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Kroom", säht do ahuer,rner brauche bei Ursel (Zieh-Har- monika), es gett e Fasst Baser (Bier) ean c poor goure Sigga."Doas ebbes annersch", säht be Hannkonroad, doas leßt sich hiern; woart en Aagebleck; glasch san asch bei auch." K. H.

* Unter den Menschenfressern und den Zwer­gen am Kongo. Der italienische Marinearzt Baccari ver­öffentlicht in derRivista Navale" im Auftrage des Ministe­riums einen Bericht über seine Reise zum Kongo, in dem be­sonders die Beobachtungen über die Menschenfresser im innersten Afrika die Aufmerksamkeit erregen.Die Kriege von Dorf zu Dorf," so erzählt der Verfasser,die häufig unter den nichtigsten Vorwänden begonnen werden, haben keinen anderen Zweck als die Menschenjagd. Austausch der Gefangenen findet fast nie statt; jeder Stamm zieht es vor, die Gefangenen, die er gemacht hat, zu verspeisen. Die unverwundeten Gefangenen werden für die künftigen Schmausereien gemästet; die Verwundeten werden sofort nach den Getöteten verschlungen. Das Fleisch, das nach diesen furchtbaren Fressereien noch übrig bleibt, wird geräuchert und dient für die Tage der 9tot. Als geringeres Fleisch gilt das der schwachen und mißgestalteten Kinder, der Kranken, der Alten, überhaupt aller derer, die dem Gemeinwohl keinen anderen Dienst mehr leisten können, als daß sie als Nahrung dienen. Deshalb begegnet man in manchen Gegenden nie einem Blinden, einem Krüppel oder einem Menschen mit weißen Haaren. Bei den Wabembe gibt man im Austausch für einen gelähmten Knaben oder eine kranke alte Frau bereitwilligst eine schöne Ziege. Den geringsten Werk hat das Fleisch der an Krankheit Gestorbenen; aber selbst die Leichen der Pockenkranken werden nicht verschmäht: die Krankheit war ja nur in der Haut, und ist diese abgezogen, ist dann nicht alles Böse fort, so wird ein Neger seelenruhig erklären. Nicht einmal die Leichen der Bestatteten werden in Frieden gelassen, und die der Weißen werden nur deshalb ver­schont, weil ihre Friedhöfe gut bewacht sind. Uebrigens ist zu zu bemerken, daß entgegen der allgemeinen Ansicht, die Neger das Fleisch von ihresgleichen dem der Weißen vorziehen, das ihnen fade, wässerig und unangenehm riechend erscheint. Wenn sie das Fleisch der Weißen auch gern nehmen, so tun sie dies nicht um des Geschmackes wegen, sondern weil sie glauben, daß sie durch dessen Genuß oder wenigstens durch das Trinken einer daraus bereiteten Suppe den Mut und die Kühnheit mit in sich aufnehmen, den die Neger an den Weißen bewundern. Aus dem­selben Grunde geben die Mütter ihren Söhnen Stücke vom Herzen eines getöteten Feindes zu essen, der als tapfer bekannt ivar. Das Fleisch der Kinder wird für besonders zart gehalten und bleibt den Tischen der Häuptlinge reserviert. Die Frauen werden nie zu diesen Schmausereien zugelassen, sind aber doch sehr glücklich, Wenn sie sich heimlich ein Stück Fleisch verschaffen können." Von den Zwergen in Äkuba-Becken, deren Größe zwischen einem Meter und 1,25 Meter schwankt, und deren früh greisenhafte Erscheinung in letzter Zeit bekannter geworden ist, erzählt Baccari: Die Zwerge sind äußerst geschickte Jäger, gleich erfahren im Schießen mit den Bogen und den vergifteten Pfeilen und den Lanzen, wie geschickt im Fallenlegen. Man kann sagen, daß sie den wilden Tieren wirklich die Herrschaft über den Urwald streitig machen, der keine Geheimnisse und keine Hindernisse für sie hat. Sie klettern mit der Beweglichkeit der Affen bis in die Gipfel der Riesenbäume und tragen dabei ihre Waffen zwischen den Zehen ihrer Füße; sie gleiten geräuschlos durch das dichteste Dickicht, sie lauern im Versteck dem Elefanten auf und durch- fchneiden ihm mit ihrem winzigen Messer die Sehnen, und wenn er gefallen ist, so geben die Zwerge dem Riesen mit den Lanzen den Rest. Die Zwerge halten sich von allen anderen Völker- schaften fern, gegen die sie sich im Notfall verzweifelt wehren; trotzdem verschmähen sie es nicht, ein wenig Tauschhandel mit ihrer Jagdbeute gegen die Früchte des Bodens zu treiben, die sie selbst nicht zu pflanzen wissen. Auch sie stehen im Ruse Menschensresser zu sein. Der Weiße, der in den Urwald kommt, hat noch keine Ahnung von der Nähe der Zwerge, während sie ihm schon auf Schritt und Tritt spionierend Nachfolgen, um alsbald die Kunde von seinem Nahen überall zu verbreitern Einen besonderen Respekt zeigen sie gegenüber den Boten, weil sie wie alle Kongoneger die größte Angst vor dermokanda", dem beschriebenen Papier, das jene tragen, an den Tag legen. Ein Stück Zeitung, eine Zeichnung, eilt Buch wie ein Brief flößt ihnen als die seltsamste und teuflischste Erfindung der Weißen Furcht ein. Sie glauben, daß das Papier spreche. Wenn ein Weißer irgend etwas haben will von einem fernen Bekannten, was tut er? Er nimmt ein Stück Papier, bannt darauf mit Hilfe geheimnisvoller Zeichen mit schwarzer Medizin seine Geister, und schickt es ihm. Dieser nimmt das Papier, öffnet es, sieht gespannt darauf, ohne ein Wort zu sagen, und unter seinem Zauberblick lösen sich die Geister, sprechen und teilen ihm die Wünsche des fernen Freundes mit. Hat der Bote z. B. gesehen, daß der Weiße lachte, während er seine Zeichen auf das Papier brachte, so wird auch der Weiße, der es empfängt, beim Betrachten lachen; war her erste in Wut, so macht auch den zweiten das Papier

