Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von70mm Breite 60 Rpf.,Platzvorschrift oder schwieriger Satz 25°/0 mehr
Ermäßigte Grundpreise:
Stellen-, Vereins-, gemein- nützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzei- gen 5 Rpf., Familienanzei.
Erscheint täglich, auher Sonntags und Feiertags
Beilagen: Die Illustrierte Gießener Familienblätter Heimat im Bild • Die Scholle
Monatr-vezugspreir:
Mit 4 Beilagen RM.1.95 Ohne Illustrierte w 1.80 Zustellgebühr .. „ -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt
Zernsprechanschlüffe unter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen
Postscheckkonto:
Frankfurt am lllam llo86
Ur 191 Erster Blatt 184. Jahrgang Zrettag, 17. August 1934
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen .
v w ’ behördliche Anzeigen 6Rpf.
Druck und Verlag: vrvhl'sche Univerfitälr-Vuch- und Stelndruckerei «.Lange in Stehen. Schristleltung und G-schSstrft-lle: Schulstrahe 1
Im Geiste Hindenburgs mit Adolf Hitler!
tiefen
Sie deutsche Wirtschaft unter Hitlers Führung
Erklärungen des Reichsbankpräsidenten Schacht.
als Amtsgehilfe oder Ministerialdirektor, als Flieger oder Fliegerkapitän, als Wachtmeister oder Polizeipräsident, als Förster oder Generalforstmeister, als Arbeiter oder Künstler,
Vorbild, das uns der große Preuhenkönig Friedrich der Grohe gegeben hat, auf die Wohlfahrt des deutschen Volkes gerichtet.
Dienst am Reichsgedanken ist die Devise, die über unserer gemeinschaftlichen Arbeit steht. Was wir erhofft und ersehnt haben, wofür wir unermüdliche Arbeit zu leisten bestrebt waren, soll nun durch das Gesetz über die Vereinigung der Aemter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers für Volk und Vaterland glückverheißende Wirklichkeit werden:
Lin Führer — ein Reichl
Kameraden der Luftfahrt und der preußischen Landespolizei!
Deutsche Förster und Jäger!
Mitglieder der preußischen Staatstheater?
Und ihr alle meine treuen Mitarbeiter in Preußen!
Beamter sein heißt, über den engeren Pflichtenkreis hinaus sich für Volk und Vaterland bis zum letzten Atemzuge einzufetzen. In der stolzen Freude, die uns bewegt, unserem Führer dienen zu dürfen,
Der wesentliche Inhalt des Vermächtnisses ist der Wunsch Hindenburgs, die von ihm immer angestrebte, vom Führer am 30. Januar 1933 verwirklichte Einigung des gesamten deutschen Volkes innerlich mehr und mehr b e f e st i g t zu sehen, um durch diese Einheit Deutschland der Vollendung der geschichtlichen Sendung unseres Volkes zuzuführen.
Dies ist auch der einzige Wunsch Adolf Hitlers-
Wir können daher in dieser Stunde nicht besser das Vermächtnis des geliebten Feldmarschalls erfüllen, als uns eng und unverbrüchlich um den Führer zu scharen. Rur aus dem einen Willen des Volkes geborene Einheit der Ration in Führung und Gefolgschaft wird uns befähigen, die Schwierigkeiten der Zeit zu überwinden, um als starker Garant des Friedens unserer geschichtlichen und kulturellen Mission gerecht zu werden.
Ganz Deutschland hört heute den Führer!
Kein Volksgenosse darf fehlen!
Berlin, 16. August. (DRV.) Die Reichspropa- gandaleituug gibt bekannt:
Der Führer spricht am Freitag, 17. A u - gust, von 20.30 Uhr bis 2 2 Utjr oom Hamburger Rathaus über alle deutschen Sender.
Diese große Rede wird vom ganzen deutschen Volk gehört. Die Organisationen der RSDAP. haben dafür in weitestem Umfang Gemeinschaftsempfang vorbereitet. Räheres ist durch die jeweilige örtliche Presse zu erfahren.
