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Das istlvie ein, frohes Wiedersehn, mit einem, lieben guten, Freunde:

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KeirdVKirtdes Lobes sei hier gesagt. Bvbiercn Sie die neueKURMARK"2u,3i ife. Sie werden, überrascht und, glücklich, sein,.

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Randnoten

Aus aller Welt

so daß unter deren Einwirkung die anfänglich ab­lehnende Stellung des französischen Handelsmini­steriums sich änderte und einVertragderVer- nunft geschlossen wurde.

Ein ungewöhnlich dreistes Betrugsmanöver, durch das in den letzten Wochen etwa 100 Reise­lustige betrogen wurden, leisteten sich zwei junge Burschen durch Gründung eines sogenannten Reise­vermittlungsbüros, das angeblich Gesellschaftsfahr­ten nach der Nord- und Ostsee, sowie den norbi- schen Staaten unternahm. Die beiden Gauner, der 24jährige Hans Käszingk und der 21jährige August Alberts, die zunächst in Stettin, dann in Berlinarbeiteten", konnten jetzt durch die Ber­liner Kriminalpolizei fe st genommen werden. In der Reichshauptstadt brachten sie meist in klei­neren Lokalen Werbeplakate an und ließen sich von den Gastwirten die Interessenten zuweisen. Durch die ungewöhnlichen Preise angelockt, fand sich auch regelmäßig eine Anzahl Reiselustiger. Man erlegte gern die verhältnismäßig kleine An- , zahlung zwischen 5 und 15 Mark und vereinbarte

Memel-Anfrage im englischen Llnierhaus.

London, 1. August (DNB. Funkspruch). In der gestrigen Sitzung des Unterhauses fragte der Abgeordnete Mander den Staatssekretär des Aeußeren, ob ihm bekannt sei, daß sämtliche Mitglieder des jetzigen Landesdirektoriums im Memelgebiet einer Minderheit an» gehörten, die im Landtag durch nur vier von ins­gesamt 29 Abgeordneten vertreten sei. Diese Zu­sammensetzung widerspreche dem Artikel 17 des

lager z u schwerer Zwangsarbeit über- aeführt werden können, ist Dienstag erschienen. Außerdem wird bei allen Personen, gegen die im Zusammenhang mit den Ereignissen vom 25. bis 27. Juli eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet ist, auf Vermögensbeschlagnahme erkannt werden. Im Falle eines Freispruches wird das Ver­mögen wieder zurückgegeben.

Wie weiter mitgeteilt wird, wurden der Gesandte Dr. Anton Rintelen, ferner der Hofrat der Poli­zei Otto Steinhäujel, sowie Polizeikommissar Leo Gotzmann unter vorläufiger Kürzung ihrer Bezüge auf zwei Drittel ihres Dien ft es ent­hoben.

Der Landesschulrat von Kärnten hat für die Schulen der Bezirke Spittal a. d. Drau, St. Veit a. d. Glan, Dölkermarkt, Wolfsberg und Feld­kirchen die Einstellung aller Gehaltsauszahlungen verfügt. Gegen alle Lehrer dieser Bezirke wird eine Untersuchung eingeleitet, ob und inwie­weit sie an dem Aufstandsversuch vom 25. bis 27. Juli beteiligt waren.

ligten.

Als unmittelbar vor Ablauf des Jahres 1933 die französische Regierung verordnete, vom 1. Januar ab würde nach dem Kontingentierungssystem die deutsche Einfuhr beschnitten man berechnete rund eine Summe von 300 Millionen Franken sah sich Deutschland zu Abwehrmaßnahmen gezwungen, woraus Frankreich am 17. Januar den bestehenden Handelsvertrag von 1927 kündigte. Im laufenden Jahre erfuhr die französische Ausfuhr nach Deutsch­land eine Steigerung von durchweg 15 Millionen Franken monatlich, während sich Deutschlands Aus­fuhr um 47 Mill. Franken senkte. Der Zwischenzu­stand aber brachte mit sich auch große Schädigungen für die französische Industrie, vornehmlich im Silier Industriegebiet. Weil Deutschland die Einfuhr der dort hergestellten Woll- und Wirkwaren abdrosselte, mußten sich die großen Textilwerke in Tourcoing und Roubaix entschließen, ihren Arbeitern zu -kün­digen. Davon wurden rund 15 000 französische Tex­tilarbeiter betroffen. Gleichzeitig aber wuchsen in­folge der Absatzunmöglichkeit nach Deutschland die Wollvorräte in jenem Industriegebiet. Es wird be­richtet, daß die Vorräte dort Ende Juni um 770 000 Kilogramm zugenommen haben. Seit Beginn des Jahres 1933 sind damit die Vorräte um drei Mil­lionen Kilogramm gestiegen, und sie werden letzt für Nordfrankreich auf 22 Millionen Kilogramm berech­net gegen normal 10 Millionen Kilogramm. Die fehlende Ausfuhr nach Deutschland schuf also auch große Schwierigkeiten für die französische Industrie,

Memelstatuts, für das England die Garantie übernommen habe.

