Einzelbild herunterladen

ter Wa h ru n

des

und

einer Haken-

o r p s -

gesund. 3n diese (rnt- Mecklenburg ausgehend

e r s

Or. Ludovici Stellvertreter des Reichs- kommiffars für das Siedlungswesen.

Berlin, 9. Mai. (DNB.) Amtlich: Der Herr Reichspräsident hat Dr.-Jng. L u d o v i c i unter Berufung in das Beamtenverhältnis und unter Vorbehalt des Widerrufs zum Stellvertreter des Reichskommissars für das Siedlungswesen er­nannt. Das ihm übertragene Amt ist ein Ehren- a m t und mit Bezügen nicht verbunden.

Diese Entwicklung sollte aber besonders reißende Fortschritte machen, als nach der Bauernbefreiung des Frerherrn vom Stein die von Hardenberg be­günstigte Wirtschaftsordnung des Li-

treibe ausschließlich für den Markt, dann ist d t Rentabilität um so gesicherter, se große die Flache des einzelnen Betriebe

Ausbau

-er Reichskirchenverfassung.

Einberufung einesBerfassnngsausschnsses.

Berlin, 9. Mai. (DRB.) Der Rechtswalter der Deutschen Evangelischen Kirche, Ministerialdirektor Jäger, gibt folgendes bekannt:

Der britische Botschafter in Berlin ist beauf­tragt worden, den deutschen Behörden das tiefste Beileid des britischen Staatssekretärs für Berg- bauwesen zu übermitteln.

Nachdem die Landeskirchen der Altpreußischen Union, Nassau-Hessen und des Freistaates Sachsen eine enge Verbindung mit der Reichskirche eingegan­gen sind, haben sich schon jetzt weit wehr als die Hälfte aller evangelischen Deutschen der Reichskirche unterstellt und sich da­mit zu dem großen evangelischen Einigungswerk bekannt. Diese fortschreitende Entwicklung auf dem Wege zur wirklichen Einheit der deutschen evange- lischen Kirche, erfordert es, d i e Verfassung d e r R e i ch s k i r ch e zu vertiefen und auszubauen. Dies wird geschehen in dem Geiste der Botschaft des Reichsbischofs und des Geistlichen Ministeriums der Deutschen Evangelischen Kirche vom 12. April 1934, in der es heißt: Das Ziel ... ist es, u n t e r v o 1 -

' des Bekenntnis st andes

leben begonnen wurde. Der daraus entstandene ZustromanneuenArbeitfuchendenhat einer Abnahme der Arbeitslosenzahl entyegenge- wirkt. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen, die Ende April bei den Arbeitsämtern eingetragen waren, beträgt 2609000. Sie liegt um 2 722 000 un­ter der Vorjahrsziffer.

In den Unterstützungseinrichtungen der Ar- beitslofenhilfe wurden insgesamt 1924 000 Arbeitslose betreut, davon in der Arbeits­losenversicherung und Krisenfürsorge 1040 000 und durch die Wohlfahrtshilfe 884 000. Im Hinblick auf die Entwicklung der Ge- samtwirtschast in diesem Jahre war es im Berichts­monat möglich, von dem Ausgleichsmittel der Notstandsarbeiten etwas weniger als bisher Gebrauch zu machen. Die Zahl der Not­standsarbeiter ging daher um rund 31 600 auf rund 600 000 zurück.

Folgerichtige Vauernpolitik in Osteibien.

Grundsätzliche Rede des ReichSernährungsministers Darrs über die Zukunft des pommerschen Großgrundbesitzes.

Das polnisch-rumanischeSündniS

Oberst Becks Besuch in Bukarest.