Volksgenossen und Volksgenossinnen!'
Es darf am Freitagabend in Deutschland niemanden geben, der die Rede des Führers nicht hörte.
Reben den großen gemeinsamen Kundgebungen sollen sich diejenigen, die nicht daran teilnehmen können, zum gemeinschaftlichen Empfang in den Wohnungen versammeln.
Volksgenossen ohne Rundfunk sollen von solchen, die Rundfunk besitzen, eingeladen werden, mit ihnen zusammen die Rede des Führers zu hören.
Die Kundgebungen auf öffentlichen Plätzen, die die Rede des Führers übertragen, müßen gewaltige Demonstrationen der Einheit und des Vertrauens des deutschen Volkes zu Adolf Hitler werden.
Reichspropagandaleitung der RSDAP.
l ich en Dinge ansehe. Wir haben, so sagte Dr. Schacht, uns über manche Lehre, über manche Denkschrift, über viele Vorschläge den Kopf zerbrochen, wenn ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit getan werden mußte. Adolf Hitler hat dabei immer die gesunden Grundsätze der Praxis entwickelt, die alle Maßregeln gekennzeichnet haben.
Es gibt nicht ein wirtschaftliches Gesetz, nicht eine Tat, nicht ein Wagnis, das nicht den Stempel der persönlichen TUltarbeit Adolf Hitlers trägt.
Im weiteren Verlaufe des Gespräches wies Dr. Schacht auf die besondere Wichtigkeit hin, daß Hit- (er alle Theorien, wie Zwangskonversion, Devalvation und Inflation, a b l e h n e. Er gehe auch hier den Weg der wirtschaftlichen und finanziellen Praxis, wie er ihn in seiner großen wirtschaftspolitischen Rede an der Baustelle Unterhaching der Reichsautobahn München-Landesgrenze am 21. Marz d. I. festgelegt habe. Dr. Schacht schloß seine Ausführungen mit den Worten: Wir Mitarbeiter um Hitler sind überzeugt, daß
der einheitliche Wille des ganzen deutschen Volkes dem Führer
für die Gesamtheit aller jetzt in seiner Hand liegenden wirtschaftlichen und politischen Aufgaben am 10. August zur Verfügung stehen wird.
innerungen:
Ich habe das sichere Vertrauen, daß es der Gedankentiefe und Gedankenstärke der Besten unseres Vaterlandes gelingen wird, neue Ideen mit den kostbarsten Schätzen der früheren Zeit zu verschmelzen und aus ihnen vereint dauernde Werte zu prägen, zum Heile unseres Vaterlandes."
Worauf trifft dieses Wort vollkommener zu als auf die Wesensart und das Ideengut der NSDAP, und auf den Führer, den „Besten unseres Vaterlandes"? Ihm gilt unser „Ja!" zu dem Gesetz, das die Vereinigung der Acmter des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers ausspricht — ein „Ja!", das auch der große Tote von uns
in dem unerschütterlichen Vertrauen, das wir ihm entgegenbringen, in der glühenden Verehrung und ’ ' Liebe, die wir für ihn empfinden, laßt uns
redung, in der er u. a. ausführte:
Adolf Hiller Hal das Recht zur Führung Deutschlands durch die gewaltige Leistung der ersten 18 Monate seiner Regierung bewiesen. Ls gibt für den denkenden Menschen ebensowenig wie für das gesunde Gefühl des ganzen Volkes gar nichl meh r o i e Frage, ob Hitler das Amt des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers gemeinsam ausüben und alle Vollziehungsgewalt von ihm ausgehen soll. Adolf Hitler ist nicht etwa nur deswegen unserer Führer, weil wir bekennen müssen, daß es keinen anderen gibt. Es ift vielmehr feine gewaltige Leistung für Staat und Wirtschaft, die ihm das Recht gibt, zu regieren, und uns die Pflicht auferlegt, ihm fein ungeheuer schwieriges Amt zu erleichtern.
