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Der redsÄde ToLenkopf.
Weißen.
Solchergestalt wurde dem Landvolk alle frühere Hagdfreude genommen: was ihm blieb, war nur Demütigung und Dichwer. GS durfte seine Felder and Wiesen nicht einh»rgsn, die Waldungen der Grundbesitzer aber wurden absichtlich nicht emg^aunt, das wilde Tier genoß größere Freiheit als der Mensch. Wehe, wenn er sich an ihm vergrisi! Schon der Dreieicher W-ilobann ver- zeichnet, wie viel« Ochsen ein Untertan herauszugeben hätte wenn er einen Hirsch finge, wieviele Ziegen für ein Reh; setvst eine gefangene Meise sollte mit einer Heime und zwölf Hmkeln und überdies noch 60 Schock Pfennigen gebüßt werdens
So hat sich denn erfüllt, was Friedrich Rückert im Jcchr« 1836 in seinem Frühlingsalmanach beklagte:
Meinem Vater hat seiner gesagt: Mein Vater hat noch Hasen gejagt. Das ist dann eingegangen. Ich habe noch Fische gefangen.
Ohm sind die Teiche zugesetzt.
Du selbst, mein Sohn, sängst VögÄ jetzt.
Deinem zukünftigen Sohne Wird verpönt die Dohne, Auszulassen den Oagetrteb ■ Darf er noch fangen den Mvlkendie».
Lebt einst dein Enkel auf Erden, Wird auch das verboten werden.
^Er zog weiter und immer weiter- und kam zuletzt «u ein Haus
Mnpn 5)urft unt> noch leinen Hunger r -
Ich hab weder Hunger noch Durst," entgegnete dieser, „du aber kommst mit mir in mein Schloß.
Der Fahrende hatte nichts dagegen und folgte oem ^oten favie dc>r als sein Wegweiser, vor ihm hmkollerte.
P Da sie am Schlosse angelangt waren, stiegen sw die breiten Treten hinauf, durch breite lange Gänge, durch große Sale und Kammern, b<i tvar Glied voller Lichtlem. , , f i-
i Ä Der Wanderbursche war darob erstaunt. Der Totenkopf sagte । aber? Siehe das sind die Lebenslichtlein. So lang em
Mensch lebt hat er ein Lichtlein und wenn er stirbt, so l sch dasselbe aus." — „Zeig mir auch meines , bat lener-
Der Totenkopf wies ihm in einiger Entfernung em Licht, das bis zu einem kleinen Stümpfcher. herabgebrannt war. Darob
I machte der Wanderer ein traurig und duster Gesicht.
| Saa' mir doch," ries ihm der Totenkopf zu, um ihn aus der SÄwemnut zu reißen, „was hast du dem, unterwegs gesehen?
I „Zuerst sah ich zwei Krabben auf einem Baume, dre mrtem- ander^delten^ei Ä ^nander auf der Welt gehaM
| und "stets miteinander vor den, Richter waren. Die muss -ch I nach ihrem Tode noch stets miteinander zanken. Was hast du svnst wette^geseh^n? gesehen,, der Wasser aus
| dem Bache in einen bodenlosen Zuber schöpfte
I „Das war eben ein Pfarrer-, der die Erchen Guwr liebte I boxen nie genug bekam und nur immer mehr wollte. Run muy I nBaffer schöpfen und wieder schöpfen und bekommt doch ch
gen^ um seinen Zuber zu Men. Was hast du aber noch gese^n?aus ber Wanderer von dem Haus und den
I Vögeln, die herausgeslogen sind.
1 „Wieviel waren's wohl?"
",Ei, wohl ein paar tausend, denke ich." „
Soviel deren herausflogen, soviel arme Seelen smd erlöst^ Das alles ging dem Burschen seltsam im Kopf herum und er starrte mit glasigen Augen vor srch hin.
Sag' mir einmal," redete ihn der Totenkopf wieder an, „wie lange glaubst du wohl auf der Reise zu fern?
.Run, schon den ganzen Tag!"
Den ganzen Tag? Ei ja wohl! Wisse, du wanderst feit drei, hundert Jahren. Lind jetzt geh' wieder hin, wo du hergekvmmen bist I ‘
*) Die Bereinigung wissenschaftlicher.Verleger (WaUer Se Gruhter u. Co.), BerlinW 10, hat zwei Bändchen Sagen" erscheinen lassen, die in ihrer Mannigfaltigkeit Buntheit höchst fesselnd sind.
Sie taeten lüft gerne alsam. Der muDä uns doch gemeine ftn. Möhten sie uns den sunnen schien Verbieten, ouch wint und regen, Man müßt in zins mit golde wegen.
Kloster Marienstern erhoben, war auch
derung: freier ZtMwrg und frme AL verb.-icht, und
bis heute manchen Wilddieb, chf^.s^nwird nicht schwül dabei, wclchein natürlich enipfindenLen Mechche^wE ££ffe ben unge- wenn er Arme darben I whi, die mi g ^ld nicht erlegen fangenen Fisch nicht langen U ,CL re>-en3 kleine Vögel sangen dürfen? Dürres Qcmb kchremDeerenlesen. bieg
dürfen sie noch - Es war wieder noch?
schrieb, doch das war anno Durf^wtr^ ^„nW
Freilich wurde der f hes bleich mit peinlicher Strenge
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und unversehens euren . Kohl oder Kraut. |
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Als der letzte oldenburgische Gras ^"tvn Gunther, , des Reiches Jägermeister, Kellermeister und W r, , MGMMWyE äää a“ s das war noch nicht einmal das ärgste. - Alte Ehroniken erzählen von Wildfrevlern, die, auf einen Hirsch geschmiedet, ins Eknd g«jach?uZen: tatsächlich wurde im 16. M im Vogtland« ein solcher ^Unglücklicher gesehen, den Kurfürst Moritz wmSachte-.i ftpreisgab, und im Ma u e r m ünstere r 'Weistum ftndet sich die unerhörte Bestimmung: „so dem Hofmann (Unter tank das Wild mit dem geschlitten Fuß (gespaltenen Hus) be- aegnet aus bem Feld, soll er das nicht schrecken (verscheE^ sondern seinen Kogel (Hut) davor abtun, um den gn. Herrn AU ehren".
In andern Gegenden, wo die Jagd länger frei war, ver- lanate die Herrschaft zum mindesten die besten Bissen von jebem Fürsten gib das Ebesthaupt, von.einem Wels den Kopf, vom Biber den Schwanz und dre Fuße, Las war allgemeine Regel. Zuletzt aber durften nicht einmal die landesherrlichen Förster mehr Luchse, Wölfe und Bären schießen; sft mußten sw in Wolfsgruben und Bärengarten heben bis der Fürst kam und sich ein besonderes Vergnügen daraus machte sie zu erlegen. Bis Lahrn muhten die Abdecker und Schinder weit und breit für Aetzung sorgen, mit der Warwng seiner Meute aber betraute K u r f ü r st A u g uhst von Dachsen die letzten Rönnen des Klosters zum 'heiligen Kreuz unterhalb
Eine elsässische Sage*).
Es war einer schon weit und breit in der Welt herumgekvm-- _ inlb ^ieb es ihn immer wieder hinaus.
wieder auf eine schöne breite Straße fuhren. Krabben
Oh, bei- Straße auf einem Däumchen sah er zwei K r a v o e n . K’äS’ä »fe I sub°- d-..° im