Bukarest, 10. Mai. (DNB.) lieber den Besuch des pvlnifchen Außenministers Beck in Bukarest und seine Besprechungen mit dem rumänischen Außenminister wurde am Donnerstagabend eine amtliche Verlautbarung ausgegeben. In ihr heißt es, daß die Außenminister nicht nur Gelegenheit hatten, sich der vollkommenen Ueberernftimmung ihrer Ansichten zu versichern, sondern auch d t e feste Grundlage des polnisch-rumä­nischen Bündnisses in jeder Hinsicht festzu­stellen. Die Anwesenheit des polnischen Außen­ministers gerade am rumänischen Natio­nalfeiertag sei der besondere Ausdruck des engen Grades der polnisch-rumänischen Beziehun- aen. Die Außenminister haben beschlossen, sich von Zeit zu Zeit zu treffen, um ihre Anfichten auszu­tauschen und Ihre politische Aktivität in den die beiden Länder angehenden Fragen i n Einklang zu bringen.

In einem Trinkspruch sagte der rumänische Außenminister T i t u l e s c u : Polen und Rumä­nien wüßten, daß der Gebietsbesitz für eine Nation das darstellte, was der Körper für das Leben fei: seine Stütze und die Quelle seines Han­delns. Beide verstünden, Herren ihres Gebietes zu bleiben, unter Ausschluß jeglicher Einmischung, von wo diese auch kommen möge. Das polnisch-rumä­nische Bündnis, das sich gegen niemanden richte,

Der April-Erfolg der Arbeitsschlacht

2,1 Millionen Arbeitslose weniger als im April des Vorjahres.

kommenen Bergleute 10 0 00 RM. zur Verfügung gestellt.

Ministerpräsident Göring hat ebenfalls einen Betrag von 10 000 RM. überwiesen. Gleichzeitig hat die preußische Bergwerks- und Hütten-AG. (Preußag) auf Veranlassung des Ministerpräsiden­ten und des preußischen Wirtschaftsministers 5 0 0 0 0 RM. für den gleichen Zweck zur Ver­fügung gestellt.

Das Beileid des Auslandes.

Berlin, 9. Mgi. (DNB.) Anläßlich des Gru­benunglücks in Buggingen haben der fran­zösische Außenminister, der französische Minister für öffentliche Arbeiten, der französische Botschafter Francois Poncet, der russische Botschafter und die Gesandten von Norwegen, Belgien, der Tschecho­slowakei, der Schweiz, Griechenlands, Luxemburgs und Dänemarks sowie die Regierungskommission des Saargebietes ihr Beileid ausgesprochen.

Helft den Hinterbliebenen von Vuggingen!

Oie Spenden der Reichsregierung.

einerseits und die Möglichkeit der Verwendung von Maschinen andererseits ist. So entstanden dann diese weiten Getreideflächen Ostelbiens, an denen maschinelle Technik auf der Grundlage der Ersparung von Arbeitskräften möglichst hohe Ernten aus dem Boden rentabel herauszuwirtschasten trachteten.

Aach Ansicht des Reichsbauernführers hat der ostetbische Großgrundbesitz seine wirtschaftliche Voraussetzung längst verloren. Genau so wenig wie jeder Sndustrieunternehmer des We­stens infolge der veränderten Wirtschaftslage vom Staate verlorene Zuschüsse verlangen kann, müssen wir es auch a b l e h n e n , zukünftig oft- elblschen Großgrundbesitz, der sich nicht aus eigener Kraft zu erhalten vermag, durch Subventionen zu unterstützen- Dort, wo

Gendarmeriekommandant von Knittelfeld versuchte mit zwei Schutzkorpsmännern die Fahne zu ent­fernen. Hierbei kletterte der eine der beiden Schutz- forpsmäru|er auf die Schultern des anderen und bemühte Wh, die Fahne abzuschneiden. Im gleichen Augenblick entstand Kurzschluß, und beide Schutzkorpsleute brachen zusammen. Der eine war sofort tot, während Der andere sich wieder er­holte.

