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Montag, b. August 1934

Nr.W Erstes Blatt

184. Jahrgang

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Erscheint täglich, auher A -ygf A Hrniafcme ÜO«

Sonntags und Feiertags W für die Mittagsnummer

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Sranffutt am main11686 Druck und Verlag: vrühl'sche UniverfilStrvuch- und Steindruckerei «.Lange in Stehen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulftrahe 7 Mengenabschiüste SiaffeiS

Reichsminister Heß über Deutschland und Frankreich.

Hindenburgs Tod und das Anstand.

Anordnung des Gauleiters

Die Vorbereitung der Veisehungsseier

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Inspektion O st: Pg. Pehrnöller, Inspektion Nord: Pg. R o o s ch, Inspektion Süd: Pg. Wittmann, Inspektion W e st: Pg. B o e h l k e.

feldmar challs. Der Eindruck aucy yrer t|i niaji jiei mu uei Hf;? , A Ä n(f

minder groß wie jener im Deutschen Reich selbst, der Re ich sp rasld ent sch a ft durch Adolf Die Zeiten des Weltkrieges werden lebendig, be-1H i t l e r. Was für Märchen hatten noch m d

gönnen von der Stunde, da die Kunde von Tan­nenberg über das Land wegbrauste, die Tage alle, wo sich Siege sondern Zahl an die Fahnen der verbündeten Heere hefteten. Ob die Truppen aus Deutsch-Oesterreich auf dem eisigen Wall der Al­pen, in den Steppen Rußlands oder in den Sümp­fen Albaniens kämpften, in ihren Herzen brannte der Glaube an Deutschland ebenso wie in den Reihen der Feldgrauen Hindenburgs. Sie alle foch­ten und litten um das deutsche Volk.

In den furchtbaren Nooembertagen 1918 ward es still um Hindenburg. Als aber dann der Gene- ralfeldmarfchall in das Reichsprästdentenpalais einzog, erstrahlte feine Name auch hier wieder in dem alten mystischen Glanz, der ihn nun auch in seiner Sterbestunde umzittert. In welchem Lager der Deutsche in Oesterreich auch immer stehen mag, die Tage von damals find nicht vergessen. Der Tod des Allverehrten hat auch hier die Erinnerung an die große Zeit lebendig gemacht. Der Eindruck der Todesnachricht war im Volke groß, war es nicht minder in allen politischen Kreisen, zumal die Kunde von dem Sterben beinahe zusammen- fiel mit der Meldung von der Uebernahme

Erschüttert steht das deutsche Volk in Oesterreich an der Bahre des Reichspräsidenten und General- feldmarschalls. Der Eindruck auch hier ist nicht

schaftsempsang durchzuführen, so daß die Anlagen für Montag und Dienstag in Tätigkeit treten müssen.

Für alle Gliederungen der NSDAP, findet gemeinsame Uebertragung der Traüerseier am Tannenbergdenkmal Punkt 20 Uhr auf öffentlichen Plätzen statt. Diese Trauerfeiern der NSDAP, sind k r e i s w e i s e oder o r t s - gruppenweise durchzusühren. Die Entschei­dung hierüber haben die Kreisleiter.

Da für SA. und SS. Trauerparaden angeordnet sind, haben die Kreisleiter sofort mit den für ihren Kreis zuständigen Führern von S2L und SS. zu vereinbaren, daß am 7. August, 20 Uhr, mindestens bei jeder Kundgebung eine Ehrenabteilung der betreffenden Formatio­nen Aufstellung nehmen muh.

I gez. Sprenger.

Schwaben) Pg. Scheel.

4. Im NSDStB. werden anstelle der Kreisfüh- rungen vier Reichsinspektionen geschaffen. Mit der Führung werden kommissarisch beauftragt:

Paris, 5. August (DNB.) DasPetit Journal" bringt ein Interview, das der Ver­treter des Blattes, Stanislaus de la Roche­foucauld, mit Reichsminister Heß im Laufe des Monats Juli hatte. Der französische Journalist erklärt eingangs,

er halte Reichsminister Heh für aufrichtig, wenn er eine Annäherung mit Frankreich wünsche.

Er frage sich nur, ob im unwahrscheinlichen Falle eines Sturzes Hitlers und Heß' die e i n g e g a n - genen Verpflichtungen gehalten wür­den und welchen Preis Deutschland für eine An­näherung verlange.