Dr Schacht betonte weiter, daß Hitler die wirtschaftlichen und finanziellen Probleme durch jene große Schlichtheit und Einfachheit beherrsche d e immer wieder in Erstaunen versetze. Es gebe aus der Arbeit der letzten Monate manches Besipiel wie einfach und deshalb ; r h rhn f t
aus seinem Wesen heraus gerade die w l r t s ch a f t
zeigen, daß wir alle hinter ihm stehen bei seinem großen Werk der Einigung und Befreiung Deutschlands.
Im Mittelpunkt unserer gegenwärtigen Außenpolitik steht die Frage der G l e i ch b e r e ch t l - aung. Der Versailler Vertrag hat uns m vieler Hinsicht diskriminiert, am wesentlichsten dadurch, daß er uns eine einseitige 21 b r ü ft u n a aufzwang. Solange wir uns in diesem Zustand einseitiger Abrüstung und Wehrlosigkeit befinden, sind wir nicht gleichberechtigt unter den Vol- kern und unsere außenpolitische Handlungsfreiheit
Berlin, 16. Aug. (DNB) Der „Tag" hat den Reichsaußenminister Freiherrn v o n R e u- r ath gebeten die besonders a u h e n p o l it t ch e Bedeutung des 19. Auaust zu würdigen. Der Minister hat dieser Aufforderung in längeren Ausführungen 9 entfprodjen, denen mir folgendes entnehmen: ri .
Die Entscheidung am 19 muß m erster Linie eine möglichst eindrucksvolle Demonstration unseres Einheitswillens werden.
Wir müssen alle hinter den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler treten, um der Welt zu
Steht das deutsche Volk noch ebenso geschlossen hinter Hitlers Politik der Gleichberechtigung und Freiheit wie am 12. Rovember? Das find die Fragen, die sich das Ausland zum 19. Aug. stellt. Auf sie müssen wir am 19. eine eindeutige Antwort geben. 3n Lebensfragen unseres Volkes kann und darf es keine Meinungsverschiedenheit geben. Wenn es darum geht, eine wuchtige Kundgebung unseres nationalen Willens zu vollbringen und für Einigkeit, Gleichberechtigung, Sicherung eines Friedens in Ehre und Freiheit unsere Stimme zu geben, darf niemand an der Wahlurne fehlen.
Deshalb am 19. August mit Adolf Hitler für Deutschlands Freiheit und Zunkunft!
Alle öffentlichen Gebäude flaggen!
Berlin, 16. Aug. (DRV.) Das deutsche Volk bekennt sich am 19. August geschloffen und freudig zu feinem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler. Aus diesem Anlaß f l a g g e n auf Anordnung der Reichsregierung von Freitag, 17., bis einschließlich Sonntag, 19. August, f ä m (l i d) e Gebäude des Reiches, der Länder, der Gemeinden, der Körperschaften des öffentlichen Rechts und der öffentlichen Schulen. Diese Anordnung wird hiermit den Behörden amtlich mit dem hinzufügen bekanntgegeben, daß eine schriftliche Mitteilung der Anordnung an sie nicht ergeht.
ist wesentlich beschränkt. Dies hat die ganze Nachkriegszeit in wahrhaft erschreckender Deutlichkeit bewiesen.
Wir würden auch in Zukunft den größten Gefahren ausgesetzt fein, wenn wir unsere Lage auf dem Rüstungsgebiet nicht ändern würden. Denn die anderen Staaten — das haben die vieljährigen Abrüstungsverhandlungen in Genf klar erwiesen — wollen offenbar selbst nicht abrüsten, jedenfalls nicht in absehbarer Zeit. Unsere Lage inmitten Europas und inmitten hochgerüsteter Staaten erlaubt es uns nicht, waffenlos zu bleiben.
