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unt> brr Körper warm genug ist, unt gegen plötzlichen Tem- p»eratnrwechsel geschützt zn sein. 7. Ein reines, frohes Haus macht ein glückliches Heim. 8. Durch Zerstreuung und Erhei­terung wird der Geist erfrischt und gestärkt; aber der Miß­brauch führt zur Ausschweifung und Ausschweifung zum Laster. 9. Heiterkeit verursacht Liebe zum Lebe», und Liebe zum Leben ist die halbe Gesundheit, Traurigkeit und Mutlosigkeit dagegen beschleunigen das Alter. 10. Lebst du von deiner geistigen Ar­beit, daun last deine Augen und Beine nicht steif werden. Lebst du von deiner Hände Arbeit, vergiß nicht, deinen Geist jit pflegen und dein Wissen zu bereichern.

Dar Wer-Preisratsel

hat den meisten unserer treuen Rätselireunde arges Kopfzerbrechen verursacht. Nur LS richtige Lösungen waren uns'zugegangen, bevor wir nicht die Buchstaben genannt hatten, die die zu findenden Wörter bilden. Tann allerdings kamen die Lösungen in stattlicher Anzahl, jedoch immer noch lange nicht in dein Blaße, wie bei früheren Preisrätseln.

Jin ganzen erhielten wir 198 richtige und 27 falsche Lösungen. Unter den letzteren fanden sich wieder ein paar ganz lustige vor. So meint z. B. ein Hornberger nicht unrichtig, daßOchse" eine Lästerung sei. Er kommt nrich zum rechten Ende imb reimt munter:

Winters Macht gar bald zerschellt, Wenn der Frühling Einzug hält. Co, o Mensch, vergiß all dein Gebrest Und feite FreyasFrohes Fest".

Ei>l Gießener brachte die richtige Lösung in folgende Verse: Du sollst nicht fluchen!" lehrts Gebot, Tenn jeder F l u ch ist Lästerung;

Drum komme nie in Glück und Not

Ein lästernd Wort dir aus die Zung'.

Der liebel gibt es mancherlei,

Bald sind sie groß, bald sind sie klein;

Doch eines ist tast stets dabei:

Sollt das vielleicht die Sorge sein?

Welch Rätsel ist wohl hier gemeint?

Vielleicht das Oster-Rätsel gar?

Doch nein; es bietet, wie mir scheint, Als Lösung sich der Rebus dar.

Nun soll ich nennen eine Frucht;

O, wie viel' hab ich schon verzehrt! Doch habe ich noch nie versucht Oliven, die man hier begehrt.

Zu eitler Reise, noch so klein, Zu einer Oster-F a h r t, o weh! Fehlt mir das Geld. Tas sollt tun§ sein: Ich nehm den Wanderstab und geh!

Und streiche ich von jedem Wort Den Anfang und das Ende jetzt Und stelle sie an rechten Ort, Zu Wörtern auch zusamm'gesetzt, Co hab' ich, was zum Ostertag Die Redaktion uns wünscht; das heft, Was nach der Arbeit Blüh' uitd Plag $1011 wünschen kann: einFrohes Fest!"

Ein Gießener Primaner tritt folgeuderinaßen als Homeride auf: Siehe, ein neues Rätsel beut das geliebte Blättchen!

Hilf mir, o Göttin der Klugheit, hilf, o Pallas Athene, Daß ich das Rätsel entzarib're und finde das dunkle

Wunschwort,

Tas die freundliche Leitung [bet den Deutschen genannt Redaktion"j zuruft den treuen Lesern!

Und siehe vor meinem Geiste standen, mit Minervens Befehl mir erschienen,

In großen, prangenden Lettern diese bedeutenden Worte: F l >i ch, Rebas, Olive, Sorge, Fahrt.

Jetzo lehrte mich die erhabene Göttin, Aus den Zeichen des Anfangs und Endes Zu ergründen die Worte des Rätsels: Frohes Fest!" ruft rnis zu die Leitung deS Blattes; Tanke, gleichfalls!" ruft der Löser zurück.

Die hübschesten Verse aber, die uns als richtige Lösung 51t* gingen, wahrhaft poetisch empfundene Gedanken in angenehme lyrische Form gebracht, sind die folgenden:

Ostern.

Geheimnisvoller sanfter Hauch Küßt aus dem Schlaf die starre Erde. In Flur und Wald, an Baum und Strauch Erscheint des Mächtigen:Es werde".

