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ab eit.
Honig als Heilmittel.
(Nachdruck verboten.)
In der von Emile Gautier herausgegebenen Science frau^aise macht uns G. Franck interessante ‘Mitteilungen über die Verwertung des Honigs als Heilmittel. Dieselben ent- stammen int wesentlich eit einem älteren französischen Werk- chen, dessen Autor unbekannt ist. Ter Verfasser des kleinen Buches beginnt damit, dem Leser die verschiedenen Qualitäten des Honigs anzuführen. „So wenig die Quantität des Honigs voit der Biene abhängt, weil diese den Honig Nicht selbst bereitet, sondern sich, damit begnügt, ihn zu sammeln, ebenso wenig ist die Qualität des Honigs von der Biene abhängig «1 Esparsette-Honig den Ruf größter Feinheit, obgleich der Wiesenhonig manchmal noch besser ist, weil er aus einer größeren Anzahl von Blumenarten stammt und daher ein feineres Aroma aufweist.
Was den Akazienhonig betrifft, so scheint derselbe wegen seiner Milde und Klarheit der eigentliche Tafelhoiirg zu sein: es ist der Honig der Damen. Der Lindenhonig dagegen muß mit anderen Arten vermischt werden, weil sein Aroma zu ausgesprochen, zu intensiv ist.
Klee, ganz gleich welcher Art, ob roter, weißer oder Bastard-Klee, giebt einen Honig von schönem Aussehen und ausgezeichneter Qualität. .
Buchweizen und Heidekraut erzeugen einen ounkeln Honig, der besonders zur Fabrikation von Honigkuchen verwendet wird. Dann giebt es aber auch einen Fichtenhonig, der sehr balsamisch ist, und zu dem unser Autor das meiste Zutrauen als Heilmittel für Brustkrankheiten
feinem Entschluß kommen zu können, bis Richard sagte: „Ich- wähle James Snow. Seid ihr damit einverstanden?" Alle erklärten darauf: Ja, Snow wäre ihnen recht. In Kürze teilte Richard ihnen nun mit, daß wir, als wir an Bord der Brigg gekommen seien, nur einen lebenden Mann, und im Deckhause die Leichen von drei am afrikanischen Fieber verstorbenen Leuten gefunden hätten, daß das Deckhaus ausgeräuchert, und sämtliches Kojenzeug der Mannschaft über Bord geworfen worden sei. Sie'müßten daher zuerst die Thüren des Deckhauses, behufs einer gründlichen Stiftung öffnen, und dann versuchen, sich mit Hilfe einiger alten Segel ihre Lagerstätten zurecht machen. „Was das Frühstück anbetrifft", fuhr er fort, „so haben Sie nichts weiter zu thun, Koch, als das Kombüsenfeuer anzuzünden; der junge Spenee, der wohl noch am Ruder steht, wird Ihnen fagen, wo der Proviant ist."
Kaum war ich mit meinem Manne allein, als ich an seiner Seite niederkniete, und meinen Arm nm seinen Hals schlang. „Ach, Richard, Gott fei Dank, daß er uns diese Lenke gesandt hat", rief ich aus, und fing an zu zu schluchzen.
„Ja, allerdings, Gott sei Dank!" sagte er. „Mit den Leuten werden wir fernerhin keine Schwierigkeiten mehr haben, das ist sicher. Wir werden das alte Neweastle Wiedersehen, Jeß. Uiid was werde ich alles Deinem Vater von Dir zu erzählen haben? Wie werde ich jemals im stände sein, ihm Deinen Mut und Deine Geschicklichkeit als Seemann so zu schildern, daß er einen Begriff davon bekommt? Jeß, Du bist die wahre Seekönigin, und das bleibt von jetzt an bei mir Dein Name." _ . -
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N diesem IsenSM tat John' Orange in die »ajilte, » SärtM»
übernehmen, oder ob er nach vorn gehen, und Matrosen- I er bringe der Brust Linderung.