Starkow (Hinterpommern), 10. Mai. (DNB.) Weit über 30 000 Bauern, darunter 10 000 Jung­bauern und Angehörige der Hitler-Jugend aus Pommern, waren aus den östlichen Grenzgebieten und von der Wasserkante in Starkow, dem ur­alten germanischen Siedlungsdorf im Kreise Stolp, zusammengeströmt, um verbunden mit der Ehrung der seit 3 bis 400 Jahren auf ihren angestammten Höfen sitzenden Bauern eine Rede des Reichs- bauernführers D a r r 4 zu hören. Inmitten üppiger Fluren bot die grüne Anhöhe von Starkow mit ihren begeisterten Bauernmassen, ihrem reichen Flaggenschmuck, den Ehrenabordnungen der SA., SS., der Hitler-Jugend und des Freiwilligen Ar­beitsdienstes ein Bild festlicher Freude.

Nach kurzer Begrüßung durch den Landesbauern­führer und den pommerschen Gauleiter K a r p e n - ft e l n sprach

her Reichsbauernführer:

Wer f üb und westdeutsche Verhält­nisse kennt, weiß, daß hier im großen und ganzen ein ideales Mischungsverhältnis aller Betriebsgrößen vorherrscht, und daß die überwiegende Bebauung des Landes durch ein reichentwickeltes Bauerntum dem ganzen Wirt­schaftsleben den Stempel aufprägt. Während i n Oftelbien die Landstädte mit ihrer Kaufmann- schäft und ihrem Handwerk im Zuge der Entwick- lung mehr und mehr verödeten, konnten sich die kleinen und größeren Städte Süd- und Westdeutsch­lands durch ihr stark bevölkertes Hinterland immer mehr entwickeln. Oftelbien ist ursprünglich ein Bauernlanv gewesen wie die anderen Gebiete Deutschlands auch. Es hatte einen ge­wissen Prozentsatz größerer Güter, um die sich in reicher Vielgestaltigkeit Bauerndörfer gruppierten. Die heute vielfach beliebte Darstellung, daß^ das Bauerntum Ostelbiens von Anfang anhörig" ge­wesen märe, hat keine geschichtliche Unterlage. Die Freibauern Ostelbiens sind die nachgeoore- n e n Söhne west deutscher Freibauern. Der Reichsbauernführer wies in diesem Zusammen- Hang darauf hin, daß auch feine eiaenen Vorfahren im Mannesstamm um 1670 m JTar- kow bei Plathe und um 1700 in Wulkow bei Star- garb ausdrücklich als Freibauern in den Grundbüchern vermerkt stehen. Die französische Ableitung des Namens Darrs hat sich als ein Irr­tum herausgestellt.

beralismus es ermöglichte, mit wirtschaftlichen Mitteln sich das Land der Bauern anzueignen.

Unter Einschluß der Erwerbungen, welche die Gutsherrschaft schon in früheren Jahren ge- macht hat, ist der gesamte Zuwachs auf reich­lich ein Drittel der heutigen Guts­fläche zu veranschlagen. Nimmt man eine durchschnittliche Betriebsgröße der gelegten vauernbetriebe von 60 Morgen an, so ent­spricht die an den Großbetrieb übergegangene Flache von 3 200 000 Morgen einer Zahl von 50 000 bis 60 000 bäuerlichen Betrieben. Wenn man diese Zahlen würdigt, wird klar, warum das gewerbliche Leben der kreis- und Landstädte dieser Gebiete zwangsläufig schrump­fen muhte. Zogen die ersten Kolonisatoren des Ostens Bauern ins c8nb, so wurde dieses gO- sunde Wachstum durch das Linsühren des Liberalismus nicht nur zerstört, sondern in das Gegenteil, in eine allgemeine Landflucht um­gewandelt.

