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Sie
dann gewinnt der Blick der aus
a.
Gebäck.
4.
's
Redaktion: August Götz. -
Notation«.ruck und 1! ctlcß der B r st b! 'schon llniversttätS-Buck.« und Ctciudruckerci tPietsch Erben) in Gießen,
5.
6.
Vorname. Planet.
b.
Vorname.
Kriechtier. Nahrungsmittel. Getreide.
Nutztier.
Gedankcnausdruck.
lAustösung in nächster Nnmmer.l Auflösung des Logogriphs in vor. Nr. Krebs, Kreis, Krems.
3. Kopfbedeckung. Land in Asten.
1. Singvogel.
2.-----
voll gefühlten „Fleischlichkeit" der Modellierung abgesehen, entzückt uns schon die köstliche Materialwirkung der Bronze Diese Figur, wie sie da steht, ist gar nicht anders zu denken, als in Erzguß; das gibt ihr eine Selbstverständlichkeit und Echthert, die nnan bei niodernen Skulpturen nur selben trifft. Die farbige Behandlung der Patina (künst- lrcher Edelrost) ist von erlesenein Geschmack. Sie ist so dunkel, daß sie bei düsterer Beleuchtung geradezu schwarz erscheillt, und dann gewinrit der Blick der ans
Halb-Edelsteinen eingesetzten Augen etlvas Leiden- schastllches, etwas wie den glühendeit Ausdruck einer qe- fesselteir Ueberkraft, die bebt nach Betätigung, eines heißen Schmachtens nach Lust und Weh und jedem Ueberschwanq de» Lebens., Em Sonnenstrahl, ein wechselndes Licht, und Vorbei: der Jüngling steht wieder und träumt und erhebt mit anmutig-müder Geberde die Hand: seid stille!
Hätte man, in konventionellem Vorurteil befangen, die Augen nicht mit Steinen, sondern nur durch die Modellier- unggegeben, so wäre die Wirkung ungleich geringer, wenn Nicht überhaupt der Kopf blind erschiene — wie bei so inan eher Bronze. Und auch darin ist man vom landes- Nblichen Denkmals-Schema stark abgewichen, daß man nicht einen hübschen, glatten „ewigen Jüngling" aufpflanzte, sondern daß man der Figur Kraft, Herbigkeit, ja Strenge aufpragte, durch welche sich ein Wachstum an ihr kund tut:, der zukünftige, vollerblühte, machtbewußte Mann, der Gömus, der fern Volk führen wird den fernen, großen Zielen zu, die ihm, dem Auserkorenen, in Gesichten offen- geworden smd. Wie bedeutungsvoll ist daher auch/die matt-goldene -otnbe tnt Haar des Knaben, die uns im Marmor wahrscheinlich nur als belanglose Verzierung er- sthemen würde, hier aber durch den Kontrast von dunklem Gelock und dämmerndem Glanz des Goldes — zu einem Zechen der göttlichen Kraft wird, welche über diesem Haupte schwebt gleich dem Adler des Zeus, bereit, sich ^^ubzulassen und dem Erwählten schöpferische Stärke ein» q lUjuiiujiCn!
. Auch den Medaillons kommt diese kräftige, edle Wirkung der, Bronze sehr zu statten. Das des jungen Goethe an der Vorderseite ist nach einem wenig bekannten Schatten- s Entworfen, welcher sich noch im Besitze der Familie . Uneben hat für die Einzelheiten der Schadelbildung die berühmte, majestätische Totenmaske E,^'ches stilistische Anhaltspunkte geliefert. Hier ist ganz der Goethe des „Werther", des „Götz", des gewaltigen r'drometheus": leidenschaftlich, trotzig, überschwänglich und boch.,^udlich-zart und arglos und mit jenem Zuge zur Lelbstquälerei, der vielen bei Goethe so merkwürdig er» E'ut, und der doch der ergiebigste Quell seiner großen Lhrik geworden ist. — Mercks Profil (rechte Sockel-Wange) ist nut großer Bravour heransgeholt. Es gibt in einfachster
Flächenabstufung die Physiognomik des rastlosen autzerordentlichen Mann durch alle Bezirke menschlichen Tuns und menschlicher Schicksale hindurch b der grillenkrauke" Zug fehlt nicht, von
feinein Eckermann noch in späten Tagen so sr3 to/e sehr er zuweilen darunter
n ^attev .den wir, die gerechtere Nachivelt, aber wohl begreifen bei einem Manne, der seinerzeit in vielem so sehr weit voraus war und dessen kühne Ideen nur SeÄra6" Verständnis fanden. - Karoline Flachsland ist, ßrv f einem guten, alten Porträt, heiter, qut-
herzig, frisch und launig aufgefaßt. Man kann sich recht boitrSffltf' m.a! lS mit ihren beiden genialen Freunden voitiesslich auszukommen ivußte.
drei, von den schmucken Rosen-Gewinden des Spät- Medaillons, sind in kluger Berechnung auf das Metall im ganzen breit behandelt, in einfacher Gesichtszüge, die weniger ein kleinlich ans- Mufteltes Portrat als eine von lebhaften Lichtern und Schatten umspielte, dem Metallcharakter gemäße gdjmu^ wa/'V"9 fs"strebt. Denn noch einmal: es ist ja kein Denk- ist ein?' Merck oder für Karoline, sondern es
topffif uK ?cc Erinnerung, durch die Kunst geweiht und gewidmet den Maien-Tagen der zu einem neuen Leben erwachenden deutschen Seele 5 G f
* Gemerntttttziges.