Denn immer, wenn wir schwach waren, wurden wir der militärische Tummelplatz Europas. Es ist der Sinn unserer Forderung auf militärische Gleichberechtigung, daß wir in der Lage sein wollen, ähnliches Geschehen unserem Volke in Zukunft zu ersparen. Weil wir einen gesicherten deutschen Frieden wollen, weil wir unsere höchste nationale Pflicht darin sehen, unserem Volk einen Frieden in Ehre und Freiheit zu sichern, deshalb fordern wir Gleichberechtigung. Wir fordern sie als ein Naturrecht unseres Volkes. Trotzdem wird diese Forderung in einem Teil des Auslandes immer noch bekämpft und abgelehnt Man versucht unsere Absichten zu verdächtigen und gibt sich der trügerischen Hoffnung hin, wir wurden in unseren Bemühungen um die Durchsetzung unserer Forderungen erlahmen. Dabei spielt die Hoffnung auf Gegensätze innerhalb unseres Volkes eine wichtige Rolle. Unter diesem Gesichtswinkel sehen sie die Entscheidung, vor der das deutsche Volk am 19. dieses Monats steht.
Die außenpMche Bedeutung des 19. August.
Reichsaußenminister von Neurott) erhärt: M.t Adolf Hiti-r für OeutschlandS Zreiheit und Zukunst!
Hindenburgs Vermächtnis. I
Doll Ergriffenheit hat Deutschland das p o l i t i -1 fche Testament des „Vaters des Vater- , langes" in sich ausgenommen, zugleich bestätigt , in dem feierlichen Wissen, daß der Weg, den wir { längst alle gemeinsam gehen, der W e g m i t d e m < Führer, auch der breite Heeresweg ist, den übers ( Grab hinaus uns die Hand des großen Toten weist:
„Ich danke der Vorsehung, daß sie mich an meinem Lebensabend die Stunde der Wiedererstarkung hat erleben lassen. Ich danke all denen, die in selbstloser Vaterlandsliebe an dem Werk des Wiederaufstieges Deutschlands mitgearbeitet haben. Mein Kanzler Adolf Hitler und feine Bewegung haben zu dem großen Ziele, das deutsche Volk über alle Standes- und Klassenunterschiede zur inneren Einheit zusammenzuführen, einen entscheidenden Schritt von historischer Tragweite getan."
Dank ist Hindenburgs letztes Wort. So genügen auch wir, wenn wir am kommenden Sonntag der Wahlurne unser ebenso selbstverständliches wie feierliches „I a !" übergeben, damit einer Dank e s- pflicht dem Führer gegenüber, der Deutschland aus Schande und Verfall zum Licht und zu neuer Ehre emporriß, und handeln damit unverbrüchlich im Sinne des großen Toten.
Schon längst wußten wir, daß beide dem gleichen heiligen Ziel zustrebten — H i n d e n b u r g und der Führer. Blättert man ergriffen in des Toten Erinnerungsbuch „Aus meinem Leben', so Jmoet man schon dort Worte, die sich geradezu seherisch auf das Deutschland von heute beziehen. Welch machtvolle Mahnung und zugleich Bestätigung war längst jene Stelle, darin Hindenburg seine feste Hoffnung auf die deutsche Jugend aussprach:
Es ist die felsenfeste Ueberzeugung, mit der ich' die «blutige Walstatt des Völkerkampfes verließ. Ich habe das Heldenringen meines Vaterlandes gesehen und glaube nie und nimmermehr, daß es sein Todesringen gewesen ist. — Ist erst der nationale Gedanke, das nationale Bewußtsein wieder erstanden, dann werden für uns aus dem großen Kriege, auf den kein Volk mit berechtigterem Stolz und reinerem Gewissen zurückblicken kann als das unsere, solange es treu war, sowie aus dem bitteren Ernst der jetzigen Tage sittlich wertvolle Früchte reifen. Das Blut aller derer, die im Glauben an Deutschlands Größe gefallen sind, ist dann nicht vergeblich geflossen. In dieser Zuversicht lege ich die Feder aus der Hand und baue fest auf dich — du deutsche Jugend!"