Diese Dinge müssen deshalb haute so sehr betont werben, weil häufig der Versuch gemacht wird, die Probleme des ostelbischen Großgrundbesitzes mit den Fragen des deutschen Großgrundbesitzes a l s solchem schlechthin zu koppeln. Hier handelt es sich um zwei grundsätzlich verschiedene Pro­bleme, indem nämlich in einem Gebiet Deutsch­lands und einzelnen Teilen Ostelbiens der Groy- grundbesitz durchaus das Ergebnis einer Jahr­hunderte alten organischen Wirtschaftsstruktur dar­stellt. die von keinem vernünftigen Menschen an­gegriffen wird, während der sogenannte typische ost elbische Großgrundbesitz seinen Besitz durchaus eigensüchtigen Handlungen verdankt. Nirgendwo in ganz Deutschland trennt ein so schar­fer Kastengegensatz Großgrundbesitz und Bauern wie gerade in Mecklenburg und Pommern. So­lange in Preußen die ernährungspolitische Unab­hängigkeit als Staatsgrundsatz galt, solange war natürlich das Problem der Getreideversorgung akut. Diese Entwicklung führte dann dazu, daß Osteibien im 19. Jahrhundert ein typisches Getreide­land wurde. Erzeugt man aber einmal erst Ge-

mütterdienst in der Reichsstelle verantwortlich durchführen.

Wir sind uns klar darüber, daß wir in der Mütterbildungsarbeit Pionierarbeit leisten und viel Schutt wegräumen müssen, den vierzehn Jahre marxistische Lehre in den Seelen unserer Ge­neration angehäuft haben. Der Weg wird manch­mal schwer sein; die Zukunft unserer Kinder und somit unseres Volkes jedoch ist uns auch schwere Wege wert. Wir wollen die guten und die schwe- ren gehen im Dienst an unserem Volke: aufrecht und geradeaus.

enden.

Der Rechtsverwalter der Deutschen Evangelischen Kirche wird die sofortige Einberufung eines vorberatenden Derfassungsausschus- U s veranlassen, dessen Zusammensetzung und Ar- beit sich nach den vorstehenden Grundsätzen richten wird." .

Die Leitung her Lanheskirche Nassau-Hessen.

LPD. Frankfurt a. M., 9. Mai. Nachdem die Landeskirche Nassau-Hessen die Befug- nisse der Landessynode auf die Deutsche Evangelische Kirche übertragen hat, hat das geistliche Ministe­rium am 7. Mai ein Kirchengesetz erlassen, wonach die Deutsche Evangelische Kirche unter Führung des Reichsbischofs durchihreOrgane die Leitung der Landeskirche über­nimmt. Der Reichsbifchof erteilt dem Landes­bischof Weisung. An die Stelle der Deutschen Evan­gelischen Nationalsynode tritt die Landessynode. Die Gesetzgebung erfolgt im Wege der Gesetzgebung der Deutschen Evangelischen Kirche. Die Landes- synode wird um gebildet, sie tritt innerhalb zweier Wochen ab Inkrafttreten dieses Gesetzes zur Bildung der neuen Landessynode aus ihrer Mitte zusammen. Die Bildung der Landessynode ist der einzige Punkt der Tagesordnung; eine Aussprache findet nicht statt. Kommt eine Wahl in ein­maliger Sitzung durch die bisherige Landessynode nicht zustande, so ernennt d e r Landes- b i s ch o f sämtliche Mitglieder der neuen Landes- synode. Nach der Bildung der neuen Landessynode gilt die bisherige Landessynode als aufgelöst. Das Gesetz tritt mit der Verkündung in Kraft.

Arbeitsfront

und Evangelisches Männerwerk.

