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SJi.-fport

tyaben ficfy

vermählt

Tobak und Papier müssen

bei der Zigarette gut zu­

einander passen. Bei der

Oberst haben sie sich gleich

som vermählt; denn das

Neutra-Papier istdemTabak

nicht wesensfremd, vielmehr

unterstützt es noch das feine

Aroma dieser Zigarette,

OBERST

die einzige 3V3 Pfennig-

Zigarette mit Neutra-Papier.

Abermann.

Vetr.: Polizeistunde.

2843C

WALDORp

AS TO RIA

.... und zum Bauen

Das ist das Zeichen der Gportstieger!

Jeder kann es tragen, der Mitglied einer Flieger-Ortsgruppe ist. Aktive Mitglieder zahlen 1. Mk., fördernde Mitglieder 2, Mk. monatlich.

Jeder deutsche Volksgenosse helfe den Sportsliegern durch Beitritt zur Flieger-Ortsgruppe!

Anmeldungen an Oberingenieur Kurz, Gießen, Bureau der AEG., Werner wall.

Di e zweite deutsche Auswahlelf, die am Himmelfahrtstag in Krefeld vor 8000 Zuschau­ern gegen eine Staotmannscyaft spielte, enttäuschte, sie konnte nur ein 0:0 erzielen.

Glauben an einen guten deutschen Fußball wieder zurückgegeben hat.

Die Engländer enttäuschten etwas. Man merkte ihnen doch an, daß sie eine schwere Saison hinter sich haben. In der zweiten Halbzeit zeigten sie manchmal bedenkliche Müdigkeitserscheinungen. In solchen Augenblicken machten die Deutschen mit ihnen, was sie nur wollten. Die besten Leute waren der Tormann Kirby, die beiden Verteidiger Reid und Collins, der Mittelläufer Barker und die Stür­mer Udal und Hann. Die ganze Mannschaft aber führte ein überlegenes Kopfballspiel vor. Auch im Stellungsspiel waren Vorzüge zu erkennen. Nur in

Deutsche Nationalelf siegt mit 5:2

Derby County im Frankfurter Stadion vor 22000 Zuschauern nach prächtigem Kampf klar geschlagen.

Verschiedene Vorkommnisse in der letzten Zeit, wie Beleidigungen, Ruhestörungen, Autounfälle usw. geben dem Kreisamt Veranlassung^ erneut darauf aufmerksam zu machen, daß die Polizeistunde für alle Gemeinden des Landes auf 1 Uhr nachts fest­gesetzt ist. Die Polizeibehörden (Bürgermeistereien) und die Gendarmeriebeamten sind erneut auf die strenge Einhaltung der Feierabendstunde hinge­wiesen worden. Das Kreisamt warnt die Wirte, den Gästen nach eingetretener Feierabendstunde noch Getränke zu verabreichen oder den Aufenthalt in den Wirtschaften zu dulden. Nach dem Eintritt der Feierabendstunde in den Wirtschaften sich aufhal­tende Gäste haben bei Eintreffen der Polizeibeamten Anzeige zu erwarten. Im Wiederholungsfälle müssen die Wirte mit Konzessionsentziehung rech­nen. In besonderen Fällen kann eine Verlängerung der Polizeistunde, die durch den betreffenden Wirt bei uns rechtzeitig nachzusuchen ist, stattfinden.

zweier starten und noch den ersten Vierer belegen. Der deutsche Skuller Georg von Opel (Rüssels­heim) hat Starterlaubnis für Ostende und Kopen­hagen erhallen und wird auf beiden Regatten im Einer starten.

Wenn an der formellen Wiederaufnahme Deutsch­lands durch den FISA-ftongrefj kein Zweifel mehr besteht, so dürfte einem Start deutscher Ruderer auf den Europameisterschaften, die am 10. und 12. August auf dem Rothsee bei Luzern stattfinden, nichts mehr im Wege stehen.

Kurze Sportnotizen.

DeutscherRugby-Meister blieb der Titel­verteidiger DfR. Hannover, der im Endspiel Lin­den 97 vor 5000 Zuschauern mit 8:3 (0:3) Zählern schlug. *

Famose Lei st ungen gab es beim ersten größeren leichtathletischen Sportfest der neuen Sai- fon, beim Jubiläumssportfest von Viktoria Reckling­hausen. Sievert siegte im Kugelstoßen mit 15,10 Meter, im Diskuswerfen mit 48,02 Meter und im Speerwerfen mit 59,88 Meter. Dr. Peltzer wurde über 1500 Meter von dem jungen Dortmunder Orth in 4:11,4 Minuten geschlagen. Borchmeyer erreichte über 100 Meter die Rekordzeit von 10,4 Sekunden, allerdings bei leichtem Rückenwind.

Illlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllli

Amtliche Bekanntmachung des Kreisamts Schotten.

der Spieltaktik schien diesmal Nerz mit seinem Drei-Verteidiger-System das bessere Teil erwählt zu haben.

Nach den heute von unseren deutschen Spielern gezeigten Leistungen können wir getrost der Welt­meisterschaft in Italien entgegenschauen. Die letzte Rolle werden wir dort bestimmt nicht spielen, wenn unsere jungen Kämpfer mit dem gleichen Elan, mit der gleichen Laune und mit dem gleichen Geist den Kampf aufnehmen.

Das Urteil

des Derby County-Trainers.

Ueberraschend gute Leistung der deutschen Elf."

Der Betreuer und Trainer der Derby County- Mannschaft, Lobey, sprach nach dem Spiel in Frankfurt seine Ueberraschung über das unerwartet gute Spiel der deutschen Mannschaft aus. Besonders haben dem Engländer die Stürmer Siffling und Conen, sowie der Verteidiger Haringer gefallen. Auch Derby County habe nicht enttäuscht, die Mannschaft hätte vorher jedoch nicht mit der Schnelligkeit der jungen deutschen Gegenspieler ge­rechnet.

Lobey hat für die nächsten Tage alle gesellschaft­lichen Veranstaltungen für seine Mannschaft abge­sagt, damit die Spieler in den nächsten Kämpfen völligfit antreten können.

Die deuischeAuswahlels für Soin.

Beim zweiten Spiel gegen die englische Profi-Elf Derby County werden am Sonntag in Köln einige weitere Kandidaten für die deutsche Weltrneister- chaftsrnannschaft ausprobiert. In Köln sollen spielen: Jakob (Jahn Regensburg); Schäfer (München), Busch (Duisburg 99); Janes (Fortuna Düsseldorf), Goldbrunner (Bayern München), Zielinski (Ham­born 07); Albrecht (Fortuna Düsseldorf), Lachner (München 60), Malik (Beuthen 09), Nvack (Ham­burger SV.), Kobiersti (Fortuna Düsseldorf).

Derby County auch in Berlin.

Die Leitung von Derby County hat den Wunsch geäußert, noch ein fünftes Spiel in Deutschland auszutragen. Voraussichtlich wird der Deutsche Fußballbund diesem Wunsche entsprechen. Dieses Spiel würde dann wahrscheinlich am Pfingstmontag in Berlin stattfinden. Den Gegner für die Eng­länder soll dann auch in Berlin eine deutsche Aus­wahlmannschaft abgeben.

ermäßimingen künftig in Wegfall zu bringen und dafür Mittwoch und Samstag als verbilligte Bade- tage einzuführen; die Badepreise für diese Tage be­tragen für Erwachsene 10 Pf., für Kinder bis zum 14. Lebensjahr 5 Pf. Der Zuschlag für Benutzung einer Einzelkabine mit 10 Pf. bleibt dabei bestehen- 3m übrigen bleiben die Badegebühren unverändert.

Landkreis Gießen.

X Großen-Linden, 11. Mai. Landwirt Heinrich Velten VII. und Ehefrau Maria, geb. Schrnandt, feiern am morgigen Samstag Sil­berne Hochzeit.

> Holzheim, 10. Mai. Am Montagabend fand hier im Saale des Pg. Sarnes ein Schu­lungsabend der NSDAP, und ihrer Gliederungen statt. Der Schulungsabend wurde von Ortsgruppenleiter Wenzel lLang-Göns) eröffnet Sodann sprach Pg. Herbst (Lang-Göns) über die innen- und außenpolitische Lage, sowie über die Judenfrage. Der Redner erntete reichen Beifall. Der Arbeiter Karl Reitz, der beim Holzschneiden beschäftigt war, kam der Kreissäge zu nahe, wobei ihm zwei Finger f a st vollständig ab- geschnitten wurden. Der Bedauernswerte wurde sofort der Chirurgischen Klinik in Gießen über- miefen. Nächsten Samstag, 12. Mai, läuft hier im Saale des Pg. Sarnes ein Tonfilm durch die NSDAP.:Kreuzer Emden" undDie Arbeitsschlacht".