Der Lordfieaelbewahrer Eden antwortete: Nach Artikel 17 muß das Landesdirektvrium das Ver­trauen des Landtags besitzen. Ich habe erfahren, daß der Landtag für den 27. Juli einberufen worden ist.

Mander fragte weiter: Wird der Außen­minister die Tatsache der Zusammensetzung des Landesdirektoriums, über die im Memelgebiet starke Erregung herrscht, aufmerksam im Auge behalten?

Eden antwortete, daß ihm das Ergebnis der Landtagssitzung vom 27. Juli noch nicht be­kannt sei.

Ein litauisches Dementi.

Kowno, 31. Juli (DNB.) Die Litauische Tete- oraphenagentur erklärt, daß Gerüchte über eine Auslösung des memelländifchen Land­tages vollständig unzutreffend feien.

polnifch-lltauischeVerföhnung e im Werden?

Warschau, 1. Aug. (DNB. Funkspruch.) In Wilna ist, aus Litauen kommend, der polnische Botschaftsrat in Paris, Mühlstein, einhetrof- fen. Mühlstein hielt sich längere Zeit in Litauen auf und soll u. a. mit Staatspräsident Srnetona verhandelt haben. In politischen Kreisen wird feiner Mission in Kowno sehr große Bedeutung beigelegt. Gleich nach feiner Ankunft in Wilna be» gab sich Mühlstein nach Pikliszka, wo Marschall Pilsudski gegenwärtig seinen Urlaub ver­bringt.

Wie die Warschauer Presse meldet, soll demnächst der unmittelbare Po st verkehr zwischen Polen und Litauen ausgenommen werden. Der bisherige Postverkehr fand über DeutschlandLett­land statt.

Verbot derDeutschen Zeitung".

Berlin, 31. Juli. (DNB.) DieDeutsche Zeitung" wurde wegen eines zu der Erkrankung des Herrn Reichspräsidenten herausgegebe­nen äußerst taktlosen Kommentars in ihrer Abendausgabe vom 21. Juli auf acht Tage verboten. Die fragliche Nummer wurde b e schlagnahmt. Dem verantwortlichen Schriftleiter wurde sofort bis auf weiteres die Pressekarte ent­zogen.

Deutsche Flugzeuge auf der Strecke Berlin-Zürich.

Wie dieDeutsche Luft-Hansa" mitteilt, wird vom 1. August ab die Strecke 12 Berlin Halle L eipzig (Halle und Leipzig haben einen gemein­samen Flughafen)Stuttgart Zürich wie­der von den Flugzeugen der Deutschen Luft-Hansa beflogen, nachdem entsprechend der Poolregelung bisher die Schweizer LuftverkehrsgesellschaftSwis­sair" den Betrieb durchführte. Der Flugplan bleibt unverändert. Start in Berlin um 14.05 Uhr, Lan­dung in Zürich um 17.45 Uhr bzw. Start in Zürich um 9.20 Uhr, Landung in Berlin um 13 Uhr.

Die norwegischen Flieger wieder in der Heimat.

Die norwegischen Flieger, die unter Leitung des Kapitäns Tryggve Gran in drei Flugzeugen zur Erinnerung an die erste lleberquerung der Nord­see durch den norwegischen Flieger Gran einen Flug durch Dänemark, Deutschland, Frankreich und England unternommen haben, sind am Dienstag von Aberdeen kommend, in Stavanger einge­troffen.

Das Dürkheimer Riefenfatz.

Das Dürkheimer Riesenfaß, das größte Faß der Welt, das zur Zeit auf den Wurstmarkt- roiefen der pfälzischen Badestadt errichtet wird, sieht seiner Fertigstellung entgegen und soll am 1. Sep­tember eingeweiht werden. Das Faß ist im In­neren als dreistöckiges Restaurant ausgebaut und bietet 400 Personen Platz. Wie verlautet, soll die feierliche Eröffnung auch auf den Rundfunk über­tragen werden.

Line Riesenerbschaft aus USA. fällt nach Deutschland.