EPH. Die Landesobleute des Deutschen Evan- gelischen Männerwerks waren in Berlin zu einer Konferenz versammelt, in der u. a. die Frage der Doppelmitgliedschaft in Arbeitsfront und konfessionellen Verbünden behan­delt wurde. Es wurde einmütig festgestellt, daß die ehemaligen Ev an gelischen Arbeiter-Ver­eine seit dem 10. November 1933 dem Deut­schen Evangelischen Männerwert ein­gegliedert sind. Dadurch ist eindeutig zum Aus­druck gebracht, daß hier nur Bestrebungen vor­liegen, die ausschließlichreligiösen, kulturellen und karitativen Zwecken" dienen. Nach der Anordnung von Staatsrat Dr. Ley ist demgemäß die Doppelmitglied­schaft in Arbeitsfront und Deutschem Evangeli­schem Männerwerk ausdrücklich anerkannt. In einer besonderen Sitzung der führenden Per­sönlichkeiten des Männerwerks, die unter dem Vor­sitz von I). Engelke, Mitglied des geistlichen Ministeriums der Deutschen Evangelischen Kirche, stattfand, wurde auf die demnächst erfolgende kirchengesetzliche Regelung des Män- nerwerks im Namen des Gemeindeaufbaues hin- gewiesen.

Berlin, 9. Mai. Ein neuer Rückgang der Ar- beitslosenzahl um rund 190000 ist, wie die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeits­losenversicherung meldet, der Erfolg der Arbeits­chlacht im Monat April.

Nachdem in der Landwirtschaft, imBäu­ge w e r b e und im B a u st o f f g e w e r b e in den ersten Monaten des Jahres die Zahl der Arbeits­losen besonders stark abgenommen hatte, ist hier im April eine Verlangsamung der Ab­nahme eingetreten. Da die beiden letzten Gewerbe­gruppen die zurzeit benötigten Arbeitskräfte ein­gestellt haben, werden sie als Hauptträger einer weiteren Entlastung zunächst ausscheiden. Dem­gegenüber gewinnen die mehr konjunktur- abhängigen Berufe für die künftige Ent­wicklung Der Arbeitslosigkeit erhöhte Bedeutung. Ferner ist zu beachten, daß im April mit der Ein­gliederung eines neuen Jahrganges von Schulentlassenen in das Berufs-

Hervorzuheben ist noch, daß es nicht an zahl­losen Versuchen fehlte, durch Hissen von Hakenkreuzfahnen und Ausstreuen von Hakenkreuzen nationalsozialistische Propaganda zu entfalten. Bei der Einholung einer kreuzfahne verunglückte ein Schützt mann durch Sturz schwer. In der Nähe von Knittelfeld in Steiermark wurde über der Mur eine große Hakenkreuzfahne gehißt, die mit einer Drahtoorrichtung und mit Rollen an einer Stark st romleitung angebracht war. Der

Kundgebungen gegen das Oollfuß-Negime.

Zwischenfälle inLalzburg vor einerDollfutz- Versammlung.

Wien, 10. Mai. (DNB.) In Salzburg fand am Donnerstag eine Bauern^undgebung statt, an der Bundeskanzler Dr. Dollfuß und Vize­kanzler Starhemberg teilnahmen. Schon aus der Rede des Bundeskanzlers war zu entnehmen, daß es zu schweren Sabotagehandlun­gen, die sich gegen die Regierung richteten, ge­kommen sein mußte. Tatsächlich erfuhr man auch später, daß eine der Eisenbahnlinien, die nach Salzburg führen, an mehreren Stel­len unterbrochen worden war, um die Bauern am Erscheinen zu verhindern. Außerdem waren entlang des Bahndamms noch an verschiedenen Stellen zahlreiche Sprengkörper gesunden worden, die nicht zur Entladung gekommen waren. Der Verkehr konnte erst nach einigen Stunden wie­der aufgenommen werden.

