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Vermachtes.
* Geschmuggelte „Strab8". Einem Schmuggel mit kostbaren Violiuen, der dir Bereinigten Staaten um eine Einnahme van 90 000 Dollar gebracht hat, ist William Loeb, der Zollinspektor des Newporter Häsens, auf die Spur gekommen. Er hat festgestellt, daß in ben lebten 13 Jahren 50 kostbarö Bioliueu von Stradivarius, Guarnerius und anderen berühmten,
Redaktion; K. Neurath. - Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts.Buch- und Steindruckerei. R. Lange. Gießen.
Geigenbauern von Geigenvirtuosen eingeführt und M Preisen Von 1500—15 000 Dollar verkauft wurden. Die Gelgenkunstlev bezeichneten die Violinen als „Handwerkszeug mrd blieben sq zollfrei. Die Gesamtsumme der verkauften Vrollnen„betragt 200 000 Dollar, und da der Zoll für Geigen 45 v.
Wertes ist, so haben also die Bereinigten Staaten gegen 90 000 Dollar Zoll zu beanspruchen. Diese Summe werd sich Loeb nicht entgehen lassen. Er hat bereits sorgfältige Nachforschungen! I nach den jetzigen Besitzern der geschmuggelten Instrumente an- aeltellt und will nicht eher ruhen, als bis alle die oO gluck sichen Besitzer der teueren „Strads" ihre Pflichten gegen den Staat erfüllt haben Zwar rechnet er damit, daß ihn die *(np ftndung all der Geigkn 45 000 Dollar kosten wird aber 'hm bleibt dann >roch die andere Halste und das warnende Bii>piel>
Eiirdruck, vertiefte man sich aber in ihre Betrachtung, so loste sich die anscheineiide Disharmonie in vollkommene Harmonw.^ Künstlerischer Geschmack hatte eben das vielfarbige Material so raffiniert zusammengestellt und teilweise verschleiert, daß da^ Ganze gar nicht einmal so sehr bunt wirkte. ^mUierhiir suid derartig gewagte Kombinatioilen nicht sur Damen zu empfehlen, die sich ihre Toiletten nicht bei ersten Modefirmen bestellen.
Unter den separat vom Kleide gefertigten Umhüllen ist die Auswahl, wie fast immer im Herbst, sehr germg. Dw meisten Damen, die Anspruch auf Eleganz erheben, tragen m doch KoMlm. Wir sehen Jacken ans schwarzem Tuch und Taffet, die ru ihrer Fasson von den Kostümjacken loeittg abweichen, nur etwas reicher
Abeudinäntel dienen — und last not least Pelzstolas — und I gedehntere Verivendung im Bauwesen. sogenmi „ 1
Kragen jeglicher Fasson, aber im wesentlichen bestreiten doch die bauiteine”, die einen so guten Schutz gegen Warnte, Gerau ch. Echarpenboas aus Seide den Bedarf auf dem Gebiet. Sie sind I Feuchtigkeit bilden, werden schon seit taugent bei der Crrtchtm g
melw als zwei Meter lang, haben die ganze Breite der setbe und I uon Grundmauern, Gewölben, Kranken-, Bade-, KuM, „m er
werden abstechend gefüttert; unten kraust man sie eng zu ainmen mächshänsern verwendet. Auch als Belag inr Fubboden >
„xgt jf,nen ehte große Troddel an. Gegenwärtig gelten die I Bürgersteige oder als Wandbekleidniig hat sich das Glao behaui lek.
