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Weihnachten |899.
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»M-un liegt, in tiefe Rast versunken, §®K Die ITuitter (Erde grau und fahl;
(Es steht der Wald so schlummertrunken, So kraftlos glänzt der Sonne Strahl . . . 2Hit Klagelauten will Dich's mahnen An die Vernichtung allerwärts;
Und dennoch zieht ein holdes Ahnen Gleich Frühlingswogen in Dein Herz!
Ob Winterfrost und Sturmeswüten Des Lenzes Kinder auch verbannt, Christrosen, die im Schnee erblühten, Sind Dir als Trost von Gott gesandt; Und klingt das Lied der philomele Auch nicht um ihre keusche Pracht, <Es strahlt am Himmel Deiner Seele Dafür der Stern der heil'gen Nacht! . . .
Auf weichen Schwingen sanft gebettet Schwebt nieder in der (Engel Schar Das Kindlein das die Welt errettet, Linst, als die Zeit erfüllet war.
<Es naht, in göttlichem (Erbarmen Der Liebe wieder sich zu weihn, Und in die Hütten frommer Armen Tritt segnend es am liebsten ein!
G goldnes Wunder dieser Stunde, Das Frieden in die Herzen trägt, Du heilst so manche schwere Wunde, Die grausam uns das Schicksal schlägt! Wie auch Frau Sorge uns umsponnen jn bittrer Monde trübem Lauf: Gin Blick in echte Weihnachtswonnen Wiegt hundert dunkle Nächte auf! . . .
Alwin Römer.
Dort werden unter seinen Händen Der Liebe Gaben klein und schlicht, Zu glanzumfloss'nen Wunderspenden, Und froh strahlt jedes Angesicht; Leis knisternd aus dem Thristbaum dringen Harzdüfte durch das Lichtermeer, Und fel’ge Kinderlippen fingen:
Vorn Himmel hoch da komm ich her! . . .
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