Auf dem Salzburger Flugplatz, auf dem Bundes­kanzler Dollfuß am Vormittag eintraf, war knapp vor seiner Ankunft durch Gendarmeriebeamte eine sogenannte Böllermaschine gefunden, die aus 55 zusammengeschnürten Ammonitpatronen bestand und mit einem Uhrwerk versehen war. Da die Sprengkapseln nicht mit Metallstücken versehen waren, dürfte es nur auf die Herbeiführung einer starken Knallwirkung abgesehen gewesen sein. Bereits am Mittwochabend waren m der Stadt Salzburg zehn Papierböller ausgelegt worden, die größtenteils explodierten. Auf den Salzach-Fuß wurden schwimmende Bretter mit auf montierten Sprengpatronen abgelassen, von denen zwei explodierten. Im Zu­sammenhang hiermit ist hervorzuheben, daß am 9. Mai bei einer Haussuchung bei Kom - m u n l ft e n in einem Vorort von Salzburg 30 Ammonitpatronen gesunden wurden.

Im Auftrage des Papstes sprach Nuntius O r f e n i g o im Auswärtigen Amt vor und überbrachte bas Beileid des Papstes zu dem Unglück in Bug­gingen und den apostolischen Segen für die Hinter­bliebenen. Gleichzeitig kündigte der Nuntius eine Geldspende des Papstes für die Hinterbliebenen an.

der einzelne Großgrundbesitzer aus eigner Kraft auf einem gesunden Betrieb wirtschaftet, soll dieser Besitz auch erhalten bleiben. Auf der an­deren Seite muh aber der wirtschaftlich nicht mehr zu erhaltende Großbesih einer Wirtschasts- struktur weichen, die lebensfähig ist. Das be­deutet die weitgehende Wiederauffüllung Ostelbiens mit deutschen Bauern.

Wenn die nationalsozialistische Regierung dar­über hinaus im Reichserdhofyesetz erklärt, daß alter ostelbischer Famrlienbesitz, der also noch vor der liberalistischen Wirtschaftsordnung des 19. Jahrhundert bereits im Besitze einer Fami­lie gewesen ist, Erbhof werden kann, bann teilt die nationalsozialistische Regierung damit unter Beweis, daß sie die politischen und militärischen Blutopfer der auf diesen alten~ Sitzen ansässigen, reinblütigen Geschlechter zu würdigen weiß. Der Reichsbauernführer schilderte die mutmaßliche Ent­wicklung Ostelbiens in den nächsten Jahrzehnten. Eine organische Strukturwandlung werde in Rich­tung natürlicher, bäuerliches und mit­telständischer Betriebe wirken. Beim über- chuldeten Großgrundbesitz werde die Schuldenhöhe m wesentlichen den Umfang des Erbhofes bestim­men, der jedoch nicht unter 500 Morgen betragen würde. Die Millionen gelegten Bauernlan- d e s werden auf diesem Wege einer natürlichen Rückentwicklung langsam aber sicher wieder in die Hände von Bauern gelangen. Der Reichs­bauern sichrer ging dann auf Die Landarbeiter­frage ein. Durch die vom Nationalsozialismus betriebene Strukturänderung Ostelbiens werde es möglich sein, einen großen Teil von Landarbeitern wieder zu Bauern zu machen. Derjenige Teil der Landarbeiterschaft, der Landarbeiter blei­ben will, wird auf der Grundlage des nordwest­deutschen Heuerlingswesens auf dem Gutsland des Gutsherrn auf einem Stück Land und einem eige­nen Häuschen wieder seßhaft werden.

Im Anschluß an die Kundgebung wurde den 130 alteingesessenen Erbhofbauern aus Starkow und dem übrigen Pommern vom Reichsbauern- ührer eine holzgeschnitzte Ehrentafel überreicht.

