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Zahlreicher Beteiligung aufforderte. Seine Aus­führungen fanden allseitige Zustimmung. Anschlie­ßend wurden noch einige geschäftliche Angelegen­heiten behandelt. Mit dreifachemSieg-Heil" auf den Führer fand die Versammlung ihren Abschluß.

> Holzheim, 15. Mai. Am Samstagabend fand im Saale von Pg. Sames ein Filmvor­träg durch die NSDAP, statt. Ortsgruppenleiter Pg. Wenzel (Lang-Göns) begrüßte die zahl­reichen Besucher. Als erster Film' wurdedie Ar­beitsschlacht im Gau Hessen-Nassau" gezeigt, sodann der HaupttonfilmKreuzer Emden", der lebhaften Beifall fand. In der üblichen Weise wurde die Ver­anstaltung geschlossen. Allmonatlich am 12. findet hier ein Filmvortrag statt. Bei dem am Sonn­tag auf dem Schiffenberg veranstalteten Schüler- t reffen der DT. errang die erste Schülermann­schaft in der Oberstufe, im Tauziehen, sowie im Weitwurf je einen ersten Preis. Im Stafettenlauf errang dieselbe den zweiten Sieg. Die zweite Mann­schaft errang in der Unterstufe im Weitwurf den ersten Sieg.

Kreis Büdingen.

* Büdingen, 15. Mai. Auf der Rückfahrt von seiner Mittagspause zur Arbeit begegnete der Stra­ßenwärter Stürtz aus Lorbach, der auf einem Fahrrad fahr, in der Nähe der Saline ein Last- traftwagen mit Anhänger. Beim Ausweichen vor einem gleichzeitig herannahenden Traktor kam der Mann zum Sturz und fiel so unglücklich, daß die

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Die oberschlesische Stadt Kandrzin hat den Namen des alten Oberschlesienkämpfers Hauptmann Peter von Heydebreck angenommen und so dessen Verdiensten um die deutsche Sache in Ober­schlesien ein bleibendes Denkmal gesetzt. Unser Bild zeigt den Bahnhof der Stadt Kandrzin mit dem neuen StationsnamenHeydebreck".

Räder des La st wagens über ihn hin­weggingen und ihn auf derStelle töteten. Der Bedauernswerte hinterläßt eine Frau und drei Kinder.

Kreis Alsfeld.

(LzW.) Alsfeld, 14. Mai. Eine Einbrecher­bande scheint sich hier niederlassen zu wollen. Heute gegen 3 Uhr versuchten mehrere Personen die Tabakwarengroßhandlung Arthur P r e u s ch am Kreuz zu bestehlen. Die Art, wie die Diebe die Fensterschalen öffneten und einen Teil der Laden­scheibe entfernten, zeigt deutlich, daß hier keine Gelegenheitseinbrecher am Werke waren. Durch Zufall gelang es dem Besitzer des Geschäftes, die Diebe noch rechtzeitig zu bemerken; leider sind sie doch kaum erkannt entkommen. Dieselbe Bande hatte kurz vorher versucht, auch das Möbelgeschäft Sondermann heimzusuchen, war jedoch dort ver­scheucht worden. Man nimmt an, daß es sich bei den Dieben um diejenigen handelt, die vor kurzem in Lauterbach in die Tabakfiliale Elzhof-Büdingen einbrachen.

ll. Nieder-Ohmen, 15. Mai. Dieser Tage konnte der Leiter der GewerkschaftLuise", Direktor Scheffzick, sein 40jähriges Dienstjubiläum be­gehen. Aus diesem Anlaß bereiteten ihm die Berg­leute des Betriebes eine sinnige Ehrung, bei der alte Volksweisen und das Bergmannslied gesungen wur­den und Steiger Keppele in einer Ansprache den Jubilar feierte. Dieser sprach seinen Arbeitskame­raden für die Ehrung herzlichen Dank aus. An­schließend folgte ein gemütliches Beisammensein.

Preußen.

Eine historische Persönlichkeit gestorben.

Der erste deutsche Soldat 1871 in Paris.