Treue zu Deutschland zu beweisen, hat auch die deutsche Jugend am Sonntag die schönste Gelegenheit. Sie wird zu ihrem Führer stehen, den Hindenburg in dunkelsten Tagen schon vorausgeahnt hat — dafür bürgt das Seherwort in feinen Er-
gemeinfd)af(lid) in enger Verbundenheit und Kameradschaftlichkeit unseren weg geradeaus gehen. Die Marschrichtung ist bestimmt durch den Führer, dem wir in unverbrüchlicher Treue freudigen herzens folgen,
wenn mir am 19. August mit dem ganzen deutschen Volke, dem mir Diener sind, der Welt beweisen, daß das deutsche Volk einig und glücklich ist im Bekenntnis zu seinem Führer Adolf Hitler.
Eng und unverbrüchlich um den Mrer scharen!
Gesandter von Papen spricht zur deutschen Nation unter Hinweis aus Hindenburgs Vermächtnis.
Berlin, 17. Aug. (DNB.) Reichsbankpräsident Dr Schacht gemährte einem Sonderkorrespondenten des „Berliner Lokalanzeigers" eine Unter
fordert ...
Aufruf Gorings.
Eine Mahnung, die alle angeht!
Berlin, 16. Aug. (DNB.) General Göring hat in seiner Eigenschaft als preußischer Ministerpräsident, Reichsminister für die Luftfahrt, Reichs- sorst- und Reichsjägermeister an alle ihm anoer- trauten Behörden und Dienststellen folgenden Aufruf erlassen:
Getreu seinem Versprechen, in entscheidenden Stunden das deutsche Volk f e l b st s p r c dj e n zu lassen, hat der Führer uns am 19. August zur Volksabstimmung gerufen. Ich erwarte von allen Arbeitern, Angestellten und Beamten der mir unterstellten Ministerien und Behörden, von den Kameraden der Luftfahrt, von den Offizieren und Wachtmeistern der preußischen Landespolizei, von allen Förstern und Jägern Deutschlands, nicht nur, daß am 19. August jeder feine Pflicht erfüllt, sondern daß jeder einzelne über den engeren Familienkreis hinaus selbst Mahner ist, der großen Bedeutung der Stunde, die die ganze Welt auf uns blicken läßt, eingedenk zu sein.
Der ehrwürdige Ekkehard des deutschen Volkes, der Herold und Ruser zur deutschen Einigkeit, unser unvergeßlicher Reichspräsident, hat nach einem harten Leben preußisch-deutscher Pflichterfüllung die Augen geschlossen. Im Geiste lebt er w e i - ter unter uns, wie der Bund, den Hin- d e n b u r g mit dem F ü h r e r geschlossen hat, weiterleben wird, in dem Vermächtnis und Erbe das der große Generalfeldmarschall Adolf Hitler, 'dem vorbildlichen Gefreiten des Weltkrieges und dem Staatsmanne in die Hand gelegt hat.
In alter preußischer Tradition war und ist unser f/anbeln, Denken und Trachten nach dem
Berlin, 17. Aug. (DRB.) Der jetzige Gesandte in Wien, Vizekanzler a. D. von Papen, übergab dem Vertreter des DRV., um seine Meinung über den 1 9. August befragt, folgende Erklärung:
In diesen Tagen nationaler Trauer um Deutschlands Heimgegangenen Ekkehart hat die uns feindliche Umwelt oft sich in rätselhaften Vermutungen über das politische Testament Hindenburgs ergangen, dessen Veröffentlichung der Rationalsozialismus wahrscheinlich niemals zulafsen würde.
Dieses Testament nun habe ich vorgestern dem Führer übergeben, und es gibt keine bessere Widerlegung der genannten Verdächtigungen und keinen schlüssigeren Beweis für die Loyalität, mit der der Führer die Erbschaft des verewigten Feldmarfchalls zu übernehmen gelobt hat. als die Tatfache, daß er auch nicht einen Augenblick gezögert hat, das historische Dokument der Oeffentlichkeit zu übergeben.