a s Ichwei m bX &Stnb mit weißen Punkten und g^bie eu unb ähnlichen Z.oecke.i (Fassadeuschm.M Treopeustuim
weiße,K Atlassutter als die distinguiertesten, doch wird man sie fiqnet sich namentlich die vmr der Adlerhutte" m *en-g et
in kurzem wahrscheinlich genau in der Farbe zum Kleide passend gestellte Glasart „Keramo". Dieses „Keramo , de r wählen In leichterer Ausführung, aus dünnstem Serdensatm, ein besonderes Benahren wahrend seiner tzahnkatw,, Regierungen aus Surah oder aus Spitzen, mit Seide unterlegt, benutzt man sre durch Truckwasserpressen einpragen kam^ubertrnff an Ha te alle auch als Theaterschal und Sorties. Während stemm Laden sehr Banstosfe, die wir kennen, lleberhanpt Ijat ^i^as vor amere,
teuer sind, kann Inan sie sich selbst mit geringer Muhe für wenig Baumaterial einige so große Vorzüge
ßtpfh Verstellen I öfter den Gedanken angeregt haben, massiv gtaserne -choynwlmrr
Im Salon macht die Prinzeßrobe — gleichviel ob in Gestalt I errichten. Für die leider ins Master ge,alle große 'u\cx,"aUo eines hochgehenden Miederrockes mit Spitzenbluse oder als im ?,ale Ausstellung in Wien war em solches gla e 'eS Hais vor^ ganzen geschnittenes Kleid — allen anderen Fassons das Gebiet gesehen worden. Wie die „Glaser-Zeltlmg berichtet, si , eimev streitig. Sehr vornehm sind die Torletten aus Marquisette, I der ältesten Glasiabrikanten Amerika^, Mr. 8 « Saus wird Seidenvoile Etamine usiv. in doppelter, voneinander abstechender I SBittsburq, ein derartiges Gebäude soeben au . dieses Haus wrr StMMe mit weißem Unterzug So verursacht eine Robe aus zeigen, was die moderne Glasindiistne zu leisten vern ag d un
gelblicher Marquisette, die sich über eine grünliche breitet, einen I Glas in allen Stärken rmd Farbeuabstusinigen kommt l er se,ein märchenhaft schillernden Effekt. Für bescheidenere Mittel berechnet Bau zur Verwendung und die Arbeit des ^^L,"'AeMe wirklsth
sind Etamines ans Garn und Wolle rn rosa, grünlichen, lila wirb hier überflüssig sem. Ta das Hans de. Mr. lease vt
und bläulichen Tönen, die, wenn man sie uberernander legt, die üom Keller bis znm Dache uus Glao enel , so at co a m
gleiche Wirkung, wenn auch nicht in so zauberischer Weise, hervor- gläserne Dachziegel, die eine» >oe>t nnrksan ercn Schutz gege Vst bringen. Auch großgeblumte mrd türkisch dessrnierte Gewebe ver- gewähren sollen als jebe andere ©adjbefteibung.
schleiert man mit einfarbigen. Am schönsten sehen sre aus, wenn sie, Hans wird auch keuersicher sem iiud außerdem geicrl. vor stcuch^ g
aetältia drapiert den Linien der Gestalt folgend, ohne anoerwertrge. I seit. Von noch größerer Wichtigkeit aber ist der llmsiano, oa» Garnitur aefertigt werden, als ein paar diskret angebrachte Gold- gläserne Häuser weit billiger hergestellt werden können ais a' dere, schnürchen und -schlingen. Dann gelangt das reizvolle Farben,Pie daß auch ihre Unterhaltungskosten geru'ger e n werd i al am besten zur Geltung. Für alte Damen hat man prächtige gei gewöhnlichen Gebäuden. . Gerade m dieser Btltgfeit c ) Jt-
schwarze Gewebe in Damasten, Surah, Merveilleux, Spitzen und Roger S. Pease eine,Garantie das,nr, das, die Ä*?*Le*(*
Tüll mit Seiden-, Perlen- und Flitterstickerei. Man fugt ihnen massiv gläsernen Hauser bald eine gro e Let ebtheü eUange^
gern einen goldverzierten weißen Sprtzenlatz ein. I iverben. Seiner Meinung nach wnd da^ Gla.- l-
Unter den Blusen sind die aus Spitzen gearbeiteten zurzeit I architektnr bald von Grmid aus umgestalten.