LPD. Wetzlar, 15. Mai. Hier starb kurz vor Vollendung seines 90. Lebensjahres der Ober­zolleinnehmer Eckhard Ital. Mit seinem Namen verbindet sich die Erinnerung an eine der stolzesten Waffentaten des ruhmreichen deutschen Heeres. Nachdem er bereits am Kriege 1866 teilgenommen, bestimmte ihn das Schicksal dazu, 1871 mit als er ft er deutscher Soldat seinen Fuß in die französische Hauptstadt zu setzen, als die deutschen Truppen nach der langen Belagerung in Paris einzogen. Eckhard I t a l ritt als Stabs­trompeter der Kasseler 14. Husaren neben Ritt­meister v. Colomb unter dem Arc de Triomphe, gewissermaßen an der Spitze der deutschen Armee, in Paris ein. Er wurde dabei von einem Unfall betroffen. Sein Pferd scheute und schleuderte ihn auf die Straße, so daß er mit erheblichen Ver­letzungen ins Lazarett gebracht werden mußte. Um Eckhard Jtal haben diese Erlebnisse, die nur wenige mit ihm teilen konnten, einen eigenen Nimbus gewebt. Man hörte den alten Soldaten und echt deutschen Menschen gern erzählen.

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Donnerstag, 17. Mal.

5.50 Uhr: Gymnastik. 6.55: Frühkonzert (Schall- platten): Allerlei Tänze. 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11: Werbekonzert. 11.50: Sozialdienst. 12: Mit­tagskonzert I (Schallplatten): Was wir selten hören. 13.20: Mittagskonzert II des Rundfunk­orchesters. 14: Mittagskonzert III (Fortsetzung). 14.40: Kinderstunde. 15.50: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert (Opernarien und Ouvertüren). 17.30:Erziehe deine Gedanken", von Wilhelm Michel, Darmstadt. 17.45: Aus Zeit und Leben. 18.15: Familie und Raffe. 18.25: Spanischer Sprachunterricht. 18.50: Das Leben spricht! 19:

Das Bekenntnis der jungen Front". 19.30: Die Heimat des deutschen Malers (Hans Thoma). 20.15: Reichssendung: Stunde der Nation:Feuer- trunken", Szenen aus Schillers Jugend. Eine Dichtung für den Funk von Kurt Heynicke. 21: Volksmusik. 21.30: Ein Besuch bei Jörg Mager, dem

Schöpfer der Elektvomusik. 22.20: Aus Neuyorkt Worüber man in Amerika spricht (Kurt G. Sell^ 22.40: Schmückt das Fest mit Maien. Von altem kur« hessischen Pfingstbrauch. 23: Alte und neue Tanz­musik (Schallplatten): Zum 50. Todestag Friedrich Smetanas.

9.JL~fpori

Handball im Gau XII der OT.

Gießener Turnerschaft Jugend Tv. Klein-Linden 14:6 (7:4).

Die Jugendmannschaft der Gießener Turner- schast mar am Sonntag einer Einladung der ersten Mannschaft des Turnvereins Klein-Linden zu einem Handball-Freundschaftsspiel gefolgt. Das Ergebnis überrafcht insofern, als Tv. Klein-Linden eine ein­deutige Niederlage einstecken mußte, die dem Spiel­verlauf nach noch nicht einmal zu hoch ausgefallen ist. Bis etwa Mitte der ersten Halbzeit war das Spiel für den Gastgeber recht verheißungsvoll. Die Gießener Turner zeigten sehr schlechtes Zusammen­spiel und verloren sich zuviel in Einzelaktionen. Ein ganz anderes Bild zeigte die zweite Halbzeit. Die Gäste, die nun eingesehen hatten, daß durch ge­naues Abspiel und Freilaufen mehr zu erreichen ist, setzten alles ein, und in regelmäßigen Abständen fielen sieben weitere Tore, denen Klein-Linden nur noch zwei entgegensetzen konnte. So endete das Spiel, das wohl in erster Linie als Lehrspiel ge­dacht war und auch, das sei zum Lobe beider Mannschaften gesagt, je in en Zweck erfüllte, mit einem schönen Siege der Gießener Turnerjugend.

V. f. K Lich.

DfR. 1920 Lich Steinberg Liga 3:2.

Am Sonntag weilte die erste Mannschaft von Steinberg in Lich. Beide Mannschaften waren in stärkster Aufstellung angetreten. Es entwickelte sich ein flottes Spiel, bei dem nach zehn Minuten Steinberg das erste Tor für sich buchen formte. Dann ging Lich zur Hochform über und konnte durch den Halblinken den Ausgleich erzielen. Durch einen Strafstoß kam Steinberg zum zweiten Tor, der von Fett schön geschossen wurde. Bei dem Stand von 2:1 für Steinberg wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit auf beiden Seiten ausgeglichenes Spiel, bei dem Lich bald den Ausgleich schoß. Fünfzehn Minuten vor Schluß schoß Lich das Siegestor durch den Halbrechten. In diesem Spiel zeigte Lich, daß es bei gutem Willen und Ruhe auf dem Spielfeld auch gegen Bezirksmannschaften antreten kann. Schiedsrichter R ü j p e r l e r leitete gut.