**ÄÄ >°mand hier achtem", anttartei, Richard. . «»» «
„besonders jetzt, wo ich mich allein gar nicht behelfen kann. I ftdj Es die Hauptsachen Dafür er
Aber wie steht es mit Ihren Launen? Glauben Sie wohl, I aber um fo lang« bet
daß Sie lernen können, ein freundliches Gesicht zu machen, I ., stelle des Zuckers vertrat ist ja bekannt, wenn ich Sie Ihre frühere Stellung wieder einnehmen lch^ I Bei den Alten war 'ber Honig die himmlische Nahrung;
„Es ist mir ganz neu, daß ich ~aunen haben ioll , e I sipttfe »u allen Zeremonien Die Aeavvter aebrauehten
wid-ri- Orange. L- wita fiir ichn *«*•»•** chnln chelstn SÄ S ffÄ*
e«.' Jetl\rJanr>e n ternebmen wollte ' die I ist der Honig für die Hebräer ebenso unerläßlich wie Milch
druck zu legen, als ob man * ,J x. ' b | und Mehl, und er bildete auch ein ausgezeichnetes Medi-
Fruchte des Z^onenbaumes dadurch sich r>u machen daß I tament Gicht, Husten und Wunden aller Art. ^ergesten^sem^soll, Kapitän,^ werde ich mein Beste? thun. I W den Araber hat der Honig eine ungeheure Wichtig- Mein-' Pflichten als Steward kenne ich, und bin besser I fett, tote schon die tut Koran erzählte Geschichte von entern " alte, ”m "erÄ fta an'»Ä Schmerz",,
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Darauf kommt es nicht an, Herr", antwortete der I kam er wieder zu Muhammed, und erzählte ihm, das Bursche, offenbar sehr froh darüber, wieder in seinem alten I verordnete Heilmittel habe das Zechen nur verschlimmert. Berufe beschäftigt zu ein. „Soll ich das Frühstück gleich I Der Prophet fedoch antwortete: „Gehe wieder heim und greb klar mmb-en?" ° 3 I D-emem Bruder Honig, und nochmals Honig, und immer
Richard bejahte, und Orange begab sich in die kleine I wieder Honig; denn Gott sagt die Wahrheit und der Pantry, wo wir ihn gleich- darauf zwischen den Schüsseln I Körper Deines Bruders hat gelogem Und der Kianke und Tellern herumhantieren hörten. I bei fortgesetztem Genuß des Heilmittels bald till-
Mein Mann bat mich- an Deck zu gehen, um zu sehen, I ständig. , ,, . - . 11W
was die Leute thäten, und Herrn Short rnitzuteilen day Die alten Griechen gebrauchten den Honig, um ihr er ihn zu sprechen wünsche. Der Zimmermann stand am I -eben Verlängern, Pythagoras nährte fms von Honig, Großdeck, und starrte umher wie ein Mann, der ein neues I um den Geist und den Körper gesund zu erhalten; andere
Schiff gekauft hat, und nun sehen will, ob er auch nicht I Beispiele bilden Demokrit, der nn Alter von 109 Jahren,
damit betrogen ist. Jch> richtete Richards Bestellung aus, I und Anakreon, der im Alter von 11o Hnhren starb. Selbe
woraus er an die Mütze griff — eine Höflichkeit, die er I sollen^ den Honig außerordentlich geschätzt, und fleißig
mir an Bord der „Aurora" niemals erzeigt hatte — und I genossen
sofort in die Kajüte ging. I Zur Unterstützung feiner dngaben fuhrt der Autor
Spenee stand noch immer am Ruder, und ich sagte I das Urteil des Dr. Dubiiii an: „aas Aroma und die- ihm einige anerkennende Worte, worüber der arme Junge I Säuren, die in dem Honig enthalten find, und die ihm ganz gerührt und verlegen wurde. Dann beobachtete ich, I seinen bekannten Geschmack verleihen, reizen die Speichel- wie die Leute das große Boot der „Aurora" aufhißten, I drüsen, wodurch dieselben mehr Speichel absondern; die und hatte eben eine Unterhaltung mit Dan Cock, dem I Verdauung wird dadurch unterstützt. Aber sie üben auch Mulatten, angeknüpft, als der Steward mich unterbrach, I noch im Magen ihre antiseptische Wirkung, und verhindern und mir meldete, daß das Frühstück angerichtet sei. I schädliche Gährnng. Die Hauptwirkung übt der Honig auf
(Fortsetzung folgt.) I die Leber aus Zucker muß sich erst in Dextrin und.