Schwester; dies ist die in Berlin lebende Frau R. Ein weiterer Erbe, und zwar der Sohn eines der vier Brüder, lebt in Essen, während endlich ein dritter Erbe, ein Bruder des Verstorbenen, in Warschau seinen Wohnsitz hat. Unter diesen drei Personen wird die Riesensumme einschließlich der Zinsen nunmehr aufgeteUf werden. Das Geld liegt gegenwärtig noch auf einer Bank in Philadelphia. Der Erbanteil jedes der drei Beteiligten wird sich unter Berücksichtigung der Zinsen auf etwa 45 bis 48 Millionen Mark stellen. Es kämen also etwa 96 Millionen Mark nach Deutschland. Daß die Erbschaft erst heute zur Verteilung kommt, liegt in den Bestimmungen des Testaments, das die Deffnung des Testaments erft zehn Jahre nach dem Tode des Erblassers ungeordnet haben soll.

Das falsche Reisebüro.

Frecher Bluff jugendlicher Betrüger.

Deutsch sein, heißt eine Sache um ihrer selbst willen tun." In diesen Worten drückt sich ein Wesenszug des deutschen Menschen aus, der anderen Völkern unbekannt ist und der deshalb von ihnen auch nur schwer verstanden wird. Er befähigt aber unser Volk, die Dinge, die der deutsche Idealismus von ihm fordert, mit unerhör­tem Realismus in die Tat umzusetzen, unter Auf­opferung der eigenen Existenz, im Dien ft e der Sache. Zeugnisse dieses heroischen Realismus find die Erfolge deutscher Wissenschaft, die Groß­taten deutscher Forscher, die Werke unserer Künst­ler und Philosophen ebenso wie die nunmehr voll­zogene nationalsozialistische Arbeits - und Volksgemeinschaft. Der Wille zur offenen, rückhaltlosen Durchsetzung der deutschen Ideale verwirft alle Heuchelei, alles Handeln und Feilschen, alles Jonglieren mit Worten und Begrif­fen, alle Spielereien mit Neben- und Hintergedan­ken, alle Schleich- und Umwege, er marschiert g e - raberoegs auf das Ziel z u und packt die Probleme Dort an, wo sie am schwersten zu lösen sind.

Wenn heute die deutsche Regierung für b e n Frieden unter den Völkern wirbt und arbeitet, so tut sie dies um des Friedens, um der Sache selbst willen. Sie führt das oft mißbrauchte Wort nicht im .Munde, um damit das Streben nach einem gegenteiligen Zweck zu verdecken. Solche Einstellung ist dem uns umgeben­den Ausland meist unbekannt. Beispiele dafür bieten sich gerade in letzter Zeit in großer Anzahl: Frankreich spricht von der Befriedung Euro­pas, es meint aber die Einkreisung und Schwä­chung Deutschlands; England spricht von mög­lichen Gefahren der deutschen Luftfahrt, meint aber die französische; Italien spricht von der Unab­hängigkeit Oesterreichs, meint aber die Abhängig­keit dieses Landes von Rom; Rußland spricht von der Befreiung der arbeitenden Klassen, meint aber die imperialistische Beherrschung der ganzen Welt durch eine kleine Clique bolschewistischer Drahtzieher. Das find nur wenige Beispiele dafür, wie fremde Möchte die Verkündung ihrer politischen Ziele bewerten und wie sie auch von uns beurteilt werden müssen. Der Deutsche ist von Natur aus nicht geneigt, hinter jede maßgebliche Aeuherung des Auslandes gleich ein Fragezeichen zu fetzen, wie es feine Nachbarn tun. Unsere Nachbarn aber find nicht willens (aus der Kenntnis ihrer eigenen ©eiftesart heraus), den deutschen Beteuerungen ohne weiteres Glauben zu schenken. Die Ehrlich­keit der deutschen Bestrebungen wird rund um unsere Grenzen in Zweifel gezogen, während wir an die Unehrlichkeit der nachbarlichen Politik oft nicht glauben wollen. Der Friedenswille d e s deutschen Volkes i ft unerschütter­lich, er ist uns als teuerstes Vermächtnis der Toten des Weltkireges heiligste Verpflichtung. Die Welt wird sich an den Gedanken gewöhnen müssen, daß wir in ber Erhaltung d e s Friedens nicht mit uns schachern lassen, daß wir aber anderseits keinen Angriff auf Ehre und 23 e ft a n b ber Nation bulben. Denn deutsch fein heißt eine Sache um ihrer selbst willen tun.

Stabilität der FleisHpreise.

Berlin, 31. Juli. (DNB.) Amtlich wird mitgeteilt: Am 1. August 1934 tritt die Markt­regelung für Schlachtvieh in Kraft. Sie wird zunächst an 33 Schlachtviehmärkten wirksam. Für einen ber wichtigsten Teile ber lanbwirtschaft- lichen Erzeugung ber Nahrungsmittelversorgung wirb bamit ber Grunbsatz verpflichtens b e n B e - barf ber Bevölkerung z u gerechten Preisen z u beliebigen.