In dem Interview, das in der Sonntagsnummer desPetit Journal" zum Abdruck kommt, erklärt Reichsminifter Heß nach einem Hinweis darauf, daß nur ein ehemaliger französischer Frontkämpfer, Jean Renaud, auf seine Königsberger Rede durch ein Zeitungsinterview geantwortet habe, daß dieDiktatur in Deutschland" in ihren Friedens­reden den Willen der Volksmassen sicher besser ver­trete, als gewisse Vertreter des französischen parla­mentarischen Regimes den Willen des französischen Volkes verträten.

Reichsminister heh betonte dem französischen Journalisten gegenüber, dah die Volkstümlich­keit des Führers seit der notwendigen Säube­rungsaktion des 30. Juni nur gestiegen sei und wies dann auf die Notwendigkeit einer deutsch­französischen Annäherung hin, vor allem auch auf eine gegenseitige hilssstellung Deutschlands und Frankreichs, in wirtschaftlicher Hinsicht.

Auf die Frage des französischen Journalisten, was der Reichsminister von der Regierungslage i n P a r i s denke, antwortete Rudolf Heß, er wolle darüber nichts sagen, denn er habe sich nicht in französische innerpolitische Angelegenheiten em- zumischen, ebensowenig wie die Franzosen das Recht hätten, sich in die innerpolitischen deutschen Fragen einzumischen. .

d e la Rochefoucauld schließt mit der Bemerkung: Jetzt hat die französische Regierung das Wort. Die Sprechweise Rudolf Heß' ist hart; es ist die Sprechweise eines Vorkämpfers und eines Soldaten. In meinen Augen hat die Sprechweise Rudolf Heß' das große Ver­dienst, geradeaus zu sein.

Oie Neuordnung in der Studentenschaft.

R o o s ch.

Kreis Mitteldeutschland (umfassend die NSDAP.-Gaue Halle-Merseburg, Magdeburg-An­halt, Sachsen, Thüringen und Kurhessen) Pg. Wolff.

1. Als Führer der Reichsschaft der Studierenden an den deutschen Hoch- und Fachschulen und als NSDStB.-Führer ernennen wir uns gegenseitig zu Stellvertretern.

2. Die bisherigen Kreise der NSDStB. bzw. der D St. und der Deutschen Fachschulschaft werden aufgelöst. Mit der Abwicklung der Geschäfte sind die bisherigen Kreisführer der NSDStB. bzw. Der D. St. beauftragt.

3. Für die Reichsschaft der Studierenden an den deutschen Hoch- und Fachschulen wird nachfolgende neue K r e i s e i n t e i l u n g getroffen: mit der Führung der Kreise der D. St. werden die entspre­chend angeführten Personen kommissarisch beauf­tragt:

Kreis Ostdeutschland (umfassend tue NSDAP.-Gaue Ostpreußen, Danzig, Schlesien) Pg. Horn,

Kreis Kurmark-Nord (umfassend tue NSDAP.-Gaue Berlin, Kurmark, Mecklenburg- Lübeck, Pommern) Pg. F e i ck e r t.

Kreis Niedersachsen (umfassend die NSDAP.- Gaue Schleswig-Holstein, Hamburg, Hannover-Ost, Weser-Ems, Süd-Hannover, Braunschweig) Pg.

Kreis Westdeutschland (umfassend tue NSDAP.-Gaue Westfalen-Nord. Essen, Dusseldor, Köln, Aachen, Hessen-Nassau, Rheinpfalz und Koblenz-Trier) Pg. B o e h l k e.

Kreis S ü d d e u t s ch l a n d (umfassend tue NSDAP.-Gaue Baden, Württemberg, bayerische Ostmark, München-Oberbayern, Franken und

Berlin, 4. Aug. (DNB.) Der Führer Reichsschaft der Studierenden an deutschen Hoch- und Fachschulen und NSDStB. - Führer haben in gegenseitigem Einvernehmen folgende Anordnungen getroffen:

DerGrand Old Man Deutschlands ist tot. Es gibt keinen Engländer, der beim Eintreffen der Nachricht vorn Ableben des Reichspräsidenten von Hindenburg nicht ein Gefühl tiefer Sympathie für denalten Herrn" empfindet, dem er seit den Tagen des Weltkrieges höchste Achtung und Bewun­derung entgegenbrachte. Zu diesem Gefühl rein menschlicher Art des Mannes auf der Straße trat in den Kreisen, die für die Formung der britischen Politik maßgebend sind, d. h. den Männern des Hofes, der Regierung, der Geistlichkeit, beider Häu­er des Parlaments, der Parteimafchinen, sowie der Wirtschaft, der Finanz und der Presse der Gedanke, daß Hindenburg ein unerschütterlicher Fels im brausenden Meer politischer Leidenschaften und eine Bürgschaft für die Unerschütterlichkeit des deutschen Staatsgefüges war. Hindenburg war schon als eine bleibende Institution angesehen worden. Obwohl oft angesichts seines hohen Alters besorgte Fragen laut geworden waren, was nach seinem Ableben ge- chehen und wer die Lücke ausfüllen werde, schien die körperliche und geistige Widerstandskraft des Reichspräsidenten alle derartigen Sorgen überflüssig zu machen.

