Turnergäste mit Willkomm zu emp­fangen.

VfB.-Heichsbahn-Leichtachletik.

0. Luh startet in Kassel.

Am kommenden Sonntag veranstaltet der Gau XII Nordhessen in Kassel ein Olympia-Werbesportfest, verbunden mit den Gau-Mehrkampfmei- sterschaften. Auch der VfB.-Reichsbahn will bei dieser erstklassigen Prüfung vertreten sein. Er entsendet deshalb seinen bekannten Leichtathleten O. Luh nach Kassel. Luh bestreitet den Werfer- Fünfkampf, bestehend aus Kugel, Diskus, Stein, Hammer und Schleuderball. Ferner nimmt er am Kugelstoßen und am Schleuderballwerfen als Ein­zelkämpfer teil. Luh trifft auf erstklassige Konkur­renz aus dem Reich, da zu dieser Veranstaltung ast sämtliche Spitzenkönner eingeladen worden inb. Er muß also mit allem Ernst bei der Sache ein, wenn er Erfolge erringen will. Bei seiner derzeitigen guten Trainingsform sollte er immer­hin gut abschneiden. Man hofft, daß er auch in

Kassel die Gießener Leichtathleten ehrenvoll ver­tritt.

Gauliga Termine von Nordheffen.

2. 9.: Spielv Kassel Langenselbold; Ger­mania Fulda Hessen Hersfeld.

9. 9.: Kurhessen Kassel Germania Fulda; Hessen Hersfeld SC. 03 Kassel; Borussia Fulda Spielv. Kassel; Langenselbold Hanau 93; VfB. Friedberg Sport Kassel.

16. 9.: Hanau 93 VfB. Friedberg; Germania Fulda Sport Kassel; Hessen Hersfeld Bo­russia Fulda.

23. 9.: Sport Kassel Hanau 93; Langenselbold Kurhessen Kassel; VfB. Friedberg Kassel 03; Germania Fulda Borussia Fulda.

30. 9.: Kassel 03 Spielv. Kassel; Hanau 93 Kurhessen Kassel; VfB. Friedberg Borussia Fulda; Germania Fulda Langenselbold.

7. 10.: Borussia Fulda Kassel 03; Kurhessen Kassel VfB. Friedberg; Langenselbold Hessen Hersfeld.

14. 10.: Sport Kassel Spielv. Kassel; Hessen Hersfeld Kurhessen Kassel; Hanau 93 Ger­mania Fulda; Kassel 03 Langenselbold.

21.10.: Kurhessen Kassel Kassel 03; Hanau 93 Spielvereinigung Kassel; VfB. Friedberg Ger­mania Fulda; Borussia Fulda Sport Kassel.

28.10.: Hessen Hersfeld Sport Kassel; Spiel­verein Kassel Kurhessen Kassel; Kassel 03 Ger­mania Fulda; Borussia Fulda Hanau 93; Lan­genselbold VfB. Friedberg.

4.11.: Sport Kassel Kassel 03; Germania Fulda Spielverein Kassel; Hanau 93 Hessen Hersfeld.

11.11.: Kurhessen Kassel Borussia Fulda; VfB. Friedberg Hessen Hersfeld; Langenselbold Sport Kassel.

18.11.: Kassel 03 Hanau 93; Spielverein Kas­sel Hessen Hersfeld; Borussia Fulda Langen­selbold.

25.11.: Sport Kassel Kurhessen Kassel; Spiel- verein Kassel VfB. Friedberg.

Der Gau Nordheffen im Zeichen der Gaartand-Treuestaffet.

150000 Läufer bewältigen 17068 Kilometer.

Wie bekannt, wird in den Tagen vom 20. bis 26. August die große Saarlandtreuestaffel gelaufen, die sich aus 10 Hauptläufen und 73 Nebenläufen in einer Gesamtlänge von 17 068 Kilometer zusam­mensetzt. Das bedeutet, daß fast der halbe Erd­umfang durchlaufen wird.) Die Zahl der Beteilig­ten, die von sämtlichen deutschen Turn- und Sport­verbänden gestellt werden, soweit sie dem Deut­schen Reichsbund für Leibesübungen angehören, beläuft sich auf 15 0 0 0 0 Läufer. Mit der Organisation der großen Treuestaffel ist vom Reichssportführer die Deutsche Turnerschaft beauftragt worden, die auch die beiden Vorläufer dieses größten aller Staffelläufe, den Lauf zum Völkerschlachtdenkmal 1913 und den Hermanns-Lauf zum Hermanns-Denkmal im Teutoburger Wald im Jahre 1925 (137 000 Turner und Turnerinnen) in vorbildlicher Weife durchgeführt hat.

Die 10 Hauptläufe der Saartreuestaffel nehmen ihren Ausgang von geschichtlich bedeutsamen Grenz­stätten unseres geeinten Vaterlandes und führen zum Ehrenbreit st ein zur großen Saarkund­gebung am 26. August, bei der auch unser Führer sprechen wird.

Durch das Gebiet unseres Gaues Nordheffen gehen nicht weniger als vier der Hauptläufe und drei Nebenläufe. Insgesamt haben nahezu 6000 Läufer in unserem Gau 1000 Kilometer zurückzulegen. Gauoberturnwart R. Paul (Gie­

ßen), der für unser (Saugebiet verantwortliche Organisator, hat den Laufplan bis in alle Ein­zelheiten ausgearbeiket; feine Laufleiter und Streckenobleute unterstützen ihn bei der Durch­führung des großangelegten Planes.

Durch unser Gaugebiet führen vorn 25. zum 26. August die Hauptläufe I, II, III und X.

Hauptlauf 1,

der bereits am 20. August in der ostpreußischen Grenzstadt Eydtkuhnen begonnen hat (wir berich­teten darüber) und mit 1773 Kilometer der längste aller Läufe ist, tritt bei Hann.-Münden in das Ge­biet des Gaues Nordheffen über, führt über Kassel, Bad Wildungen, Biedenkopf, Dillenburg, Wester­burg Montabaur zur Gaugrenze und von da in kurzer Zeit zum Ehrenbreitstein. (Laufleiter für das Gaugebiet ist Kreisoberturnwart Hausse, Kassel, Pressebegleiter: DT.-Kreispressewart Dr. Lauter­bach, Kassel.)

Hauptlauf II,

ZU dem am 22. August an der oberschlesischen Grenze gestartet wurde, erreicht am 25. August, 18.30 Uhr, bei Berka die Gaugrenze, führt dann über Hers- seld, Schlitz, Lauterbach, Alsfeld nach Gießen (26. August, 2.35 Uhr), von hier aus über Braun­fels, Wetzlar, Weilburg, Limburg, Dietz, Bad-Ems zur Gaugrenze am Ehrenbreitstein. (Laufleiter in­nerhalb des Gaues Nordhessen ist Gauoberturn-

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Die Karte zeigt den Verlauf der Saarland-Treuestaffeln im Gebiet des Gaues XII,