Die zweite Mannschaft spielte in Hungen 2:2. Die Jugend von Bieber war nicht angetreten.

BfA. Krofdorf-Gleiberg.

VfV. Krofdorf-Gleiberg I. Aßlar I. 1:5.

Bei diesem Spiel war Krofdorf-Gleiberg gezwun­gen, mit fünf Ersatzleuten anzutreten, so daß an einen Sieg gegen die spielstarken Aßlarer nicht zu denken war. Dadurch konnte Aßlar das Spiel dauernd überlegen durchführen und in gleichmäßi- gen Abständen Tore erzielen, von denen einige bei besserem Verständnis der Krofdorfer Mannschaft zu verhüten gewesen wären. Der Gegentreffer für Krofdorf fiel in der zweiten Halbzeit beim Stand von 4:0.

VfB. Srofdorf-Gleiberg Jgd. Aßlar Jgd. 6:0.

Die Jugend von Krofdorf-Gleiberg zeigte ein sehr flottes und schönes Spiel. Vorbildlich waren die Ruhe und Eifer der beiden Mannschaften.

VfB. Krofdorf Schüler Wißmar Schüler 2:0.

Die Schülermannschaft gewann auch dieses Spiel, indem sie die gleiche von Wißmar 2:0 besiegte. Zu bemerken ist, daß die Krofdorf-Gleiberger Schüler bis jetzt fünf Spiele ausgetragen haben und sämt­liche siegreich beendeten.

VfB. Krofdorf-Gleiberg Zweite weilte am Sonn­tag (zum Gesellschaftsspiel) in Erda gegen die dortig» 1. Mannschaft und spielte 2:2.

Kleinkaliberschießen ReichsbahnReichspost.

Auch in diesem Jahre wurde ein Freundschafts« Wettkampf im Kleinkaliberschießen zwischen bent VfB.-Reichsbahn" und dem Post-Sportverein aus« getragen.

Die Bedingungen waren: drei Schuß stehend frei« händig, drei Schuß kniend und drei Schutz liegend. Mit einer Gruppe von je fünf Mann traten die Wettkämpfer an.

Das Ergebnis war: Reichsbahn 407 Ringo, Reichspost 336 Ringe.

Kurze Gportnotizen.

Einen Saarland-Treuelauf veranstal­tet die Deutsche Turnerschaft vom 24. bis 26. August, In Tausenden von Neben- und Anschlußstaffeln, die in neun Hauptstaffeln einmünden, werden Treue­botschaften aus allen Teilen des Reiches nach dem Ziel amDeutschen Eck" in Koblenz getragen.

*

Der dritte Länderkampf im Fußball zwischen Deutschland und Frankreich wird am 17. März 1935 in Paris ausgetragen. Hoffentlich bringt dieser Kampf den ersten Sieg, denn 1931 wurden unsere Vertreter in Paris 1:0 geschlagen und der zweite Kampf im März 1933 in Berlin endete unentschieden mit 3:3.

*

Die Vorschlußrunde zur deutschen Hand­ballmeisterschaft bringt am 27. Mai folgende Tref­fen: Männer: Spvg. Fürth Ask. Tv. Berlin, Spfr. Leipzig Pol. Darmstadt; Frauen: Fort. Leipzig VfR. Mannheim, TV. Eimsbüttel Hessen-Preußen Kassel. Die Sieger dieser Begeg­nungen bestreiten am 10. Juni die Endspiele.

Max Schmeling hat, nachdem er noch einen offiziellen Protest gegen das Urteil in seinem Kampf gegen Paolino eingelegt hat, am Dienstag Bar­celona verlassen. Man rechnet übrigens damit, in Deutschland einen Kampf Max Schmelings mit dem Spanier Castanaga zustande zu bringen, der be­kanntlich in der Vorwoche den deutschen Meister Hower zur Aufgabe zwang.

Dementiert wird jetzt der Hammerwurf- Weltrekord des Amerikaners Holcomb, der über 59 Meter geworfen haben sollte. Es handelt sich nur um eine Leistung von 49 Meter, mit der Hol­comb nicht entfernt an Pat Ryans Weltrekord von 57,77 Meter heranreicht.

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