Die Tatsache, daß nach dem Ableben des Reichs­präsidenten von Hindenburg die Welt auch nicht einen Augenblick lang darüber im Zweifel gelassen wurde, in welcher Weise die Nachfolgeschaft des Reichspräsidenten geregelt wird, und daß gleichzeitig die Reichswehr, die geschlossen hinter Hindenburg gestanden hatte, sich ebenso geschlossen hinter Hitler teilt, hat sicher ihren tiefen Eindruck nicht verfehlt; ie wird bestimmt dazu beitragen, dem Führer feine Aufgabe gegenüber England zu erleichtern. Dar­über, daß diese Aufgabe riesig ist und bei der augen­blicklichen Einstellung' der öffentlichen Meinung gegenüber dem Nationalsozialismus in Deutschland noch ungeheure Schwierigkeiten zu überwinden sein werden, wäre es verfehlt, sich irgendwelchen Illusio­nen hinzugeben. Die Haltung der Reichswehr in der Gesamtfrage ist in den Augen der englischen Oeffentlichkeit von um so größerer Bedeutung, als man im letzten Jahr begonnen hatte, sie im Gegen­satz zu früher nicht als ein Werkzeug des Angriffes gegen die Nachbarn Deutschlands, sondern als ein Werkzeug der Abwehr und als ständiger Faktor der innerpolitischen Entwicklung Deutschlands an­zusehen. Darüber, daß Hitler den ^rie Den will, ist in den maßgebenden Kreisen niemand im Zweifel. Dies ist letzten Endes die Kardinalfrage.

Geschichtliches Ereignis von europäischer Tragweite. Don unserem ständigen G.-Äerichierstnsten

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Paris, 2. August.

Ehrenhof auffteUen. Am Katafalk wird eine Fahnen­abordnung der Reichswehr mit 50 Regimentsfahnen der alten Armee, darunter auch die Fahnen der drei Hindenburg-Regimenter Aufstellung nehmen. Beson­dere Plätze vor dem Katafalk find vorgesehen für die Reichsregierung, die Landesregierungen und das Diplomatische Korps. Im Vordergründe befinden sich die Plätze für die Familienangehörigen und den Führer. Ein großer Teil der Plätze wird den Ver­tretern des alten Heeres, insbesondere den alten Offizieren, eingeräumt werden. Die Formationen der Wehrverbände nehmen hinter den Fahnenabord- nungen auf den Umgängen zwischen den Türmen Aufstellung. Während des ganzen Tages der Bei­setzung werden aus drei großen Opferschalen Opfer­feuer emporlodern. Nach der Trauerfeier wird der Sarg des Generalfeldmarschalls wiederum in den Feldmarschallturm zurücküberführt werden. Die Teilnehmer an der Feier werden dann am Sarg vorübergehen. Das Tannenbergdenkmal und der Marschallturm, dessen Türe herausgenommen wor­den ist, werden zunächst Tag und Nacht geöffnet bleiben. Offiziere und Unteroffiziere der Reichswehr werden zunächst weiterhin die Ehrenwache halten.

Am Montag früh treffen in Hohenstein die Fahnen ein, die an der Schlacht bei Tannen­berg teilgenommen haben. Es sind 53 Fahnen, die von einer Fahnenkompanie aus dem Prussia- Museum nach Hohenstein gebracht werden. In Hohenstein werden sie in die Gefallenen-Gedenk- kapelle an der alten Hohensteiner Ordenskirche ge­bracht, die besonders stimmungsvoll und schön ist.

Am Tage der Beisetzung dee Reichs- pr äs identen werden diese Fahnen in den Hof des Denkmals übergeführt werden. Mit Abord­nungen der Reichswehr werden auch Abord­nungen der Verbände im Hofe des Denkmals aufmarschieren. Auf den Wehrgängen und auf den Mauern des Denkmals werden Soldaten Gewehr bei Fuß stehen.