b Alten-Buseck, 10. Mai. Die seit dem Jahre 1873 am hiesigen Ort betriebene Zigarren- f a b r i t der Firma Carl Emmelius , Gießen, aing am 2. Mai in den Besitz der Firma Rinn a Cloos, Heuchelheim, über. Die Firma Carl Emmelius, die in früheren Jahren weit über 100 Arbeiter hier beschäftigte, stand infolge ihres sozia­len Verständnisses für die Bedürfnisse und Nöte sowohl ihrer Mitarbeiterschaft, als auch der Ge­meinde bei der hiesigen Einwohnerschaft in bestem Ansehen. Durch die von dem neuen Besitzer zur Zeit vorgenommenen inneren Umänderungen des 200jährigen Gebäudes, der ehemaligenBrands­burg" der Freiherrn von Buseck, erfahren die in aesundheitlicher Beziehung seither schon vorbildlichen Arbeitsräume noch weitere vorteilhafte Verbesse­rungen. Der Wunsch unserer Einwohnerschaft, am hiesigen Ort bald wieder eine Arbeitsstätte für die zur Zeit vorwiegend auf auswärtige Arbeitsgelegen­heit angewiesene zahlreiche weibliche Arbeiterschaft zu besitzen, dürfte erfreulicherweise in wenigen Wo­chen in Erfüllung gehen. Die Firma rechnet mit dem Wiederbeginn des Betriebes zu Anfang Juni.

< Que.ckborn, 9. Mai. Unser Bürgermeister Adam Alb ert, der 15 Jahre lang uneigennützig und treu unserer Gemeinde vorstand, trat am 1. April d. I. freiwillig in den wohlverdienten Ruhestand. Er sieht im 69. Lebensjahr; er fühlte sich den körperlichen Anforderungen, die heute an oas Amt eines Bürgermeisters gestellt werden, nicht mehr gewachsen und hat darum einer jungen Kraft Platz gemacht. Von der Regierung wurde der seit­herige Beigeordnete Hugo H o rst zum kommissa­rischen Bürgermeister und der Zellenleiter Joh. Hch. Albert zum Beigeordneten bestellt. In den ersten Maitagen übernahm der neue Bürgermeister seine AmtsKschäfte. Am vergangenen Samstag versammelte sich nun die ganze Gemeinde in Gör- nerts Saal, um von ihrem alten Bürgermeister Abschied zu nehmen. In Ansprachen des Ortsgrup­penleiters Weber (Ettingshausen), des hiesigen Zellenleiters Albert und des neuen Bürger­meisters Horst wurden die Verdienste des alten Bürgermeisters anerkennend hervorgehoben und ihm für die 15 Jahre lange pflichteifrige Tätigkeit der Dank der Gemeinde ausgesprochen. Als äuße­res Zeichen des Dankes wurde ihm ein Sessel über­reicht. Sichtlich ergriffen dankte der Altbürgermeister für die ihm zuteil gewordene Ehrung unb gab einen Rückblick auf seine Amtszeit als Bürger­meister, die in die Zeit der Inflation, der Arbeits­losigkeit, der Marxistenherrschast und der national­sozialistischen Revolution fiel. Richtschnur seines Handelns sei der Grundsatz des Führers gewesen: Gemeinnutz geht vor Eigennutz.

Unterschlagungen bei der Mainzer Stadtkaste.

LPD. Mainz, 10. Mai. Die durch den fünfzig­jährigen Verwaltungsobersekretär Otto Rabenau bei der Stadtkasse verübten Veruntreu­ungen haben sich als viel bedeutender herausge­stellt, als zunächst angenommen wurde. Rabenau, der sich in Untersuchungshaft befindet, hatte zunächst nur die Veruntreuung eines Betrags von 2000 RM. zugestanden. Bis heute hat sich nach den Feststel­lungen der Städtischen Rechnungsprüfungsstelle die veruntreute Summe bereits auf nahezu 25000 Reichsmark erhöht. Die Verfehlungen gehen bis in das Jahr 1924 zurück.

Hilfe für die Llnwettergeschcidigten im Solmsbachtal.

Die Schäden der Gemeinden Brandoberndorf, Griedelbach und Kröffelbach im Solmsbachtal durch das katastrophale Unwetter am vorigen Freitag machen eine Hilfsaktion erforderlich. Alle Volksgenossen, die den schwerbetroffenen Klein­bauern, welche ihre Aecker samt der Bestellung verloren haben, helfen wollen, werden von der Kreisverwaltung aufgerufen, Spenden auf das KontoU n w e t t e r h i l f e Brandobern, borf" bei der Kreissparkasje Wetzlar (Postscheck­konto Frankfurt a. M. 1712) einzuzahlen. Eine Not- standsarbeit zur Beseitigung der erheblichen Schä­den an den Wegen der Gemeinde, die etwa auf 25 000 RM. beziffert werden, ist bereits eingeleitet. Mitglieder des Freiwilligen Arbeitsdienstes sind auf den Bauernhöfen tätig, um bei den Aufräumungs­arbeiten zu helfen.