«v- -.aubensgutes unserer

Kirche, wie es in den einzelnen Gauen Aus- prägung gefunden hat, unter Berücksichtigung auch des geschichtlich gewordenen kirchli- chen Eigenlebens, die angebahnte recht- 1 iche Einheit der evangelischen Kirche zu voll-

Ursprünglich war genau wie in Süddeutschland bas Verhältnis der größeren Besitzungen zu den bäuerlichen Höfen durchaus gesund. In diese Ent­wicklung griff zunächst von Mecklenburg ausgehend und dann auf Schwedisch-Pommern übergreifend, eine Vorstellung um sich, nach der der Besitzer eines großen Gutes durchaus das Recht hat, zur wirt­schaftlichen Vervollkommnung seines Besitzes das Land der ihm verwaltungsmäßig zur Be­treuung zugewielenen Bauern anzueignen. Da der adlige Gutsbesitzer gleichzeitig der Gerichtsherr der Bauern war, konnte sich der Dauer praktisch nicht gegen seine Legung zur Wehr fetzen.

Dr.-Jng. Wilhelm Ludovici ist der Siedlungs­beauftragte im Stab des Stellvertreters des Füh­rers. Ludovici ist ein alter Vorkämpfer national- sozialistischer Anschauungen auf dem Gebiete der Siedlung und hat durch eigene praktische Versuche im Kampfe gegen Unverstand, gegnerische politische Einstellung uno Mangel an erforderlichen Mitteln die notwendigen Erfahrungen gesammelt. Ludovici wurde 1896 in der Rheinpfalz geboren. Er hat in München die Schule besucht und ist dort 1914 als Kriegsfreiwilliger eingetreten. Nach Kriegsende widmete er sich hauptsächlich dem Wiederaufbau des Flugwesens und gehörte zu den ersten Segel­fliegern in der Rhön. In ausgedehnten Auslands­reisen hat er bann Material und persönliche Ein­drücke über die sozialpolitischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in den Vereinigten Staaten und im Fernen Osten gejammeü, die die Grundlage für seine weiteren Arbeiten auf diesem Gebiete ge­worben sind.

Karlsruhe, 9. Mai. (DNB.) Der Leiter des Amts für Volkswohlfahrt der NSDAP. Gau Baden, Fritz Argus, erläßt einen Aufruf an alle: Helft den Hinterbliebenen von Buggingen. Ganz Deutschland steht noch erschüttert unter dem Eindruck der Grubenkatastrophe von Buggingen. 86 brave Bergleute haben ihre Pflicht mit dem Tc>de bezahlt. 6 5 Witwen und 107 K inder unter 15 Jahren trauern um den Vater, den Ernährer und den Bruder. Seid So­zialisten der Tat. Schließt Euch zusammen und sorgt für die Hinterbliebenen. Es wurde ein Ans­chuß unter Leitung der NS.-Volkswohlfahrt ge­bildet, damit die Hilfe für die Betroffenen im na­tionalsozialistischen Sinne durchgeführt werden kann. Nach Rücksprache und im Einverständnis mit dem Reichsstatthalter des Landes Baden Robert Wagner führt die NS.-Volkswohlfahrt die Hilfs­maßnahmen durch. Alle Spendeneinzahlungen, die für die Hinterbliebenen der Opfer von Buggingen bestimmt sind, können nur eingezahlt werden auf das Postscheckkonto Karlsruhe 1260Hilfswerk Buggingen" der NS.-Volkswohlfahrt ober Spar­kassenkonto Karlsruhe Nr. 6500Hilfswerk Buggin­gen" ber NS.-Volkswohlfahrt. Auch nehmen alle ortsguftänbigen Amtsstellen der NS.-Dolkswohlfabrt Spenden entgegen, die obigem Konto zugewiesen werden.

Heil Hitler!

Fritz Argus Leiter des Amtes für Dolkswohlfahrt der NSDAP., Gau Baden.

Reichskanzler Adolf Hitler hat zur Linderung der Not ber Hinterbliebenen der ums Leben ge-

t tu

& i>

0 n

9 ü

i

i

k h ni de Gl bii ß. b< fir

L V

gef ein mi Ah 9tc die Fa dul­den W in j A ttQ ob f des' tanr

&ei k dekc hiot

fl t>hi

Jen emi !.h Jhn *U)i