wütend! So sieht der Mann, dem das Papier anvertraut ift> den Brief als eine zugleich schreckliche und heilige Sache an. Wer kann es wissen, ob dieses verhexte Papier nicht auch im­stande ist, zu sehen und zu empfinden, was er tut und sagt, und es dem Weißen wiederzuerzählen? Deshalb nimmt er es mit größtem Respekt hin. und behandelt cs mit peinlichster Sorgfalt."

* Humor des Auslandes. Im Eisenbahnzuge. A.: Ich glaube, Herr, Sie schließen lieber das Fenster an Ihrer Seite. Der Zug ist so stark, daß Ihre Schwiegermutter sich am Ende erkältet." Bl (lächelnd):Ich weiß wohl." . . . Dich Beweis. Casey (nachdem Pat fünf Stockwerke tief hin unter­gefallen ist):Bist du tot, Pat?" Pat:Ja." Casey: Wirklich, du bist solch ein Lügenbold, daß ich nicht weiß, ob ich dir glauben soll oder nicht." Pat:Siehst du, das beweist schon, daß ich tot bin. Du würdest es ilicht ivngen, mich einen Lügenbold zu nennen, wenn ich noch lebte!" . . . Doktor:Und luie ist das mit bem Senfpflaster, das ich gestern für Ihren Mann verschrieb?" Mrs. Grogan:Ach, Doktor, ich Habs nicht fertig bringen können, daß mein Mann mehr als die Hälfte davon gegessen hat." . . .Es ift; toin seltsäm Ding, daß die Leute, die fortwährend über die Welt schinlpfen, nichtsdestoweniger den Aerzten ein Vermögen bezahlen, damit sie sie nicht gar zil schnell verlassen müssen." . . . Daisy:Also, Herr Smart sagte wirklich, er halte mich für sehr witzig?" Maude:Nicht ganz so; er sagte, er müsse jedesmal lachen, wenn er dich träfe." . . . Der Optimist:Ha! Ha! Lache und werde dick, weißt du." Der Pessimist:Hm! Werde dick und laß dich ans- lachen, meinst du wohl." . . .Sie wünschen diese Wohnung?" fragte der Hausverwalter,Sie wissen jedenfalls, daß Kinder ausgeschlossen sind."Das ist in Ordnung. Wir haben nichts als einen mechanischen Klavierspielapparat, ein Grammophon und einen Papagei!"

Neue Bücher.

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H. F. O k t a v i o: Elisabeth, ein Märchendrama in drei Akten. Straßburg, Jos. Singer.

Kürschners Jahrbuch 1909. Berlin, H. Hilger.

Violets Wegweiser bei der Berufswahl. Stuttgart, W. Violet.

H. S. R e h m: Lachende Masken. Berlin, Concordia, Deutsche Verlags-Anstalt. H. Ehbock.

E. Böhmer: Werin die Sonne untergeht, Roman. Berlin, Concordia, Deutsche Verlags-Anstalt. H. Ehbock.

Ch. Ruths: Hcerestragödie und Bölkerversöhnung. Aus dem Alexanderzug. Darmstadt, H. L. Schlapp.

A. D y s o f f: Einführung in die Psychologie. Wissenschaft und Bildung, Bd. 37. Leipzig, Quelle u. Meyer.

Th. Els en ha ns: Charakterbildung. Wissenschaft und Bil-^ düng, Bd. 32. Leipzig, Quelle u. Meyer.

H. Stökl: Zur Freude, Geschichten. Ravensburg, Otto Maier.

Ad. Dreht er jr.: Der LebensgarteN, ein Novellenkranz.- Leipzig-G-ohlis, B. Bolger.

W. Rudelli: Frühlingswehen, Roman. Leipzig-Gohlis,- B. Bolger.

Deutscher Ftotten-Kalender 19 0 9. Mindert (Wests.), W. Köhler.

Prof. G. Budde: Schülerselbstmorde. Hannover, Dr. M< Jäuecke.

P e p i Matthes: Gedichte urrd Gedanken. Leipzig, Verlag für Literatur, Kunst und Musik.

Shakespeare in deutscher Sprache. Herausgegebert z. T. neu übersetzt von Friedrich Gundolf. Gesamte Ausstattung von Melchior Leckster. 1. Band: Die Römerdramerr. Berlin, Georg Bondi.

Magisches Dreieck.

:--- In bte Felder nebenstehender Figur sind

die Buchstaben ano eeillmmssu n n derart einzutragen, daß die einander

___I entsprechenden wagerechten und senkrechten Reihen gleichlautend folgendes bedeuten:

1. Einen Singvogel.

2. Hort inan nachts am häusigstcir.

3. Nebenfluß der Donari.

4. Teil von Europa.

5. Einen Buchstaben.

Auflösung in nächster Nummer.

Auflösung des Veränderungsrätfels in voriger Nummer: Gast, Eder, Land, Dieb, Enkel, Raub, Rase;

Geldern.

Nedaknon; E. Anderson. Rotationsdruck und Verlas der Brühl'scheu UniversilätL-Buch- und Stemdruckerei. 81. Lange, Gieße«.