Die Vieh- und Fleifchpreife sollen für Erzeuger und Verbraucher tragbar fein und den viehauf- taufenben und fleischverteilenden Wirtschafts­zweigen einen gerechten Lohn für ihre Arbeit bieten. Darüber hinaus wird es jedoch in Zu­kunft keine Möglichkeit mehr geben, volkswirt­schaftlich nicht berechtigte Gewinne auf kosten der Landwirtschaft, ober der Verbraucher zu machen.

Im Hinblick auf diese grundsätzliche Aufgabe der Viehmarktregelung wird es, wie eine am 31. Juli 1934 im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft abgehaltene Besprechung ergab, nicht nur von der Reichsregierung, sondern auch von allen am Vieh- und Fleischabsatz Beteiligten für selbstverständlich erachtet, daß unter den gegenwär­tigen Kaufkraftverhältnissen des deutschen Volkes jede allgemeine Erhöhung der Fleischpreise im Klein- verkauf unterbleiben muß.

Dervollständige Bruch zwischen Deutschland unb Italien" schasse eine neue europäische

Lage, die man ins Auge fassen müsse.

Notwendig fei eine Front der Solidarität gegen ben Terror. Das fei übrigens immer schon ber Stcmbpunkt Frankreichs unb ber Kleinen Entente gewesen, bie ihre Stellungnahme in keiner Weise ?u änbern brauchten. Das Blatt schließt:Es ist au hoffen, baß bie Kräfte, bie sich heute gegen bie Bebrohung ber Unabhängigkeit Oesterreichs richten, stark genug sein werben, um nicht nur ben An­schluß, sonbern auch eine Wieberherstellung der Monarchie zu verhindern."

Oie Strafverfolgung der Putschteilnehmer.

Wien, 31. Juli. (DNB.) Das Bundesverfassungs- gefetz, wonach Minderbeteiligte an dem Ausstand der letzten Tage, unbeschadet einer ge­richtlichen Strafe, in ein Konzentrations­

Das neue deutsch-französische Han­delsabkommen ist in deutschen und auch in französischen Wirtschaftskreisen gut aufgenommen worden; es verhindert, daß ab 1. August 1934 ein vertragsloser Zustand einträte, und ist eine Rege­lung, bie vor allem der handelspolitischen Lage Deutschlands insofern gerecht wird, als die Notwen­digkeit für Deutschland, durch eine aktive Handels­bilanz mit Frankreich Devisen hereinzuholen, aner­kannt wird. Dieser Frankreich-Vertrag ist aufgebaut nach dem neuen zweiseitigen und auf G e - aenfeitigfeit beruhenden System, das mit Hol­land und mit der Schweiz bereits durch geführt ist und zur Zufriedenheit der Vertragspartner funktio­niert. Die Bezahlung des ganzen Warenverkehrs zwischen Frankreich unb Deutschland erfolgt nun­mehr über zwei Verrechnungskonten, von denen bie Beträge für die Kupons ber Dawes- unb Poung- anleihe, die sich im französischen Besitz befinden, ab­gezogen werben, ber übrige Devisenüber­schuß wird nachDeutschland abgesüh r t. Dieser Gegenseitigkeitsgedanke schließt aber auch in sich, daß Deutschland in seinem Handelsverhält- nis zu Frankreich als Schuldnerland ein Aktiv­saldo zu beanspruchen hat. Der ursprüngliche französische Standpunkt, wonach die Handelsbilanz zwischen uns und Frankreich ausgeglichen sein müsse, ist also von Frankreich aufgegeben worden. Als großes Schuldnerland sind wir darauf angewiesen, durch Ausfuhrüberschüsse unsere Schulden zu be za hlen, während Frankreich eine passive Handelsbilanz insofern auszugleichen vermag, als feine Zahlungsbilanz aktiv ist, ba es gewaltige Kapitalanlagen im Auslände hat und bar* aus Zinsen usw. erhält. Die technischen Einzelheiten des Vcrrechnungskontenweges sind sehr präzise, sie interessieren aber nur bie birekt am Handel Betei-

Vor 10 Jahren starb in Amerika ein gewisser

Daniel Petras, ein Auswanberer, ber ein Ver -1 Zahlung zwischen d uno id Marr uno Dereinuuue mögen von 50 Millionen Dollar hinter- einen Abfahrtstermin. Tatsächlich würbe auch bie lassen hat. Petras hatte vier Brüber unb ein?>große" Reise pünktlich in einem von ben Be-