Für die Ausschmückung des Denkmals sind vom Arbeitsdienst 5000 Meter Eichengirlande geflochten worden. Rund 1000 Mann Arbeitsdienst find für die Vorarbeiten eingesetzt.

Am Dienstag wird bereits morgens 6 Uhr der erste Sonderzug mit den Diplomaten aus Berlin in Hohenstein eintreffen, die sich sofort zum Denk- mal begeben werden. In steter Folge werden dann weitere Sonderzüge kommen. Man rechnet mit etwa 18 Sonderzügen aus Berlin und einer großen Anzahl von Sonderzügen aus der Provinz. Dis Teilnehmer an der Trauerfeier, namentlich aus der Provinz es werden bis zu 200 000 Teilnehmer erwartet werden um das Denkmal Aufstellung nehmen. Dort find 20 Lautsprecher aufgestellt, Rundstrahler, die die Trauerfeierlichkeit auf das weite Feld übertragen.

Deutfch-Eylau, 5. Aug. (DNB.) Die Trauerfeier für den verewigten Reichspräsidenten Generalfeldmarschall von Hindenburg wird m Neudeck um 21 Uhr stattfinden. Daran schließt sich die Ueberführung des Sarges nach Tannenberg. Der Sarg wird auf eine Lafette gehoben und von dem unter Führung des Generals von Niebelfchuetz aus Allenftein stehenden Ehrenbataillon zwei Kilometer weit begleitet werden. Dort wird der Sarg auf die Lafette eines Motorgefchützes gehoben und von einer Motorbat- terte, die von zwei Schwadronen eines Reiterregi­mentes begleitet wird, bis kurz vor Hohen ft e i n gebracht werden. Am Morgen wird der Sarg dann wieder von einem Ehrenbataillon übernommen und in gleicher Weife, wie von Neudeck aus, zum Tan­nenberg-Denkmal gebracht.

Auf dem ganzen Wege von Neudeck über Deutfch-Eylau, Osterode und Hohenstem werden SA, SS., HI. und andere Verbände mit Fackeln Spalier bilden, fo daß der Trauer­kondukt sich durch ein einziges Fackelspalier bewe­gen wird. Ueberall find schon Girlanden mit schwar­zen Schleifen gezogen. Die Straßen sind ein einziges Meer schwarz' verhängter Fahnen. Der Weg wird teilweise mit Eichenlaub, Tannengrun und Blumen betreut werden. Der Trauerkondukt soll morgens am Feldherrnhügel bei F r ö g e n a u, etwa zwei Kilometer vor Hohenstein, eintreffen. Von dem Hügel aus hat Generalfeldmarschall von Hindenburg von 20 Jahren die Schlacht von Tannen­berg geleitet, lieber Tannenberg und Mühlen, wo der Kampf am heißesten getobt hat, geht es dann weiter nach Hohenstein und die Anhöhe hinauf zum Tannenbergdenkmal. Gegen fünf Uhr wird der Sarg dort eintreffen und zunächst in den Feldherrnturm gebracht werden, der mit Fahnen­tuch baldachinartig bespannt und dessen Boden nach ostpreußischer Sitte mit Tannenreisig belegt und mit weißem Sand bestreut worden ist.

Vor Beginn der Feier werden Reichswehroffiziere den Sarg zum Katafalk tragen. Je zwei Gene­räle und Admiräle werden den Sarg begleiten. In dem großen Ehrenhof des Tannenbergdenkmals werden zwei Kompanien Infanterie und eine Marinekompame aus Pillau Aufstellung nehmen. Zur Trauerparade gehören ferner zwei Schwadro­nen eines Reiter-Regiments und zwei Reichswehr­batterien, die den Trauersalut von 101 Schuß vor Beginn der Feier abfeuern werden. Während der Ueberführung des Sarges aus dem Feldherrnturm zum Katafalk wird der Präfentiermarfch des Regi­ments des Reichspräsidenten, des 3. Garderegiments zu Fuß, gefpielt werden. Auf den Umgängen zwi- fchen den einzelnen Türmen werden die Fahnen, aborbnungen der SA., SS., PO des Arbeits­dienstes und des Kyffhäuferbundes Aufstellung neh­men. Die Polizei wird eine Ehrenformation tm