fast einzig Md allein für den Salon, wia für jede elegantere Toilette! I ------------
bestimmt. Auch an kältesten Herbsttagen, ja, vermutlich sogar mt
Winter, wird man sie den Röcken und Miederrocken der Kostüme VUHeNlM.
beigesellen. Außer den kunstvoll aus weißen Spitzen, Tüll und I _ , M ö n i g s l i e b ch e n", historischer Roman aus der Zeit Stickereien mosaikartig zusammengesetzten färbt man das zarte, . $erönte8 von Dr. Gustav Klitscher, heißt das Erzahtlings- durchscheinende Material in der Farbe des Rockes und unterlegt mit dem die Familienzeitschrift „Zur Gu en Stuilde ,
es mit farbiger Seide, aber nicht in grell abstechenden Tonen. I (deutsches Verlagshaus Bong & Co., Berlin W. a7), ihren neue»
Je diskreter diese sind, um so feiner ist der Effekt. Drapfarbige I lj4 gaLgang eröffnet. Der neue Jahrgang eröffnet mit einer
Blusen werden mit fliederlila und meergrünem, stahlgrauem und I „staunlichen'Mannigfaltigkeit und Reichhaltigkeit. Von Hanna
silbergrauem Satiti gefüttert usw. I Brandenfels gelangt ein Gesellschaftsroman „Der Stallbaron
Hinsichtlich der Hntmode können mit noch manche Hebet« zum Abdruck. Erzählungen, Novellen, Gedichte >Ee drei große, raschungen zu gewärtigen haben. Vorläufig ist die Parole aus- I illustrierte Aufsätze über bas Münchener Oktoberfest, das gegeben worden, daß die großen, hochköpfigen, aber etwas zu- heuer zum hundertsten Male gefeiert wird, einenat Mg- aesvitzten Fassons mit mehr einseitiger Federgarnitur die maß- I schaftliche Plauderei von Bruno H. Bürgel ,Mne tailsenoirei gebenden ftin sollen, aber wer kann wissen, ob die Damen sich Sekunde" und eine gemütvoll geschrtebene Btographtk1 zum hundert« ben Befehlen der Tyrannin Mode fügen werben? Diese Modelle ft eit Geburtstag Fritz Reuters, s chl i e ßen 1 ch an. Be sonders erheischen eine enorme Menge großer und tadelloser Straußen- I juteressant ist die Zeitschrift von ieher durch ihre beiden großen federn und diese kosten bekanntlich viel Geld. Reizend smd ja Rubriken „Erfindungen und Entdeckungen auf allen Geb eten freilich diese Hüte aus Sammet, Seide, leichtem Velpel oder auch I ber Naturwissenschaft und Technik und „Fnr unsere Frauen mit mehreren Lagen Chiffon überspannt und gekrönt mit grauen, I gewesen. Sehr reichhaltig ist der Bilderschmiicr.
weißen oder farbigen Federn. Das gleiche läßt sich leider von I --------—
den kasserollenähnlichen Sammet- und Federmützen nicht sagen, I ~ m.-iti»,, „»ritiü
denen mir ebenfalls häufig begegnen und die mit ihrem Federstutz j «cherz-ArttymogNpy.
täuschend an die Kopfbedeckung der Husareil erinnern. Als ein I Ein weißes, sehr bekanntes Tier,
Mittelding zwischen beiden nenne ich noch große, ziemlich rund I Man speist es gern: 1 2 3 4
gebogene Fassons, die meist mit Schleierscharpes auf dem Kopf 1 Sein Stimmlein, das nur alle kennen,
festgebunden werden. Sie erweisen sich als sehr kleidsam rmd I Kann man „4 2 3 1" nicht nennen,
lassen sich durch Wahl verschiedenfarbiger Schleier jeder Toilette I Auflösung in nächster Nummeri
anpassen. ____ I 1 n,
Auslösung des magischen Zahlenquadrats m voriger Nummer;
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