Durch Nacht zum Licht ringt sichs empor Und strebt beut Himmel kühn entgegen. Bald singts und klingts im muntren Choh > Rings Blüteudnst und lauter Segen.

Nun ist ja von des Grabes Tür Der Sorgenstein hiniveggendinmen. Aus dumpfein Grabe stieg hersür Der zu versöhnen war gekommen. Künd' Glocke in die Welt hinein Vom Aufersteh'n und neuen Leben. Ins Herz dring Ostersonnenschein, Bereit, ein frohes Fest zu geben.

Gießen. A. Scholz.

Und Herr 8!. Scholz fügte noch folgende erläuternden Verss hinzu:

Hatt's längst schon erraten, auch ohn' jeden F l u ch.

AlS Rebus tvür'S leichter gewesen.

Olive fand ich und rnacht' den Versuch, Nun konnte manfrohes" schon lesen. Als Reise mag gellen bequemer die Fahrt, Doch Wandern scheucht Sorge und Zagen, Denn wer- sich hinter dem Oien verwahrt, Kann frohes Fest nicht vertragen.

Von auswärts kamen uns die meisten richtigen Lösungen ausSteiu- bach zu, ttämlich 8 an der Zahl. Tann folgt mit 5 der Ort LaunSbach und mit 4 der Ort Weitcrshain. Unter den Steinbacher Lösern befindet sich auch unser treuer Rätselfretmd Lehrer Nanz. So haben wir denn diesem für Steinbachs Jugend an Jugend- spiclgeräteu zuerkannt: Schlagball und S ch l e u d e r b a I l.

Aus La uns b ach hat sich ausschließlich die weibliche Jttgend an der Lösung beteiligt, und zwar Toni Bender, Anna Komp, Anna Krieger, Karol ine Pfeiffer und A n n a S t e i. Wir haben demgemäß uns entschlossen, ein hauptsächlich für Dl ä d ch c 11 geeignetes Spiel, ein Fangreisen - spiel, den jugendlichen Launsbacherinuen zu teil werden ztt lassen. Ta Toni Bender die Tochter des Launsbacher Lehrers ist, so stellen wir das Spiel Herrn Lehrer Bender zu.

Unter den W e i t e r s h a i n e r Lösern besittden sich das Orts­oberhaupt Bürgermeister Sann, soipie die beiden Lehrer deS Ortes, H e b e rm e hl und In dort Hal. Demgemäß erhält. die Jugend von Weitershain Herr Bürgermeister Sann ein Schlagballspiel.

Die Spiele werben sämtlich Eigentum der Schulen in den betreffenden Orten.

Die B ü ch e r p r e i s e erhalten:

1. stnd. med Fritz Bender in Gießen, Bahnhofstr. 51 (Slil- gebauer, Der Börsenkönig, Roman);

2. stud. phil. Richard K 0 ch in Leihgestern (Tr. Dornblüth, Hygiene der geistigen Arbeit);

3. Georg Al 0 0 tz in Gießen, Bnhnhosstr. 39 (Grad, Lebens­spiele, Novellen);

4. Frau Pauline Schmoll in Gießen (Coloma, Lappalien, Roman);

5. Reinhold S ch ulte, Pfarrhaus in G r 0 ß e n - L i n d e n (Sohnrey, Robinson in der Lindenhütte).

Wir bitten die Gießener Gewinner, ihre Preise in unserer Expedition abholen zu lassen. Nach auswärts werden die Spiel- geräte wie die Bücher von uns gesandt.

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Bei dieser Gelegenheit möchten wir die ländliche Jugend anf- mertsam machen auf ein schönes Spiel, das keinerlei Unkosten verursacht und allgemein Anklang zu finden sehr wohl geeignet ist, nämlich Barlauf. Tie Barlnus-Regelu wollen wir zu Nutz und Frommen aller Spielfreunde in einer der nächsten Nummern unseres Blattes Mitteilen.

Zahlenspiele.

Tie Zahlen von 16 sollen 6 mal in nachstehendes Quadrat eingeschrieben werden und zivar so, daß in jeder senkrechten und wagrcchlen Reihe und in jeder Diagonalreihe jede Zahl einmal vorkommt. Gegeben sind 2 Reihen

Auslösung in nächster Nummer.

Auflösung der gleichlautende Wörter mit verschiedenartiger Bedeutung in voriger Nummer:

Halt.

Redaktion: P. Wittko. Rotationsdruck und Berlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindnickerei, R. Lange, Gießen.