Rundfunkprogramm

Samstag, 12.2Hat

6.05 Uhr: Gymnastik. 7.10: Frühkonzert (Schall- platten). 8.25 bis 8.45: Gymnastik. 10.10: Schul- , fünf:Max Eyth". 11: Werbekonzert. 11.50: So­zialdienst. 12: Mittagskonzert I (Wochenendfahrt). 13.20: Mittagskonzert II der Kapelle Otto Kerm- 1 dach. 14: Mittagskonzert III. 14.30:Fröhliches , Wochenend."Deutscher Frühling im Lied": Der Frankfurter NS.-Chor singt. 15.10: Lernt morsen! 15.50: Quer durch die Wirtschaft. 16: Vom Deutsch- : landsender: Nachmittagskönzert. 17.30:Hessische Volkslieder unserer Zeit"; ausgezeichnet von Heinr. ! Tempel. 18: Stimme der Grenze. 18.20: Der Polt- - zeipräsident spricht! 18.30: Stegreif-Sendung. 19: ! Marschmusik. 19.30: Wie Schwitzen Kätti in den Himmel und wieder hinaus kam. Hörfolge von Hch. Tiaden. 20.05: Saarländische Umschau. 20.15: Gro- i feer lustiger Abend des Reichssenders Frankfurt und I RDR., Ortsgruppe Kassel, in der Kasseler Stadt- halle. 23: Dom Reichssender Berlin: Nacht-Kabarett ] und Tanz. 0.15 bis 1.15: Alle frohe HeimatFrüh- < kH Pfalz Gott erhältst". \

Das Frankfurter Stadion war am Himmelfahrts­tag Schauplatz des erstenLehrspieles" der engli­schen Ligamannschaft Derby County gegen eine deutsche Nationalmannschaft. 22 000 Zuschauer um­säumten den Platz. Als der Schiedsrichter Wein­gärtner (Offenbach) den Ball frei gab, standen sich die Mannschaften in folgenden Aufstellungen gegenüber:

Deutschland: Jakob-Jahn Regensburg; Ha- ringer-Bayern München, Busch-Duisburg 99; Ja- nes-Fortuna Düsseldorf, Münzenberg-Alemannia Aachen, Gramlich-Eintracht Frankfurt; Lehner- Schwaben Augsburg, Siffling-SV. Waldhof, Co- nen-FV. Saarbrücken, Noack und Polntz beide Hamburger SV.

Derby County: Kirby; Reid, Collin; Nicho­las, Barker, Keen; Udal, Hann, Bowers, Ramage, Randale.

Skizzen vom Kampfverlauf:

Die Engländer waren gleich vom Beginn an gut im Spiel. Mit weitausgreifenden Flügel­angriffen brachten sie Jakobs Heiligtum mehrfach in Gefahr, besonders in der 5. Minute, als Udal frei vor Jakob stand und über das Tor schoß. All­mählich fanden sich aber auch die Deutschen besser zusammen. Sisfling, das neue Stürmertalent, leitete einige gute Angriffe ein, bei denen aber die bei­den Hamburger meist auf die raffinierte Abseits­taktik der Engländer hereinfielen. Die Engländer blieben weiter leicht im Angriff. Haringer und Busch verstanden sich gut und ließen für Jakob kaum Arbeit übrig. In der 15. Minute? konnten sie aber nicht mehr verhindern, daß die Engländer zu ihrem ersten Treffer kamen. Hann ließ aus 16 Meter einen Bombenschuß los, den Jakob nicht wehr erreichen konnte. Dieser Treffer der Eng­länder war das Signal zu einem deutschen Gene­ralangriff. In der 35. Minute schoß Lehner auf eine raffinierte Vorlage Sifflings den Ausgleich, und schon zwei Minuten später war es Noack, der zum 2:1 einsandte. Verteidiger Haringer hatte daran nicht geringen Anteil, denn einer seiner langen Abwehrschläge senkte sich erst kurz vor dem Tor der Engländer zu Boden. Wenige Minuten vor der Pause wartete Conen mit einer Pracht­leistung auf, die das 3:1 ergab. Bowers konnte aber fast mit dem Halbzeitpftff zusammen Jakob zum zweiten Male schlagen. Pause 3:2 für Deutsch- land.