... . d^lcht zu kalt trinken! Zu kalte Geträuke in eryitzmm Zustande zu sich zu nehmen, namentlich an warmen ^ageu, das erzeugt außer Magenbeschwerden, wie Magenkatarrh, auch leicht tzalskatarrh und kann den Lungen gefährlich iverden. Kalte Getränke sind die Ursache daß es zur warmen Jahreszeit oft ebensoviel Husten und Ka- tarrhe gibt wie zur kalten. Nur bei sofortiger Erwärmung' nach dem Genuß smd die kalten Geträuke unschädlicher E» ist bei uns Manier geworden, das Bier so kalt wie möglich und stets vom Eis zu trinken. Es erfrischt zwar augenblicklich, die plötzliche Blutabkühlung geht aber auf Kosten der Gesundheit, des Magens und des .Halses, und das Warmeextrem ist ein umso größeres, je plötzlicher uud ie mehr man vorher eiskalt getrunken hat — daher das starke Schwitzen gerade nach reichlichem Genuß von kaltem Bier oder Wasser !Doch wann schmeckt das Bier nicht und Master noch viel weniger! Darum trinke man das Bier oder Wasser gaiiz langsam ilnd in kleinen Schlucken, man lasse auch Men Schluck vor dem Verschlucken einige Zeit im Mund. So bringt Der Stoff durch die Berührung der Geschmacksnerven die erwünschte Abkühlung, und er kommt nicht zu kalt in den Magen. Vermeidung der stets schädlichen plötzlichen Extreme gilt auch in dieser Beziehung!
* Das Ausklopfen der Teppiche ist, so schreiben die Blätter für Gesundheitspflege, in den meisten Häusern Wiens verboten und wird dort von einer Gesellschaft b e so r g t, die sich nur W diesem Zwecke gebildet hat uud spätestens am Wend die des Morgens abgeholten Teppiche wieder abliefert. Die geringen Ausgaben, die dadurch entstehen, werden nach übereinstimmendem Urteil durch die rationelle Behandlung der Teppiche reichlich wieder eingebracht. Besonders in der wärmeren Jahreszeit dürfte dieser Wiener Geflogenheit manchem Bewohner anderer deutscher Städte als eine ä u ß e r st na ch a h m e n s- werte Einrichtung erscheinen. Doppelt ist es zu beklagen, daß in den Hof mit den Teppichen der Staub und verschiedenartiger Schmutz aus den Wohnungen des Hauses getragen wird. Das dröhnende Geräusch tönt bis zur obersten Etage und zwingt den, welcher der Ruhe bedarf, zum Schließen der Fenster und damit zum Ausharren in mehr oder weniger stickigem Raum. Außerdem ist aber der Hof auch sehr häufig der Spielplatz der Kinder, und da ich nach dem Klopfen der Schmutz der Teppiche auf den Boden senkt, auf welchem unmittelbar die Kinder ihre Spiele ausführen, so hat es zum mindesten eine große Wahrscheinlichkeit, daß ansteckende Krankheiten über den Weg des Hofes weiter verschleppt werden, da ja die Krankheitskeime mit den Teppichen auf den Hof gebracht werden und sich hier bei dem nur mangelhaft einfallenden direkten Sonnenlicht recht lange lebensfähig erhalten können. Es ist daher, eine dringende Forderung sowohl der Nächstenliebe als des Selbstschutzes, solche mißlichen Verhältnisse abzustellen und entweder überall das Wiener System anzunehmen, oder, was noch besser wäre, die Stelle zum Aus- klopfeu der Teppiche zu verlegen, und zwar vom Hofe auf das Dach. Die Arbeit für das Dienstpersonal bleibt dadurch die gleiche, nur daß die Bewohner der höheren Etagen dann die Erleichterung hätten, welcher sich heute die der unteren erfreuen; die starke Belichtung auf dem Dach würde außerdem aber am schnellsten und sichersten die etwa vorhandenen Krankheitserreger töten; das Klopfgeräusch würde verfliegen und nicht von den hohen Hofmauern widerhallen.
Akroftichon.
(Nachdruck verboten.)
Es sind sechs Wörter zu suchen von der Bedeutung unter a; au$ jedem dieser Wörter ist durch Umstellung der Buchstciben ein anderes Wort zu bilden von der Bedentnng unter b. Sind die richtigen Wörter gefunden, so bezeichnen die Anfangsbuchstaben der Wörter unter b im Zusammenhang gelesen einen Zeitabschnitt.