Der schicksalsschwere Jahrestag des 2 August sieht das französische Volk gleichzeitig mit Deutsch­land in tiefer Landestrauer. D.e se't Mittwoch von Stunde zu Stunde erwartete Nachricht von dem Ableben des Reichspräsidenten traf m Paris ein, als ganz Frankreich sich anfchickte, einen Marschall Lyautey zur letzten Ruhe 3^ geleiten. Die Kirchenglocken von Nancy, die über die fran­zösischen Sender durch das ganze Land hallen, mischen sich mit den Trauerkundgebungen die von jenseits des Rheins durch den AetHer bis nach Frankreich ^dringen. Der Ministerpräsident D°u- üiurareiaj uiuiy em Telegramm an den

FüH?er im JtaUn der französischen R-pubttk fofort der Trauer Deutschlands angeschlossen, nach- L 'di/Meldung über den Tod °°n Hm enburgs MNZM n«> /k"/ mresie keine Zeit gefunden, zu der

«

in der Berufung unb wider­

en Reiches f , n über die Nachfolgeschaft jpre$ent)en öurdAie Bereinigung der Funktio- Reichspräsidenten und des Reichskanzlers nen des Reichsprapv^ Staatsmann, Heer-

k ^^Vatrio? und Mensch findet der greife Feld- füKc5' Frankreich lebhafte Anerkennung, die Schlüße li/ln den langen Nachrufen und zahl- ?eichen Bllbkrn aus seinem Leben zum Ausdruck

kommt. Wie sehr Hat sich das Urteil geändert seit dem Tage, als Hindenburg zum ersten Mal zum deutschen Reichspräsidenten gewählt wurde! So sehr die französische Presse damals ihre Ablehnung auf die Spitze trieb, so sehr mußte sie in der Folgezeit anerkennen, daß Hindenburg in den Jahren des innerpolitischen Durcheinanders in Deutschland der ruhige Pol der Entwicklung blieb und sein Volk über alle Krisen hinwegführte, bis es im Zeichen Adolf Hitlers feinen neuen Inhalt fand.Hindenburg hat bis zum Tode feinem Vaterlande gedient!" schreibt ein Pariser Abendblatt und bringt damit die höchste Anerkennung zum Ausdruck, Die ein Franzose zu zollen vermag.

Glaube au Deutschland.

Von unserem ständigen ch.-Berichterstatter. (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!)

Wien, 2. August.

Die erschütternde Nachricht von dem schwe­ren Verlust, der Deutschland mit dem Tode des Reichspräsidenten traf, hat in der ganzen Welt wärmste Anteilnahme ausgelöst. Beson­ders stark ist natürlich das Echo in Europa gewesen. Wir haben deshalb unsere Korre­spondenten in den wichtigsten europäischen Hauptstädten gebeten, uns in kurzen Artikeln einen knappen Querschnitt des Eindrucks zu vermitteln, den der Tod des Generalfeld­marschalls von Hindenburg dort hinter­lassen hat. Unsere Korrespondenten in Lon­don, Paris, Wien, Rom und Warschau äußern sich hierzu in den nachfolgenden Bei­trägen. D. Red.

Don Hindenburg zu Hitler.

Von unserem ständigen Ll.-Berichterstatter. Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!

London, 2. August.

5 Eine Vereinbarung über die genaue Arbeits­einteilung zwischen NSDStB. und der Reichsschaft der Studierenden an den deutschen Hock- und Fach­schulen wird in kurzer Zeit abgeschlossen werden.

gez. F e i ck e r t, Führer der Reichsschaft der Studierenden an den deutschen Hoch- unb Fachschulen.

gez. Berichsfeiler, NSDStB.-Führer.

Bett.: Trauerfeierlichkeiten anläßlich der j Beisetzung des verstorbenen Reichspräsiden- ! ten Generalfeldmarschall v. Hindenburg. I

1. Die in der Presse bereits angedeutete Trauerfeier des Deutschen Reichs­tages am Montag, 6. August, 12 Uhr, wird von allen Sendern übertragen und am gleichen Tag um 20 Uhr nochmals wiederholt.

Die Kreispropagandaleiter bestimmen fofort un­ter Heranziehung der Kreisfunkwarle, auf welchen öffentlichen Plätzen die Rede dem Publi­kum vermittelt werden kann.

2. Betriff: Dienstag, den 7. August.

Die Trauerfeier der Reichsregie­rung am Tannenbergdenkmal wird um 11 Uhr, sowie Punkt 20 Uhr durch alle Sender übertragen. Für diese Trauerfeier ist in der glei­chen Meise, wie unter 1. angegeben. Gemein-'