Nach dem Wechsel kamen unsere Spieler wo­möglich noch besser in Fahrt. Die Engländer waren minutenweise einfach nicht mehrda". In der 4. Minute verschuldete Busch einen Foulelfmete?, den aber Bowers mit Absicht neben das Tor setzte. Eine Minute später kam Conen gut durch und schon hießt es 4:2 für Deutschland. Sissling und Lehner leiteten immer und immer wieder Angriffe ein. Die Verteidigung der Engländer war aber auf der Hut. Verschiedene schone Gegenstöße sanden in Ha­ringer, Busch und Jakob ein unüberwindliches Hin­dernis. Die letzte Viertelstunde sah die Deutschen noch einmal in Hochform. Alle Spieler holten ihre letzten Reserven heraus. In der 39. Minute wurde dieser Eifer mit einem fünften Tor belohnt. Noak schloß eine schöne Kombination mit unhaltbarem Schuß ab.

Den Schiedsrichter Weingärtner haben wir schon besser gesehen, er war diesmal etwas zu pedantisch und auf Abseits unsicher.

kurze Kritik:

Das erste Probespiel ist vorüber. Die deutsche Mannschaft hat verdient und teilweise auch über­legen mit 5:2 Toren gewonnen. Ihre Spielweise war viel besser, als man es erwartet hatte. Abge­sehen von einigen Schönheitsfehlern leistete jeder Mann Gutes. Jakob im Tor hatte erst in den letz- ten Minuten Gelegenheit, fein großes Können zu zeigen. Die beiden Verteidiger Haringer und Busch bildeten eine Einheit, an der der in der W-Forma- tion spielende englische Sturm fast immer zerschellte. Münzenberg war hier auf Geheiß von Nerz der Dritte im Bunde". Der Aachener löste seine Auf­gabe, den englischen Mittelstürmer Bowers nicht aus den Augen zu lassen, vortrefflich. Bemängelt muß fein etwas hartes Spiel werden. Janes und Grämlich elegante und überlegene Außenläufer, Janes verschiedentlich nur etwas leichtsinnig. Im Sturm die rechte Seite Lehner-Siffling der beste Teil, Siffling der überragende Mann. Conen als Mittelstürmer zeigte manches technische Kabinett- tückchen, verriet gute Uebersicht und kargte auch nicht mit Schüssen. Er fügte sich Lehner und Siff­ling als gleichwertig an. Der Hamburger linke Flügel fiel nicht ab. Er war nur nicht ganz so produktiv wie der rechte. Pollitz flankte etwas un­genau und Noack war im Zuspiel nicht ganz sicher. Alles in Allem aber eine Mannschaft, die uns den

Handball im Gau Nordhessen OT. Turnverein Lang-Gons I Turnverein Holzheim I 3:4 (2:1).

Beide Mannschaften standen sich am Sonntag im Aufstiegspiel in Lang-Göns gegenüber. Es war gewissermaßen ein Entscheidungsspiel um den ersten Watz in der Tabelle, den die Gäste mit viel Glück für sich entscheiden konnten. Nachdem die Platzbe­sitzer nach einigen Minuten Spieldauer die Führung an sich aeriffen hatten, kamen die Gäste bald zum Ausgleich. Aber die Platzmannschaft konnte wieder in Führung gehen, und mit 2:1 wurden die Seiten gewechselt. Nach Wiederanpfiff waren die Einheimi­schen den Gästen im Feldspiel jederzeit überlegen, doch konnte sich der Sturm der Platzbesitzer, der durch Krankheitsfälle geschwächt war, nicht durch­setzen, so daß es bei oem 2:1 bis ca. 8 Minuten vor Schluß blieb. Als nun die Einheimischen auf 3:1 erhöhten, kamen auch die Gäste zu ihrem zwei­ten Tor, und in der letzten Minute durch zwei wei­tere Strafwürfe zu ihrem dritten und vierten Tor. Die Hintermannschaften waren beiderseits sehr gut Besonders konnte die Hintermannschaft der Einhei­mischen den Sturm der Gäste jederzeit in Schach halten.

Auslandsstart Deutscher Nutzerer.

Für die alljährliche große internationale Ruder­regatta im belgischen Seebad Ostende, die am 20. und 21. Mai veranstaltet wird, will der Kölner Re­gatta-Verein den Kölner Verbandsachter melden. Außerdem wird der Wassersportverein Godesberg mit den deutschen Meistern Gebr. Arenz im Doppel-